Neuigkeiten & Aktuelles

Gottesdienst am 22.07.

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
8. Sonntag nach Trinitatis
Predigtgottesdienst
Pfr. Ralf Döbbeling

 

Informationen zu den Kindergottesdiensten

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch) und Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): finden gemeinsam statt
  • BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): macht Sommerpause

Danach

Herzliche Einladung zum Kirchencafé!

Gottesdienst am 15.07.

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
7. Sonntag nach Trinitatis
Abendmahlsgottesdienst
Vikar Jakob Haferland

 

Informationen zu den Kindergottesdiensten

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch) und Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): finden gemeinsam statt
  • BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): macht Sommerpause

Danach

Herzliche Einladung zum Kirchencafé!

Gottesdienst am 08.07.

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
6. Sonntag nach Trinitatis
Predigtgottesdienst
Gottfried Muntschick

 

Informationen zu den Kindergottesdiensten

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
  • Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): bitte Ansagen beachten
  • BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): macht Sommerpause

Danach

Herzliche Einladung zum Kirchencafé!

Angedacht: Drei Monate nach Ostern

Vor einigen Jahren bin ich beim Suchen nach neuen Liedern für die Gemeindejugendband InParish über die Band “Third Day” (dt. dritter Tag) gestolpert. Seit dem läuft ihr Album “Lead us back” (dt. Führe uns zurück) bei mir andauernd auf Dauerschleife. Jedem, der Lobpreis und vor allem englischen Lobpreis mag, lege ich dieses Album sehr ans Herz.

Eine Textstelle hat mich damals sehr bewegt und zu vielen neuen Ideen und Ansichten geführt. Es geht um folgenden Abschnitt aus “He is alive” (dt. Er lebt):

He is alive (Er lebt)
Death is defeated (Der Tod wurde besiegt)
Sin has retreated (Die Sünde hat sich zurückgezogen)
From the power of the Son (Von der Macht des Sohns)
And He is alive (Und Er lebt)
The enemy is faded (Der Feind ist verblasst)
The battle still rages (Der Kampf geht noch weiter)
But the war has been won (Aber der Krieg wurde gewonnen)

Ein Text, der voller Euphorie von Frontsänger Mac Powell gesungen wird. Dass Jesus lebt und er auferstanden ist, feiern wir jedes Jahr an Ostern. Weltweit, in unzählbar vielen Gottesdiensten und zum Sonnenaufgang bei Andacht und Morgentau auf dem Ochsenberg. Ein Tag, den ich in totaler Ruhe und innerem Frieden angehe. Auch wenn es immer etwas stressig ist, so früh aufzustehen. Aber es ist ein Tag, der so schön ist, an dem ich so viel Fröhlichkeit und Glücklichkeit erlebe. An Ostern machen wir uns bewusst, wie Jesus den Tod besiegt hat, uns unsere Sünde abgenommen hat, und uns damit befreit hat. Er hat für uns den großen Krieg gegen das Sündigsein gewonnen. Mit seinem Tod und seiner Auferstehung hat er innerhalb einer knappen Woche alle Feinde verblassen lassen und jede Sünde vertrieben.

Wir feiern diesen Tag groß und viel, bis uns der Alltag wieder einholt und wir wieder ein Jahr lang vergessen, dass Jesus schon für uns gestorben ist. Wir ein Jahr lang danach suchen, wie wir bessere Christen werden, wie wir mehr in der Bibel lesen können, häufiger zu Gottesdiensten gehen können, mehr Lobpreis singen oder mehr beten, mehr spenden oder strikter nach Gottes Geboten leben, strenger fasten oder christlicher zu unseren Nächsten sein können. Das sind alles kleine Kämpfe die wir mit uns selber austragen, um uns zu überwinden, bessere Christen in jeglicher Hinsicht zu werden. Das sind kleine Kämpfe, die wir in Diskussionen im Kirchenkaffee austragen oder in Hauskreisen diskutieren. Kleine Kämpfe gegen den Feind Sünde, die ich tunlichst vermeiden will. Aber all diese Kämpfe wurden schon gewonnen. Wir tragen sie noch aus, wir kämpfen noch gegen die Sünde, Aber sie wurde bereits besiegt! Vor zweitausend Jahren schon.

