Diskussion zu unserem Leitbild

Bestimmt kennen Sie unser Leitbild: In bisher zwei Auflagen aus den Jahren 1998 und 2006 bilden fünf Leitsätze das Fundament unseres Leitbildes. Sie sollen über die Gemeinde informieren und die Mitglieder orientieren, zu welcher Gemeinde sie gehören. Zudem sollen sie sowohl die hauptamtlichen wie auch die ehrenamtlichen Mitarbeitenden motivieren und die Weiterentwicklung der Gemeinde zielführend begleiten.

Nachdem nun schon wieder mehr als 8 Jahre ins Land gegangen sind, ist es an der Zeit mit der ganzen Gemeinde neu über die Inhalte zu reden und unser Leitbild verständlich zu überarbeiten. Es ist außerdem eine sehr gute Möglichkeit, ein Meinungsbild zu verschiedenen Themen des Gemeindelebens zu erfragen. Das Themenspektrum soll dabei vom viel diskutiertem Gottesdienstbeginn bis zu Art und Inhalt von Gemeindeveranstaltungen gehen.

Dazu haben Sie ganz einfach die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Von Pfingstsonntag bis zum Gemeindefest am 05.07.2015 steht eine Wahlurne in der Kirche. Dabei liegen vorbereitete Meinungskärtchen mit einigen ausgewählten Themen, die Sie ausgefüllt direkt dort abgeben können.Falls Ihnen diese Form zu kurz oder zu umständlich erscheint, können Sie sich aber auch gerne schriftlich an den Gemeindekirchenrat oder Pfarrer Döbbeling wenden.

Ralf Döbbeling/Torsten Doege

Pfingsten, dass es knallt!

Der Titel ist ein Wunsch einer Frau aus der Bartholomäusgemeinde. So soll es sein: Pfingsten, das es knallt!
Pfingsten ist ein willkommener Anlass, im Mai freie Tage für den Frühlingsgenuss zu haben. Eine Art “Ostern reloaded” mit noch schöneren Wetterprognosen.
Zwei unvergängliche Gleichnisse für das Verstehen und Nichtverstehen der Menschen stehen hinter Pfingsten. Die babylonische Sprachverwirrung ist das eine und die Ausgießung des Heiligen Geistes ist das andere. Sie wollten sich einen großen Namen machen, die Menschen, die anfingen einen Turm zu bauen, der bis an den Himmel reicht. Eine Art Nabel der Welt. Von überall sollte man ihn sehen und bewundern können.

Es schlug in das Gegenteil um. Statt einer Welteinigung verwirrten sich die Sprachen und man verstand sozusagen sein eigenes Wort nicht mehr. Die Menschen können sich ihre Gefühle und Pläne, ihre Grüße und Geheimnisse nicht mehr sagen. Das muss keine Zustandsbeschreibung aus alter Zeit sein.

Als der von Jesus versprochene Übersetzer und Trostflüsterer kam, kehrte sich das ganze um. Plötzlich verstanden sich sogar die, die gar keine gemeinsame Muttersprache hatten. Ich muss es Ihnen einfach mal zitieren (Apg 2). Lesen Sie die Völkernamen mal laut vor sich hin und Sie werden den Reiz dieser Umkehrung auch sprachlich spüren: “Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden.”

Die Menschen sind außer sich, weil sie einander verstehen. Das ist ein Pfingsten, das es knallt. Ein Pfingsten ohne Angst voreinander. In der Bartholomäusgemeinde feiern zurzeit Menschen aus Nigeria, Norwegen, Polen, Vietnam und verschiedenen Regionen Deutschlands miteinander Gottesdienst. Immer wieder muss übersetzt werden. Doch wenn nicht einmal Gebärden helfen, sich zu verstehen, gibt es noch die Musik und das Essen. Die Zungenrede, die schon in der Pfingstgeschichte Unaussprechliches erzählt.

Bis alle gemeinsam eine Party der Verständigung feiern, braucht es wohl noch viel Friedensarbeit. Wir merken in unseren Tagen, wie viel Angst und Ressentiments gegenüber Vertretern anderer Kultur und Sprache dazu noch abgelegt werden müssen, bis wir uns des Reichtums durch die anderen freuen. Der Heilige Geist möge uns zeigen, dass der andere auch ein Mensch und Geschöpf ist.

Pfarrer Ralf Döbbeling

Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge und Migranten

Um bürgerschaftliches Engagement für Flüchtlinge und Migranten anzuregen und wirksam zu koordinieren, haben die Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis und der Evangelische Kirchenkreis Halle-Saalkreis gemeinsam eine Koordinierungsstelle „Engagiert für Flüchtlinge“ eingerichtet. Wer Interesse hat, sich ehrenamtlich auf diesem Gebiet zu engagieren, kann sich seit 1. Mai an die Kontaktstelle wenden:

Koordinierungsstelle „Engagiert für Flüchtlinge“
(Beratungsladen der Freiwilligen-Agentur Halle)
Verantwortlicher Mitarbeiter: Sören Am Ende
Leipziger Straße 82
06108 Halle

Telefon: 0345/ 200 28 10
E-Mail: --- hier ist etwas versteckt! Bitte JavaScript aktivieren! ---

Die Koordinierungsstelle ist wochentags von 10 – 18 Uhr erreichbar.

Weiterführende Informationen finden sich auf der Homepage des Kirchenkreises.

Gottesdienste zu Pfingsten

Foto: Anke Brandt

Foto: Anke Brandt

Pfingstsonntag (24.05.)

10.00 Uhr
Predigtgottesdienst
Pfr. Ralf Döbbeling

Kindergottesdienst

BartholoBande für Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse

Maximäuse für Kinder von 3-4 Jahren

Bartholomäuse für Kinder von 0-2 Jahren (in Begleitung der Eltern, anschließend Predigtgespräch)

Pfingstmontag (25.05.)

10.00 Uhr
Abendmahlsgottesdienst
Pfr. Ralf Döbbeling

Am Pfingstmontag finden keine Kindergottesdienste statt.

Seniorentreff zum Thema “Händelei”

Herzliche Einladung zum nächsten Seniorentreff

am Donnerstag, den 21. Mai von 15.00 bis 16.30 Uhr (Achtung, geänderte Anfangszeit!)

Das Thema dieses Mal:

Händelei – auf den Spuren der Giebichensteiner Pfarrerstochter D. Taust (Mutter G.F. Händels)
Referentin: Godela Hein

Gottesdienst
Sonntags 10.00 Uhr
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