Neuigkeiten & Aktuelles

Werkstatt Erprobungsräume

Unter dem Titel „Nah dran!? – Beziehungen leben“ findet am Samstag, den 21. März 2020 im Volkspark in Halle die 4. Werkstatt der Erprobungsräume statt.

Gastgeber ist der Erprobungsraum „Gründerhaus Steiler Berg“ der Bartholomäusgemeinde. Die Besucher*innen erwartet ein Tag voller Impulse, Inspirationen und Begegnungen. Besondere Gäste werden Landesbischof Friedrich Kramer und der Gründer des Sharehauses sowie der „school of love .berlin“ Sven Lager sein.

Willkommen sind alle, die sich eine erneuerte Kirche wünschen. Das genaue Programm findet sich auf der Webseite der Erprobungsräume. Anmeldungen werden bis zum 13.03.2020 per e-Mail an michaela.lachert@ekmd.de erbeten.

Gemeindetreff am 20.02.

Bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem leckeren Stück Kuchen können Sie in unserem Gemeindetreff über Generationen hinweg zu verschiedene Themen ins Gespräch kommen oder Vorträge hören.

Herzliche Einladung zum nächsten Treff am Donnerstag, den 20.02.. von 15.00 bis 16.30 Uhr!

Dr. Detlev Haupt stellt das Projekt „Lifegate“ im Westjordanland vor.

Den Handzettel mit den weiteren Terminen im 1. Halbjahr 2020 können Sie hier herunterladen, gedruckte Exemplare liegen in der Kirche und im Gemeindehaus aus.

Rückblick: Weihnachten in der Ferne

Zur Zeit sind einige Ehemalige der Jugendarbeit gerade in verschiedenen Ländern unterwegs. Für die Phoebe berichten sie, wie sie dort Weihnachten verbracht haben.

England
Ich mache momentan ein freiwilliges soziales Jahr in Blackburn, England. Hier arbeite ich seit Oktober in einer Unterkunft für jugendliche Obdachlose und erlebe erstmals die gemütlichste Zeit des Jahres, die Weihnachtszeit, in einem anderen Land.

Der Dezember war bis jetzt der schönste Monat meines FSJs. Das lag vor allem an den Weihnachtsfeiern von meiner Arbeitsstelle und die Herzlichkeit, mit der man sich hier um uns kümmert. Besonders zu dieser Zeit bekommen wir viele kleine Aufmerksamkeiten wie Weihnachtskarten, Einladungen zum gemeinsamen Abendbrot oder Süßigkeiten ohne Ende geschenkt.

Auch konnten meine Mitbewohnerinnen und ich, dank einer Spende einer Mitarbeiterin, unseren eigenen Weihnachtsbaum zu Hause aufstellen. Leider ist dieser zwar nur aus Plastik, aber Weihnachtsbaum ist Weihnachtsbaum, und das wohlige Gefühl der Weihnachtsstimmung kam somit trotzdem auf.

Um dieses Gefühl zu verstärken, lief bei uns zu Hause stets Weihnachtsmusik, und wir besuchten in drei Städten insgesamt drei verschiedene Weihnachtsmärkte. Diese waren zwar sehr überfüllt und noch teurer als in Deutschland, aber leckeren Glühwein und eine schöne Atmosphäre gab es dort trotzdem.

Schlussendlich hatte es trotzdem weiterhin so oft wie noch nie geregnet und die Verlockung, Weihnachten mit meinen Freunden und meiner Familie zu verbringen, war von Anfang an zu hoch, um einem kurzen Vier-Tage-Urlaub zu widerstehen. Heilig Abend mit meiner Familie in den Verkündigungsgottesdienst zu gehen und Wienerle mit Kartoffelsalat zu essen, war und ist dann doch für mich die schönste Art und Weise Weihnachten zu verbringen.

Basti

Father Christmas und Geschenke am Morgen, Mince Pies statt Lebkuchen und die Festtage ohne meine eigene Familie – denn derzeit arbeite ich als Au Pair in einer englischen Familie. Für mich war das Schönste an Weihnachten und der Vorweihnachtszeit im Ausland, die verschiedenen Traditionen auszutauschen. So bastelte ich zum Beispiel einen deutschen Adventskranz und feierte jeden Sonntag mit meinen Gastkindern Advent. Die Kinder waren total begeistert davon und konnten es immer gar nicht erwarten, die nächste Kerze anzuzünden. Am 6. Dezember kam außerdem das erste Mal der Nikolaus nach England.

Die Adventszeit habe ich mit Carol-Konzerten, turbulenten Londoner Weihnachtsmärkten und riesigen Dekorationen aus Weihnachtslichtern sehr genossen. Jedoch hat mir das besinnliche Plätzchenessen mit Familie und Freunden schon etwas gefehlt.

Der 24. Dezember war quasi ein normaler Tag. Es war sehr komisch für mich, all die Weihnachtsgrüße aus Deutschland zu bekommen, da es sich in dem Moment überhaupt nicht nach Weihnachten anfühlte. Abends haben wir Essen und Trinken für den Weihnachtsmann (Father Christmas) und seine Rentiere rausgestellt, die über Nacht die Geschenke bringen.

Am nächsten Morgen wurde ich von super aufgeregten Kindern geweckt, die es gar nicht erwarten konnten, ins Wohnzimmer zu gehen. Im Schlafanzug wurden dann die Geschenke ausgepackt. Nach einem sehr entspannten Familientag mit viel Zeit vor dem Fernseher ist am späten Nachmittag der Rest der Familie für das große Weihnachtsessen eingetroffen. Vor dem Essen haben wir die sogenannten Christmas Cracker geknallt. Sie enthalten Papierkronen, die zum Essen getragen werden. Mit Feuerwerk haben wir dieses tolle Weihnachtsfest beendet. Für mich fühlte es sich allerdings mehr wie eine kleine Party an – also ganz anders als das besinnliche deutsche Weihnachten.

Lydia

Ghana
Weihnachten knapp 5000 Kilometer südlich und etwa 30 Grad wärmer unterscheidet sich ziemlich stark vom traditionellen deutschen Weihnachtsfest. Der Glaube an Gott ist in der Gesellschaft viel stärker verankert als in Deutschland. An jeder Ecke gibt es Kirchen oder Moscheen, und ich werde häufig gefragt, welcher Konfession ich angehöre. Dass ich an Gott glaube, wird gar nicht erst in Frage gestellt.

Deshalb könnte man meinen, dass Weihnachten einen besonders hohen Stellenwert genießt. Allerdings wird Weihnachten hier nicht so groß gefeiert wie in Deutschland. Die Adventszeit mit Adventskalender und Adventskranz gibt es nicht, und Heiligabend ist wie jeder andere Tag. Nicht mal Plätzchen werden gebacken. Wenn man Glück hat, findet man ein paar Spekulatius im Supermarkt. Die teuren, westlichen Malls, in die sich nur selten Ghanaer verirren, haben manchmal Plastiktannenbäume und Lametta. Ansonsten gibt es keine geschmückten Weihnachtsbäume oder gar ein Krippenspiel. In der Hauptstadt Accra gab es eine deutsche Christvesper.

Die üblichen Feierlichkeiten finden am ersten und zweiten Weihnachtstag statt. Die Menschen ziehen sich ihre schicksten Kleider, meist ghanaische Weberstoffe, an und gehen in die Kirche. Danach wird gemeinsam mit der Familie gegessen und gesungen. Die Stimmung ist viel ausgelassener und weniger andächtig, wenn man sie mit Deutschland vergleicht. Es wird viel mehr getanzt und gesungen. Häufig haben die Gemeinden ihre eigenen Gospelchöre, welche zu Anlässen wie Weihnachten auftreten.

Dennoch hat Weihnachten in Ghana nicht die gleiche Bedeutung, verglichen mit Deutschland.
Das hat verschiedene Ursachen: Zum einen ist der Gottesdienst jeden Samstag oder Sonntag etwas Besonderes, sodass der Unterschied zu Weihnachten nicht so stark auffällt. Die meisten Leute gehen so gut wie jedes Wochenende mit Kind und Kegel in die Kirche und essen danach gemeinsam. Dadurch fällt der Unterschied zu Weihnachten nicht so stark auf wie in Deutschland, wenn die Kirchen plötzlich völlig überfüllt sind. Die zweite und viel wichtigere Ursache ist der finanzielle Aspekt. Viele Menschen arbeiten das ganze Jahr, um ihre Familie zu ernähren. An Weihnachten, geschweige denn Geschenke zu kaufen, ist gar nicht zu denken.