Ich vergesse im Laufe dieses Jahres von Ostern zu Ostern viel zu häufig, dass Jesus lebt. Dass er unseren Krieg gewonnen hat und wir frei sind. Befreit von der Sünde. Dass mancher Stress den ich mir mache, manche Angst, manche Ungewissheit durch Ihn schon vollkommen aufgenommen wurde und ich leben kann, durch Ihn und mit Ihm.

Lasst uns uns gegenseitig daran erinnern, dass Jesus auferstanden ist! Er ist nicht heute, nicht vor drei Monaten, sondern schon vor ca. zweitausend Jahren auferstanden. Also können wir uns ruhig auch jeden Tag daran erinnern, und nicht nur an einem einzelnen, kalten, bewölkten Sonntagmorgen im April auf dem Ochsenberg vor Sonnenaufgang.

Und dass wir nicht vergessen, dass er all unsere Sünde mitgenommen hat, schließe ich mit einem Zitat von C.S.Lewis “ When Christ died, He died for you individually just as much as if you had been the only man in the world. ” (dt. Als Christus starb, starb er für dich persönlich genauso viel, als ob du der einzig lebende Mensch in der Welt gewesen wärst.)

Florian Loppnow 

Neuer Konfirmanden-Jahrgang

Nach den Sommerferien beginnt in unserer Kirchengemeinde ein neuer Konfi-Kurs. Er schließt mit der Konfirmation im Juni 2020 (07.06.2020) ab. Alle Jugendlichen, die bis dahin mindestens 14 Jahre alt sind, sind herzlich eingeladen!

Auch nicht getaufte Jugendliche dürfen kommen. Die Konfi-Zeit bietet die Gelegenheit, sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen auf den Weg zu machen, den Glauben an Jesus Christus zu entdecken. Die Taufe ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Konfi-Kurs, wohl aber für die Konfirmation. Wir bereiten mit den Jugendlichen die Taufe vor und gestalten gemeinsam zwischen Ostern und Pfingsten 2020 einen Taufgottesdienst in der Bartholomäuskirche.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden befassen sich in den zwei Jahren mit den Hauptthemen des christlichen Glaubens, singen, haben Spaß und wachsen daran, selber Verantwortung zu übernehmen. Konfi-Teamer aus unserer Jungen Gemeinde stehen ihnen dabei zur Seite. Zur Konfi-Zeit gehören die wöchentlichen Konfi-Nachmittage an einem Wochentag von 17:00 bis 19:00 Uhr (außer in den Ferien), die Gottesdienstbesuche und mehrere Freizeiten. Insbesondere das Konfi-Castle im zweiten Jahr ist ein großes Erlebnis. Die Teilnahme an den Freizeiten ist Teil des Unterrichts und damit verbindlich.
Durch einen Elternabend am Anfang des Kurses möchten wir mit Ihnen als Eltern ins Gespräch kommen, Fragen beantworten und Ihnen die Konfi-Zeit Ihrer Kinder als Chance nahelegen, die Bedeutung Ihres Glaubens für Ihr Leben zu bedenken.

Die Anmeldung zum Konfi-Kurs erfolgt im Gemeindebüro (Öffnungszeiten: Di Mi Fr 9-11 Uhr, Mi Do 16-18 Uhr). Das Anmeldeformular können Sie schon vorab hier herunterladen und ausfüllen. Wir bitten Sie außerdem, die Geburts- und die Taufurkunde – soweit vorhanden – Ihres Kindes mitzubringen. Außerdem wird das letzte Religionszeugnis benötigt. Anmeldeschluss ist der 10. August 2018.

