Ein rauschendes Fest

Silvester, ein pompöses, zusammenkommen, um gemeinsam abzuschließen und gemeinsam zu beginnen. Ein Abend voller Vorfreude auf das, was das nächste Jahr bringen wird. Eine Nacht voller heller Lichter am Himmel, auf dem Bartholomäusberg. Die Glocken läuteten den Gottesdienst ein und riefen dazu auf, sich zum letzten Mal im Jahr 2018 zu versammeln und Gottes Wort zu hören. Nach dem sehr ausgedehnten, jedoch schönen Orgel Nachspiel, fanden sich rund 80 Menschen in dem neu sanierten großen Saal ein, um das Silvester-Fest zu beginnen.

Das mitgebrachte Essen füllte eine riesen Tafel und so begannen wir die Fete bei gemeinsamen Speis und Trank. Als alle gut gesättigt und angeheitert waren, spielte die Band Graceland die ersten Klänge des Abends und brachte die Menge in Stimmung. Darauf folgte „Kapelle Böllberg“ und riss mit ihrer charmanten und zugleich animierenden Musik auch die Tanzmuffel von ihren Stühlen. Unter goldenen Ballonsternen, umgeben von glitzernden Tischen, tanzten Jung und Alt dem Jahreswechsel entgegen.

Als der Zeiger sich der Zwölf näherte, versammelte sich die mittlerweile größer gewordene Festgesellschaft draußen, um sich Ralfs schöne Worte zum Neuen Jahr anzuhören, Glückskekse zu essen und auf das Vergangene sowie das Kommende anzustoßen. Bei lodernden Flammen und spürbarer Ausgelassenheit begrüßte die Bartholomäus-Gemeinde das Jahr 2019.

Nachdem sich alle der Knallerei erfreut hatten und das bunte Spektakel am Himmel zur Genüge betrachtet hatten, ging die Silvestersause weiter bis tief in die Nacht. Zu Bastis Elektro-Swing und der anschließenden Playlist vermischte sich die Menge fortwährend weiter, wie bei einer großen Familienfeier. Bis in die Morgenstunden saßen Vertreter fast aller Generationen noch am Feuer und sprachen über Dieses und Jenes.

Eins steht somit fest: Es gibt kein schöneres Fest, als wenn so viele Menschen vereint sind. Wir bedanken uns aus vollstem Herzen bei allen, die diese Sause möglich gemacht haben. Und wir stoßen darauf an, dass auch in Zukunft viele Menschen den Weg auf den Bartholomäus-Berg finden, um das ein oder andere Fest gemeinsam zu feiern.

Jule Lonni

Spiele und Begegnung im Januar

Foto: Iris Hinneburg

Immer am letzten Freitag im Monat im Gemeindehaus: Kaffee und Kuchen, schöne Gesprächen zwischen den Generationen und Spiele.

Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am Freitag, den 25.01. um 15 Uhr – herzliche Einladung!

Gemeindetreff am 17.01.

Bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem leckeren Stück Kuchen können Sie in unserem Gemeindetreff über Generationen hinweg zu verschiedene Themen ins Gespräch kommen oder Vorträge hören.

Herzliche Einladung zum nächsten Treff am Donnerstag, den 17.01. von 15.00 bis 16.30 Uhr!

Pfr. R. Döbbeling spricht über “Johann Sebastian Bach & Ich“.

Den Handzettel mit den weiteren Terminen im 1. Halbjahr 2019 können Sie hier herunterladen, gedruckte Exemplare liegen in der Kirche und im Gemeindehaus aus.

Neues aus dem Gemeindehaus

Foto: Cornelia Büdel

Vielleicht haben Sie es schon gesehen oder sogar genutzt? Im Gemeindehaus sind die neuen Toiletten fertig! Das Beste: Es gibt jetzt auch ein barrierefreies WC. Außerdem kann auch das gesamte Gemeindehaus über eine Rampe barrierefrei erreicht werden.

Im kleinen Saal ist ein neuer Ausschank für die zukünftige neue und größere Küche entstanden. Am 14.12. enden auch die Umbauarbeiten im Hort.

Was passiert als Nächstes?  Im neuen Jahr wird an der Küche und im großen Saal gearbeitet. Und im Treppenhaus und auf den Fluren finden dann voraussichtlichen die Maurerarbeiten einen Abschluss.

Was bunt ist, wird gut

Foto: Gottfried Muntschick

Zum zweiten Mal bin ich nun schon auf die Gemeindefreizeit der Bartholomäusgemeinde mitgefahren. Zum zweiten Mal durfte ich den Schwarzenshof genießen. Auch das wunderschön-sonnige Oktoberwetter half kräftig mit, sodass der erhöhte Ort mit seinen anliegenden Wäldern, Bäumen und den vielen bunten Blätter voll zur Geltung kam – tatsächlich ein Ort der Entspannung.

Mit Buntheit ist aber genau der Aspekt getroffen, der mich immer wieder gerne zur Gemeindefreizeit fahren lässt. Ähnlich wie vor zwei Jahren durfte ich auch jetzt erfahren, wie bunt und unterschiedlich unsere Gemeinde ist. Das schlägt sich bereits in der Konzeption der Gemeindefreizeit nieder. Da gab es Kennenlernspiele, eine Bibelarbeit über das Hohe Lied der Liebe, verschiedene Freizeitangebote wie Basteln, Fußballspielen, Wandern, Geländespiel, Spieleabende, Filmschauen und (auf Eigeninitiative im Dachgeschoss) das Fussballländerspiel – und bei all dem die Möglichkeit der eigenen Zurücknahme und Besinnung.

Diese Buntheit der Gemeinde kulminierte sich für mich persönlich dabei in der Werkstattgottesdienstvorbereitung am Samstag. Das Treffen war entgegen meiner Befürchtungen voll mit verschiedenen, bunten Gemeindemitgliedern. Genauso bunt waren die Gespräche zum Gottesdienst – so bunt, dass sich aber abzeichnete, dass die Meinungen zu bunt waren. Mir erschloss sich damals nicht, wie sich daraus ein in sich runder Gottesdienst entwickeln könnte – doch ich wurde eines Besseren belehrt. Der Gottesdienst am Sonntag war von Gruppenarbeiten, von kreativen Präsentationen und vielen verschiedenen Zugängen und Sichtweisen zum Thema Liebe geprägt. Gerade die große Buntheit und Unterschiedlichkeit machte den Gottesdienst zu etwas für mich Einmaligem der Gemeindefreizeit.
Was bunt ist, wird gut. Genau das wünsche ich mir und unserer Gemeinde, dass wir uns immer wieder in unserer Buntheit uns bereichern, aushalten und Gemeinschaft mit Gott feiern. Das durfte ich auf der Gemeindefreizeit erleben.

Tobias Foß