Am 28. September wählen wir den Gemeindekirchenrat. Damit Sie sich vorab ein Bild machen können, stellen sich die Kandidierenden vor. Dazu haben wir sie gebeten, einen kleinen Fragebogen auszufüllen.
- Warum kandidiere ich für den GKR?
- Vervollständige den Satz: Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn…
- Dafür will ich mich in der neuen Legislatur besonders einsetzen
Noch mehr Fragen haben die Kandidat*innen im Sommerinterview zur GKR-Wahl beantwortet.
1. Ich möchte meine Erfahrungen aus den letzten Legislaturen einbringen und einen guten Übergang mit dem neuen GKR gestalten, damit wir gemeinsam alle Herausforderungen dieser Legislatur gut meistern.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn wir nicht nur uns selbst im Blick haben.
3. Während der sechs Jahre einer Legislatur wird es viele Thema geben, die uns beschäftigten werden. Jede Zeit hat ihre Schwerpunkte und die sollen mit dem nötigen Ernst und der nötigen Energie angegangen werden.
Sommer-Interview mit Tobias auf YouTube
1. Weil es ein großes Privileg ist, gemeinsam an einer Sache arbeiten zu dürfen, die sich lohnt – deshalb kandidiere ich ein weiteres Mal für den GKR.
2. Wenn sie sprachfähig wird, sich nicht nur um sich selbst dreht, nach Gottes Willen fragt, Hoffnung hat und zuversichtlich ist – dann hat Gemeinde eine gute Perspektive. Dabei gilt Jesus als Mitte der Gemeinde als vorausgesetzt.
3. Orte pflegen, an denen Gemeinschaft möglich ist, Verantwortungsgefühl für die Mitwelt entwickeln, unterschiedliche Menschen zusammenbringen, gute Erfahrungen ermöglichen und dem noch Unbekannten Raum geben – dafür will ich mich in der nächsten Legislatur einsetzen.
Sommer-Interview mit Conny auf YouTube
1. Ich habe Lust im GKR mitzuarbeiten, weil ich von der Idee „Gemeinde“ überzeugt bin, es mir Spaß macht, sie mitzugestalten und die Bartho mir in den letzten Jahren ans Herz gewachsen ist.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn sie sich gemeinsam auf Gott ausrichtet und der Welt zuwendet.
3. Mir ist es ein Anliegen, dass sich neue Menschen in unserer Gemeinde wohl fühlen; dass unsere Organisations- und Kommunikationsstrukturen noch durchlässiger werden; dass wir unsere Gottesdienste neu als gemeinsamen Gestaltungsraum entdecken.
Sommer-Interview mit Tabea auf YouTube
1. Wir leben in bewegten Zeiten, in denen Kirche in der Breite der Gesellschaft ihre Stellung sukzessive verliert. Für mich ist es daher umso wichtiger, mich aktiv in unsere lebendige Gemeinschaft einzubringen. Ich möchte mich auf administrativer Ebene ehrenamtlich dafür engagieren, dass unsere Gottesdienste ihre Anziehungskraft behalten, Ihre und meine Kinder in den Kindergottesdiensten die christlichen Werte und Gemeinschaft kennenlernen, unsere Jugend einen sicheren Ort für die Begegnung findet, das Kirchcafé die Gemeinschaft stärkt und wir dies alles gemeinsam mit den zahlreichen weiteren guten thematischen Angeboten nachhaltig erhalten und zukunftsorientiert weiterentwickeln.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn wir es gemeinsam schaffen, weiterhin attraktive und zeitgemäße Angebote auf die Beine zu stellen, die auf den Kernwerten unseres Glaubens basieren und gleichzeitig den gesellschaftlichen Entwicklungen aufmerksam folgen. Dies gelingt uns mit einer klaren Vision für das Gemeindeleben in den nächsten Jahren, an der ich gerne aktiv mitarbeiten möchte.
3. Im neuen Gemeindekirchenrat möchte ich meine Gremienerfahrung gezielt einsetzen, um die bestehenden Angebote der Gemeinde zu sichern und gleichzeitig zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Ich bin bereit, mich verantwortungsvoll in das bestehende Team einzubringen – sei es in der strategischen Finanzführung, der Stärkung des Bandes zur Kindertagesstätte genauso wie perspektivisch als starke und engagierte Vertretung unserer Gemeinde in den Gremien.
Sommer-Interview mit Michel auf YouTube
1. Tatsächlich, weil ich von verschiedenen Personen gefragt wurde, ob ich dazu bereit bin. Seit fünf Jahren gehöre ich zur Bartholomäusgemeinde, fühle mich inzwischen mit vielen Menschen hier verbunden. In Gottesdiensten engagiere ich mich als Kirchendienst. Mich interessieren auch die Rahmenbedingungen und Prozesse der Gemeinde. Diese aktiv mitzugestalten und zu fördern, damit sich das Leben in der Gemeinde weiterhin entfalten kann, das motiviert mich.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn sie sich ihrer Wurzeln und ihres Auftrages bewusst bleibt: Botschafter der Menschenfreundlichkeit Gottes in dieser Welt zu sein, Salz und Licht zu sein für die Menschen in ihrer Umgebung und in der Stadt, nicht nur für Gemeindemitglieder.