Wichtige Termine auf einen Blick

  • Erster Konfi-Unterricht: Donnerstag 30.08.2018 um 17:00 Uhr
  • Elternabend: Donnerstag 30.08.2018 um 19:00h
  • JuGo: Sonntag 09.09.2018
  • Konfi-Castle auf Schloss Mansfeld: in den Winterferien 2020
  • Abschlussfahrt auswärts: April 2020
  • Konfirmation: Sonntag 06. Juni 2020
  • Dankgottesdienst zur Konfirmation mit Abendmahl: Sonntag 06.06.2020 um 18:00 Uhr

Die Ziele des Unterrichts und alle weiteren Informationen zur Konfi-Zeit erhalten Sie beim Elternabend, an dem auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden teilnehmen können. Außerdem stehen Ihnen für Auskünfte und Rückfragen gern Pfarrer Döbbeling und Frau Krause im Gemeindebüro zur Verfügung.

Vorgestellt: Till Hanke

Das Team „Horkruxe Halle“. Till Hanke findet sich ganz links in der letzen Reihe.

Till Hanke engagiert sich in der Bartholomäusgemeinde an vielen Stellen, unter anderem im Team „Technik im Gottesdienst“. Daneben hat er aber auch ein ungewöhnliches Hobby: Er spielt seit etwa zwei Jahren Quidditch. Quidditch ist eigentlich fiktive Sportart aus den Harry-Potter-Büchern, wurde aber vor einiger Zeit auch von Muggeln adaptiert: Die Kontaktsportart entstand vor etwas mehr als 10 Jahren in den USA und vereint Elemente aus Handball, Rugby und Dodgeball. Mittlerweile gibt es überall auf der Welt Quidditchspieler*innen und –teams, die sich im organisierten Spielbetrieb in Landesligen messen und auch Europa- und Weltmeisterschaften austragen. Die nächste Weltmeisterschaft findet übrigens ab 29.06. in Florenz statt.

Allen, die Harry Potter kennen, drängt sich folgende Frage auf: Fliegt ihr auf Besen?

Diese Frage stellen tatsächlich viele. Nein, wir fliegen nicht. Der Besen wird ersetzt durch eine Stange, die während des Spiels ständig zwischen den Beinen behalten werden muss, geschickte Spieler schaffen das, ohne die Hände zu benutzen, aber in der Regel spielt man Quidditch dadurch einhändig.

Wie und wo spielt man Quidditch?

Quidditch wird im Freien, meist auf Rasen gespielt. Das Spielfeld ist in etwa so groß wie ein halbes Fußballfeld, Ziel der sieben Spieler*innen ist es, durch das Werfen verschiedener Ballarten Punkte zu erlangen, gegnerische Spieler*innen abzuwerfen und letzten Endes den Schnatz zu fangen…Das komplette Regelwerk umfasst 170 Seiten, einen kurzen Überblick gibt es auf der Internetseite des deutschen Quidditchbundes.

Wer spielt Quidditch?

Quidditch ist eine intergeschlechtliche Sportart, von den sieben im Feld aktiven Spielern dürfen nur maximal vier gleichen Geschlechts sein – und dabei zählt nicht das biologische Geschlecht, sondern, das, mit dem man sich identifiziert. In den Mannschaften spielen häufig Student*innen, mittlerweile wird aber auch aktiv Nachwuchsarbeit betrieben, eine Altersgrenze gibt es nicht.

Muss man Harry-Potter-Fan sein?

Nein. Es soll sogar Spieler*innen geben, die Harry Potter nicht mal kennen… Die Regeln des Spieles sind anders als im Buch oder Film beschrieben. Allerdings haben sich viele Quidditchteams Namen gegeben, die beim jungen Zauberer entlehnt sind, das Hallenser Team zum Beispiel heißt „Horkruxe Halle“.

