4. EKM Männertag in Halle „Leben – Anders als gedacht“
Herzliche Einladung zum
4. EKM Männertag in Halle „Leben – Anders als gedacht“,
welcher am 17. September 2011 in der Bartholomäusgemeinde stattfindet.
ABLAUF:
9.30 Ankommen – Kaffee – Anmeldung
9.30 Start in den Tag mit dem Chaospendel
10.30 Seminare / Workshops
1. Patientenverfügung
2. Angst vor dem Ruhestand
3. Neue Lebensphilosophie
4. Erziehungsverantwortung
JesusComic – ein Kindercomic von Simeon Wetzel
Es gibt viele Möglichkeiten, die frohe Botschaft der Bibel zu vermitteln. Neben vielen Schriften und dem gesprochenen Wort war und ist schon immer die Kunst ein sehr beliebtes Mittel die Inhalte der Bibel zu transportieren.
Der Mediengestalter und Comiczeichner Simeon Wetzel aus Dresden erzählt in seinem JesusComic auf farbenfrohe, kindlich leichte Weise die Geschichte des Lebens Jesu:
“Vor etwa 10 Jahren habe ich damit begonnen in meiner Freizeit Comics zu zeichnen.”, so Wetzel. “Nach einiger Zeit hatte ich die Idee die Bibel als Inspirationsquelle zu nutzen und begann damit einzelne Geschichten aus dem Neuen Testament zu gestalten.”
Der einfache Zeichenstil soll vor allem Kinder und Jugendliche ansprechen und dazu ermutigen über die Inhalte der Bibel nachzudenken.
“Die Geschichten die ich erzähle sind vereinfachte und kindgemäße Darstellungen biblischer Ereignisse. Mir war es wichtig, in einer zeitgemäßen, verständlichen Sprache zu schreiben und auch witzige Begebenheiten einzubauen, denn meiner Meinung nach sollte ein Comic auch hin und wieder mal lustig sein.”
, so begründet Wetzel seine sehr individuelle Interpretation der Bibel.
Die entstandenen Comics nahmen immer mehr Gestalt an und wurden umfangreicher. Die Handzeichnungen überarbeitete Wetzel einige Jahre später mit dem Computer.
“Heute zeichne ich die einzelnen Seiten mit einem schwarzen Fineliner vor und färbe sie dann mit dem PC”.
Wetzel bietet das komplettes Comic übrigens auf seiner Internetseite www.jesuscomic.de als kostenlosen Download an.
“Ich dachte mir wenn ich mir schon die Arbeit gemacht habe das Comic zu zeichnen, warum sollten da nicht auch andere etwas davon haben!?”
Israel mit Gottes Augen sehen
Die Ereignisse im Nahen Osten durch das Prisma der Bibel betrachtet -
Herzliche Einladung zum Gottesdienst mit
Avner and Rachel Boskey aus Israel
am Sonntag 18.09.2011, 16:00 Uhr
Evangeliumsgemeinde Halle
Avner und Rachel Boskey leben gemeinsam mit ihren vier Söhnen in der Gegend von Beersheva in Israel. Sie leiten einen Dienst, der sich Final Frontier Ministries nennt. Es ist ihr Herzensanliegen, Musik und auch andere Arten von Kunst zur Ehre Gottes zum Einsatz zu bringen. Anbetung, Fürbitte, Evangelisation und auch der Prophetische Dienst sollen auf diese Weise in ihrem Ausdruck immer mehr Gottes Reichtum widerspiegeln.
Boskey`s leben in Israel. Sie sind aber auch immer wieder unterwegs, um in Gemeinden weltweit zu lehren. Ihr Thema ist der Heilsplan Gottes. In besonderer Weise gehen sie dabei auf die Rolle des jüdischen Volkes sowie der Christen in den Nationen ein.
Im Gottesdienst der Evangeliumsgemeinde wird Avner persönlich aus seinem Leben berichten. Als Bibellehrer wird er uns prophetische Worte des Alten Testamentes aufschließen und diese mit dem aktuellen Zeitgeschehen in Verbindung bringen. Dabei eröffnet er einen biblisch begründeten Einblick in Gottes Pläne mit Israel und den Christen weltweit.
Darüber hinaus können wir uns auf wunderbare Musik freuen. Er und seine Frau Rachel sind erstklassige Musiker.
Gemeindeversammlung – so geht es weiter …
Bei wichtigen Anlässen wird die Gemeindeversammlung einberufen, damit Interessierte Informationen bekommen, Dinge rund um die Gemeinde beraten und Anteil am Geschick der Gemeinde nehmen. Reichlich 60 Menschen ließen sich am 19.06. zum Thema Pfarrerruhestand, Vakanzzeit und Perspektiven einladen. Herr Born eröffnete mit Erklärungen zum Thema Vorruhestand. Er verwies auf die seit den 90er Jahren angestrebten Bemühungen die Pfarrstelle zu kürzen, zweimal sogar in Verbindung mit einer Abberufung von Pfr. Katzmann. In der angespannten Lage wurde damals mithilfe des Konsistoriums eine Lösung gefunden, die jetzt greift. Anfang 2011 stellte der GKR den Antrag auf Wiederbesetzung, dem der Kreiskirchenrat nicht entsprach und stattdessen diesen Antrag an die Stellenplankommission weiterleitete. Dieses Gremium hat zu arbeiten begonnen und wird bis zur Herbstsynode einen Vorschlag unterbreiten. Erst dann wird nach dem Willen des KKR die Stelle neu ausgeschrieben. Zurzeit gilt eine Vakanzregelung, bei der Pfarrer Becker von der Petrusgemeinde die Vertretung inne hat. Er ist für Amtshandlungen und Gottesdienstorganisation zuständig. Frau Pfarrerin Eichert aus der Laurentiusgemeinde ist für Jugend und Konfirmandenarbeit als Vertreterin berufen. So ist der Gemeinde von Seiten des Kirchenkreises eine große Unterstützung zugewendet worden. Frau Katzmann wird weiterhin in der Gemeinde beschäftigt bleiben und nach jetzigen Planungen bezieht das Ehepaar Katzmann auch im Gemeindebereich eine neue Wohnung. Für die perspektivische Gestaltung des Engagements der Gemeinde wurden in den letzten Wochen Kontakte mit der Petrusgemeinde intensiviert. Die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kirchenmusik und Gemeindepädagogik haben ja schon gezeigt, wie ein engeres Zusammengehen gelingen kann. Weitere Überlegungen sollen folgen. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen diesen Prozess mit zu gestalten.
In einer weiteren Einheit stellte Frau Kühn die Struktur der Koordinatoren vor. Sie erläuterte ein Organigramm, das die Ansprechpartner mit Bild darstellt und im Gemeindehaus hängt. Vieles in unserem Gemeindeleben hängt von gutem Kontakt miteinander ab. Herr Muntschick dankte am Schluss allen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen und vor allem auch denen, die im Hintergrund dieses Engagement ermöglichen.
Gottfried Muntschick
Die Ära Katzmann – drei Zeitzeugen geben Einblick
Pfarrer Horst Gessner berichtet von Erfahrungen gemeinsamer Arbeit:
„Als Pfarrer Katzmann am 24.06.1979 eingeführt wurde, war ich schon ? Jahre als Pfarrer tätig. Das gab mir einen Vorsprung an Bekanntheit und Kontakten. Sicher machte das Pfarrer Katzmann am Anfang zu schaffen, aber seine Aufgeschlossenheit, jugendliche Tatkraft und die guten Predigten haben das bald ausgeglichen. Zu einer Konkurrenzsituation ist es meiner Erfahrung nach nicht gekommen, was sich im guten Klima im Gemeindehaus bemerkbar macht, woran seine Frau ihren besonderen Anteil hatte. Pfarrer Katzmann hatte Mühe mit manchen traditionellen Arbeitszweigen (Helferkreis, Basar, ökumenischer Kontaktkreis). Anfangs verstand ich ihn oft nicht, bis ich entdeckte, dass er sich lieber von Gottes Geist führen lassen wollte, was gerade jetzt dran und nötig war für den (auch geistlichen) Gemeindeaufbau. Ich denke daran, wie er mich in meiner schweren Erkrankung 1991 wieder zur öffentlichen Verkündigung und nach meinem Ruhestandsbeginn 1996 zum ehrenamtlichen Gebets- und Segnungsdienst und Besuchsdienst ermutigt hat. Ich bin ihm für die gemeinsamen Jahre von Herzen dankbar und ich habe viel von ihm und seiner Frau Martina lernen dürfen.
