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Angedacht: Gemeinschaft mit Jesus Christus

Diese Predigt zu Joh 21,1-14 hat Dorothea Vogel am vergangenen Sonntag Quasimodogeniti in Niemberg gehalten und stellt sie freundlicherweise als geistlichen Impuls für unsere Website zur Verfügung. Vielen Dank!

Liebe Gemeinde,
mit beklommenem Herzen stehe ich heute Morgen hier vor Ihnen. Denn es ist die erste Predigt, die ich seit Januar halte. Vielleicht sitzen auch Sie mit beklommenen Herzen hier?↓ Fragen sich, ob es richtig war, hierherzukommen?↓ Manche von Ihnen haben sich lange nicht gesehen. Und wenn doch, so ist es noch ungewohnt, wieder hier zum Gottesdienst zusammenzukommen. Ein mulmiges Gefühl ist mit dabei.
So ähnlich werden sich auch die Jünger gefühlt haben, von denen der Predigttext berichtet. Die Jünger fühlen sich beklommen und niedergeschlagen. Sie sind verunsichert. Ihr Leben ohne Jesus fühlt sich so leer an. Sie wissen nicht, was sie tun sollen. Also tun sie das Naheliegende. Sie gehen fischen.
Doch wenn ich nur so irgendetwas tue, dann bringt das nichts. Ich kenne diese Erfahrung und Sie vielleicht auch. Etwas zu tun, scheint besser zu sein, als nichts zu tun. Aber es bringt nichts. Nicht nur keinen Erfolg, sondern auch keine Linderung der inneren Situation. Wo es leer ist, bleibt es leer.
So wie das Netz der Jünger.
„Und in dieser Nacht fingen sie nichts.“ (V. 3)
Das Netz bleibt leer. Und in ihnen bleibt es auch leer.

Bis Jesus wieder in ihr Leben tritt. Am Morgen steht er am Ufer, als sie mit hängenden Köpfen, leerem Netz und leerem Magen zurückkommen.
Jesus spricht sie an: „Kinder, habt ihr nichts zu essen?“ (V. 5)
„Nein, Jesus“, möchte ich antworten, „siehst du es denn nicht? Ihre Netze sind leer und ihr Magen. Und ihr Kopf ist voller Sorgen. Sie sorgen sich, wie es weitergehen soll; wer sie versorgt. Und da fragst du, ob sie nichts zu essen haben?“
Natürlich weiß Jesus das. Er spricht sie in ihrer konkreten Not an. Er sieht und versteht ihr Elend. Er steht einfach da. Er ist da. Sieht zu seinen Jüngern. Er sieht sie an. Seine Augen suchen sie. Jesus spricht sie an: „Kinder.“ Sie hören seine Stimme. Durch seine Stimme, seinen Blick, durch seinen Anblick und seine ganze Gegenwart fühlen sie sich sicher. In diese neu gewonnene Sicherheit hinein spricht Jesus den ersten Satz.

Er macht den Anfang. Und mit diesem Anfang wird ein Neuanfang für die Jünger möglich. Er fordert sie auf, ihr leeres Netz erneut auszuwerfen. Ja, ihre Leere wegzuwerfen.
Denn da, wo Jesus ist, hat die Leere keinen Platz mehr. Weder außen noch innen. Da, wo Jesus ist, ist Fülle.
Eine große, unerwartete Fülle! Sie zeigt sich wieder an dem Netz. Es ist komplett mit Fischen gefüllt. Das muss ein überwältigendes Gefühl für die Jünger gewesen sein! Das Netz ist prall gefüllt mit großen Fischen. Fische in Hülle und Fülle. Und das Netz reißt nicht. Es birgt die ganze Fülle in sich.

