Die unten stehenden Stichworte wurden auf der Gemeindefreizeit 2010 auf Schloss Mansfeld vor dem Hintergrund der Fragen auf Moderationskarten zusammengetragen und bei der Abschrift teilweise zusammengefasst.

Welche Form oder Methode hilft mir, den Glauben im Alltag zu leben?

Musik:

Taizé- Gesänge, klassische geistliche Musik (Choräle) hören, christliche moderne Musik hören beim Bügeln, Autofahren, Routinearbeiten, Lobpreismusik hören und singen

Texte:

Spruchkarten, Aufkleber, Lieblingsbibelvers sichtbar aufhängen, Gesangbuch (Psalter), „Aufatmen“ (Zeitschrift) lesen, Herrnhuter Losung lesen, Stille Zeit (5-10 min Bibel lesen), Morgenandacht, tägliche Bibellese (nach Bibelleseplan)

Gemeinschaft:

Warten darauf, wen und was Gott mir als Nächsten zeigt, Hauskreis, Leben in der Hausgemeinschaft, Austausch über Bibeltexte: Bereicherung und Inspiration, für praktische Lebensfragen Geschwister fragen und Bibel wälzen, Gespräche über Werte und Verhaltensweisen, intensive Zweiergespräche über Glaubens- und Lebensfragen

Gebet:

Beten überall und in jeder Situation, Konkrete Gebete für direkte Anliegen, Kurzspaziergang und ein Gespräch mit Jesus, tägliche Stoßgebete als Eltern, mit Kindern abends beten und Tag Revue passieren lassen, Gebet bei den Mahlzeiten bzw. Singen vor dem Essen, Kinder beim Abschied in Kita segnen, Morgengebet (z.B. Luthers Morgensegen), Abendgebet, Routinearbeiten mit Gebet verknüpfen (Wäsche legen, in der Schlange stehen etc.), Reden mit Gott beim Sport,

Sonstiges: Weckzeit auf Morgenandacht im Radio programmieren, Vorbereitungen zu (Kinder-) Gottesdiensten

Welche konkrete Herausforderung ergibt sich aus dem Tag für die Gemeinde?

– Thesen für „lebendige Gemeinde“ in Hauskreisen weiter bearbeiten (Wo bringt uns das weiter?)

– in den Hauskreisen den Blick auf die Gesamtgemeinde stärken (z.B. durch entsprechende Themen zu Werten)

– Erspüren, erfragen, erbeten welche Werte sollen in unserer Gemeinde Priorität haben? (Austausch darüber mit Gemeindeleitung und Hauskreisen u.ä.). Weiterarbeit auf allen Gemeindeebenen.

– Weiterarbeit an den Werten (Themenpredigten, Phoebe, Hauskreise, Koordinierungskreis)

– Die vorhandene gute Struktur muss mit geistlichem Leben gefüllt werden

– Mission soll durch Menschen geschehen nicht durch Aktionen.

– Das Netz von Anteilnehmen und Anteilgeben enger knüpfen, damit keiner hindurch fällt.

– auf Fremde zugehen

– Nächstenliebe leben (Hebr. 10, 24)

– Wie wecken wir die Sehnsucht nach den Geschwistern?

– Gemeindesituation aus Sicht der 17 Thesen analysieren

– Leitbild prüfen

– Brauchen wir einen Bibelkreis?

– „Subotnik“ – gemeinsamer Arbeitseinsatz am Samstag

Was erwarte ich vom Gottesdienst für meinen Alltag?

– Trost und Ermutigung für den Alltag

– Kraft tanken, neue Energie

– zur Ruhe kommen, in Einklang mit mir kommen

– Sicherheit z.B. durch Liturgie

– Gemeinschaft

– durch Gottes Wort berührt und herausgefordert werden

– Bilder! Die Predigt soll mich mit einem Bild begleiten

– praktischen Zugang zur Bibel gewinnen

– Kirchencafé als Austauschmöglichkeit

– Bewussteres Sündenbekenntnis

– Raum für Kreativität

– persönliche Reaktion auf das Angesprochensein vom Wort Gottes

– Gemeinschaftserlebnis beim Abendmahl

– Segnungsdienst: Anlaufstelle des Gebetes um persönliche Anliegen

Welches Beispiel fällt mir ein, wo ein Gottesdienst Folgen bis in den Alltag hatte?

– Befreiung von einer Last, die zwischen mir und Gott stand

– Stärkung und Kraft durch Lieder, Liturgie und „Kinderauszug“

– liebevolle Atmosphäre im Gottesdienst

– offener Zugang auf Neue beeindruckt diese

– Gottesdienstthema: Viele Glieder ein Leib hilft für Gemeindeverständnis

– Mut zu Verabredungen und Gesprächen

– Konkrete Ermutigung zu Schritten, die mir schwer fallen

– Lachen im Gottesdienst beflügelt für den Alltag

– Abiturklasse ging zum Abendmahl (DDR)

– Kein Lästern mehr nach „Lügenpredigt“

– Predigt eines heimatlosen Missionars über Heimat im Himmel

– Gesang im Gottesdienst in anderer Form als Ohrwurm

– Facebook – Diskussion nach Herrn Gessners Äußerung über Islam im Gottesdienst

– Einzelheiten aus Predigten

– Themenstichworte aus der Predigt schaffen es manchmal bis in den Alltag

– Im Gottesdienst Adressen ausgetauscht – Familien später besucht

– Hochzeitsgottesdienst

– Integration von Zuzüglern mit Gottesdienst – Öffnung und Verjüngung

– Korrektur von Gedanken und Tun

– „Bekehrung“