Mutmacher

Foto: Dorothea Vogel

„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim 1, 7)

Dazu passt das Lied vom diesjährigen Welt-Gebetstag: „Steh auf, steh auf, die Liebe gibt dir Halt“

Text und Noten dazu gibt es auf der Seite des Welt-Gebetstages 2020 (Powerpoint-Präsentation).

Aktuelle Veränderungen

Aktualisiert 24.03.

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie gibt es auch in unserer Gemeinde einige Veränderungen:

  • Bis Ostern fallen alle Jugend- und Kindergruppen sowie die Seniorenveranstaltungen aus.
  • Das Gemeindebüro ist weiterhin zu den üblichen Zeiten geöffnet. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung wird es auch am Freitag 20.03. besetzt sein.
  • Freizeiten sind abgesagt und werden mindestens bis Mai nicht stattfinden.
  • Das geplante Konzert der Hallenser Madrigalisten am 29.04. entfällt.
  • Wir setzen den üblichen wöchentlichen Rhythmus des Newsletters in den nächsten Wochen aus, werden Sie dafür zeitnah informieren, auch auf der Website, sobald Neuigkeiten vorliegen.
  • Bitte rechnen Sie damit, dass es in der nächsten Zeit zu kurzfristigen Änderungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Angedacht: Ein Fingerzeig Gottes

„Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?“ (EG Bayern/Thüringen 659)

Ihr Lieben,
in unserem Garten bestaune ich gerade die ersten sich öffnenden Blütenknospen an unserem Mandelbäumchen. Herrlich, so fein und zierlich und in kräftigem Rosa – nicht zu übersehen. Für mich ist das ein Fingerzeig Gottes für seine unermüdliche Liebe zu dieser Welt und uns Menschen. Damit schenkt er uns Hoffnung, Freude pur, Liebe und Zuversicht, und in mir löst es tiefe Dankbarkeit unserem Schöpfer gegenüber aus.

In den momentan schwierigen, angstvollen und unsicheren Zeiten, die durch das Corona-Virus ausgelöst wurden, ist so eine kleine Mandelblüte für mich ein Fingerzeig Gottes, ihm allein zu vertrauen. In allen Zeiten gab es schon Epidemien (Cholera, Typhus, Pest). Martin Luther pflanzte trotzdem sein Apfelbäumchen. Ich verstehe die Angst um schwangere Frauen, Babys und Kleinkinder, alte Menschen, chronisch und schwer erkrankte Freunde und Verwandte. Aber Angst lähmt. Gebet jedoch und Vertrauen in Gott, unseren Herrn, und Jesus Christus, seinen Sohn, stärkt uns in der Krisenzeit.

Hiermit ermutige ich euch alle zur vertrauensvollen Hingabe im Gebet an den, der alles geschaffen hat und in seiner gütigen Hand hält; an Gott, der denen, die ihn lieben und vertrauen, alle Dinge zum Guten wenden wird. Diese Erfahrung durfte ich selbst bereits machen und deshalb: Habt Mut und betet!

In diesem Vertrauen auf Gott, den Hüter des Lebens, grüßt euch

Steffi Seiferlin

Praktische Unterstützung

Die derzeitige Situation ist für alle herausfordernd – besonders aber für ältere oder chronisch kranke Menschen oder wenn man allein für Kinder verantwortlich ist. Deshalb wollen wir uns gegenseitig unterstützen, so gut es geht.

Benötigen Sie Unterstützung bei Besorgungen? Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro (Tel. 0345 – 5 22 04 17), wir versuchen, Hilfe zu vermitteln.

Haben Sie Zeit für Engagement? Wir suchen Ehrenamtliche, die sich vorstellen können:

  • Besorgungen für diejenigen zu erledigen (unter Beachtung der Hygiene-Regeln), die Infektionsrisiken vermeiden müssen und/oder
  • telefonischen Kontakt mit Menschen aus der Gemeinde zu halten, die digitale Medien nicht nutzen können

Bitte schicken Sie eine kurze Mail an das Gemeindebüro mit Ihrem Namen und Ihren Kontaktdaten sowie Angaben, wie und in welchem Umfang (räumlich und zeitlich) Sie sich engagieren können (s.o.).

Weitere Hinweise und Tipps für nachbarschaftliches Engagement gibt es in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis auch auf der Webseite der Freiwilligen-Agentur.

Bitte geben Sie diese Informationen auch an diejenigen aus unserer Gemeinde weiter, die nicht den Newsletter erhalten, sowie an diejenigen, die vielleicht nicht so gut Deutsch sprechen. Für sie bietet die Stadt Halle auf ihrer Website auch mehrsprachige Informationen zur Corona-Pandemie und der Situation in unserer Stadt an.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Erinnerung: Digitale Ideen gesucht

Liebe Gemeindegestalter*innen,

„Digitalisierung“ ist ja heutzutage geradezu ein Drohwort geworden. Aber inzwischen wird unser Alltag auch von zahlreichen digitalen Hilfsmitteln erleichtert und bereichert. So auch in unserer Gemeindearbeit. Wir betreiben eine Website, nutzen ein Wiki oder versenden diesen Newsletter.

