KAUM ZU GLAUBEN?! – Glaubenskurs

Der Kurs KAUM ZU GLAUBEN?! Ist ein offenes Seminarangebot, das helfen will, Glauben zu verstehen und lebendig erfahrbar zu machen.

In vier Einheiten (je 2x 60 Minuten) erschließen die Teilnehmenden Grundlagen des christlichen Glaubens im Kontext biographischer Erfahrungen. Wissensvermittlung, theologische Reflexion und praktische Einübung ergänzen sich wechselseitig: Sie reichen vom Impulsvortrag über die Arbeit in Kleingruppen bis hin zu gestalterischen Elementen, die sinnliche Erfahrungen ermöglichen.

Ort: Landeskirchliche Gemeinschaft, Ludwig-Stur-Straße 5

Zeit: jeweils Donnerstag 16.00 Uhr / 19.30 Uhr

Leitung: Prediger Ralf Splittgerber

Informationen & Tel: 0345/5160723

Termine:

01.03. „Woran du dein Herz hängst“ – Gott

08.03. „Woran du dein Herz hängst“ – Gott

15.03. „Mein Gott – was für ein Mensch“ – Jesus Christus

22.03. „Mein Gott – was für ein Mensch“ – Jesus Christus

29.03. „Was mein Leben erhellt“ – Heiliger Geist

12.04. „Was mein Leben erhellt“ – Heiliger Geist

19.04. „Mit Gott per DU“ – Gebet

26.04. „Mit Gott per DU“ – Gebet

„Marriage Week“ erreichte ca. 32.000 Teilnehmer

Marriage WeekEtwa 500 Veranstaltungen wurden auch in diesem Jahr deutschlandweit angeboten, um in der Woche vor dem Valentinstag in einer deutschlandweiten Themenwoche mit vielen kreativen Ideen Ehepaare auf ihrem Weg zu ermutigen.

MarriageWeek wird getragen von einem gemeinnützigen Verein, der Partner aus Gesellschaft, Kirche, Kultur und Gewerbe zusammenbringt, um auf unterschiedliche Weise deutlich zu machen, dass Ehe kein Auslaufmodell ist. 40 Millionen Menschen in Deutschland leben in einer Ehebeziehung.

„Die Idee der MarriageWeek bewährt sich jedes Jahr neu“ sagte Siegbert Lehmpfuhl, Vorsitzender des hinter der „Marriage Week“ stehenden Vereins.

„Unser Ziel muss sein, viele weitere Partner zu finden, die mit uns gemeinsam diese Woche zu einem traditionellen gesellschaftlichen Ereignis werden lassen“ Dazu sind alle gesellschaftlichen Kräfte, die ihren Beitrag zu dem Ziel der Stärkung von Ehepaaren bringen möchten, herzlich willkommen. Im Internet unter www.marriage-week.de sind alle notwendigen Formalitäten und Informationen und gern sprechen wir auch persönlich miteinander.

Kontakt: pressestelle@marriage-week.de

Ein Ehepaar berichtete anlässlich eines Tanzabends mit kreativen Beiträgen in Berlin am 14.2. – also am Valentinstag, wie sie sich vor 28 Jahren an diesem Abend kennengelernt haben. Noch in diesem Jahr werden Sie miteinander Silberhochzeit feiern.

Voller Freude stellten die Veranstalter in diesem Jahr fest, dass die angebotenen Veranstaltungen teilweise Wochen zuvor bereits ausgebucht waren. In manchen Orten wurde kurzfristig ein weiteres Veranstaltungsangebot geplant.

Im letzten Jahr verzeichneten die Aktionen eine Besucherzahl von 20.000. So konnte eine Steigerung um 10.000 Besucher bei gleichbleibender Zahl der Veranstaltungen verzeichnet werden.

Wir wünschen uns noch mehr prominente Fürsprecher und Schirmherrschaften für die Aktion der MarriageWeek. Die zunehmende Zahl der Interessierten macht deutlich, dass unsere Gesellschaft diese Ermutigung dringend braucht. Ein Blick auf die Scheidungszahlen macht deutlich, wie viel Verzweiflung in diesem Bereich herrscht. Hier möchte MarriageWeek ermutigende Impulse geben.