Wieviel Zeit und Geld muss man investieren?
Was die persönliche Ausrüstung betrifft, ist lediglich das Tragen eines Mundschutzes, so wie beim Rugby oder Boxen, Pflicht. Alle anderen Ausrüstungsgegenstände werden vom Team gestellt, für den einzelnen Spieler ist Quidditch also eher eine Low-budget Sportart. Der zeitliche Aufwand ist wie bei jeder anderen Mannschaftssportart auch, es wird ein bis zweimal in der Woche trainiert, die Turniere und Ligaspiele finden meist am Wochenende statt.

Wohin können sich Interessierte wenden?
Quidditch wird im Rahmen des Unisports angeboten. Die Horkruxe trainieren montags und freitags ab 18:30 Uhr auf dem Unisportplatz an der Ziegelwiese. Nähere Informationen gibt es im Internet auf der Unisportseite und auf der Facebook-Seite der Horkruxe Halle.

Vielen Dank für den interessanten Einblick!

Terminblatt Juli 2018 erschienen

Welche Gottesdienste gibt es im Juni in unserer Gemeinde und welche anderen Termine stehen an? Diese Fragen beantwortet zuverlässig unser Terminblatt, das in der Kirche und im Gemeindehaus ausliegt. Die neueste Ausgabe können Sie auch hier als PDF herunterladen.

Sommer-Phoebe 2018

Die neueste Ausgabe unseres Gemeindebriefes ist erschienen.

Die neue Phoebe gibt es in der Kirche und im Gemeindehaus und wird automatisch an alle Haushalte mit Gemeindemitgliedern verschickt. Wer so lange nicht warten will, kann sich die Phoebe im PDF-Format auch hier auf der Homepage herunterladen.

Gemeindebüro geschlossen

Bitte beachten Sie die Schließzeiten des Gemeindebüros im Juli:

  • Mittwoch 04.07. vormittags (nachmittags geöffnet)
  • Freitag 27.07.
  • Dienstag 31.07.

Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Freitag 09.00 – 11.00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 16.00 – 18.00 Uhr

Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen: Tel.: 0345 – 5 22 04 17

Oder Sie schicken eine E-Mail an email hidden; JavaScript is required

Vorgestellt: Navacopah

Es ist Sonntagmorgen. Die Schutzunterkunft im Navacopah Port füllt sich mit Kindern, die aus den Ecken des Dschungels zusammenströmen. Kinder, die ausgegrenzt sind aufgrund ihrer Herkunft und familiären Situation. Kinder, die kaum Hoffnung haben. Das ist Navacopah: Benachteiligte Kinder in der sozial- und politisch vernachlässigten Region Salvacion auf den Philippinen erleben, dass sie wertvoll erschaffen sind. Sie bekommen eine Chance ihre Talente zu entdecken, sich weiterzubilden und werden stark gemacht für ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben. Das Leben unter dem Existenzminium lässt ihnen oft keinen Raum für eine kindgerechte Entwicklung.

Seit zwei Jahren bauen wir das Kinder- und Jugendhaus “Navacopah Port” auf. Neben der Talenteförderung ist der Navacopah Port Zuflucht, Zuhause und Schutzort für Kinder und Jugendliche in sozialen Notfällen. Handwerkliche Workshops, eine offene Kinderbibliothek, Kindergottesdienst, die Aufnahme von einigen Kindern und jungen Schwangeren in Notzeiten und andere Programme fanden nun schon im Navacopah Port statt. Neben der inhaltlichen Arbeit befinden wir uns immer noch in der Aufbauzeit und stehen weiterhin vor vielen Herausforderungen. Gegründet, unterstützt und im Gebet begleitet wurde das Projekt von Menschen aus unserer Gemeinde.