Im Gemeindekirchenrat fragen wir uns im Moment: Welche Möglichkeiten gibt es noch, digitale Werkzeuge in den Gemeindealltag zu integrieren und ihn damit zu bereichern? Wo ärgern wir uns schon seit langem mit Problemen herum, die sich vielleicht digital besser organisieren ließen?

Schickt uns eure Ideen, Probleme, Fragen an digitalisierung@bartho.org oder sprecht uns an.

Euer Gemeindekirchenrat

Nachgefragt: Henriette Meyer

Foto: Jörg Lipskoch

Liebe Henriette Meyer, im vergangenen Herbst hat unsere Gemeinden einen neuen Gemeindekirchenrat gewählt. Nachdem Mark Udo Born, Gottfried Muntschick und Thomas Rappsilber nicht mehr antraten, wurdest du neben Till Hanke und Manuel Lachmann als neues Mitglied in das achtköpfige Gremium gewählt. Wie verliefen für dich die ersten Sitzungen und wie habt ihr euch als neues Team gefunden?

Ich habe mich sehr gefreut, dass die Gemeinde mit ihrer Wahl eine Zusage für meine Mitarbeit im Gemeindekirchenrat gegeben hat. Vielen Dank!
Während der ersten GKR Treffen haben wir unsere Interessen, Stärken und auch Schwächen abgewogen, um Verantwortlichkeiten für einzelne Aufgaben zu benennen und zu verteilen.

Unsere Gemeinschaft in den Sitzungen ist in ihrem Miteinander generell nach vorn gewandt, zukunftsorientiert und sehr offen und ehrlich.
Ich habe das Gefühl: es findet sich ein gutes Team zusammen.

Inwiefern haben sich deine Erwartungen an die Arbeit im GKR bestätigt oder nicht erfüllt? Zu deinem Antritt schriebst du, du möchtest der Gemeinde „Energie“, die du selbst erfahren hast, „zurückgeben“. Bist du nach den ersten Monaten zuversichtlich, dass das im GKR gelingen kann?

Um etwas zu bewegen, bedarf es Energie. Ich spüre den energiegeladenen Willen zum Gestalten – gerade bei den GKR Sitzungen und bei den vielen fast alltäglichen Rück- und Absprachen. Ich bringe mich nach meinen Möglichkeiten mit ein und merke, dass der Grund unseres Handelns auf einem guten Fundament steht – nämlich Jesus Christus und dass wir Gemeinde in seiner Verantwortung gestalten dürfen. Ich stehe als neues Mitglied des GKR in einigen Bereichen wissensmäßig erst am Anfang, lese mich in die Zahlen und Verträge ein, ich höre zu, frage nach. Und fühle mich angenommen und gefordert.

Was macht dir an der Arbeit am meisten Freude?
Mir macht es Freude, wenn ich sehe, dass sich etwas bewegt. Ich mag es, wenn Menschen zusammen sind, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und daran konstruktiv arbeiten.

Welche Aufgaben hast du übernommen?
Ich habe das Amt des Kirchenmeisters übernommen, also den Bereich Finanzen/ Vermietung/Verträge. Ich finde es schön, dass ich meine Aufgabenbereiche noch mit Cornelia Büdel (Finanzen) und Steffi Seiferlin (Verträge/Vermietung) teile und wir so nach einem Vier-Augen-Prinzip Herausforderungen angehen können.

Welche Projekte stehen für den neuen GKR auf der Tagesordnung?
Es gibt ganz verschiedene Dinge, die uns im GKR bewegen. In erster Linie wollen wir daran arbeiten, dass die Bartholomäusgemeinde ein Ort ist, an dem sich Menschen wohl fühlen, um lebendigen Glauben erleben zu können: Junge Familien mit Kindern, Männer und Frauen, Jugend und Senioren, Gäste und Freunde. Mit diesem Ziel vor Augen versuchen wir, die bestmöglichen Strukturen zu schaffen. Dazu gehören aktuell Überlegungen zum technischen Fortschritt, die Vernetzung und Informationsübermittlung, die Männer- und Frauenarbeit, Umgang mit Ehrenamtlichen, Umgang mit unseren Senioren, die Kinder- und Jugendarbeit, Hauskreise, Gebetskreise und Musik, wie auch die Entwicklung von Konzepten für die Räume unserer Gemeinde, Fördermittel- und Finanzierungsfragen,
Wie man sieht, ist es wirklich ein weites Arbeitsspektrum, welches die Sitzungen oft bis in den späten Abend andauern lassen.

Herzlichen Dank für deine Zeit und alles Gute für die weitere Arbeit in der Gemeindeleitung!

Das Interview führte Jakob Haferland.