Aktuelle Termine im Überblick

Foto: Iris Hinneburg

Freitag 24.06.

Samstag 25.06.

Zum Vormerken:

  • Nacht der Kirchen am Samstag, den 20.08.

Die regelmäßigen Termine von Gruppen und Kreisen finden Sie in unserem Online-Kalender und im aktuellen Terminblatt.

Mitarbeit im Kindergottesdienst

Die Arbeit mit Kindern macht Spass. Haben Sie auch schon gemerkt, wie gerne sich Kinder begeistern und mitreißen lassen? In unseren Kindergottesdiensten sind Kinder jeder Altersgruppe vertreten, die auf einen neuen Impuls freudig warten. Wenn die Arbeit mit Kindern Ihnen ein Herzensanliegen ist, sind Sie im Team für Kindergottesdienste richtig angekommen.

• Sie fühlen sich wohl in der Bartholomäusgemeinde?
• Sie haben ein Herz für Kinder?
• Sie möchten die Arbeit in der Gemeinde unterstützen?
• Sie suchen eine interessante Herausforderung für Ihr Leben?

Dann haben wir etwas für Sie!

Wir bieten:
1. Ein fröhliches engagiertes Team aus Männern und Frauen
2. Eine herausfordernde Aufgabe
3. Gute Vereinbarkeit von Familie, Gemeinde und Beruf
4. Überschaubares Zeitbudget mit möglicher Befristung
5. Optimale Arbeitsbedingungen
6. Dankbare Kunden
7. Fortbildungsangebote

Das alles finden Sie als Mitarbeitende im Kindergottesdienstteam. Lassen Sie sich gewinnen zur Mitarbeit und gewinnen Sie Freude und Freunde. Schauen Sie einmal am Sonntagvormittag mit rein und sprechen Sie die Mitarbeitenden an. Bitte melden Sie sich bei Conny Muntschick oder im Gemeindebüro (Kontakt).

Vorgestellt: Ute Liebscher und Jonas Kümmel

Liebscher_KümmelUte Liebscher ist 25 Jahre alt, sie ist in Schwarzheide in der Niederlausitz aufgewachsen. 2010 kam sie zum Lehramtsstudium für Musik, Französisch und seit 2014 auch Religion nach Halle. Hier lebt sie mit ihrem Mann und noch ohne Kinder.   Jonas Kümmel ist 15 Jahre alt, er lebt mit seinen Eltern und zwei jüngeren Geschwistern in Halle. Er besucht die 10. Klasse des Musikzweiges der Latina und träumt von einem Jurastudium.

Ute und Jonas sind beide Mitarbeiter im Kindergottesdienst, Jonas schon seit 2014, Ute seit Beginn dieses Jahres. Beide leiten vorwiegend die Kindergottesdienste der Bartholobande, also der Kinder  ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse, wobei Ute die Mädchen und Jonas die Jungen betreut.

Wie seid ihr zur Bartholomäusgemeinde  gekommen? Welche Rolle hat der Glaube bisher in eurem Leben gespielt?
Ute: Ich bin getauft und auch konfirmiert, den Glauben ganz entdeckt habe ich aber erst durch eine Mentorin während meiner Konfizeit. Als wir nach Halle kamen, haben wir eine Zeit lang die Gottesdienste in verschiedenen Gemeinden besucht, in Bartholomäus gefielen uns der helle Kirchenraum, das viele Grün und ganz besonders die Herzlichkeit. Hier haben wir auch geheiratet.  Es hat eine Weile gedauert, bis wir uns für eine Gemeinde entschieden haben, aber das Warten hat sich gelohnt.
Jonas: Ich bin in der Gemeinde aufgewachsen, bin hier getauft und im vergangenen Jahr auch konfirmiert worden, prägend war für mich besonders die Zeit im Bartholomäushort.