Im vergangenen Jahr entstand die Zufluchts-Hütte, ein Schlafhaus für das Team, ein Sanitärhaus und eine Notunterkunft für Mütter und ihre Babys. Zurzeit wird das Wassersystem ausgebaut mit einer großen Zisterne und Wasserleitungen im ganzen Gelände, sodass auch in der Regenzeit sauberes Wasser zur Verfügung steht. Des Weiteren stehen der Bau der großen Talentewerkstatt an und die abschließende Finanzierung des Landkaufs.

Wir wollen am 26.08.2018 zusammen Gottesdienst feiern mit Eindrücken aus dem Navacopah Port und von der Begleitung Gottes besonders bei herausfordernden Aufgaben erfahren. Es wird anschließend auch die Möglichkeit geben, sich Fair-trade Klamotten mit unseren Navacopah-Dschungelmotiven zu bedrucken und vieles mehr. Wir freuen uns über Menschen, die das Kinder- und Jugendhaus auch als Paten begleiten möchten (schon ab 10€ im Monat). Schaut doch einfach schon mal in unsere Video-, Bilder- und Projektwelt auf www.navacopah.de hinein.

Herzliche Einladung einmal in den Dschungel und Gottes Wirken einzutauchen im Gottesdienst am 26. August 2018!

Tabea Grohmann

Gottesdienst am 01.07.

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
5. Sonntag nach Trinitatis
Abendmahlsgottesdienst mit Taufe
Vikar Jakob Haferland und Pfr. i. R. Rainer Katzmann

 

Informationen zu den Kindergottesdiensten

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
  • Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): findet regulär statt
  • BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): macht Sommerpause

Danach

Herzliche Einladung zum Kirchencafé!

Gemeinsam Gottes Gegenwart genießen

Gemeinsam Gottes Gegenwart genießen

Herzliche Einladung

zu einem Abend mit Lobpreis, Gebet, Anbetung…
am 11.07.2018 um 19.30 Uhr

im Gemeindehaus der Bartholomäusgemeinde

zu Lukas 15,18-20:
„Anbetung ist die Begegnung unseres Herzens mit Gottes Herz.
Sie beginnt da, wo Gott sich auf die Suche nach uns gemacht hat.
Sie geht weiter, wo wir uns aufmachen, zu ihm zurückzukehren
und unser Leben auf ihn hin auszurichten.
Er ist der Vater, der auf uns wartet und ein Fest für uns veranstaltet.
Anbetung ist die Begegnung der Liebe im Haus des Vaters.
Anbetung heißt nach Hause kommen.“ (Guido Baltes)

                                                Leitung: Vinzenz Wieg und Hanna Hager

Auf den Spuren der Bibel durch Halle

Führung auf dem Bibelwanderweg Halle zu ausgewählten Stationen mit Pfarrer Sven Hanson (Mitteldeutsches Bibelwerk). Stationen sind Orthodoxe Hauskirche – Canstein Bibelzentrum – Historisches Waisenhaus. Treffpunkt ist vor dem Haus 24 (Canstein-Haus) der Franckeschen Stiftungen. Zum geselligen Ausklang wird ab 20.00 Uhr in den Garten der Moritzkirche eingeladen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg.

Donnerstag 28.06.2018 19:00 Uhr

Ein Gang über den Kirchhof

Foto: Iris Hinneburg

Wie eine kleine Insel liegt die Kirche Sankt Bartholomäus auf dem Berg in Giebichenstein. Umgeben von einem Kirchhof ist es ein Ort der Ruhe und Stille. Ein romantischer Ort. Zwei Eisentüren stehen an den Eingängen, sind aber Tag und Nacht geöffnet. So wird der Kirchhof auch Tag und Nacht betreten. Der gebräuchlichste Weg führt direkt von einem Tor zum anderen. Wer jedoch dem gepflasterten Weg einmal rund um die Kirche folgt, sieht nicht nur alte und verwitterte Grabsteine, sondern auch große Grabmale an der Kirche wecken seine Neugier. Die Lage weit ab von der Burg- und der Großen Brunnenstraße, die Mauer um das Grundstück und die Bäume und Sträucher auf dem Gelände verbergen die Kirche, sodass immer wieder Menschen die Kirche neu entdecken. Mancher Gast einer Trauung sie sogar sucht.

Im vergangenen Jahr hat eine Studentin der Kunsthochschule Burg Giebichenstein den Kirchhof für ihre Studien im Rahmen eines internationalen Projektes von Hochschulen gewählt: places en relation. Sie hat untersucht, wie die Ästhetik des Ortes, die ruhige Atmosphäre des Weges und der Fläche um die Kirche ermöglicht und Menschen miteinander in Kontakt bringt. Tatsächlich hat sie beobachtet, wie Fußgänger ihren Gang verlangsamen und sich dieser Umgebung öffnen. Wie sie auf die Kinder des Hortes oder auf andere, die des Weges kamen, reagierten. Diese Art der Betrachtung einer Interaktion von Menschen, die mit der Kirche und ihrer Umgebung mehr oder minder vertraut sind, war für die Studentin von besonderem Interesse. Es ist ein öffentlicher Ort, kein privater. Er ist aber auch kein so heiliger, wie die Kirche als heilig empfunden wird. Man muss die Schuhe nicht ausziehen oder den Hut absetzen. Es sind alltägliche Begegnungen, die doch durch die Kirche beeinflusst oder erst ermöglicht
werden. So können diejenigen, die sonntags zum Gottesdienst kommen, davon ausgehen, dass „ihre“ Kirche auch alltags eine Ausstrahlung hat. Es ist sogar mit Sicherheit damit zu rechnen, dass die
Gebete des Sonntags sich auch in den Begegnungen des Alltags erfüllen.

Von dieser Wirkung von Kirchen auf den öffentlichen Raum zeugt im 18. Jahrhundert schon ein Stich der Stadt Rom, indem der Karthograph den Raum der Kirchen der Stadt viel weiter ansetzte als die Gebäude reichten. So wie die Studentin sich noch weitere Fragen gestellt hat, sollte auch die Gemeinde sich fragen, was sie tun oder auch lassen sollte, um die Wirkung ihrer Gegenwart auf die Passanten zum Innehalten und Verlangsamen positiv beeinflussen kann. Die vollständige Dokumentation des Projekts findet sich unter: www.civic-city.org/places/. Dort finden sich auch Gedanken von Anna Neumann zur Bartholomäuskirche.

Ralf Döbbeling und Anna Neumann

Angedacht: Glaube kreuzt Alltag

Wir treffen uns zufällig auf dem Marktplatz. Sie, die engagierte Klassenlehrerin unseres Kindes. Ich, eine etwas nachlässige Mutter. Ich fange an, eine Entschuldigung zu stammeln, denn seit 1 1/2 Jahren habe ich mich nicht um ein Elterngespräch bemüht, was ich nach den Gepflogenheiten dieser Schule hätten tun sollen. Sie: „Keine Sorge! Alles in Ordnung.“ Entspannung, Durchatmen. Ein bisschen was haben wir dann doch zu besprechen, das Lesen, das Schreiben, naja, die Konzentration….. Doch sie lässt immer wieder durchblicken: „Keine Sorge! Es ist alles gut.“ Ich höre es als Entlastung, als Ermutigung, nicht als dahingesagte Floskel. Dann reden wir weiter, über sie, Stress und Herausforderungen, Glück und Hoffnungen. Sie fragt bei mir nach. Ich erzähle von Aufgaben und Sorgen, Entwicklungen und Zuversicht. Alles auf Augenhöhe, ehrlich interessiert, seltsam vertraut. Die Glocken fangen an zu läuten. Als ich heimfahre, bin ich so froh und erfüllt und doch leicht, als wäre ich einem Engel begegnet.

Predigten

Predigten zum Herunterladen.

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