153 Fische sind in diesem Netz.
Warum ausgerechnet 153 Fische?, frage ich mich. Wieso ausgerechnet so eine krumme Zahl? Über diese Zahl habe ich mich schon immer gewundert und auch geärgert. Sie passte einfach nicht in mein Denkschema. Aus der Bibel kenne ich die 3, die 7 und die 12; die 4 und die 40; und auch den 1. und den 8. Tag – da ist für mich alles klar. Aber die 153 passte einfach nicht dazu.
Eines Tages bekam ich den entscheidenden Hinweis.
Stellen Sie sich bitte einmal vor, wir wären heute 17 Leute im Gottesdienst. Der Erste brächte 1 Fisch mit, die Zweite 2 Fische, die Dritte 3 Fische usw. Und der 17. brächte gar 17 Fische mit. Dann wären alle zusammengezählt genau 153 Stück. Das ist überraschend und genial zugleich, weil es wir ein Geheimcode funktioniert. Die Fische sind der Schlüssel!
Denn die Summe von 1 bis 17 ergibt 153.
Die Kapitel 1 bis 17 des Johannesevangeliums spielen vor der Passionsgeschichte.
Der 1. Satz des Evangeliums lautet: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ (Joh 1,1)
Der letzte Satz des 17. Kapitels lautet: „damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.“ (Joh 17,26)
Beide Sätze zusammengenommen lauten: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.“
Das ganze Evangelium lässt sich in diesem Wort zusammenfassen. Es ist die Summe. Die Summe 153. Es sind 153 Fische. Die Fische symbolisieren das ganze Evangelium!

Und das Netz entspricht dem Kapitel 21. Es umspannt die Fische und damit das ganze Evangelium. Es beinhaltet alles und hält es zusammen. Es reißt nicht.

Nun fehlen uns noch drei Kapitel des Evangeliums. Die Kapitel 18-20, die Passionsgeschichte Jesu.
Sie werden durch Jesus selbst repräsentiert. Er ist der Auferstandene – mit den drei Wundmalen.
Er begegnet den Jüngern am Morgen – nach der Nacht der Niedergeschlagenheit und der Leere.
Jesus, der gesagt hat: „ICH BIN das Brot“, hat Brot dabei.
Jesus hält Fisch bereit. Jesus, der ICHTHYS genannt wird. Das ist eine Kurzform des griechischen Satzes: „Jesus Christus, Sohn Gottes und Retter.“ Das griechische Wort, das übersetzt eben Fisch heißt.
Der Fisch ist der Schlüssel!
Denn ER, der Sohn Gottes, der Auferstandene, er ist da und er lebt!

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.“

In die Leere der schwindenden Nacht hinein spricht Jesus seine Jünger neu an. Er veranlasst ihren Neuanfang. Das prall gefüllte Netz ist das Symbol dafür. Und da geht plötzlich dem Ersten an diesem frühen Morgen ein Licht auf: „Es ist der Herr!“ (V. 7) Sein Herz hüpft vor Freude. Einer bekennt es zuerst. Dann können es auch die anderen erkennen. Da kommt Leben in die Jünger. Sie spüren neue Kraft und Schwung. Voll Elan kehren sie mit dem vollen Netz ans Ufer zurück.
Aber sie erkennen es nicht nur. Sie erleben es auch. Hautnah.
Denn Jesus spricht zu ihnen: „Kommt und haltet das Mahl.“ (V. 12) „Kinder, kommt, hier habt ihr Brot und Fisch. Ich habe alles für euch vorbereitet. Ich versorge euch. Macht euch keine Sorgen mehr. Ich bin euer Versorger. Mit mir habt ihr alles in Fülle.“

„Ja, Jesus“, möchte ich sagen, „da wird mir ganz warm ums Herz. Weil du da bist. Weil ich dich und deine Zuwendung erleben darf. Weil mich die Gemeinschaft mit dir entlastet. Weil ich mit dir äußere und vor allem innere Sicherheit erlebe. Danke, Jesus!“

Liebe Gemeinde,
ich möchte Sie bitten, sich etwas vorzustellen. Ich möchte Sie bitten, sich an ein schönes Abendmahl zu erinnern. –

Denken Sie daran, wie Sie in der Kirche nach vorne gehen.
Spüren Sie Ihren Schritten nach.
Dem Boden unter Ihren Füßen.
Suchen Sie sich einen angenehmen Platz aus.
Spüren Sie die Menschen neben sich.
Fühlen Sie sich in den Raum ein.
Die Heiligkeit des Altarraums.
Das gedämpfte Licht.
Die Stille.
Betrachten Sie alles ganz in Ruhe.
Spüren Sie Ihrem Atem nach.
Die Ruhe des Raumes breitet sich in Ihnen aus.
Leise Orgeltöne sind zu hören.
Eine Stimme spricht: „Christi Leib für dich gegeben.“
Ein Blick berührt Sie.
Der Geschmack der Oblate breitet sich in Ihrem Mund aus.
Der Kelch liegt gewichtet in Ihrer Hand.
Der Duft des Weines steigt in Ihre Nase.
Er fließt über Ihre Lippen – über Ihre Zunge – erfüllt Ihren Mund.
Er ist ganz gegenwärtig.