Konfirmand und GKR Mitglied Jürgen Biewald erinnert:
Wenn ich an Pfarrer Katzmann denke, fällt mir die Mauer im Kirchhof ein. Dort habe ich die ersten Konfirmandenstunden wegen ungehörigem Benehmens verbracht. Das änderte sich nach einer Einladung bei Katzmanns privat in der Georg- Kantor-Straße. Martina bewirtete uns und wir führten treffliche theologische Streitgespräche. Der Streit setzte sich auch bei der Konfifreizeit fort. Wir fetzten uns und am Ende stand meine Lebensübergabe. Ich wollte mein Leben mit Jesus führen und das hält seit Anfang der 80er Jahre an. Aber es gab noch andere Reibungspunkte. Pfarrer Katzmann legte nicht viel Wert auf Formalien und eckte damit bei den Konfieltern an. Er betonte, dass der Glaube wichtig ist. Bei mir hat das tief gewurzelt. Als ich zum Armeedienst fortging, hielt Pfarrer Katzmann brieflichen Kontakt. Als ich dann in Halle studierte, holte er mich in den GKR. Ich erinnere mich auch einer dramatischen Sitzung mit Kampfabstimmung 1993. Damals gab es Studenten, die das Gemeindehaus belegten und belebten. Sie hatten aber keinen Einfluss auf die Gestaltung des Gottesdienstes. Deshalb wurde beschlossen, dass sie „Gemeindeglieder auf Zeit“ werden. Es folgten gravierende Veränderungen, die bis heute zu spüren sind (z.B. Gründung des christlichen Studentenhauses Röderberg, Einführung des Gottesdienstes in anderer Form). Mich trieb es dann beruflich umher. Aber als 2003 eine Entscheidung für einen neuen Wohnort anstand, wählten wir klar Halle und das vor allem wegen der Gemeinde.
Geistlicher Bruder und GKRVorsitzender (1987 -2002) Reinhard Rüger:
Ich kam 1969 in die Gemeinde und lernte zu dieser Zeit auch Rainer Katzmann kennen. Er war Student und ich leitete einen Gebetskreis, der sich in der Marktkirche in einem Raum hinter der Orgel traf. Für manchmal bis zu 80 Leute war das eine „geistliche Herberge auf Zeit“. Als Katzmanns 1979 in die Gemeinde kamen hatte ich mit Pfr, Werner bereits den Umbau der Kirche beendet. Nun sollte eine Zeit des geistlichen Umbaus erfolgen. Mit der Wende drängten sich aber für mich erst mal wieder Baumaßnahmen vor. Es gab Material und Geld und wir bauten, was das Zeug hielt. Das brachte manche Spannung im Informationsfluss und mit dem umständlichen Finanzsystem der Kirche. Wir mussten schnell reagieren und hatten manchmal den Überblick verloren. Parallel entwickelte sich aber mit Katzmanns als Kristallisationspunkt eine geistliche Entwicklung der Gemeinde. „Offene Türen“ war das Stichwort. Die Gemeinde veränderte sich, vor allem auch durch junge Leute, die etwas bewegten. Für mich war manche geistliche Strömung, die Gruppen in die Gemeinde brachten nicht immer einfach anzunehmen. Aber auch ich habe mich verändert. Mich beeindruckt die Offenheit von Katzmanns für den Heiligen Geist und für arme Menschen. Sie haben immer ein offenes Ohr und eine gebende Hand für Menschen gehabt, die um Hilfe baten. Ich bin sehr dankbar und sehe in Pfr. Katzmann immer meinen Bruder.