Gibt es eine Begebenheit, die euch besonders im Glauben bestärkt hat?
Ute: Mein Mann und ich haben zweimal den Glaubenskurs besucht, und dabei jeweils einen Partner eines Ehepaares kennengelernt. Da wir auf der Suche nach einem hauskreis noch nicht fündig geworden waren, fragten wir dieses Ehepaar, ob wir nicht gemeinsam einen neuen Hauskreis gründen wollen – und siehe da, auch diesen beiden war schon der Gedanke gekommen, uns zu fragen. Hier hat Gott etwas zusammengefügt.

Ihr arbeitet beide im Kindergottesdienstteam mit, was motiviert euch dazu?
Jonas: Während der Konfizeit mussten wir Unterschriften für eine bestimmte Anzahl von Gottesdienstbesuchen sammeln, dazu gehörte auch der Besuch eines Kindergottesdienstes, der mir so viel Spaß gemacht hat, dass ich dabeigeblieben bin.
Ute: Ich hatte schon eine Weile nach einem Bereich der Gemeinde gesucht, in dem ich mich einbringen kann. Als Conny Muntschick mich dann auf den Kindergottesdienst ansprach, habe zunächst einmal in einem Kindergottesdienst hospitiert und dann zugesagt.

Wie sind die Reaktionen auf eure Arbeit, gibt es eine, an die ihr euch besonders erinnert?
Beide: Wir erleben viel Freude und Offenheit – bei Kindern und Eltern.
Ute: Nach dem Kindergottesdienst am Konfirmationstag in diesem Jahr sagte ein Junge, der nicht zur Gemeinde gehört, sondern als Konfirmationsgast in Halle war, zu mir: „Danke schön, das war wirklich toll.“

Was gibt euch die Arbeit persönlich?
Ute: Die Freude daran, dass die Kinder Spaß hatten und etwas von Gott erfahren.
Jonas: Freude auch, und ich kann nebenbei für den Unterricht üben, z.B. das Singen.

Was wünscht ihr euch für die Bartholomäusgemeinde?
Beide: Mehr Mitarbeiter.
Ute: Ich wünsche mir, dass sich mehr Gemeindeglieder zutrauen, sich in der Gemeinde einzubringen – es gibt so viele Möglichkeiten.
Jonas: Für mich kann die Gemeinde so bleiben, wie sie ist.

Ihr wünscht euch mehr Mitarbeiter – was müsste ein potentieller Kindergottesdienstmitarbeiter denn unbedingt mitbringen?
Ute: Freude an der Arbeit mit Kindern, Offenheit und etwas Improvisationstalent. Es gibt vorbereitetes Material, das man gut verwenden kann.
Jonas: Ca. 1-2 Stunden Vorbereitungszeit und ein bisschen Kreativität.

Vielen Dank für das Gespräch!

Sandra Biewald

Abschied von Petra Lehner

petralehnerDen Gottesdienst gestalten, Wissen teilen, sich für die Gemeinschaft engagieren, anderen helfen, in einer Gemeinde bieten sich viele Gelegenheiten, sich zu beteiligen und seine Begabung einzusetzen. Gerade stellen sich zwei Neue im Kindergottesdienst vor. Wenn das alles so gut funktioniert, wozu braucht es dann noch eine zusätzliche Beauftragte für Ehrenamtliche?

Diese Frage hat Petra Lehner in der Gemeinde und im Kirchenkreis häufiger beantworten müssen. Und hat sie vor allem praktisch beantwortet. Sie hat ehrenamtlich Mitarbeitende seelsorgerlich begleitet, hat die Veränderungen in der Arbeit mit Senioren begleitet, hat die neue Offene Kirche mitentwickelt und hat einzelne Mitarbeiter bei der Lektorenfortbildung unterrichtet. Schon zum Ehrenamtdank im September wird sie nicht mehr da sein, obwohl sie auch diese wichtige Anerkennung mit vorbereitet hat.

Wir wünschen ihr und ihrem Mann Dirk für die neue Herausforderung als Pfarrer einer Schweizer Gemeinde Gottes Segen. Die von ihr betonten Strukturen, wie Kirche sich entwickeln muss und wachsen kann, werden wir auch nach ihrem Weggang weiter verfolgen. Vielen Dank!