Gemeinschaft mit Jesus Christus.
Gemeinschaft untereinander.

Wir erleben sie in diesem Augenblick.

„Das stärke und bewahre euch im Glauben zum ewigen Leben. Gehet hin in Frieden.“
So hören wir es am Ende des Abendmahls und gehen wieder in unser Leben hinein.
Wir gehen gestärkt durch Brot und Wein.
Gestärkt durch das Evangelium von Jesus Christus.
Denn am Anfang war das Wort, damit die Liebe in uns sei!
Amen.

 

Stoffbahnen der Osteraktion abzugeben

Eigentlich war es gedacht, die Stoffbahnen der Osteraktion am Turm weiterzuverwenden. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass diese Idee nicht umsetzbar ist, da der Wind die Bahnen zu sehr zerzaust. Aus diesem Grund geben wir die Stoffbahnen gerne gegen eine Spende ab, die wir an das Projekt Navacopah weiterleiten.

An den Sonntagen 18.04. und 25.04. gibt es nach dem Gottesdienst die Gelegenheit im Großen Saal, sich die eine oder andere Stoffbahn auszusuchen.

Geltende Hygiene-Regeln der Bartholomäus-Gemeinde

Aktuelle Fassung: Hygiene-Konzept des GKR vom 14.04.2021

Änderung vom 14.04.2021

Gruppenarbeit ist ab sofort nach den Hygieneregeln möglich, wenn ein aktuelles negatives Schnelltestergebnis vorliegt.

Ergänzungen vom 16.12.2020

Ab sofort bis auf Widerruf ist das Singen im Gottesdienst leider nicht mehr möglich.

Letzte Ergänzungen vom 30.10.2020

Mit den Hygiene-Regeln wollen wir unsere Mitmenschen schützen und auch Risikogruppen die Teilnahme ermöglichen.

Menschen mit Fieber oder Erkältungssymptomen bitten wir, an den Gemeindeveranstaltungen nicht teilzunehmen.

Abstand und Tragen von Masken
In allen Bereichen (Kirche, Kirchhof, Gemeindehaus inkl. alle öffentlich genutzten Räume, Hof des Gemeindehauses) ist ein Mund-Nasen-Schutz verpflichtend, auch wenn ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann und auch im Freien. FFP-Masken mit Ventil und Plastikvisiere an Stelle einer Maske sind nicht gestattet.

Bei der Sitzordnung ist ein Mindestabstand von 1,5m zu jeder Person einzuhalten. Ehepaare und Familien dürfen als je eine Gruppe zusammen sitzen.

Das Singen in den Räumen ist mit einem Abstand von 3m oder mit Maske möglich. Im Freien ist das Singen unter Einhaltung des Mindestabstandes von 3m ohne Maske möglich.

Bitte halten Sie die Nies-/Hustenetikette ein.

Lüften
Vor und nach der Veranstaltung ist der Raum mindestens 15 Minuten gründlich zu lüften und wenn möglich während der Veranstaltung Fenster zu öffnen. Dauert eine Veranstaltung länger als 30 Minuten sind nach jeweils max. 30 Minuten Pausen zum Lüften (15 Min) durchzuführen. Für die Kirche gelten gesonderte Lüftungsregeln, die in der Kirche hinterlegt sind.

Erfassung von Kontaktdaten
Alle beteiligten Personen tragen sich auf eine Teilnehmerliste ein. Datum, Art der Veranstaltung und Unterschrift des Leiters*in nicht vergessen! Die Teilnehmerliste wird nach der Veranstaltung bzw. nach dem Gottesdienst in einem geschlossenen Umschlag in den Gemeindebriefkasten hinterlegt.

Desinfektion
Gebrauchsgegenstände, die von mehreren Personen genutzt werden (Türklinke, Lichtschalter, Tische, Kulis) werden vor und nach der Veranstaltung desinfiziert.

Alle Teilnehmer*innen desinfizieren sich bei Ankunft und vor Betreten des Raumes die
Hände. In den Sanitärräumen stehen Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Abendmahl
Um den Infektionsschutz zu gewährleisten, werden wir das Abendmahl mit Brot und Saft als Wandelabendmahl anbieten. Kommen (durch den Mittelgang) und Gehen (durch die Seitengänge) sind räumlich getrennt. Dabei soll der Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Kommunikanten nehmen von dem Tisch im Mittelgang eine Serviette und einen kleinen Becher. Vor dem Altar wird der Mund-Nasen-Schutz abgenommen. Hinter dem durchsichtigen Schutz reichen die Austeiler das Brot auf die Serviette und gießen den Saft in den Becher. Sie sprechen dazu: „für Dich gegeben/für Dich vergossen“. Alle können in Ruhe das Abendmahl einnehmen und müssen sich nicht gedrängt fühlen.

Kirchencafé
Das Kirchencafé entfällt vorerst.

Wir bitten um Verständnis, wenn sich die Regeln angesichts des sich derzeit schnell entwickelnden Infektionsgeschehens kurzfristig ändern. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

 

Gottesdienst am 18.04.

10.00 Uhr
Sonntag Misericordias Domini
Gottesdienst, im Anschluss Abendmahl
Pfr. Ralf Döbbeling

Wir planen, den Gottesdienst live auf YouTube zu streamen.

Bitte in allen Gottesdiensten die aktuellen Hygiene-Regeln beachten! Das Singen im Gottesdienst ist leider nicht mehr möglich.

An diesem Sonntag feiern wir im Anschluss an den Gottesdienst nach einer Lüftungspause Abendmahl.

Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden unter Beachtung von Hygieneregeln statt, je nach Wetterlage im Freien auf dem Kirchhof (Nähe Südausgang) oder im Turmraum.

Das Kirchencafé muss derzeit leider entfallen.

Informationen zu den Kindergottesdiensten: Beginn um 10.00  Uhr direkt im Gemeindehaus

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): bitte im Gemeindehaus informieren
  • Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): findet regulär statt
  • BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): findet regulär statt

Die Kollekte am Ausgang wird an diesem Sonntag an die Hilfsorganisation Global Aid Network für ein Projekt in der Ukraine weitergegeben. Es unterstützt Menschen, die durch den Krieg alles verloren haben.

Herzlichen Dank für Ihre Gabe!

Digitale Kollekte
Wenn Sie nicht am Gottesdienst teilnehmen können, aber trotzdem spenden wollen, können Sie das über Paypal tun, dort ist ein Konto für unsere Gemeinde eingerichtet. Diese Spende wird der Reihensammlung hinzugefügt.

Ein Gebet aus Stoff

Foto: Iris Hinneburg

Karfreitag, 3 Uhr am Nachmittag. Jesus ist gekreuzigt worden. „’Es ist vollbracht!‘ Dann neigte er den Kopf und starb.“ Und wir waren dabei. Noch einmal den Worten aus dem Evangelium lauschen, noch einmal das Martyrium vor Augen. „Seit Menschen leben, rufen sie nach Gott; mein Los ist Tod, hast du nicht andern Segen?“ Doch Jesus war tot. Es gab nichts mehr zu sagen, nichts mehr zu tun. Außer die Kerzen zu löschen und sich selbst ganz Gottes Hand zu überlassen, in aller Ohnmacht und Verletzlichkeit. „Wenn er es kann, kannst du es auch“ schloss die Predigt. Die Dunkelheit des sterbenden Jesu kam über uns, die versammelte Gemeinde, als sich nach und nach vor alle Fenster lange Stoffbahnen legten und den so vertrauten Raum in ungewohnte Dämmerung tauchten.

Vor der Kirche in die Sonne des hellen Frühlingsnachmittags blinzeln. Vertraute Gesichter. Lächeln hinter Masken. Lächeln trotz allem. Die Blicke heben sich. Leuchtende Schals in grün, gelb, rot, orange und blau vor allen Fenstern. Der Wind geht durch sie hindurch und spielt mit ihnen wie mit bunten Haarsträhnen. Schön sieht das aus.