In meiner Gastfamilie wurde Weihnachten auch nicht so groß zelebriert, weil mein Gastvater Moslem ist. Meine Gastmutter hingegen ist Christin und hat Weihnachten bei ihrer Familie verbracht. Ich habe die Zeit genutzt, um über Weihnachten in den ghanaischen Regenwald zu reisen. Als ich zurückkam, wurden meine kleinen Präsente schon sehnsüchtig erwartet.

Heinrich

Indien
Weihnachten ist in Indien zwar ein offizieller Feiertag, doch habe ich in meinem Projekt davon recht wenig mitbekommen. Gemeinsam mit meiner Mitfreiwilligen habe ich versucht, einige der heimatlichen Traditionen zu zelebrieren. So haben wir zum Beispiel einen Weihnachtskalender selber gebastelt und an einem Tag Plätzchen gebacken. Auch die Dattelpalme vor unserer Haustür – die durch ihr immergrünes Blätterkleid und die spitzen Nadeln einem Tannenbaum am nächsten kam – musste sich unserem Weihnachtswahn unterwerfen und wurde festlich dekoriert. Aber als wir dann noch erzählten, dass die Bescherung in Deutschland am 24. Dezember stattfindet, hielten uns auch die Letzten für verrückten. „Die Deutschen sind halt immer überpünktlich“ hieß es mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einem skeptischen Kopfschütteln. An den Weihnachtstagen haben wir wie sonst auch gearbeitet, nur das der Chai oder die Arbeitsgeräte mit den Worten: „Merry Christmas!“ überreicht wurden und wir abends gemeinsam einen Film geschaut haben.

Ronja

Gottesdienst am 16.02.

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
Sonntag Sexagesimae
Predigtgottesdienst
Pfr. Ralf Döbbeling

 

Informationen zu den Kindergottesdiensten

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
  • Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): findet regulär statt
  • BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): entfällt wegen Ferien

Danach

Herzliche Einladung ins Kirchencafé!

Mitarbeit – Gottesdienst und Gemeindevormittag

Was motiviert Menschen eigentlich dazu, in einer Gemeinde mitzuarbeiten? Zu was sind wir berufen? Und was sagt die Bibel dazu?

Diese Themen wollen wir demnächst gemeinsam in einem Gottesdienst der etwas anderen Art beleuchten: Am Sonntag, den 15.03., wie gewohnt um 10 Uhr. 

Die Fortsetzung findet zwei Wochen später bei einem Gemeindevormittag (ohne Mittagessen) statt: Beim Kirchencafé ist Gelegenheit, die zahlreichen Möglichkeiten zur Mitarbeit in unserer Gemeinde zu erkunden, mit interessanten Menschen ins Gespräch zu kommen und auf neue Ideen zu kommen: Am Sonntag, den 29.03. nach dem Gottesdienst, ca. ab 11.15 Uhr.

Osteraktion von Gemeinsam für Halle

Für die kommende Osterzeit plant „Gemeinsam für Halle“ eine Aktion: „Zurück in die Zukunft: Ostern ERlebt“. Vor 2000 Jahren hat Jesus Christus durch seinen Tod und seine Auferstehung die Weltgeschichte verändert, doch die meisten Hallenser kennen die Bedeutung von Ostern nicht. Wir werden ihnen eine Zeitreise ermöglichen, die sie in die Ostergeschichte zurückversetzt. Auf dem Gelände der Evangeliumsgemeinde soll vom 4. bis 13. April (Aufbau vom 1. bis 4. April) die Ostergeschichte lebendig werden. Dafür werden noch Mitarbeiter gesucht, die als Jünger Jesu, Jesus, Judas, Soldaten, Küchenhelfer, Seelsorger und Beter mit beitragen.

