Seit 2008 engagiere ich mich als Mitglied des GKR in unserer Gemeinde. Viel Spannendes durfte ich in dieser Zeit mit begleiten und auch entscheiden. Besonders in Erinnerung bleiben mir die Suche und die Entscheidung über einen neuen Kindergartenstandort und die Neubesetzung unserer Pfarrstelle.

Da ich durch meinen Beruf und auch Interesse halber viel mit Bauen zu tun habe, ist das auch der Schwerpunkt meiner Mitarbeit. So konnte ich einige Projekte aktiv mitgestalten, wie:

  • Die Erneuerung des Kirchenfußbodens incl. der Fußbodenheizung
  • Die Komplettrenovierung der Jugendräume
  • Die Renovierung der Pfarrwohnung
  • Die Dämmung des Dachbodens im Gemeindehaus
  • Die große Baumaßnahme im Gemeindehaus mit großem Saal und den Toiletten

Zu meiner persönlichen Bilanz gehört, dass ich durch den obligatorischen Kirchdienst am Sonntag einen guten Blick in die Gemeinde bekomme, da sich um den Gottesdienst ein Großteil des Gemeindelebens abspielt bzw. wiederfindet. Dieser Dienst macht mir wirklich viel Freude. Eine weitere sehr gute Erfahrung ist der respektvolle, konstruktive und vertrauensvolle Umgang innerhalb des GKR und der Sitzungen. Auch wenn längst nicht alle Mitglieder zum Thema einer Meinung sind, so kann ich mich an keine „Kampfabstimmung“ erinnern. Es wurde und wird immer der Konsens gesucht, den es dann auch gemeinsam nach außen zu vertreten gilt.

„Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder in Einheit zusammen sind“. Dieser Psalm (133) hat in der letzten Zeit sehr für mich an Bedeutung gewonnen und die Arbeit im GKR geprägt und ist so, finde ich, auch zum Segen für unsere Gemeinde geworden.

Trotz aller positiver Erfahrungen habe ich beschlossen, für den nächsten GKR nicht wieder zu kandidieren, da ich meine Gaben auch außerhalb dieses Gremiums einbringen möchte und den frei werdenden Platz so jemandem zur Verfügung stelle, der neue Ideen mitbringt und andere Schwerpunkte und Akzente setzt.

Thomas Rappsilber