Foto: Iris Hinneburg

„Ein starker Kontrast, immerhin haben wir gerade der Todesstunde gedacht“, bemerkt ein Besucher versonnen. „Aber genau das ist es eben, der Tod ereignet sich mitten im Leben“, antwortet sein Gesprächspartner. Und eine Besucherin sagt: „Da ist einerseits die Erinnerung an die Todesruhe, das Mitgehen im Leiden, aber zugleich zu wissen, es ist schon vollbracht und das Danach leuchtet farbig hindurch“.

Am Ostersonntag sind wir zurück. Genau dort, wo wir uns am Freitag getrennt hatten. Vor der Kirche, in Betrachtung der farbenfrohen Stoffbänder. Dann holen wir sie herunter, tragen sie hinein in die nun helle Kirche und bilden einen Teppich daraus. Ein Mosaik, zusammengetragen von Vielen, zusammengesetzt von Frauen mehrerer Nationen, in tagelanger Arbeit. Was für ein Sinnbild. Hoffnung, Gemeinschaft, Trotz – gerade in diesen schweren Zeiten. Manche haben ihre Verzweiflung, Angst und Einsamkeit in die Stoffe eingearbeitet. All das gehört zusammen, gerade an Ostern. Nach Tod kommt Auferstehung. Denn Jesus ist gestorben, aber im Grab ist er nicht mehr. „Er ist nicht hier! Er ist auferstanden!“ Er hat den Tod überwunden, die Nacht und die Dunkelheit.

Foto: Steffi Seiferlin

Draußen auf dem Kirchhof erwarten uns die Bäume in festlichem Gewand wie Ostereier. Große Schleifen bergen eine Überraschung in kleinen Tüten: Samen für Blumen, Gemüse, Olivenbäume gar. Der Anfang neuen Lebens, nährend für Bauch, Herz und Augen.

Nach dem Gottesdienst bleiben wir noch ein bisschen und stehen – mit Abstand, aber froh, beisammen zu sein – zwischen den Gräbern, teilen frisches Osterbrot und Neuigkeiten. Und so vollendet sie sich einmal mehr, die Reise vom Dunkel ins Licht, zwischen Leiden und Leichtigkeit. Halleluja!

Katharina Lipskoch

Was die Osteraktion für uns bedeutet

Schon wieder eine Karwoche und Ostertage unter Corona-Bedingungen. Nun sind wir damit schon ein zweites Jahr belastet und uns fehlen die fröhliche Gemeinschaft, Feste in Gruppen feiern, gemeinsam singen und lachen, das Kirchenkaffee. Aber es entstehen auch neue Ideen und Möglichkeiten, um dieser Frustration entgegen zu wirken, Gemeinschaft und Integration zu fördern und Freude, Staunen und Hoffnung zu wecken.

Die Idee der Verhüllung unserer Kirche wurde auf der Klausur im Februar zuerst bedacht und dann mit vielen verschiedenen Mitwirkenden in die Tat umgesetzt. So haben viele reichlich Stoffe, Nähgarn und Samenbeutelchen gespendet und manche/r hat sogar die fertigen, sechs Meter langen Bahnen abgeliefert. Einige haben in den Stoffbahnen auch die Corona-Belastungen benannt: in Worten, Masken, Taschentüchern. Unser Gemeindesaal wurde zur Nähstube mit ausreichend Abstand umfunktioniert und mit viel Freude und Gespür für Farbe und Gestaltung entstanden die Bahnen. Das Anbringen der Bahnen an den Türen und Fenstern war nochmals eine handwerkliche Herausforderung, aber es ist gelungen. Und problemlos ließen sie sich auch wieder abnehmen.

So haben wir nochmal bewusst machen können, was Ostern wirklich für alle bedeutet: Unsere Sorgen, Ängste, Ungeduld und Frustration an Jesus abgeben hilft – er nimmt sie auf sich und mit ins Grab. Dadurch sind wir erlöst. Die Stille aushalten sowie die momentan nicht möglichen Freiheiten ertragen. Und das Leben – trotz Corona – durch die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus neu feiern. Er ist der Weg und die Wahrheit und das Leben. Er ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja!

Damit alle diese frohe Botschaft erfahren können haben sich unsere fleißigen Techniker/innen intensiv bemüht, alles in Wort und Bild festzuhalten und zu streamen. Als Hoffnungszeichen werden die Bahnen vorerst in der Kirche bleiben.

Steffi Seiferlin

Offener Bibelleseabend am 08.04.

Der Offene Bibellesekreis ist ein Angebot, ohne Vorbedingungen und Vorwissen gemeinsam Texte aus der Bibel zu lesen und darüber zu reden – frei nach Kol. 3,16: „Das Wort des Christus wohne reichlich in euch“. Das gemeinsame Lesen soll Interesse am Wort der Bibel wecken und Freude bereiten. Wer Interesse hat, einen frischen Zugang zur Bibel sucht oder einfach neugierig ist, der sei herzlich eingeladen. Die eigene Bibel kann gerne mitgebracht werden, es sind aber auch Bibeln vorhanden.

Foto: Roggendorf

Ansprechpartner: Sigrid und Hans Roggendorf

Das nächste Treffen ist am Donnerstag, den 08.04. (19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr). Aufgrund der aktuellen Lage findet der Bibelleseabend wieder als Telefonkonferenz statt. Dazu sind noch einige wenige Plätze frei. Bei Interesse bitte bei Marcus Hager melden.

Wir lesen zum Thema „Zachäus“ Lukas 19,1–10.

Gottesdienst am 11.04.

 

Foto: Cornelia Büdel

10.00 Uhr
Sonntag Quasimodogeniti
Gottesdienst mit Predigt-Interview (Abschluss der Reihe)
Pfr. Ralf Döbbeling

Wir planen, den Gottesdienst live auf YouTube zu streamen.

Bitte in allen Gottesdiensten die aktuellen Hygiene-Regeln beachten! Das Singen im Gottesdienst ist leider nicht mehr möglich.

Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden unter Beachtung von Hygieneregeln statt, je nach Wetterlage im Freien auf dem Kirchhof (Nähe Südausgang) oder im Turmraum.

Das Kirchencafé muss derzeit leider entfallen.

Informationen zu den Kindergottesdiensten: Beginn um 10.00  Uhr direkt im Gemeindehaus

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
  • Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): findet regulär statt
  • BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): findet regulär statt

Die Kollekte am Ausgang wird an diesem Sonntag für Projekte des Bunds der evangelischen Jugend in der EKM gesammelt.

In regionalen Kinderbibelwochen, Jugendgottesdiensten, Musicalprojekten und Jugendkirchen erleben junge Menschen mit Gleichaltrigen eine große Gemeinschaft, die sie
in den kleinen Gruppen vor Ort oft nicht erleben. Dabei knüpfen fantasievolle Angebote an den Interessen der jungen Menschen an und bringen ihnen auf vielfältige Wei-
se den Glauben näher. Mit Ihrer Kollekte unterstützen Sie diese Arbeit.

Herzlichen Dank für Ihre Gabe!

Digitale Kollekte
Wenn Sie nicht am Gottesdienst teilnehmen können, aber trotzdem spenden wollen, können Sie das über Paypal tun, dort ist ein Konto für unsere Gemeinde eingerichtet. Diese Spende wird der Reihensammlung hinzugefügt.

Karfreitag und Ostern erleben

Die Tage von Karfreitag bis zum Ostermorgen sind eine stille Zeit. Das wollen wir in diesem Jahr in unserer Gemeinde besonders begehen:

Im Gottesdienst am Karfreitag (ab 14.30 Uhr) werden zur Sterbestunde die Stoffbahnen, die viele Gemeindemitglieder in den letzten Tagen und Wochen genäht haben, die Fenster verdecken. Die Kirche wird verhüllt und erinnert an die Grabesruhe Jesu.

Zu Beginn des Gottesdienstes am Ostersonntag (10.00 Uhr) sollen die Schleier gelüftet werden und das helle Licht der Auferstehung kann in unsere Kirche fallen. Der Gottesdienst beginnt im Freien.

Nach dem Gottesdienst und in der darauf folgenden Woche wird die Auferstehungsbotschaft auf besondere Weise weit verbreitet werden.

