Staunen weitergeben

Staunen Sie auch manchmal über einen Sonnenaufgang oder den sternenklaren Himmel? Genießen Sie den Blick auf die Saale oder eine Blumenwiese? Und erfreuen Sie sich noch an einem Regenbogen?

Sind Sie Gott auch dankbar für seine wunderbare Schöpfung, seine Versorgung und seinen Schutz?

All diese Erfahrungen möchten wir den ganz Kleinen in unserer Gemeinde weitergeben und sie mit Gott und seiner Liebe zu uns vertraut machen. Dazu suchen wir Menschen, denen dies ein Herzensanliegen ist.

Erinnern Sie sich noch, wer Ihnen zuerst die Geschichte von Jesu Geburt erzählte? Ein Puzzleteil auf Ihrem Glaubensweg!

Legen Sie nun selbst solche Puzzleteile aus und machen Sie bei den “Bartholomäusen” (0-2 Jahre) als Mitarbeiter mit und kommen Sie mit den Eltern dieser Kinder über Bibeltexte ins Gespräch! Sie werden staunen!

Und wenn Sie eher der still Staunende sind, würden wir uns freuen, wenn Sie eine Gebetspatenschaft für ein Kind der Bartholobande (5 Jahre bis 5. Klasse) oder der Maximäuse (3-4 Jahre) übernehmen würden.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Ansprechpartner sind Conny Muntschick (Koordinatorin der Kindergottesdienste) und Dorothea Vogel (Leiterin der Bartholomäuse). Wir freuen uns auf Sie!

Dorothea Vogel

Musical “Ronja Räubertochter”

Kindermusical nach Astrid Lindgren
Samstag 12.09.2015 15:00 Uhr
St. Laurentius-Kirche, Am Kirchtor 2

Kinderchöre und Jugendchor der Gemeinden Petrus und Laurentius und Band
Leitung: Uta Fröhlich

Work-Life-Balance

Wenn das Jahr eine Zeit des Ausgleichs bräuchte, dann wäre es der Sommer. Im Frühling ist das Jahr mit der Blüte, im Herbst mit der Ernte und im Winter mit dem Fegen der Fluren und dem Klirren mit Eis und Schnee beschäftigt. Im Sommer wartet das Jahr auf seine Reife. Ich weiss nicht, ob es um Balance bemüht ist. Ich bin kein Physiker.

Ich beobachte aber an den Menschen, dass sie versuchen im Sommer ihren Ausgleich zu finden. Im Sommer sind die großen Ferien. Für einige ist es die Zeit der Latenz, bevor es auf einer anderen Schule oder an einem anderem Studienort weitergeht. Für den Sommer haben wir Bilder von Sonne, Strand und Meer im Kopf. Wir planen zu reisen und die Seele baumeln zu lassen. Entspannung und neue Anfänge sind überhaupt die großen Themen unseres Lebens. Wir freuen uns über Routine, aber immer wieder suchen wir auch die Spannung in der neuen Herausforderung. Manchmal sind wir dabei ratlos, wann das eine und wann das andere dran ist.

Gott hat ein Versprechen gegeben. Seine sinnstiftenden Worte sind ja die Verheißungen. Solche wie diese: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1. Mose 8, Vers 22). Das klingt wie ein Kommen und Gehen einer Welle. Eine Balance von Innovation und Tradition. Alles hat seine Ordnung. Nur dass wir es nicht spüren und manchmal nicht mal glauben können. Dann wird selbst der Sommer von der Jahreszeit zur Jahres-keine-Zeit. Keine Zeit zum Spiel, zum Reden und Hören, zum Müßiggang, zum Wandern und Fahren, zum Sonnen und Spüren des warmen Windes. Das innere Reservoir an reifen Bildern aufzufüllen.

Das ist schade, denn die Fernreise im Winter ersetzt den Sommer vermutlich nicht. Den Sommer muss man genießen, wenn er da ist. Er kommt nicht wieder, zumindest dieser nicht. Ich sehne mich nach diesem Vertrauen, dass Sommer und Winter kommen und gehen und Säen und Ernten nicht aufhören wird. Denn was ändern meine Sorgen schon? Durch einen Hamsterkauf von Sonnencreme mit Sonnenschutzfaktor 50+ beinflusse ich den Sommer nicht. Das wäre lediglich abergläubisch. Gott schafft und erhält und ich darf seiner Güte vertrauen. Er lässt den Sommer werden. Er kann dem Wechsel von Spannung und Entspannung in meinem Leben eine Balance geben. Er kann meine Angst bannen, wenn der Erhaltungstrieb rät zu sorgen. Hektisch zu wirken und nicht zur Ruhe zu kommen, ist dagegen leichtsinnig und auch ein bisschen überheblich. So bitte ich Gott um Gelassenheit und Vertrauen so wie schon Paul Gerhardt: “Gib, dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrüchte ziehe.”

Und höre nicht auf, den Sommer zu erwarten.

Pfarrer Ralf Döbbeling

Film und Gespräch “Den Menschen so fern”

Den-Menschen-so-fern_Plakat_A5Die Filmreihe SALZ IM LUCHS zeigt Geschichten und Bilder, die Hoffnungen und Enttäuschungen der Menschen aufnehmen. Sie zeigt damit ein gemeinsames Anliegen von Evangelium und Kino. Die Filme der Reihe sollen Zeitprobleme zum Leuchten bringen und erfahrbar machen und damit würzige Impulse zum Handeln geben. Nach dem Film sind alle Besucher eingeladen, sich im über ihre Eindrücke auszutauschen. Gesprächsleitung: Ralf Döbbeling, Pfarrer der Bartholomäusgemeinde.

Samstag, den 22.09. um 20.15 Uhr im Luchs-Kino am Zoo
Den Menschen so fern
Ein französischer Algerier bekommt den Auftrag, einen zum Mörder gewordenen Beduinen dem Scharfrichter zu überantworten und muss seinen Gefangenen dafür kilometerweit durch die Wüste bugsieren. Der Film ist die Adaption der Kurzgeschichte „Der Gast“ von Albert Camus und reflektiert in beachtlichen Bildern das Motiv der existentiellen Einsamkeit und den Einbruch des Absurden in den menschlichen Alltag. Das Werk, dass den großen Viggo Mortensen in einer seiner besten Rollen zeigt, wurde 2014 bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem SIGNIS-Award und auf dem Münchner Filmfest 2015 mit dem Fritz-Gerlich-Filmpreis ausgezeichnet.

Terminblatt für September erschienen

terminblattWelche Gottesdienste gibt es im September in unserer Gemeinde und welche anderen Termine stehen an? Diese Fragen beantwortet zuverlässig unser Terminblatt. Die neueste Ausgabe können Sie hier herunterladen.

Gottesdienst
Sonntags 10.00 Uhr
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