Wo gehst du denn jeden Donnerstagabend hin?
Zur Andacht.
Meinst du die Chorprobe?
Nein, die Andacht, eine richtige Andacht, jeden Donnerstag etwa 30 min.
Seit Beginn der Pandemie darf der Chor sich aus bekannten Gründen nicht mehr zum Proben treffen. Den meisten Chorsängern fehlt nicht nur das Singen, sondern auch das Begegnen. Einige machen sich jeden Donnerstagabend zur Chorprobenzeit trotzdem auf den Weg in die Bartholomäus-Gemeinde und erleben die Abendandacht in kleiner Rund zu etwa 10 Personen. Mitunter finden sich auch Nichtchorsänger ein, um den Abend, im wahrsten Sinne des Wortes, ausklingen zu lassen – regelkonform mit Masken und großen Abständen im Kirchenraum verteilt.
Die Andacht ist richtig gut, gut zum Runterkommen, zum Besinnen, gut zum Loben, Preisen, Klagen, Bitten und Danken und gut zum Lauschen. Uta Fröhlich findet immer so tolle passende Texte zum Wochenpsalm, die stimmigen Lieder dazu und ganz persönliche Worte zum Einstimmen. Sie hält die Andachten, als ob sie nie etwas anderes gemacht hätte, es ist alles für uns (vor)bereitet.
Eine Kantorin ist eben nicht nur Musikerin, sondern auch eine theologisch gebildete Verkündigungsmitarbeiterin.
Wir danken Uta Fröhlich von Herzen für ihre Andachten, die uns Christen und auch Nichtchristen und die dazwischen Woche für Woche Gottes Reich etwas näherbringen und uns beseelt in den Abend entlassen.
Die Einladung steht weiter: Jeder ist herzlich willkommen zur Abendandacht Donnerstag 19.30 Uhr in die Bartholomäus-Gemeinde. Wir freuen uns schon auf den nächsten Donnerstag, aber nach einer richtige Chorprobe sehnen wir uns auch.
Herzlichst,
die zur Abendandacht gehenden Chorsänger