Ralf Döbbling

Angedacht: Zeig der Welt, dass Du Dich nicht fürchtest

Foto: Jörg Lipskoch

Foto: Jörg Lipskoch

Vor kurzem hat ein geheimnisvoller Künstler über ein Magazin eine Mitmachaktion angeregt: “Zeig der Welt, dass Du Dich nicht fürchtest” sollte als Aufkleber an vielen Orten die Angst vertreiben. Eine schöne Aktion. Tatsächlich ist es ja so, dass die Welt sich seit dem 11. September 2001 verändert hat. Viele würden sagen, sie ist unsicherer geworden. Der 13. November 2015 hat das in gewisser Weise bestätigt. Während der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich sind die hohen Sicherheitsstufen zurzeit eine Auswirkung davon. Und das obwohl als Reaktion auf den Terror zunächst viele sagten: Ich gehe ohne Angst weiter im Hochhaus zur Arbeit, ich gehe shoppen, als wenn nichts gewesen wäre und lasse mir nicht verbieten, meinen Espresso im Straßencafé zu trinken. Eine Trotzreaktion folgte auf die Einschüchterung. Nicht immer folgten diesen Worten auch Taten.

Ich finde, dass wir alle eine Reaktion zeigen sollten. Denn die Angst greift ja nicht nur in Paris, New York oder Berlin nach den Herzen. Sie fahren vielleicht im Sommer weg. Zeigen Sie den Menschen, denen Sie an Ihrem Ferienort begegnen mit Freundlichkeit und Großzügigkeit, wie sehr Sie sie schätzen und grüßen Sie sie mit „Grüß Gott“, „Ahoj“ oder „Buenos dias“. Sie überlegen, ob Sie vielleicht unterversichert sind. Verzichten Sie neben der
Haftpflicht und der Krankenversicherung darauf, noch eine Zusatzversicherung abzuschließen. Und setzen Sie Ihr Geld ein, damit sich etwas Positives entwickeln kann. Mit Ihrer Unterstützung von Bildung, Begegnung und Glaube könnten Sie die Angst mindern.

Sie fühlen sich zunehmend fremd in Ihrem Umfeld? Dann machen Sie sich einfach damit bekannt. Denn oft ist es anders, als es scheint. Viele Ängste beruhen auf einem Halbwissen. Auch in Glaubenssachen. Wer betet und mit seinem Glauben ernst macht, ist nicht gleich ein Fundamentalist. Und die allerwenigsten Moslems sind Islamisten. Wir haben die große Chance, die Freiheit in unserem Lande zu nutzen, um uns zu erkundigen und aufeinander zuzugehen. Dann brauchen wir uns weniger zu fürchten.

Erst die Angst macht die Welt eng, das Vertrauen erschafft einen weiten Raum. Das ist ein Wort aus Psalm 31. Dort steht, Gott stelle unsere Füße auf weiten Raum. Einengung ist nicht in der Liebe Gottes verortet. Wenn wir also der Welt zeigen, dass wir uns nicht fürchten, mit Aufkleber oder ohne, dann entziehen wir der Angst den Raum. Und schaffen Vertrauen. Vertrauen für die Menschen, die zu uns kommen. Vertrauen für uns selbst,
dass das Leben gut zu uns ist. Vertrauen auch für Begegnungen mit Gott, der hilft, die Angst zu überwinden.

Pfarrer Ralf Döbbeling

Gottesdienst am 26.06.

Foto: Iris Hinneburg

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
5. Sonntag nach Trinitatis
Jubelkonfirmation mit Tauferinnerung und Taufe
Pfr. Ralf Döbbeling

Kindergottesdienst

In den Sommerferien gibt es Änderungen bei den Kindergottesdiensten: Die BartholoBande für Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse findet nicht statt.  Die Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren) und die Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil)  feiern zusammen Gottesdienst zu den Farben des Regenbogens.

Danach

Herzliche Einladung zum Kirchencafé!

Gottesdienst
Sonntags 10.00 Uhr
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