Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.
Kirche ist keine Mangelwirtschaft, denn Gott füllt all unseren Mangel aus. Das gilt, egal wie klein eine Kirche bzw. eine Gemeinde ist. Das gilt, egal wie groß die Jüngerschar ist. Denn in Jesus Christus ist uns die Fülle gegeben. Mit und durch ihn haben wir alles, was wir zum Leben brauchen. Eine volles, gerütteltes und überfließendes Maß voll.
Gott möchte so zu uns in Beziehung sein, dass uns nichts wirklich Wichtiges fehlt. Gottes Maßstab ist dabei ein anderer als der Maßstab dieser Welt. Mit der Hilfe des Heiligen Geistes können wir das eine vom anderen unterscheiden.
Gott möchte für uns zur Quelle des Lebens werden. Gott ist Quelle für grundlegende Versorgung. Und Quelle für Trost. Quelle für Widerstandskraft und Hoffnung. Quelle für alles, was wir wirklich brauchen.
Wer durstig ist, komme und trinke vom Wasser des Lebens umsonst.
So gestillt kann ich still werden vor Gott und sagen:
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln, ich habe alles, was ich brauche.
Lassen wir uns ein auf diese Erfahrung, die frühere Generationen mit Gott machten. Lassen wir zu, dass das, was Gott gibt, genügt. Lassen wir den (vermeintlichen) Mangel hinter uns und leben täglich aus der Fülle, die uns verheißen ist.
Dorothea Vogel