3. Wir sind eine starke Beteiligungsgemeinde mit großem Engagement von Vielen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sich weiterhin Menschen hier gerne engagieren, weil die Erfahrung von Wirksamkeit ein große Bindekraft hat. Wir sind eine vielfältige Gemeinde. Dass wir diese Vielfalt schätzen, sie sichtbar und mutig leben, dafür will ich mich einsetzen, damit Menschen sich eingeladen und nicht ausgeladen fühlen. Strukturell werde ich mich für die erneute Aufnahme von Gesprächen für eine Gemeindeverbindung mit der Petrusgemeinde einsetzen, weil wir damit unsere Kräfte für eine lebendige Kirche in unserer Region stärken können.
Sommer-Interview mit Daniel auf YouTube
1. Ich möchte mich vor dem Hintergrund meiner eigenen Lebenswelt (verheiratet, Papa von drei Kindern, Pfarrerssohn) gesellschaftlich einbringen. Den Ort Gemeinde empfinde ich hierfür im Besonderen geeignet, weil er für mich Sicherheit und zu Hause bedeutet und es ein gemeinsam zugrundeliegendes Verständnis des Miteinanders für mich gibt. Die vielfältigen Aufgaben eines GKR und ein damit verbundener Raum für gemeinschaftliches Gestalten reizen mich besonders.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn ein Ort entsteht, in dem sich Menschen mit ihren Fähigkeiten, Interessen und Möglichkeiten einbringen und Gemeinschaft leben, in der Gewissheit auf die Liebe Gottes die uns Menschen trägt und miteinander verbindet.
3. Ich möchte das Kirche als sicherer und verbindender Raum für alle erfahrbar sein kann. Besonders in Zeiten, die ich aktuell in der Gesellschaft als spaltend und ausgrenzend in vielen Bereichen wahrnehme, ist mir dieser Aspekt sehr wichtig. Die Kirche dabei auch zukunftsfähig aufzustellen anhand praktischer Fragen, ist mir getreu dem Motto: „Mit den Umständen gestalten, um nicht von den Umständen gestaltet zu werden!“ ein weiteres Anliegen.
Sommer-Interview mit Willi auf YouTube
1. Ich kandidiere im GKR, weil ich es wichtig finde, dass sich die Vertretung der Gemeinde auch aus unterschiedlichen Altersgruppen zusammensetzt. So kann man am ehesten die gesamte Gemeinde vertreten.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn wir alle zusammen arbeiten, einander offen zuhören und gemeinsam Verantwortung übernehmen und handeln.
3. In der kommenden Legislatur möchte ich mich besonders für eine stärkere Zusammenarbeit und Sichtbarkeit der unterschiedlichen Ehrenamtlichen und Akteur:innen in unserer Gemeinde einsetzen. So habe ich in Jugendarbeit immer wieder gehört: „Ach, das gibt’s bei uns?“ oder „Wer ist das nochmal?“. Das zeigt, wie viel Potenzial wir noch besser nutzen können.
Sommer-Interview mit Paul auf YouTube
1. Ich bin bereits mehrere Jahre Mitglied der Bartholomäusgemeinde und möchte das wertvolle und schöne Miteinander in der Gemeinde, das mir sehr am Herzen liegt und mich immer wieder auf besondere Weise begeistert, stärker fördern, und die Zukunft unserer Gemeinde in den Zeiten des Umbruchs mitgestalten.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn wir alle zusammenarbeiten und den Reichtum, der uns gegeben ist, das Miteinander, uns stärker bewusst werden lassen und aktiv (mit-)gestalten.
3. Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Menschen in unserer Gemeinde an den vielfältigen Angeboten der Gemeinde und ihrer Organisation beteiligen und Gemeinschaft mitgestalten. Das Ehrenamt und die Beteiligung der Gemeindemitglieder an der Gemeindearbeit sind mir besonders wichtig, weil ich glaube, dass das die Basis für ein wertschätzendes Miteinander und eine blühende Gemeinschaft ist. Meine Familie ist auch mit großer Freude ehrenamtlich, im Rahmen unserer Möglichkeiten, in der Gemeinde tätig und ich bin fest davon überzeugt, dass auch Engagement im kleinen Rahmen viel bewegen kann. Ich möchte Menschen dafür begeistern, sich zu engagieren, dabei und mittendrin im Geschehen zu sein und nicht nur Zuschauer von außen, damit unsere Verbundenheit und unser Vertrauen zueinander wachsen können. Außerdem würde ich mich gern in die Arbeit des Gründer:Innenhauses Steiler Berg mit einbringen. Ich war bereits im Gründerservice einer Hochschule tätig und habe auch selbst als Gründer die Reise von der Idee zum fertigen Produkt gemacht. Diese Erfahrungen kann ich in dieses Projekt mit einfließen lassen.
Sommer-Interview mit Ronald auf YouTube
1. Da Gemeindemitglieder hierfür auf mich zugegangen sind, möchte ich das mir gegebene Vertrauen erfüllen, indem ich mich im Gemeindekirchenrat für die Gemeinde einbringe.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn wir eine lebendige Gemeinschaft sind, aufeinander zugehen, unsere verschiedenen Ideen und Perspektiven sinnstiftend einbringen, uns unterstützen und stärken und miteinander im Glauben Gottes sind.
3. Als neues Gemeindemitglied hat mich die Lebendigkeit und Gemeinschaft der Bartholomäus-Gemeinde mit den vielfältigen Aktivitäten ergänzend zum Gottesdienst begeistert. Daher will ich mich für ein aktives Gemeindeleben einsetzen, in dem es ein breites Angebot für bestehende und neue Gemeindemitglieder gibt.








