Salz im Luchs: Green Border

In der Reihe „Salz im Luchs“ zeigt das Luchs. Kino am Zoo am Sonntag 4. Februar um 18.45 Uhr den Film „Green Border“.

Der Film beschäftigt sich mit dem Schicksal von Flüchtlingen, deren Notlage an den Grenzen ausgenutzt wird. Agnieszka Holland (Regie) gelingt es durch die Beteiligung der Flüchtenden, der Helferinnen und der Grenzer einen lebendigen Blick auf die europäische Asylpolitik zu werfen. Von daher ist ein anschließendes Gespräch sehr sinnvoll. Gesprächsleitung: Ralf Döbbeling

Ausgezeichnet mit dem SPEZIALPREIS DER JURY und u.a. dem UNICEF Award beim Filmfestival Venedig 2023 und mit dem Publikumspreis des Filmfestivals Chicago 2023.

Lasset das Zagen

Foto: Hildegard Anz

Welch ein Weihnachtssegen lag auf diesem Weihnachtsgottesdienst! Ziemlich mutig war die Idee von unserer Kantorin Uta Fröhlich, und dann fand die Idee unter der Leitung von Stefan Poldrack ihre bemerkenswerte Umsetzung am 26. Dezember in der Petruskirche: Die ersten drei Teile des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach erklangen auf herzerwärmende Weise im Rahmen des Regionalen Gottesdienstes.

Passen wirklich 75 Sänger in den Altarraum und dazu noch das große Orchester? Es passte alles, (getreu dem Wort „allen Menschen Wohlgefallen, welche guten Willens sind“), dank der guten Vorbereitung des Chorpodestes durch Helmut Becker und Helfer.

Und können ein gemischtes Orchester aus Laien und Profis zusammen mit unserem Chor CantoDrei und dem Chor der HeiligKreuz-Gemeinde und noch bereichert um Gastsänger wirklich die Botschaft des Weihnachtsoratoriums wohlklingend verkünden? Und ob sie können!

Und passt da noch die Predigt von Pfarrer Döbbeling hinein? Auf jeden Fall! Und für jeden Gottesdienstbesucher wurde noch ein Plätzchen in der vollen Kirche gefunden, bis ins Kirchencafe hinein.

Allen Beteiligten ganz herzlichen Dank für ihren Beitrag zum Gelingen dieses Gottesdienstes in herrlichster Form von Miteinander, Wohlklang und zur Ehre Gottes. Schön, dass so viele Besucher da waren! Und vielen Dank dafür , dass die Unkosten mit Hilfe der Kollekte gut gedeckt werden konnten.

Dieses Weihnachtsoratorium macht Mut, beschert vielleicht dem Chor erfreulichen Zuwachs für die nächsten Projekte und lässt die Ermutigung „Lasset das Zagen, verbannet die Klage“ noch lange in unseren Herzen nachklingen.

Hildegard Anz

Weihnachtsoratorium am 2. Weihnachtstag

Im Regionalen Gottesdienst zum 2. Weihnachtstag (26. Dezember), der in diesem Jahr um 17 Uhr in Petrus stattfindet, wird in diesem Jahr das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach (Kantaten I-III) aufgeführt. Es musizieren unser Gemeindechor CantoDrei (aus den Gemeinden Bartholomäus, Petrus und Laurentius) zusammen mit Sängerinnen und Sängern aus HeiligKreuz und Gästen. Die Predigt hält Pfarrer Ralf Döbbeling. Bei den Chorälen sind alle zum Mitsingen eingeladen.

Ausführende:

  • Sopran: Marita Giesecke
  • Alt: Christina Mattaj
  • Tenor: Reinaldo Dopp
  • Bass: Ki-Hyun Park
  • Instrumentalisten der Staatskapelle Halle und Gäste
  • Continuo: Uta Fröhlich
  • Leitung: Stefan Poldrack

Am Ausgang wird um eine Kollekte zur Deckung der Kosten gebeten.

