Gemeindeversammlung der Bartholomäusgemeinde

EKMAm 24.01.2012 um 19.30 Uhr lädt der Gemeindekirchenrat zu einer Gemeindeversammlung im Saal des Gemeindehauses  ein. Das Thema ist die Stellenplanung des Kirchenkreises bis 2025.

Hierzu hat der Kirchenkreis einen Entwurf verfaßt, den ihr hier nachlesen könnt.

Der Gemeindekirchenrat der Bartholomäusgemeinde ist aufgefordert zu dieser Stellenplanung ein Votum abzugeben und möchte vorher mit interessierten Gemeindegliedern darüber sprechen.

Wer zu diesem Termin verhindert ist, kann sich schriftlich per e-Mail oder mit Hilfe des Kontaktformulars im Gemeindebüro äußern.

Auch Superintendent Kant hat sein Kommen angekündigt.

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Konferenz “In Wahrheit lieben” in Leipzig

Für Kurzentschlossene ein Veranstaltungshinweis:

Konferenz “In Wahrheit lieben”.

Wo?: vom 2.2.–5.2.2012 in Leipzig im “Pavillon der Hoffnung” – Ökumenisches Zentrum – Puschstraße 9, D-04103 Leipzig

Thema: Wie Jesus die Wunden der Vergangenheit heilt, damit wir andere in Reinheit lieben können.

Ein Seminar des Senfkorn e. V. Leipzig mit Mario Bergner und Team

alles weitere findet ihr hier.

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Steuer, Spende und noch mehr?

Geld

Die Gemeinde gestaltet ihre Arbeit mit dem Geld, das Sie ihr zur Verfügung stellen. Kirchensteuer, Spenden und dann noch etwas? Ja, der Gemeindebeitrag.

Woher kommt das für die Gemeinde nötige Geld? Natürlich von uns, den Kirchenmitgliedern.

1. Zum Teil über den Staat, der im Auftrag der Kirchen und gegen Bezahlung für diese Dienstleistung einen Betrag von 9 % ihrer Einkommensteuer als Kirchensteuer kassiert und an die Kirche auszahlt. Ein kleiner Teil davon kommt dann auch der jeweiligen Ortsgemeinde zugute. Außerdem haben die Staaten in Deutschland vor über 200 Jahren viel Kircheneigentum eingezogen und zahlen dafür immer noch einen Ausgleich. Dieses Geld geht an die Landeskirchen und dient überwiegend den kirchlichen Aufgaben auf Bundes-, Landes- und Kreisebene. Ein Bruchteil wird den Kirchengemeinden zugewiesen.

2. Zum Teil durch diejenigen, die im Gottesdienst mit dem Klingelbeutel durch die Reihen gehen und die Kollekte einsammeln. Bei uns dient die Kollekte im Klingelbeutel immer der Bartholomäusgemeinde, die Kollekte in den Holzschalen wechselnden, jeweils angesagten Zwecken.

3. Und zum Teil durch diejenigen, die den Gemeindebeitrag kennen und bezahlen. Der Gemeindebeitrag fließt wie die Kollekte ungeschmälert unserer Gemeinde zu. Nach dem Kirchenrecht ist es für alle Gemeindeglieder Pflicht, Gemeindebeitrag zu zahlen! Allerdings hat die Kirche kein eigenes Finanzamt, und deshalb wissen viele das nicht. Der Gemeindebeitrag richtet sich besonders an jene, die keine Einkommensteuer und deshalb auch keine Kirchensteuer zahlen, aber genug Auskommen haben, um mit etwas Geld für das Gemeindeleben beizutragen.

Warum brauchen wir den Gemeindebeitrag? Das uns aus Kirchensteuern zugewiesene Geld reicht nicht einmal für die unvermeidbaren laufenden Ausgaben. Wollen wir etwas in der Gemeinde unternehmen und verbessern, so kann dies nur aus dem Gemeindebeitrag und Spenden geschehen. Für manches gibt es Zuschüsse, aber nur, wenn wir auch eigenes Geld aufbringen. Mit Gemeindebeitrag und Spenden bestimmen Sie daher wesentlich mit, was in Bartholomäus möglich ist! Die Kontodaten sind hier angegeben.