Wir laden herzlich ein, diese Gottesdienste gemeinsam zu begehen. Es gelten weiter die bekannten Hygiene-Bestimmungen. Die Gottesdienste am Freitag und Sonntag werden auch im Bartho-Kanal auf Youtube gestreamt.

Stilles Wochenende im Harz im April

Eine Einladung von Gerlinde Breithaupt

Endlich einmal mehr Zeit für Gott und sich selbst: Das Stille Wochenende zu Füßen der Stiftskirche in Gernrode (Harz) macht es möglich. Pfr. i.R. Gerlinde Breithaupt und Team führen in Bibeltexte ein, danach gibt es jeweils ausführliche Zeit für Stille und Gebet sowie Gelegenheit zum Austausch.

Beginn: Fr. 23.04.2021 mit dem Abendessen
Abreise: So. 25.04.2021 Uhr nach dem Mittagessen

Kosten: 130 EUR inkl. Unterkunft und Verpflegung

Der Anmeldeschluss wurde verlängert bis zum 08.04.

Genauere Informationen zum Thema, zum Ablauf des Wochenendes und den Voraussetzungen gemäß den Hygieneregeln finden sich auf der Webseite der Geschwisterschaft Koinoina. Die Veranstalter behalten sich vor, je nach Pandemiesituation die Veranstaltung in ein digitales Format zu überführen.

Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern

Die Gottesdienste an Karfreitag und am Ostersonntag werden besonders gestaltet.

Foto: Anke Brandt

Gründonnerstag 01.04.

18.30 Uhr Wandelabendmahl in der Kirche
Kollektenzweck: Diakonie Katastrophenhilfe

Karfreitag 02.04.
14.30 Uhr Gottesdienst
Kollektenzweck: Telefonseelsorge in der EKM

 

Foto: Anke Brandt

Ostersonntag 04.04.
Liturgie für eine familienfreundliche Osternacht zuhause
ab 5 Uhr „Statt Ochsenberg“ Online-Andacht im YouTube-Kanal unserer Gemeinde
10 Uhr Gottesdienst
Kollektenzweck: Nachwuchsförderung Posaunenwerk und Singwochenarbeit in der EKM

 

Ostermontag 05.04.
10 Uhr regionaler Gottesdienst in Bartholomäus
Kollektenzweck: Erhaltung von Orgeln

Die Gottesdienste am Karfreitag und an Ostersonntag sollen live auf YouTube gestreamt werden.

Bitte in allen Gottesdiensten die aktuellen Hygiene-Regeln beachten! Das Singen im Gottesdienst ist leider nicht mehr möglich.

Segnungsdienst: Bitte beachten Sie die Ansagen in den Gottesdiensten.
Das Kirchencafé muss derzeit leider entfallen.

Informationen zu den Kindergottesdiensten: Nur am Ostersonntag, Beginn um 10.00  Uhr direkt im Gemeindehaus

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet statt
  • Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): findet statt
  • BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): findet statt

Kollekte

Die Kollekte in den Holzschalen ist jeweils für den angegebenen Kollektenzweck (s.o.) bestimmt. Die Kollekte in den Klingelbeuteln verbleibt in unserer eigenen Gemeinde.

Digitale Kollekte
Wenn Sie nicht am Gottesdienst teilnehmen können, aber trotzdem spenden wollen, können Sie das über Paypal tun, dort ist ein Konto für unsere Gemeinde eingerichtet. Diese Spende wird der Sammlung für die eigene Gemeinde hinzugefügt.

GKR Aktuell 007

Im Youtube-Kanal der Bartholomäus-Gemeinde ist die siebte Episode des GKR-Video-Podcasts verfügbar. Steffi Seiferlin und Henriette Meyer berichten von der GKR-Sitzung am 16.03.

Gemeindebüro im April

Bitte beachten Sie, dass das Gemeindebüro im April vorübergehend veränderte Öffnungszeiten hat. Telefonisch erreichen Sie einen Ansprechpartner verlässlich immer donnerstags von 08.15 Uhr bis 12.00 Uhr.

Außerhalb dieser Zeiten können Sie gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen: Tel.: 0345 – 5 22 04 17. Oder Sie schicken eine E-Mail an post@bartholomaeusgemeinde.de

Bei Kasualien ist Pfarrer Döbbeling wie gewohnt erreichbar.

 

Predigten

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