Die „Marriage Week“ findet neben Deutschland auch in Großbritannien, der Schweiz, Ungarn und Tschechien sowie den USA statt. Bereits im März wird der Vorstand über die nächsten Schritte zur Woche der Ehepaare 2013 beraten.

Siegbert Lehmpfuhl

Berechnung contra Hoffnung

Es war ein außergewöhnliches Treffen mit einem gewöhnlichen, aber gewöhnungsbedürftigen Thema: Die Gemeindeversammlung zur Stellenplanung im Kirchenkreis am 24.01. Das Interesse war groß, das Verständnis für die Thematik eher klein. Viele Fragen brachten viele Antworten, die wieder neue Fragen aufwarfen. Superintendent Kant hat als Vertreter für die Stellenplankommission wacker um Klarheit gerungen. Etliche Rahmenbedingungen hat das neue Finanzgesetz der EKM festgeschrieben und es stand immer wieder die Suche nach den Handlungsspielräumen im Raum. Die sind groß und klein zugleich. Aber der Verteilungskampf ist hart und „Gerechtigkeit gibt es nur im Himmel“, wurde unsere Präses der Synode zitiert.

Die Kirche hatte ihre finanzielle Entwicklung berechnet und die Kirchenkreise aufgefordert, ihre eigene Beerdigung zu planen. Dieses „krankschrumpfen“ ist in dem Zahlenwerk sichtbar, das an diesem Abend zur Diskussion stand. Stellenabbau analog dem Gemeindegliederrückgang hieß der Auftrag. Konkret wurden die Stellenkürzungen dann in einem Gesamtpaket verpackt, das einen Vergleich zum Iststand vermied. Das ergibt ein Bild von 2025 (mehr dazu auf der Homepage als Download), bei dem unsere Gemeinde eine Pfarrstelle mit Petrus zusammen in einer Gemeindekooperation hat, die von Markt bis Petrus geht. Einige widersprachen den Prognosen und verwiesen auf die Möglichkeit des Wachstums. Der Superintendent teilte diese Sehnsucht. „Ich hoffe ja, dass sich alles ganz anders entwickelt.“

Die Frage nach der Perspektive für die Pfarrstelle in Bartholomäus klang nach einem langen Weg: Beschluss der Synode, Freigabe der Stelle durch den Kreiskirchenrat, Ausschreibung, Besetzung durch das Landeskirchenamt, Mitsprache der Gemeinde.

Aber die Hoffnung führte die Versammlung ins Gebet und es stand so mancher Ruf im Raum, der mehr Vertrauen in Gottes Handeln formulierte. „Wo der Geist ist, da ist auch Geld.“ stand als wegweisendes Zitat über dem engagierten Abend. Die Gespräche gingen noch lange weiter.

Gottfried Muntschick

Eheschließungen im Judentum, Christentum und Islam

Der Interreligiöse Frauendialog in Halle läd am Dienstag 28.02.2012 19:15 Uhr bis 21.15 Uhr in die Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises, Halle, Mittelstr. 14, zu einem Impulsreferat und Diskussion ein.

Herzlich Willkommen…
Brochim habajim…
As salamualejkum…

Gez.: Das Koordinationsteam des Interreligiösen Frauendialogs
Für Rückfragen: Diana Matut (diana.matut@judaistik.uni-halle.de; 0345-2036763)
Petra Lehner (petra.lehner@ekmd.de, 0345-548488-17)
Maryam-Susann Hennig (marysusa80@yahoo.de)
Grit Weiß (grit.weiß@gmx.de)

Neues Jahr – alte Religion?

„Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

2. Korintherbrief 12,9

Liebe Leserinnen und Leser, vor mir liegt eine Karikatur. Das Bild erzählt von einer immer wieder schwierigen Situation an der Wohnungstür. In der Wohnung ist Fleiß, womöglich Hektik. Dies und das muss dringend besorgt werden. Da klingelt es, und vor der Tür stehen Menschen, die etwas zum Kauf oder zum Gespräch anbieten. Die Frau des Hauses steht mit umgebundener Schürze eher ratlos da. Sie dreht sich um und fragt ihren Mann: „Gerd, brauchen wir im neuen Jahr ‘ne neue Religion oder ist die alte noch o.k.?“

Der Witz in dieser Bildergeschichte ist schön, aber auch ernst. Wenn alles neu wird mit dem neuen Jahr, was ist dann mit der alten Religion? Tut’s die noch? Oder muss sich etwas Grundlegendes ändern?

Die Frage stellt sich gut am Beginn eines neuen Jahres, zugleich aber stellt sie sich an vielen Tagen. Die ganze evangelische Kirche in Deutschland ist in Bewegung und sucht neue Möglichkeiten, wo viele alte Gewohnheiten infrage stehen. Alle evangelischen Landeskirchen in Deutschland sind auf der Suche nach neuen Wegen, weil alte Wege verbraucht scheinen, Gelder fehlen und manchmal auch Menschen, die das Gewohnte aufrechterhalten haben und jetzt wegbleiben (Entsprechendes gilt, nebenbei gesagt, auch für alle katholischen Diözesen in Deutschland).

Viel Vertrautes steht auf dem Prüfstand. Da ist die Frage berechtigt, ob es nicht gleich eine ganz neue Religion sein soll?

Natürlich darf es Neues geben: Neue Formen, neue Zeiten, neue Aufgaben. Oder das Neue, das aus mehreren Gemeinden zusammenwächst. Wir werden in der Region und besonders in den Gemeinden Bartholomäus und Petrus in diesem Jahr viel Neues und neue Mitarbeiter erleben. Vieles darf und muss neu werden – außer dem Inhalt, der bleibt der alte. Der Inhalt des christlichen Glaubens ist kaum besser wiederzugeben als mit der Jahreslosung von 2012.

Paulus hat den Satz geschrieben in seinem zweiten Brief an die christliche Gemeinde in Korinth. Da erzählt er ganz persönlich, was er von Jesus selbst gehört hat, der zu ihm sagte: „Lass dir an meiner Gnade genügen, denn: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“

Das ist Inhalt unseres Glaubens. Unser Leben ist Gnade, auch wenn wir schwach sind. Schwäche macht Jesus zu einer Stärke. Davon darf nicht abgewichen werden: Unser Leben ist ein Geschenk, unverdient. Wir können uns nichts verdienen. Weder durch gute Werke noch durch feines Aussehen noch durch eine fromme Lebensführung.

Die Vorleistung kommt von Gott. Die Vorleistung heißt: Gnade. Wir leben aus Gottes Gnade. Wir können als Gemeinden mit der geringen Kraft leben, die uns gegeben ist. Und wir können dafür dankbar sein. Wir können mit neuen Mitarbeitern rechnen und dürfen sie dankbar willkommen heißen.

Gott schenkt neue Kraft. Das verspricht Jesus. Im Glauben können wir das Licht im Dunkel sehen. Das ist der gute Kern unseres christlichen Glaubens. Er veraltet nie. Wenn wir uns dieses Kerns bewusst bleiben, werden wir auch in schwierigen Zeiten neue Wege finden, diesen Glauben auszudrücken, zu feiern und einander weiterzusagen. Wir werden, wo es nötig ist, in anderen Räumen und zu neue Zeiten diesen Glauben feiern.

Das gilt für unsere Gemeinden wie für die ganze Kirche. Wir machen nicht irgendetwas einfach neu, sondern verhelfen unter veränderten Bedingungen dem Kern zu neuer Blüte und zu neuen Früchten.

Wenn wir bei der Sache bleiben, ist es egal was immer wir uns ausdenken und neu erfinden, die Botschaft bleibt, Gott sei Dank, auch im neuen Jahr die alte: Dankbarkeit für seine Gnade macht stark. Dafür verbürgt sich Jesus. Alles, was wir zum Leben brauchen, wächst hervor aus diesem Kern.

Gute Begegnungen und Gottes Segen in der Passions- und Osterzeit wünscht

Ihr Pfarrer Helmut Becker

Abenteuer Liebe – Valentinstag 2012

Der Ökumenische Arbeitskreis zur Valentinsfeier in der Moritzkirche Halle läd herzlich zur Valentinsfeier am 14.02.2012 (Dienstag) um 19.30 Uhr in die Moritzkirche (An der Moritzkirche 8, 06108 Halle) in Halle ein.

In der Tat ist die Liebe wohl das älteste, schönste und friedlichste Abenteuer, das die Menschen kennen. Zugleich ist es auch das Spannendste, und auch die Wiederholung in zahlreichen Varianten hat uns das Abenteuer Liebe nicht langweilig gemacht, oder?