Seit längerer Zeit denken einige Menschen aus unserer Gemeinde darüber nach, ob wir als Gemeinde in irgendeiner Form für Flüchtlinge in unserer Umgebung aktiv werden wollen und können.

Anne-Dorle Spengler und ich waren vor ein paar Wochen im Begegnungscafé Amal in der Bricciusgemeinde in Trotha, um zu sehen und zu hören, was dort angeboten wird. An dem Mittwoch Nachmittag trafen wir dort auf 2 Mitarbeiter, die uns sehr freundlich begrüßten. Sie hatten eine gemütliche Kaffeetafel vorbereitet. Nach kurzer Zeit kam eine 5 köpfige sehr nette Familie. Es waren Kurden aus Syrien. Es wurde ein sehr schöner kurzweiliger Nachmittag. Die Unterhaltung klappte gut, da die ältere Tochter schon sehr gut deutsch spricht und helfen konnte, wenn ihre Eltern bestimmte Worte nicht kannten. Die eine Mitarbeiterin hatte Kastanien und Streichhözer mitgebracht, so ergab sich die Möglichkeit miteinander zu basteln. Die jüngste Tochter hatte ihre Blockflöte mitgebracht, auf der sie es gelernt hatte, erste Lieder zu spielen, die sie uns zum besten gab.

Unser Eindruck war es, dass die Mitarbeiter sehr bemüht sind, auf die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Gäste einzugehen. Die Angebote setzen da an, was die Mitarbeiter können und einbringen möchten und was die Gäste sich wünschen. Uns hat der Nachmittag sehr inspiriert. Wir merken, das bei uns in der Gemeinde zur Zeit offensichtlich nicht ausreichend Kapazität vorhanden ist, um ähnliches zu beginnen. Das Café Amal freut sich jedoch noch sehr über weitere Mitarbeiter, besonders für den Freitag Nachmittag. Wer Interesse hat, kann sich gerne an Frau Carmen Kleemann wenden (Kontakt). Wir können es sehr empfehlen, sich einfach mal auf den Weg nach Trotha zu machen.

Das Café hat geöffnet am:

Di. 10-12

Mi. 15-17 und

Fr. 16-18

Annette Döbbeling