Archiv für die Kategorie „Hauskreise“

Männer, wo seid Ihr?

Gesucht werden Männer in der Rush Hour des Lebens, die außerhalb des Gottesdienstes einen geistigen Impuls suchen und an der weiteren Verknüpfung des Gemeindenetzes interessiert sind.
Wir haben alle keine Zeit für die Vorbereitung eines Hauskreisabends, genießen aber das gemeinsame Lesen der Bibel und den wertvollen Austausch und die gegenseitige Anteilnahme daran.
Wir kommen mit der Last des Tages und gehen mit dem Dank für eine wertvolle Zeit! Hast du Lust mal bei uns reinzuschauen?

Wir, das sind die Männer des Familienhauskreises, wir treffen uns zweiwöchig Donnerstags 20.00 Uhr meist bei Rappsilbers im Straßburger Weg 19.

Kontakt : email hidden; JavaScript is required – man kann uns aber auch im Kirchencafé treffen.

Freizeit des Familienhauskreises

Foto: C. Hanke

Foto: C. Hanke

Wie jedes Jahr am Himmelfahrtswochenende fand auch in diesem Jahr die gemeinsame Hauskreisfreizeit des Familienhauskreises statt. Schon zum zweiten Mal versammelten wir uns im Gästehaus „Schmales Tal“ des CVJM in Wernigerode.

Nach einem entspannten Ankommen am Mittwochabend fanden ab Donnerstag jeweils am Vormittag Gesprächsrunden unter den erwachsenen Mitgliedern des Hauskreises statt. Als Thema wurde in diesem Jahr die Hiob-Geschichte gewählt. Zeitgleich organisierten die größeren Kinder die Vormittagsgestaltung für die kleineren. Nach einem leckerem Mittagessen im Huberhaus und einer kurzen Siesta wurde in die ereignisreichen Nachmittage gestartet. So erwanderten wir uns das Miniaturenland, das Schloss Wernigerode und den Kaisertum oberhalb der Stadt. Im Anschluss an eine Abendandacht aller starteten die Erwachsenen dann in ein gemütliches Abendprogramm mit Gesprächen, Spielen und Filmen. Am Sonntag bildete ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst den Abschluss.

Es ist immer wieder spannend, wie sich die Vielfalt unserer Gemeinde auch in den Diskussionen und Gesprächen wiederfindet. Alle Familien freuen sich schon sehr darauf, auch im nächsten Jahr wieder eine gemeinsame Zeit in Wernigerode zu verbringen.

Zu Themen-Frage: „Wie kann Gott das zulassen?“ haben wir im Laufe der Freizeit ein paar Gedanken herausgestellt:
– Es gibt keine einfache Antwort auf die Frage nach dem Leid bzw. die Frage „Wie kann Gott das zulassen?“
– Ohne den Anfang zu haben und zu verstehen, können wir unsere eigene Geschichte nicht verstehen.
Deshalb müssen wir an den Anfang zurückkehren (Was ist der Mensch? Wozu hat Gott ihn geschaffen?…), um überhaupt einen Verständnisrahmen für diese Fragen zu haben.
In unserer Gesellschaft wurde aber weitgehend unser Anfang abgeschafft.
– ohne Antwort auf unser Woher, Wozu, Wohin? fehlt uns die Adresse für Fragen, Sinn, Leid…
(Denn wer nicht an Gott glaubt, kann ihm auch nicht das Leid der Welt „in die Schuhe schieben“)
– Die Frage kann nur in meiner Beziehung zu Gott und in meinem Leben mit Gott eine sinnvolle Antwort finden.
– Macht man Gott zum Gegenstand, über den man beliebig diskutieren kann, dann braucht man nicht mehr mit ihm reden oder auf ihn hören. (Frage am Rande: Wie geht das eigentlich?!)
– Sobald Gott zum Gegenstand unserer eigenen Meinungen und Urteile über ihn wird (Vergleich mit einem Glas Würstchen), wird Gott für uns praktisch belanglos.
Denn die Ebenen werden hier vertauscht: Wenn es nicht mehr um die Beziehung mit Gott geht (weil wir aus der Beziehung heraustreten und unser eigenes Ding machen), sondern nur noch um die Meinung über Gott geht, dann können unsere Fragen auch keine Antwort finden.
– Die Welt beginnt nicht im Nichts, sondern aus Gottes gutem Willen
– unser Leben ist kein Zufall, Unfall, nicht das Ergebnis eines Kampfes oder Krieges,
sondern am Anfang steht: Gott liebt uns. Gottes Lebensatem hat den „Klumpen Erde“ zum Leben erweckt
– Der Anfang ist nicht der Sündenfall, sondern das „sehr gut“ Gottes
– unsere Würde, unser Wert kommt aus dem „Ja“ Gottes zu uns, seinem unbedingten, befreiten und kreativen „Ja“.
– Wir dürfen unser Leid Gott klagen, er ist die richtige Adresse dafür.
Aber aus verschiedenen Gründen trauen wir uns das nicht (fühlen uns selber schuldig bzw. verantwortlich, geben anderen die Schuld, aber nicht Gott, spielen unser Leid herunter:“ anderen geht es doch viel schlechter…“

