Am Montag, den 9. Februar, stellt Susanne Siegert ihr Buch „Gedenken neu denken“ um 18 Uhr in der Gedenkstätte Roter Ochse vor.
Aus der Einladung: Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert, die Gewinnerin des Grimme Online Awards für ihren TikTok-Kanal @keine.erinnerungskultur, in ihrem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern.
Im Anschluss gibt es eine Diskussion über die Rolle von Social Media für die Vermittlung von Geschichte, über die Frage, wie sich Gedenkarbeit demokratisieren lässt und wie Gedenkstättenarbeit aussehen könnte, die dieses Anliegen unterstützt.
Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland, der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und der Gedenkstätte Roter Ochse.
Mehr Informationen gibt es auf der Website der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland.