Unter dieser Fragestellung stand die diesjährige Gemeindeklausur, die wie so vieles digital also ganz anders als in den anderen Jahren stattfand. In der ersten Themeneinheit „Schwarzmalen und Schönfärben – Klagen oder Danken?“ war Zeit für ein ehrliches Zurückschauen, aus dem sich im zweiten Teil die Fragestellungen ergaben „Was hat getragen? Was hoffen wir? Und was ist zu befürchten?“

Noch nie gab es so viele Teilnehmer:innen wie in diesem Jahr. Nicht alles war virtuell, zur Einstimmung auf das Treffen gab es per Post ein kleines Päckchen mit Relikten aus dem vergangenen Gemeindejahr. Auch persönlicher Kontakt war eingeplant. Der traditionelle Klausur-Spaziergang wurde Corona gerecht in Zweier- und Dreiergruppen durchgeführt, eine Form der Gemeinschaft, die seitdem für die gesamte Gemeinde organisiert wird.

Gemeinschaft ist wichtig, wurde und wird zum Teil schmerzlich vermisst und ist erstaunlicherweise das was trotz der veränderten Bedingungen hilft und stärkt. Während des Spazierganges wurde über die Frage diskutiert „Welche Herausforderungen seht ihr für die nächste Zeit?“, um danach in einer letzten gemeinsamen Diskussionsrunde vieles davon zu besprechen, was in der nächsten Zeit noch weiterentwickelt werden muss. Symbol und Ausdruck für die Gemeinschaft mit Jesus Christus ist das Abendmahl. Es braucht eine sorgfältige Planung und einen nicht unerheblichen Aufwand, um diese bisher selbstverständliche Art der Zusammenkunft zu ermöglichen. Gut, dass wir gemeinsam daran arbeiten.

Cornelia Büdel