Für dieses Thema braucht man Mut. Mut sich den persönlichen existenziellsten Fragen seines Lebens bzw. seines Glaubens zu stellen. Wir wollen jeden dazu erMUTigen. Es lohnt sich!

Lust auf Hauskreis?

Unsere Gemeinde birgt viele kostbare Schätze und einer davon sind unsere Hauskreise. Der Name gibt schon einen Hinweis darauf, was sich dahinter verbirgt: Hauskreise sind kleine Gruppen, die sich regelmäßig in „Häusern“ (meist Privatwohnungen) treffen. Das Kostbare daran ist, dass so ein Hauskreis den Teilnehmenden die Möglichkeit bietet, in vertrauter Runde

  • über Gott, Glauben, Glaubensfragen und auch Zweifel zu reden und sich auszutauschen,
  • zu merken, wie es Anderen in ähnlichen Situationen geht und wie sie damit umgehen,
  • gemeinsam in der Bibel zu lesen und einander zu helfen, einzelne Passagen besser zu verstehen und mehr über Gott zu erfahren,
  • gemeinsam auf dem Weg zu sein, den persönlichen Glauben im Alltag zu leben und sich gegenseitig ermutigen, daran festzuhalten und sich über Erfahrungen auszutauschen,
  • miteinander und füreinander zu beten,
  • miteinander zu singen, zu lachen und manchmal auch gemeinsam zu weinen …

Was die einzelnen Kreise genau machen, ist durch die Teilnehmer geprägt. So finden sich in den Hauskreisen unterschiedliche Schwerpunkte, wie z.B. „Bibel teilen“ oder Lobpreis. Auch treffen sich manche Gruppen abwechselnd mal als Väter und mal als Mütter, damit immer jemand für die Kinder da ist.

Einige Kreise freuen sich über Zuwachs und laden ganz herzlich dazu ein, ihren Kreis kennenzulernen und dazu zu stoßen. Vielleicht ist ja Dein/Ihr Interesse geweckt, dann – nur Mut, ein Hauskreis ist eine tolle Bereicherung!

Die bestehenden Kreise findet man an der Hauskreispinnwand im Gemeindehaus oder auf der Internetseite der Gemeinde unter Hauskreise. Gerne gibt auch Sigrid (Sigi) Roggendorf Auskunft oder stellt Kontakt zu einem Kreis her. Sie ist meist sonntags nach dem Gottesdienst im Kirchenkaffee zu finden und per Mail: email hidden; JavaScript is required oder telefonisch unter 0345/6812776 erreichbar.

Sigi Roggendorf

Hauskreise im Fokus: Hauskreis Kühn

Mit freundlicher Genehmigung von Torsten Bau, Evang. Kirchenkreis Halle-Saalkreis

Mit freundlicher Genehmigung von Torsten Bau, Evang. Kirchenkreis Halle-Saalkreis

Glauben teilen, mitten in der Woche: Dafür gibt es in Bartholomäus eine ganze Reihe von Hauskreisen. Heute stellen wir Ihnen einen weiteren vor.

Wer kommt in euren Hauskreis?

Zu unserem Hauskreis gehören Singles, Ehepartner, (Ehe-) Paare und Familien zwischen 25 und 60 Jahren.

Was passiert im Hauskreis?

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Hauskreise im Fokus

Glauben teilen, mitten in der Woche: Dafür gibt es in Bartholomäus eine ganze Reihe von Hauskreisen. Heute stellen wir Ihnen einen weiteren vor.

Wer kommt in euren Hauskreis?
In unserem Hauskreis treffen sich ca. sieben Personen zwischen 40 und 60, denen der Glaube für das ganze Leben wichtig ist.

Was passiert im Hauskreis?
Wir singen miteinander, lassen einander an unserm Leben teilhalben und beten mit und füreinander. Wir lesen in der Bibel, manchmal auch in andern Texten, die hilfreich für unser Christsein sind.

Unser Hauskreis in einem Satz
Gemeinsam mit Gott unterwegs

Haben Sie Lust, sich einem der Hauskreise anzuschließen? Dann finden Sie hier die Kontaktdaten. Ansprechpartner für den heute vorgestellten Hauskreis ist Familie Roggendorf.

Hauskreise im Fokus: Hauskreis für junge Erwachsene

Glauben teilen, mitten in der Woche: Dafür gibt es in Bartholomäus eine ganze Reihe von Hauskreisen. Heute stellen wir Ihnen einen weiteren vor.

Wer kommt in euren Hauskreis?
Wir sind eine Kleingruppe junger Erwachsener mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund. Wir treffen uns an wechselnden Orten, jeweils bei einem von uns im Wohnzimmer.

Was passiert im Hauskreis?

  • gemeinsames Singen
  • Losung lesen
  • Austausch über einen Bibeltext
  • Austausch von persönlichen Anliegen und gemeinsames Gebet

Unser Hauskreis in einem Satz
Gemeinsam auf dem Weg – mit Freuden, Sorgen, Toffifee; Ängsten, Hoffnung, Kräutertee

Haben Sie Lust, sich einem der Hauskreise anzuschließen? Dann finden Sie hier die Kontaktdaten. Ansprechpartnerin für den heute vorgestellten Hauskreis ist Susanne Heine.

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Hauskreise im Fokus: Der Familien-Hauskreis

Glauben teilen, mitten in der Woche: Dafür gibt es in Bartholomäus eine ganze Reihe von Hauskreisen. In loser Folge werden wir in der nächsten Zeit einige von ihnen auf der Homepage in Form eines Steckbriefs vorstellen. Haben Sie Lust, sich einem der Hauskreise anzuschließen? Dann finden Sie hier die Kontaktdaten.

Los geht es heute mit dem Familienhauskreis.

Wer kommt in euren Hauskreis?

Frauen und Männer in der aktiven Familienphase

Wieviele Menschen treffen sich bei euch?
Ca. 12 Personen. Der Hauskreis teilt sich wöchentlich wechselnd in einen Frauen- und einen Männerhauskreis, der Hintergrund ist die wechselseitige Betreuung der Kinder.

Was passiert im Hauskreis?
Wir treffen uns in unseren Wohnungen abwechselnd am Donnerstag um 20:00 Uhr, wir reden über unser Leben mit Gott und unseren Alltag. Wir versuchen uns an einen Ablauf zu halten, aber es gelingt uns auch nicht immer:

  • Ankommen und Austausch
  • Singen (vorwiegend im Frauenhauskreis)
  • Thematische Arbeit und Austausch darüber
  • Gebet und Segen

Wir haben bisher z.B. über folgende Themen gesprochen: Werte, Vorbilder, die 10 Gebote, Apostelgeschichte, Frauen in der Bibel, Josef: Vertrauen, das in Krisen trägt

Besonders zu erwähnen ist noch unsere jährliche Hauskreisfreizeit mit allen Familienmitgliedern, mit thematischer Ausrichtung und mit viel Spaß für alle.

Unser Hauskreis in einem Satz
Suchst du noch, oder glaubst du schon? Du bist willkommen!

"Heiteres Berufungsraten" bei der Hauskreisfreizeit

Wie jedes Jahr fand über das verlängerte Wochenende zu Christi Himmelfahrt die Hauskreisfreizeit des Familienhauskreises mit 17 Kindern und 12 Erwachsenen statt. Über mehrere Tage kommen sich Familien näher und können sich über viele Themen innerhalb und außerhalb des Alltags austauschen und sich so besser kennen und schätzen lernen.

Vormittags war ausreichend Zeit, sich dem schwergewichtigem Thema: „Identität – Gaben – Berufung“ zu nähern. Über dieses Thema war es möglich uns selbst als Individuum (Ich), aber auch als Mensch (Mann und Frau), und als Hauskreis der Bartholomäusgemeinde (Gaben) besser kennen zu lernen und eine Ahnung davon zu bekommen was alles noch in einem selbst und in der Kraft der Beziehungen zu einander steckt.

Als erstes versuchten wir die Pluralität unser eigenen Schöpfung zu begreifen. Danach kamen wir mit Hilfe eines ausführlichen Gabentestes dem auf die Spur, was wir von Gott mit auf den Weg bekommen haben. Das Ergebnis der Schatzsuche war meist eine interessante Mischung von schon erkannten Gaben und der Offenbarung eigener noch verborgenen Gaben.

Beim Thema Berufung war neben persönlichen Zeugnissen und Lebenswegen, die zentrale Erkenntnis, dass ausschließlich Gott der ist, der „beruft“. Wir aber stehen in der Verantwortung zu „Hören“ und in aller Freiheit ein „Ja“ zu suchen und zu finden. Wie das praktisch aussehen kann, bleibt im Hauskreis und vielleicht auch in der Gemeinde weiter im Gespräch.

Auch haben wir uns über die Gäste aus zwei anderen Hauskreisen der Bartholomäusgemeinde gefreut, die diese Freizeit mit vielen Impulsen bereichert haben.

Parallel zum Thema am Vormittag gab es ein Kinderprogramm mit viel Basteln zum Thema „Schöpfung“ und nachmittags Familienaktionen mit Wandern, Spiel und Ausflügen unter anderem zum Jahrtausendturm nach Magdeburg.

Eines steht jetzt schon fest: Auch 2014  wird es wieder eine Hauskreisfreizeit des Familienhauskreises geben.

Marcus Hager

Begeistert von neuen Wegen

SchimmingJohannes und Angela Schimming stammen aus der Region, Angela aus der Nähe von Nebra, Johannes aus Köthen. Nach Stationen in Leipzig und Cheltenham (England) zog es beide im Sommer 2009 zurück in die sachsenanhaltinische Heimat nach Halle. Seit dem Februar 2010 gehört Familie Schimming zur Bartholomäusgemeinde.

Johannes Schimming ist Hauskreiskoordinator der Gemeinde; er bietet in dieser Funktion den Hauskreisen Unterstützung in organisatorischen und thematischen Fragen an und möchte Gemeinde und Hauskreise näher zusammenbringen. Der angehende Theologe hat auch an der inhaltlichen Gestaltung der Gemeindefreizeit mitgewirkt.

Angela Schimming arbeitet als Psychologin und ist seit kurzer Zeit Teil des Kindergottesdienstteams. Sie gestaltet die Arbeit bei den Bartholomäusen und deren Eltern mit.

Warum habt ihr euch für die Bartholomäusgemeinde entschieden, was schätzt ihr besonders?

Das erste Mal kamen wir auf Empfehlung eines Freundes in den Gottesdienst und fühlten uns gleich angesprochen, z.B. von der durchdachten Liturgie, den guten Predigten, dem Turmraum als Teil des Gottesdienstraumes, den vielen Kindern, der Kindersegnung und der Atmosphäre im Kirchencafé.

Was motiviert euch, der Gemeinde eure Zeit und Kraft zu widmen?

Zunächst der Auftrag Jesu, an seinem Reich mitzuarbeiten und Menschen zu Jüngern zu machen. Wir finden es wunderbar, dass es in der Gemeinde Raum gibt, neue Dinge einzubringen, viele Möglichkeiten der Mitgestaltung und dass diejenigen, die mitgestalten, Wertschätzung dafür erfahren. Als angehende Pfarrfamilie sind wir begeistert von den vielen erfahrenen Mitarbeitern, von denen wir viele Anstöße für unsere zukünftige Gemeinde mitnehmen können.

Was wünscht ihr euch für unsere Gemeinde in der Zukunft?

Dass die Lebendigkeit, Offenheit und besonders der Mut, neue Wege zu gehen, in der Gemeinde erhalten bleiben.

Habt ihr ein Lebensmotto?

Vielen Dank für das Gespräch.

Sandra Biewald