Fête de la musique

Am Sonntag 21. Juni findet mit der Fête de la musique ein klingendes Festival kultureller Vielfalt und Halles größtes kostenloses Musikfest statt. Auch die Bartholomäusgemeinde ist dabei, wenn am Tag der Sommersonnenwende die Stadt zur Bühne wird.

Verweilt nach dem Saaleufergottesdienst oder schlendert vorbei an den Bühnen auf der Peißnitz, bis sich sich um 18 Uhr die Bühne an der Promenade (Höhe Emil-Eichhorn-Straße am Eichendorffdenkmal) öffnet und Buntmetall (Brass), Jona (newcomer) und Kraut und Ruben (singer/songwriter) ihr musikalisches Können zeigen.

„Die Fête de la Musique ist mehr als ein Musikfestival“, erklärt Projektleiterin Marie Meier. „Es ist ein Tag, an dem wir sehen, wie gut eine Stadt funktioniert, wenn Menschen friedlich zusammen Musik machen und sich mit Respekt begegnen.“ Und dazu leisten auch die die drei Auftritte auf der Bartho-Bühne ihren Beitrag.

Der Eintritt ist frei, der Zugang ist barrierefrei.

Das gesamte Programm der Fête de la Musique findet sich auf der Projekt-Website.

Konzert „Klangweite“

Am Sonntag 7. Juni ist um 19 Uhr der Kammerchor „Musik Diagonal“ in der Bartholomäuskirche zu hören. Aufgeführt werden unter anderem Werke von J. Neske, K. Arnesen und J. Tavener.

Leitung: Till Grünhagen

Buchvorstellung „Gedenken neu denken“

Am Montag, den 9. Februar, stellt Susanne Siegert ihr Buch „Gedenken neu denken“ um 18 Uhr in der Gedenkstätte Roter Ochse vor.

Aus der Einladung: Unsere Erinnerungskultur muss sich verändern. Wie und warum, legt Susanne Siegert, die Gewinnerin des Grimme Online Awards für ihren TikTok-Kanal @keine.erinnerungskultur, in ihrem Buch dar. Sie plädiert für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern.

Im Anschluss gibt es eine Diskussion über die Rolle von Social Media für die Vermittlung von Geschichte, über die Frage, wie sich Gedenkarbeit demokratisieren lässt und wie Gedenkstättenarbeit aussehen könnte, die dieses Anliegen unterstützt.

Eintritt frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland, der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und der Gedenkstätte Roter Ochse.

Mehr Informationen gibt es auf der Website der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland.

3 Fragen … zum Orchester

Mit welchem Instrument kann man zum Orchester dazu kommen?

In unserem Gemeindeorchester Ludens in gaudium („vor Freude spielen“) treffen sich 10–14 Musizierende mit Streich- und Holzblasinstrumenten. Wir freuen uns über neue Instrumentalisten, besonders willkommen sind Streichinstrumente.

Wie häufig probt das Orchester und wie häufig gibt es Einsätze?

Wir treffen uns jeden Dienstag um 19.30 Uhr zur Probe im Saal im Gemeindehaus Bartholomäus.

Wir gestalten ca. 4-6 mal im Jahr Gottesdienste in den Gemeinden Petrus, Laurentius oder Bartholomäus musikalisch aus und erarbeiten Literatur für die Nacht der Kirchen und kleinere Konzerte, wie Sommerserenade und Adventsmusik. Gerne musizieren wir auch mit unserem Gemeindechor CantoDrei.

Warum sollte man unbedingt beim Orchester dabei sein?

Uns verbindet die Liebe zur Musik. Gemeinsames Singen und Musizieren zur Ehre Gottes ist uns wichtig und bereitet uns viel Freude. Diese möchten wir mit unserem Spielen weitergeben.

Die Fragen beantwortete Renate Grötzsch.

Lesung „Frau Sein“

Der Raumkultur e.V. und der Steiler Berg e.V. laden zur Lesung mit der Pastorin und Autorin Franziska Klein aus ihrem zweiten Buch „Frau Sein“ ein. Bei „Frau Sein“ geht es nicht nur um eine persönliche Reise, sondern um gesellschaftliche und theologische Fragen. Franziska Klein erzählt in diesem Buch ihre eigene Geschichte und eröffnet damit ein Gespräch zwischen Frauen und Männern über Identität, Rollen und Wunsch nach Veränderung.

Donnerstag 15. Januar 2026, 19 Uhr
Gründer:innenhaus Steiler Berg

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich