02. Dez. 2013 | Allgemein, Kultur&Musik

Foto: Jan Grepling, www.saxsupport.com
Am Samstag, den 07.12. gibt der Kammerchor CantART um 16 Uhr in unserer Kirche ein Konzert. Unter dem Titel „Rosa Mystica“ führt der Chor Werke von Werke von Gesualdo, Rachmaninoff, Britten, Whitacre u.a. auf. Zu hören sind ebenfalls Improvisationen. Saxophon: Jan Grepling (Leipzig), Leitung: Oliver Burse. Karten gibt es zu 10 € / ermäßigt 7 €.
15. Mai 2013 | Allgemein, Kultur&Musik

„Viel Freuden mit sich bringet…“ – geistliche und weltliche A-cappella-Musik aus 5 Jahrhunderten in der Bartholomäus-Gemeinde am 01. Juni 2013 mit dem Kammerchor MUSIK DIAGONAL aus Halle
Der hallesche Kammerchor Musik Diagonal gründete sich 1987 – „gründete sich“ ist in der Tat passender als „wurde gegründet“, da dieses Ensemble allein vom Engagement der Sängerinnen und Sänger getragen wird. Mehr als 100 Auftritte und Konzerte später feierte der Chor, der fest zur Musikszene von Halle gehört, im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Seit 2010 leitet Ulrich Hellem – Oboist, „spiritus rector“ verschiedener Ensembles und Lehrer an der Musik-Etage Halle – das Ensemble aus ca. 20 Musikbegeisterten: „Singen ist eine Lebenseinstellung, ist gesund für Körper, Geist und Seele!“ Neben der musikalischen Arbeit in den wöchentlichen Proben bieten Probenwochenenden und Unternehmungen Raum für die gemeinschaftliche Verbundenheit.
Im Namen des Chores findet sich schon die Beschreibung seines Programms – diagonal durch alle Genres und Zeiten der internationalen A-cappella-Musik. In den Konzerten erklingt „Heiteres und Ernstes, Lautes und Leises, Leichtes und Schweres, Altes und Neues“: von Renaissance-Madrigalen Jacob Arcadelts bis zu Jazz-Arrangements der Real Group, von Volksliedern aus aller Herren Länder bis zu Motetten.
Zum Frühjahrskonzert am 01. Juni 2013 werden der Jahreszeit entsprechend Frühlingslieder erklingen, aber natürlich auch geistliche Stücke sowie dem Namen des Chores entsprechend ein diagonales Programm bis hin zu Stücken „mit Augenzwinkern“.
Termin und Ort:
01.06.2013, 17.00 Uhr, Bartholomäus-Gemeinde Halle
Frühjahrskonzert „Viel Freuden mit sich bringet…“
Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten.
21. Nov. 2012 | Allgemein, Kultur&Musik
der Hallenser Madrigalisten (mit Flöte und Harfe)
Wann:
Sa, 15. Dezember, 20:00 Uhr in der Bartholomäus-Gemeinde
Ausführende:
Ralf Mielke: Flöte (Staatskapelle Halle)
Andreas Wehrenfennig: Harfe (Staatskapelle Halle)
Hallenser Madrigalisten
Leitung: Tobias Löbner
Eintritt frei! Die Musiker erbitten eine Spende am Ausgang.
mit Werken von Benjamin Britten (A Ceremony of Carols, für Chor und Harfe), Thomas Tallis, Herbert Howells, Mendelssohn u.a.
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01. März 2012 | Allgemein, Kultur&Musik
Frau Uta Fröhlich
Am 1. Februar werde ich meinen Dienst als Kirchenmusikerin in Ihrer Gemeinde beginnen, gemeinsam mit Martin Fritzsche. Darum möchte ich mich Ihnen ein wenig bekannt machen.
Aufgewachsen in Jena kam ich schon in meiner Kindheit viel mit Musik in Berührung, da mein Vater auch Kirchenmusiker war. Ich studierte an der Kirchenmusikschule in Halle und arbeitete nach dem Examen ein Jahr in Erfurt in der Martini- Gemeinde. Danach wechselte ich nach Halle in die Luthergemeinde.
Während mein Anstellungsverhältnis dort für zwei Jahre ruhte, konnte ich ein Aufbaustudium für Instrumentale Korrepetition / Kammermusik an der Leipziger Musikhochschule absolvieren. Von den Verbindungen zu Instrumentalisten und Sängern profitiere ich noch heute, denn ich arbeite gern mit ihnen zusammen.
Mit den Veränderungen im Stellenplan des Kirchenkreises erweiterte sich mein Arbeitsgebiet. Die Arbeit in der Gesundbrunnengemeinde und der Gemeinde Wörmlitz-Böllberg kam dazu.
Als Schwerpunkte in meinem Beruf sehe ich die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten (auch mit Kammermusik) und die Arbeit mit den Chören.
Ich habe drei Söhne im Alter von 16, 14 und 11 Jahren und bin seit einem Jahr mit Manfred Brien verheiratet, der Pfarrer der Gesundbrunnengemeinde ist.
Nun hoffe ich, dass Sie ein bisschen neugierig sind auf das Kommende. Ich bin es jedenfalls! Herzlich grüßt Uta Fröhlich
Herr Martin Fritzsche
Kantor Martin Fritzsche ist 60 Jahre alt und zu jung für die Rente.
Von 1971 bis 1977 hat er an der Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik studiert, seit 3 Jahren und 4 Monaten betreut er ein Gebiet im Westen des ehemaligen Saalkreises mit 31 Predigtstätten. Zuvor war er 3 Jahre und 8 Monate in Halle-Neustadt, Nietleben, Angersdorf, Zscherben, Teutschenthal und Steuden tätig, davor 5 Jahre und 5 Monate zu 55% an der Marktkirche, ansonsten in anderen Gemeinden.
Davor hatte er fünf Gemeinden im halleschen Süden, davor zehn Kirchen im Saalkreis, die hat er jetzt wieder.
Im Januar übernahm er in den Gemeinden Bartholomäus und Petrus die Leitung des Chores und des Orchesters sowie die Planung der Musik in den Gottesdiensten.
Er entlastet damit seine Kollegin Uta Fröhlich, die ihm ihrerseits beim Landleben weiterhilft.
Martin Fritzsche bedankt sich sehr herzlich für den freundlichen Empfang im halleschen Norden. Er ist neugierig und zuversichtlich und grüßt Sie herzlich.
Martin Fritzsche
19. Jan. 2012 | Allgemein, Kultur&Musik
Es blieb ihm nicht viel Zeit und doch geschah in kurzer Zeit viel. Als Berufsanfänger bewarb sich Konrad Pippel auf eine halbe Stelle, um in zwei Gemeinden Kirchenmusik zu machen. Viele Zahlen schoben wir imVorfeld hin und her, um die Lebendigkeit der Kirchenmusik in eine Dienstanweisung zu pressen. Aber die Dynamik der Pippel‘schen Initialzündung bewegte weit mehr. Die Kinder im Kindergarten, der Kinderchor, ein neu zu gründender Jugendchor, zwei Kirchenchöre und ein Orchester wurden sein Arbeitsfeld.
Es klang an allen Ecken und Enden. Bei so viel Bewegung sollte sich auch in der Anstellung etwas bewegen. Wir bemühten uns um Spenden und führten Gespräche mit dem Kirchenkreis.
Der Erfolg war nicht immer befriedigend. Aber wieder war das musikalische Leben anders als gedacht. Allen Sorgen zum Trotz entwickelte sich die Kirchenmusik zwischen Petrus und Bartholomäus sehr gut und wurde zu einem festen Bestandteil der Gemeindearbeit.
Konrad Pippel ist mit Musik eine Verbindung gelungen, die über den Kopf wesentlich länger gedauert hätte und neue Möglichkeiten eröffnet.
Wir sind sehr dankbar für diesen musikalischen Brückenschlag und verabschieden ihn mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Das weinende gilt der Trauer, dass es uns nicht gelungen ist, für ihn eine Anstellung im Kirchenkreis zu erwirken. Das lachende Auge freut sich über das Gelungene und Integrierende, das uns die Kirchenmusik durch Konrad Pippel schenkte.
Und ein wenig freuen wir uns auch über seine neuen Aufgaben als Kantor in Apolda.
Wir sagen ein ganz herzliches Dankeschön für allen Einsatz, für alles Verständnis und für die Geduld und Liebe zur Musik, die so viele in den beiden Gemeinden begeisterte.
Gottes Segen auf dem weiteren musikalischen Lebensweg und gute Erinnerungen an Halle wünscht im Namen des Gemeindekirchenrates Gottfried Muntschick.
19. Jan. 2012 | Allgemein, Kultur&Musik
Sicher hatte so mancher Konzertbesucher am Sonntag, dem 06.11.2011, abends auf dem Nachhauseweg den Refrain des Gerhard- Schöne-Lieds als Ohrwurm im Gepäck.
45 Kinder aus dem Bartholomäus- und Petruskinderchor und dem gemeinsamen Jugendchor sangen zusammen Lieder von Gerhard Schöne. Wer hätte gedacht, dass wir so einen tollen Kinderchor haben. Zum größten Teil hörten wir nicht die bekannten Lieder aus DDR-Zeiten, sondern Lieder aus der Nachwendezeit, deren Texte besonders für Erwachsene gemacht sind und oft zum Schmunzeln und Nachdenken einluden.
Schon lange bereiten die Kinder diese Lieder vor. Das Probenwochenende direkt davor hat eine große Sicherheit gebracht. Die Kinder konnten sich mit den nicht so einfachenTexten und Melodien gut auseinandersetzen. Dies hat man ihnen beim Singen auch angemerkt, mal kräftig, mal zart, mal frech oder voller Gefühl und immer textsicher, besonders bei dem Titelsong „Wenn ich dir was wünschen dürfte…“.
Die Instrumente, Saxophon (Dagmar Petrick), Querflöte (Andrea Habenicht) und Gitarre (Steffen Völker) sowie Orgel und Klavier bereicherten die Lieder und sorgten für viel Abwechslung in der Interpretation.
Schön, dass das Publikum auch zwei Choräle aus dem Gesangbuch mit Gerhard- Schöne-Texten mitsingen konnte. Nachdenkliche Kurzgeschichten zwischendurch gönnten den fleißigen Sängern eine Pause und dem Puplikum in der vollen Kirche Kurzweil.
Viel Applaus forderte von den Chorkindern (1.- 6. Klasse) noch eine Zugabe, ehe sie nach einem fleißigen Wochenende nach Hause gehen konnten. Die reichliche Kollekte zeigte, wie gut es dem Puplikum gefallen hat.
Vielen Dank an Konrad Pippel, der mit diesen Musikprojekten das freudige Miteinander der zwei Gemeinden weiter befördert hat.
Christiane Arnold