Weitere Infos gibt es im Flyer oder bei Toni Gerdemann (0172-6294710 antonia.gerdemann@gfhalle.de)

Termine für Kinder im Februar 2020

Grafik: Cornelia Büdel

Herzliche Einladung zum Kinderbibeltreff für Kinder im Grundschulalter: Treffpunkt ist jeweils um 15.30 Uhr in der Kirche.

  • Mittwoch, den 19.02.

In den Wochen dazwischen gibt es den Kinder-Fantasie-Treff: Treffpunkt ist jeweils um 15.30 Uhr im Gemeindehaus.

    • Mittwoch, den 05.02.
    • Mittwoch, den 26.02.

An den gleichen Tagen wie der Kinder-Fantasie-Treff findet auch der Kinderchor (ab 1. Klasse statt), jeweils um 15.00 Uhr im Gemeindehaus

  • Mittwoch, den 05.02.
  • Mittwoch, den 26.02.

Am Donnerstag wird wöchentlich um 14.00 Uhr Flöten für Kinder im Gemeindehaus angeboten.

In den Schulferien machen diese Angebote Pause.

Terminblatt für Februar 2020 erschienen

Welche Gottesdienste gibt es im Februar in unserer Gemeinde und welche anderen Termine stehen an? Diese Fragen beantwortet zuverlässig unser Terminblatt, das in der Kirche und im Gemeindehaus ausliegt. Die neueste Ausgabe können Sie auch hier als PDF herunterladen.

Gottesdienst am 09.02.

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
Sonntag Septuagesimae
Abendmahlsgottesdienst mit Taufe
Pfr. Ralf Döbbeling

 

 

Informationen zu den Kindergottesdiensten

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
  • Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): findet regulär statt
  • BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): entfällt wegen Ferien

Danach

Herzliche Einladung ins Kirchencafé!

Angedacht: Erschienen ist mir – Gedicht zu Offenbarung 1,9-18

Erschienen ist mir,
schreib und sprich,
erschienen ist mir,
so schreibe und spreche ich,
zu den Sieben,
erschienen ist mir,
zu den Sieben
und allen anderen,
sieben als Vollzahl,
erschienen ist und spricht selbst,
ohne gleichen,
ist er,
ich bin es,
spricht er,
ohne gleichen,
einem Menschensohn gleich.

Hört und seht
wie er gleich einem Menschensohn,
so göttlich sein Glanz, sein Licht,
die Sonne, gülden, weiß wie Schnee,
er wie Gott,
gegürtet, geerdet, bis zu den Sternen,
hört und seht
das Brausen, wie Flügel, wie Wassermassen,
Stimme der Klarheit, ein Ton, ein Signal,
hört und seht
die feurigen Augen:
verzehrendes Feuer?
Liebesflammen?
Hört und seht
das Schwert, das Wort Gottes,
er selbst ohne gleichen.

Ich bin es,
spricht er,
der Erste und der Letzte,
ich mitten unter euch,
der Lebendige in eurer Mitte,
mitten unter euch Sieben,
der Lebendige unter euch allen.
Siehe, ich bin lebendig.
Hört und seht:
ihr seid lebendig,
lebendig wie ich,
ohne gleichen.

Dorothea Vogel

Kindermusical am 28.02.

Herzliche Einladung zur Aufführung des Kindermusicals „Kwela, Kwela!“ von Andreas Schmittberger am Freitag, den 28. Februar in der Bartholomäus-Gemeinde.

Kinder aus den Gemeinden Laurentius, Petrus und Bartholomäus singen und spielen ein afrikanisches Märchen, begleitet von einer Band und unter Leitung von Oliver Lätsch. Ab 16 Uhr kann man im Gemeindesaal begeistert agierende Kinder, eine mitreißende Musik und eine spannende Geschichte mit witzigen Dialogen erleben.

Unterkunft gesucht

Liebe Gemeinde,

eine junge Albanerin (32) und ihre 4-jährige Tochter suchen eine zeitweise Unterbringung in Halle. Die junge Frau bewirbt sich hier um eine Arbeit als Krankenschwester oder in der Altenpflege und ist noch bis Mitte März auf eine Unterkunft angewiesen.

Wenn Sie helfen können, wenden Sie sich bitte an Christine Ringel, Tel. 03452203273

Vielen Dank!

Fit & beweglich am 04.02.