Uta Fröhlich

Konzert am 20. Dezember

Unter dem Titel „Der Tag ist nicht mehr fern“ gestaltet das Blechbläserkollegium der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik am Mittwoch 20. Dezember 2023 um 19 Uhr ein Konzert in der Bartholomäus-Kirche. Adventliche und weihnachtliche Musik von Scheidt, Rutter, Sprenger u.a. lädt zur Ruhe und Besinnung ein. Die Leitung hat Landesposaunenwart KMD Frank Plewka. Der Eintritt ist frei.

Konzert „Weihnachten neu erleben“

Am Montag 11. Dezember lädt das Ensemble Psallite (aus dem christlichen Musiker-Netzwerk Crescendo) um 18 Uhr zu einem besonderen Konzert ein. Unter dem Motto „Weihnachten neu entdecken” nehmen die Stücke das Publikum mit auf eine weihnachtliche Reise durch die Jahrhunderte.

Manche Weihnachtsmusik erscheint mitunter abgedroschen und wenig überraschend, nachdem man die Lieder jedes Jahr vielfach gehört hat. Die biblische Weihnachtsgeschichte jedoch besteht im Gegensatz dazu aus unvorhergesehenen Ereignissen und Überraschungen für die Protagonisten. Das Anliegen des Quartetts, bestehend aus Bariton, Flöte, Gitarre und Cello, ist es, eine Verbindung zu dieser Geschichte aufzunehmen und ein individuelles Konzerterlebnis für die Zuhörer zu bieten. Durch Techniken der klassischen Improvisation nehmen sie das Publikum mit Musik und Texten auf eine musikalische Reise.

Das Programm dieser außergewöhnlichen Konzerte, bestehend aus beliebten Weihnachtsliedern, instrumentaler Musik großer Komponisten sowie Improvisationen über bekannte Themen, ist eine Weiterentwicklung des traditionellen Weihnachtskonzertes. So schaffen sie einen Raum, in dem Menschen die tiefere Bedeutung von Weihnachten – „Immanuel, Gott mit uns” – erleben und für sich neu entdecken können.

Besetzung: Dr. Pauliina Haustein (Cello), Louis de Boncourt (Bariton), Thomas Siemens, (Gitarre), Fruzsina Tóth (Flöte)

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Film „Unto us“ am 8. Dezember

Am Freitag, den 8. Dezember, lädt die Künstlerbewegung Central Arts ein zur Watch-Party in Bartholomäus. Gezeigt wird die Filmdokumentation „Unto us“, in der vier Künstlerinnen und Künstler ihre persönliche Sicht auf das Evangelium preisgeben.

Die Party startet um 19.00 Uhr, der Film um 19.30 Uhr.

„Denn uns ist ein Kind geboren.“ So wird bereits im Alten Testament der Bibel die wahrscheinlich berühmteste und prägendste Geschichte der Menschheit überhaupt angekündigt. Allgemein bekannt als die Gute Nachricht: Ein Kind. Gott und Mensch zugleich. Vor Jahrtausenden gesandt zu uns Menschen (engl. „unto us“).

Doch was bedeutet diese Nachricht für uns im Hier und Jetzt? Was ist denn überhaupt das Gute an der Guten Nachricht? Und vor allem: Wie erzählt man sie gut? Diese Fragen hat das internationale Kunstmovement Central Arts, das sich in der Popkultur und in Kirchen bewegt, vier glaubenden Kunstschaffenden gestellt und sie während über eines Jahres filmisch begleitet.

Nebst der vier Filmporträts entstanden während der Dreharbeiten zusätzlich vier Kunstbeiträge, die einen persönlichen Blick auf das Evangelium werfen. Diese Werke präsentierten sich die vier Künstlerinnen und Künstler gegenseitig im Frühjahr 2022 bei einem Treffen und diskutierten dabei gemeinsam über das Zusammenspiel von Kunst und Glaube. „Das Evangelium ist etwas Schönes. Es verdient deshalb auch eine schöne Form“, fasst der Ölmaler Manuel Andreas an einer Stelle zusammen, während ihm die anderen drei Kreativen beipflichten. Und so wird UNTO US am Ende zu einem großen Plädoyer, sich der Guten Nachricht immer wieder durch die Brille der Kunst zu nähern.

Der Trailer des Films ist auf YouTube zu sehen.