Aktion „Weihnachtsfreude im Gefängnis“ 2021

weihnachtsfreudeFür viele Menschen im Gefängnis ist Weihnachten die schlimmste Zeit im Jahr. Etliche haben niemanden mehr, der „draußen“ an sie denkt. Dem möchte die christliche Straffälligenhilfe Schwarzes Kreuz etwas entgegensetzen. Sie sucht Menschen, die bereit sind, einem Inhaftierten zu Weihnachten ein Paket zu packen. Dinge wie Kaffee, Salami, Schokolade dürfen hinein. Was jemand hinter Gittern damit empfängt, ist aber weit mehr als das: vor allem das Gefühl, dass ein anderer Mensch an ihn denkt und ihm Gutes wünscht. Das kann ein wichtiger Schritt sein auf dem Weg, das eigene Leben neu auszurichten.

Möchten Sie mitpacken? Weitere Informationen: Schwarzes Kreuz Christliche Straffälligenhilfe e.V., Celle

4. Orgel-Wandel-Wander-Tour

Bereits zum 4. Mal findet am Reformationstag (31.10.) in Halle eine Orgel-Wandel-Wander-Tour statt. Um die Gruppen klein zu halten, finden zwischen 15 Uhr und 17.30 Uhr in verschiedenen Kirchen der Stadt Orgelkonzerte statt. Es ist möglich und erwünscht, zwischen den Kirchen zu wechseln. Die Tour endet um 18 Uhr mit einem Konzert vom Roten Turm auf dem Marktplatz.

Wichtig: Zur Einhaltung des Hygienekonzepts brauchen die Besucher:innen für jede Station ein kostenfreies Ticket. Die Tickets sind bis zum 28.10. bei der Tourist-Information zu bekommen, verbleibende Restkarten sind am Ver-anstaltungstag bis zum Konzertbeginn am jeweiligen Veranstaltungsort erhältlich.

Das gesamte Programm findet sich auf der Website des Kirchenkreises.

Orgelwanderung-Wochenende

Mit einem farbigen und abwechslungsreichen Orgelspaziergang über drei Tage gastiert der gebürtige Hallenser Wieland Meinhold aus Weimar in verschiedenen Kirchen:

So beginnt er am Freitag, dem 15. Oktober um 19 Uhr in der Kath. Kirche St. Norbert Halle-Giebichenstein (Körnerstraße 19) mit „G. Ph. TELEMANN + charmantes Frankreich“
Der erfolgreiche Georg Philipp Telemann gepaart mit Pracht, Eleganz und Klangsinn der Pariser Orgelkunst von Dandrieu, Nivers, Rameau, Clérambault. Aber die Orgel verlangt mehr: Einen Ausflug in die Klangpracht französischer Orgelmusik mit Dupont, Benoit und dem weltberühmten Sortie von Léfebure-Wély!

Gleich drei aufeinanderfolgende Orgelstationen gibt es am Samstag, dem 16. 10.:

  • Part I um 16 Uhr in der evang. Laurentiuskirche mit „Bach + Italienischer Barock“. Der Anfang verspricht eine lebendige virtuose Hörreise nach Italien mit Temperament. In Weimar 1710 bzw. 1714 geboren, wartete auf die späterhin berühmten Bach-Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Ph. Emanuel eine berufliche Laufbahn mit spannenden Stationen in Halle, Berlin, Dresden und Hamburg. Die kompositorische Raffinesse und mathematische Gediegenheit, die den stilleren Sohn W. Friedemann (den „Hallenser“ Bach) auszeichnete, wirkt erst heute bewundernd nach, während der Zweitgeborene am preußischen Hof und in der großen Hansestadt bereits zu Lebzeiten Triumphe feierte. Seine feine Eleganz sowie innewohnende lebendige Muszierlust hinterließ den Tasteninstrumenten Cembalo und Orgel einen unermeßlichen Schatz.
  • Part II um 17 Uhr in der ev. Bartholomäuskirche mit „Musica Scandinavia – Orgelromantik aus dem Norden“. Der nördliche Teil Europas, der sich für viele Menschen hierzulande mit großer Sehnsucht nach unberührter Natur, intakter Gesellschaft und atemberaubender Landschaft verbindet, hat auch eine stille, aber intensive Musikkultur. Gade, Langaard, Matthison-Hansen in Dänemark, Lindberg, Hägg in Schweden, Grieg und Sibelius in Norwegen und Finnland sowie Leifs in Island, das sind nur einige der klangvollen Namen. Nicht immer ist ist die Musik Skandinaviens elegisch, die Festlichkeit kommt vielleicht der britischen Seele nahe. So sind die Choralbearbeitungen, Fantasien, Präludien und Tonsätze kostbare Stimmungsbilder aus einer Kultur, die sich nie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit befand. Das macht ihre unglaubliche Beliebtheit aus. Geheimnisvolle Werke aus allen fünf skandinavischen Ländern erklingen auf der historischen Rühlmann-Orgel.
  • Part III abschließend an jenem Tag um 18 Uhr in der ev. Petruskirche (Kröllwitz) mit „Händel & festliches England“ – Was haben die alten Briten und Händel miteinander zu tun? Zugespitzt: Der Deutsche aus Halle an der Saale ist ihr größter Komponist! Den Drang Englands nach festlicher Musik erfüllte der schwergewichtige Barockkomponist nicht nur mit der Feuerwerks- und Wassermusik, seine oppulenten Oratorien in St. Pauls Cathedral waren für die Londoner Anlaß genug, ihn auf dem „silbernen Tablett“ zu tragen. So werden Orgelbearbeitungen von Händel mit Originalwerken alter Meister wie Tallis, Philips, Morley, Greene, Stanley, Bull, Boyce und Purcell gepaart vorgetragen. Immer steht bei den Fantasien, Preludes, Airs, Trumpet tunes und Voluntarys eine gemessene Würde im Vordergrund. Händels Largo, seine Ouvertüre und Doppelfuge g-Moll aber auch die berühmte Pifa und Sarabande und Sätze aus der „Wassermusik“ dürften ihre Wirkung auf der Orgel ebenso wenig verfehlen.

Abschluß wird am Sonntag (17. 10.) um 17 Uhr in der Kath. Dreieinigkeitskirche (Lauchstädter Straße 14b, Nähe Südfriedhof) sein: Dort verbindet Wieland Meinhold an der großen Orgel  das „Wunder Wolfgang Amadeus Mozart“ mit grandioser Romantik von Franz Liszt.

Am Ausgang wird jeweils um eine großzügige Spende gebeten.

Aufruf zur Bundestagswahl

Am kommenden Sonntag, den 26.09. findet die Bundestagswahl statt. Superintendent Hans-Jürgen Kant schreibt dazu: „Soziale Gerechtigkeit und ein respektvolles Miteinander der Menschen sind für Christen entscheidende Werte. Ausgrenzung und populistische Hetze erteile ich eine klare Absage […] Wir dürfen unseren Wohlstand nicht weiter zu Lasten nachfolgender Generationen aufbauen. Die sintflutartigen Regenunwetter in Deutschland, die Waldbrände im südlichen Europa und die weltweiten Klimaextreme zeigen uns deutlich: Der Klimawandel wirkt sich schon jetzt aus. Politik und Gesellschaft müssen konsequent umsteuern!“

Auch die beiden großen Kirchen appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, ihre Stimme bei der Bundestagswahl im September abzugeben. Als wichtige Bestandteile der zukünftigen politischen Agenda benennen die Bischöfe „Fragen der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, des Sozialstaats, der Digitalisierung, des Klimawandels sowie eine an der Würde und den Bedürfnissen der Menschen orientierte Flucht- und Asylpolitik“.

Apropos Klimawandel: In diesem Kontext erlauben wir uns auch einen Hinweis auf den Klimastreik am 24.09. – los geht es in Halle um 14 Uhr am Steintor.

Saaleufergottesdienst am 27.06.

Am Sonntag, den 27.06. um 10.30 Uhr feiern wir gemeinsam mit den Gemeinden Petrus, Laurentius und Markt wieder Saaleufer-Gottesdienst.

Treffpunkt: Saalepromenade, in der Verlängerung der Emil-Eichhorn-Straße (Tramlinie 8)

Nach einem abwechslungsreichen und spannenden Gottesdienst zum Thema: „Der erste Stein“ geht es mit Musik, Tanz und Picknick nach dem Rotkäppchenprinzip weiter: Bitte bringt für euch und andere etwas mit und teilt, ohne die anderen anzustecken.

In Bartholomäus findet an diesem Sonntag kein separater Gottesdienst statt.