Neue Gottesdienstzeit ab 27.04.

gottesdienstzeitEine gute Nachricht für alle, die sonntags länger schlafen wollen: Ab Sonntag, dem 27.04. beginnt der Gottesdienst in der Bartholomäusgemeinde erst um 10 Uhr – bitte weitersagen!

Gemeindebüro geschlossen

Am 02.05. ist das Gemeindebüro wegen des Brückentags nicht geöffnet.

Männerstammtisch

Der Männerstammtisch trifft sich am Montag, dem 28.04. Mehr Infos gibt es bei Reinhard Grohmann.

Regionale Kinderbibeltage

kinderbibeltageMehr Informationen und Anmeldung

  • im Gemeindebüro Mail: --- hier ist etwas versteckt! Bitte JavaScript aktivieren! --- oder Tel. (0345) 52 20 417
  • bei Christine Rehahn Mail:  --- hier ist etwas versteckt! Bitte JavaScript aktivieren! --- oder Tel. (0345) 52 22 234

Kinderbibeltreff in der Fastenzeit

Logo: Misereor

Logo: Misereor

Pünktlich am Aschermittwoch starteten wir im Kinderbibeltreff mit dem Thema „Fasten“. In diesem Jahr haben wir uns zum ersten mal mit der Kinderfastenaktion des Hilfswerkes Misereor beschäftigt und uns daran beteiligt. Durch zwei kurze Filme lernten wir das Leben des Hirtenjungen Lokutaan und seiner Familie in einem Dorf im Norden Ugandas kennen. Jeden Tag ist Lokutaan mit den Ziegen in der Savanne unterwegs. „Ich mag ja meine Ziegen, aber Schule wäre auch Klasse!“

So sagt es Lokutaan im Film. Sein Vater ist mit den Rindern unterwegs und seine Mutter sorgt für die acht Geschwister. Hirsebrei und Ziegenmilch sind aber oft sehr knapp. Deshalb hat sie sich entschlossen, an einem Projekt von Misereor teil zu nehmen, in dem die Frauen lernen, neue Gemüsesorten , wie Karotten, Zwiebeln und Tomaten an zu bauen. In dem Film wurde sehr verständlich und beeindruckend gezeigt, wie die Menschen in diesem Dorf Hilfe zur Selbsthilfe bekommen. Wir haben den Kindern die Möglichkeit gegeben, die Arbeit von Misereor aktiv zu unterstützen, in dem jedes Kind eine kleine Spendenkuh gebastelt hat, die bis zu den Osterferien gefüllt werden kann. Einige Kinder haben schon eifrig gesammelt, nicht nur in Bartholomäus, auch in unseren Nachbargemeinden.

Christine Rehahn

Voll unter Dampf

Foto: Jörg Lipskoch

Foto: Jörg Lipskoch

Das Leben ist manchmal geheimnisvoll. Ein vom Heiligen Geist geleitetes Leben ist ein noch viel größeres Mysterium. Spätestens seit Freud, der den Menschen mit seinen Erkenntnissen kränkte, ist klar, was Triebe sind. Es gibt möglicherweise in jedem Menschen ein Es, dass ihn zu Dingen verleitet, denen er nicht von ganzem Herzen zustimmt und die er dennoch tut.

Wir kennen uns besser mit den kleineren Geschwistern des Triebes, den Antrieben, aus. Sie treiben uns an, das Leben zu genießen und zu gestalten. Ein weiser alter Mann, der Evangelist Johannes, berichtet von einem langen Gespräch und einem Abend unter vier Augen, zwischen Jesus und einem Gottessucher. Hören wir in das Gespräch hinein (das vollständige Gespräch finden Sie
im Johannesevangelium Kapitel 3):

Nikodemus: „Wie kann ein Mensch geboren werden, wenn er alt ist? Kann er etwa zum zweiten Mal in den Leib seiner Mutter hineingehen und geboren werden?“
Jesus: „Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes hineingehen. Wundere dich nicht, dass ich dir sagte: Ihr müsst von neuem geboren werden. So wundern sich nur diejenigen, die den Wind wehen hören, aber seinen Ursprung nicht erklären können. Die aus dem Geist geboren sind, erkennen die Geheimnisse Gottes.“

Haben wir richtig gehört, dass es darüber hinaus noch einen weiteren Trieb, vielleicht sogar einen heiligen Trieb gäbe? Wenn Jesus sagt: Der Wind weht, wo er will. Du hörst zwar sein Rauschen, aber woher er weht und wohin er geht, weißt du nicht. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist. Der Geist Gottes macht Menschen zu Söhnen und Töchtern Gottes.

Dann hört sich das wie eine Einladung an. Ich, Sie, jede und jeder könnte so ein geheimnisvoller Mensch werden. Einer, der vom Heiligen Geist geleitet wird. Wir können uns das so vorstellen: ein innerer Trieb, eine Lust auf Gott und ein Leben mit ihm.

Und dieses Leben ist unberechenbar frei und reich. Denn so berichten die, die es erfahren haben, der Geist bleibt zwar für Außenstehende unbestimmt, aber diejenigen, die den heiligen Geist empfangen, sind Kinder Gottes, nicht länger Knechte der Angst und auch Erben am Reich der Liebe. Selbst wer das nicht unmittelbar übertragen kann, kann sich vorstellen, dass das ein großes Vermögen ist.
Gottes Kind zu sein, heißt den Schöpfer zu kennen und ihn Vater zu nennen. Das bedeutet Zugehörigkeit und Orientierung. Nicht länger Knecht oder Sklave zu sein, bedeutet zu verstehen, dass Gott für den Menschen sorgt. Und die Erbschaft ist die Zuversicht, dass die Liebe zählt.
Der Wind weht oft aus vielen Richtungen. Und er scheint scharf zu sein. Manche behaupten, so stark sei er früher nicht gewesen, aber die sagen auch, dass zu Weihnachten immer Schnee lag.
Warum im allgemeinen schwelgen, warum nicht einfach prüfen, ob dieses historische Nachtgespräch ein Hauch aus der richtigen Richtung ist und den Weg zu Entdeckung eines Geheimnisses zeigt?
Gott, lasse uns das Geheimnis mit Dir erfahren!

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