Mark Udo Born

Richtlinien Gemeindebeitrag

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Anfänger und doch Vollender

Kantor PippelEs blieb ihm nicht viel Zeit und doch geschah in kurzer Zeit viel. Als Berufsanfänger bewarb sich Konrad Pippel auf eine halbe Stelle, um in zwei Gemeinden Kirchenmusik zu machen. Viele Zahlen schoben wir imVorfeld hin und her, um die Lebendigkeit der Kirchenmusik in eine Dienstanweisung zu pressen. Aber die Dynamik der Pippel‘schen Initialzündung bewegte weit mehr. Die Kinder im Kindergarten, der Kinderchor, ein neu zu gründender Jugendchor, zwei Kirchenchöre und ein Orchester wurden sein Arbeitsfeld.

Es klang an allen Ecken und Enden. Bei so viel Bewegung sollte sich auch in der Anstellung etwas bewegen. Wir bemühten uns um Spenden und führten Gespräche mit dem Kirchenkreis.

Der Erfolg war nicht immer befriedigend. Aber wieder war das musikalische Leben anders als gedacht. Allen Sorgen zum Trotz entwickelte sich die Kirchenmusik zwischen Petrus und Bartholomäus sehr gut und wurde zu einem festen Bestandteil der Gemeindearbeit.

Konrad Pippel ist mit Musik eine Verbindung gelungen, die über den Kopf wesentlich länger gedauert hätte und neue Möglichkeiten eröffnet.

Wir sind sehr dankbar für diesen musikalischen Brückenschlag und verabschieden ihn mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Das weinende gilt der Trauer, dass es uns nicht gelungen ist, für ihn eine Anstellung im Kirchenkreis zu erwirken. Das lachende Auge freut sich über das Gelungene und Integrierende, das uns die Kirchenmusik durch Konrad Pippel schenkte.

Und ein wenig freuen wir uns auch über seine neuen Aufgaben als Kantor in Apolda.

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Ein Mann, zwei Gemeinden und viele Stimmen

Sicher hatte so mancher Konzertbesucher am Sonntag, dem 06.11.2011, abends auf dem Nachhauseweg den Refrain des Gerhard- Schöne-Lieds als Ohrwurm im Gepäck.

45 Kinder aus dem Bartholomäus- und Petruskinderchor und dem gemeinsamen Jugendchor sangen zusammen Lieder von Gerhard Schöne. Wer hätte gedacht, dass wir so einen tollen Kinderchor haben. Zum größten Teil hörten wir nicht die bekannten Lieder aus DDR-Zeiten, sondern Lieder aus der Nachwendezeit, deren Texte besonders für Erwachsene gemacht sind und oft zum Schmunzeln und Nachdenken einluden.

Schon lange bereiten die Kinder diese Lieder vor. Das Probenwochenende direkt davor hat eine große Sicherheit gebracht. Die Kinder konnten sich mit den nicht so einfachenTexten und Melodien gut auseinandersetzen. Dies hat man ihnen beim Singen auch angemerkt, mal kräftig, mal zart, mal frech oder voller Gefühl und immer textsicher, besonders bei dem Titelsong „Wenn ich dir was wünschen dürfte…“.

Die Instrumente, Saxophon (Dagmar Petrick), Querflöte (Andrea Habenicht) und Gitarre (Steffen Völker) sowie Orgel und Klavier bereicherten die Lieder und sorgten für viel Abwechslung in der Interpretation.

Schön, dass das Publikum auch zwei Choräle aus dem Gesangbuch mit Gerhard- Schöne-Texten mitsingen konnte. Nachdenkliche Kurzgeschichten zwischendurch gönnten den fleißigen Sängern eine Pause und dem Puplikum in der vollen Kirche Kurzweil.

Viel Applaus forderte von den Chorkindern (1.- 6. Klasse) noch eine Zugabe, ehe sie nach einem fleißigen Wochenende nach Hause gehen konnten. Die reichliche Kollekte zeigte, wie gut es dem Puplikum gefallen hat.

Vielen Dank an Konrad Pippel, der mit diesen Musikprojekten das freudige Miteinander der zwei Gemeinden weiter befördert hat.

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