Foto: Christina Hohlbein

Ein Vormittag für Leib und Seele am Dienstag, den 04.02., 10:30 bis 13:00 Uhr
Eine Einladung an alle Senioren, die Freude an Bewegung haben: Seniorengymnastik mit anschließendem Mittagessen und Zeit für Gemeinschaft

Für die Bewegung, die sich an den Möglichkeiten der Teilnehmer/innen orientiert, sorgt Heidrun vom Orde und für das leibliche Wohl Martina Katzmann. Für die Planung des Mittagessens wäre eine Mitteilung über die Teilnahme hilfreich. Rufen Sie einfach im Gemeindebüro an! Tel. 0345-5220417

Den Handzettel mit den weiteren Terminen im 1. Halbjahr 2020 können Sie hier herunterladen, gedruckte Exemplare liegen in der Kirche und im Gemeindehaus aus.

Gottesdienst am 02.02.

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
4. Sonntag nach Epiphanias
Gottesdienst mit Taufe
Pfr. Ralf Döbbeling

 

 

Informationen zu den Kindergottesdiensten

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
  • Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): bitte Ansagen beachten
  • BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): findet regulär statt

Danach

Herzliche Einladung ins Kirchencafé!

Erfolgserlebnisse und ein selbstbestimmtes Maß

„Hallo Christiane, du stehst am Sonntag mit beim Kindergottesdienst drin, hast du dir das Material schon angesehen? Ich würde……“ So fängt meistens bei mir die Vorbereitung für den sonntägliche Kindergottesdienst an, also für die Bartholobande für Kinder zwischen fünf Jahren und der fünften Klasse. Vorab: Das ist eine tolle Arbeit!

Ich selbst mache seit der Geburt meines großen Sohnes 1991 mit und habe die Entwicklung der Kindergottesdienstarbeit in der Gemeinde miterlebt und mitgetragen. Als Erzieherin arbeite ich gerne mit Kindern. Und so war die Krabbelgruppe in der Gemeinde gleich mein Start in die Kindergottesdienstarbeit.

So haben auch die meisten Mitarbeiter*innen angefangen, in der Zeit, als ihre eigenen Kinder selber den Kindergottesdienst besuchten. Meine eigenen Kinder sind inzwischen schon groß, aber ich bin immer noch dabei. Das hat mit vielen Gründen zu tun: mit Bereicherung, Wohlfühlen, Erfolgserlebnissen, den zugewandten Kindern, Pflichtbewusstsein, Gewohnheit, lieben Mitstreitern, dem klaren Rahmen und dem selbstbestimmten Maß, was, wie und wann man sich einbringt. Die Mitarbeit im Kindergottesdienst macht mir Freude, sie fühlt sich für mich gut an und ich bekomme noch dazu dafür Achtung und Anerkennung.

Ein gutes Maß: Ein Sonntag im Monat

Zur Zeit findet die Bartholobande im Durchschnitt etwa an drei Sonntagen im Monat statt, in den Ferien ist frei. Die meisten Mitarbeiter*innen im Kindergottesdienst planen wie ich einen Sonntag im Monat für den Kindergottesdienst ein. Ich denke, dies ist ein gutes Maß, um die Kinder auch etwas kennenzulernen und in Erinnerung zu bleiben. Häufiger ist natürlich wunderbar, und man ist dichter am Geschehen dran und erlebt mitunter mehrere Lektionen einer Reihe. Weniger ist aber auch möglich, da wir bei der Vorbereitung und dem Kindergottesdienst selbst zu zweit sind und sich meist jemand anderes findet, der oder die häufiger dabei ist.

Auch bei Neueinsteigern stehen erfahrene Mitstreiter zur Seite, so dass alle in die Aufgabe reinwachsen können. Viele von uns haben am Anfang vielleicht auch gedacht: „Das kann ich nicht.“ Aber wer Kinder liebt, vielleicht sogar eigene Kinder hat und dem christlichen Glauben zugewandt ist und sich auf Kinderarbeit einlassen möchte, wird staunen, wie schnell man an seinen Aufgaben wächst.

Was sind konkret die Aufgaben? Die sind sehr vielfältig: Singen und/oder Lieder mit einem Instrument begleiten, Bibelgeschichten erzählen, spielen oder vorführen, kreativ basteln und gestalten, Gruppenspiele und Gespräche leiten, gemeinsam beten und vieles mehr.

Viel Material vorhanden

Das Material zu allem bietet unser toller Erlebnisraum in der Gemeinde. Für die Lieder gibt es (sortiert) die Noten, eine Gitarre und ein Cajon. Die Geschichten finden sich in den Vorbereitungsmaterialien mit Gestaltungsvorschlägen und können in vielfältigster Form vermittelt werden. Da haben wir einiges zu bieten: Bibelkasperpuppen, Sandkiste und Kegelpüppchen, Fundus zum Verkleiden für Anspiele, Bilder, Filme und noch die kreativen Ideen der Mitarbeiter*innen, die z.B. ein Schattenspiel machen oder ihr Playmobil von zu Hause mitbringen. Der Kindergottesdienstschrank bietet noch einen großen Fundus an Kindergottesdienstmaterialien zum Nachschlagen und Anwenden sowie Kreativmaterial zum Malen, Falten, Formen, Bauen, Brennen, Schneiden, Kleben und vieles mehr.

Im Moment arbeiten wir mit dem Material „Kleine Leute Großer Gott“ vom SCM Verlag und mit „Kinderkirche“ vom Verlag Junge Gemeinde. Das Tolle: Man kann es sich online herunterladen oder aber man benutzt die gedruckte Version aus dem Kindergottesdienstschrank – so mache ich es. In den Materialien gibt es Hintergrundwissen, Vorschläge für den Einstieg, für Lieder, für das Gespräch danach, Bastel- und Spielideen und natürlich die Geschichte. Man kann sich streng danach richten oder auch eigene Ideen umsetzen.

Engagierte Mitstreiter*innen

Um alles zu koordinieren, trifft sich das Team 3x im Jahr zu einem gemütlichen inspirierenden Abend im Erlebnisraum, plant gemeinsam die Themen, tauscht sich zu den Erfahrungen aus und betet für die Arbeit.

Um den Kindergottesdienst am Sonntag vorzubereiten, sprechen sich jeweils zwei Mitarbeiter*innen ab, entweder persönlich, telefonisch oder per Mail. Wenn man das Material eins zu eins übernimmt, geht der Austausch sehr rasch. Wenn man es verändern will, braucht es etwas mehr Zeit, um sich einzulesen und abzusprechen.

Am Sonntag selbst treffen wir uns meist etwa eine halbe bis eine Stunde vor Gottesdienstbeginn, um den Raum vorzubereiten (Tische, Stühle wegräumen, Sitzteppiche auslegen), vielleicht das Anspiel durchzuproben, die Materialien vorzubereiten, die ausgewählten Lieder kurz durchzusingen und letzte Absprachen zu treffen.

Dann kann um 10 Uhr der Gottesdienst in der Kirche losgehen. Derzeit kommen meistens zwischen 8 und 15 Kinder zur Bartholobande. Wenn die Glocken nach dem Sonntagsgottesdienst läuten, ist auch der Kindergottesdienst vorbei und die Kinder werden abgeholt oder gehen ins Kirchencafé. Und ich auch, denn das Aufräumen geht schnell und dauert meist nicht länger als etwa eine Viertelstunde, falls man nicht gleich in Gespräche mit dem einen und oder der anderen rutscht.

„Hast du mitgekriegt, wie aufmerksam die Kinder bei der Geschichte waren, das haben wir toll hingekriegt. Ich stecke jetzt selber so gut im Thema drin, vielleicht bau ich es gleich noch in der Kinderkirche bei mir im Petrushort ein…..“

Wer das Ganze einmal live erleben will: Wir freuen uns über neugierige Jugendliche und Erwachsene, die sich die Bartholobande sonntags einmal anschauen wollen. Bei Fragen helfen auch gerne die Koordinatorinnen Anka Rappsilber und Conny Muntschick weiter. Und das nächste Treffen der Bartholobande-Mitarbeiter*innen findet am Mittwoch, den 13.05. um 20 Uhr statt – herzliche Einladung!

Christiane Arnold

Predigten

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