Ruben Müllenborn stammt ursprünglich aus Wuppertal, er lebt seit 2008 in Halle und arbeitet als Horterzieher. Seit November vergangenen Jahres koordiniert er die Mitarbeiter des Kirchendienstes.

Wie bist du zur Bartholomäusgemeinde gekommen?

Durch verwandtschaftliche Beziehungen. Mein Schwager, der ein Neffe von Cornelia Muntschick ist, lud mich ein, einen Gottesdienst in der Bartholomäusgemeinde zu besuchen, um die Gemeinde und auch Muntschicks kennen zu lernen. Danach fand ich schnell Aufnahme in der Familie und in der Gemeinde.

Was schätzt du an der Bartholomäusgemeindebesonders?

Dass es eine Gemeinde ist, die eine Vielfalt an Gottesdiensten anbietet, die durch die verschiedensten Gemeindegruppen gestaltet werden.

Was motiviert dich, in der Gemeinde mitzuarbeiten?

Zunächst suchte ich eine Aufgabe in der Gemeinde und arbeitete gerne im Kirchendienst mit. Nach einer Einarbeitung durch Iris Hinneburg stehe ich nun als Koordinator des Kirchendienstes selbst vor der Herausforderung, Gemeindeglieder für die Mitarbeit im Kirchendienst zu gewinnen. Dafür musste ich mich zwar von der mir lieben langfristigen „Planungssicherheit“ verabschieden, bekomme aber immer wieder positives Feedback – für mich natürlich pure Motivation.

Was wünschst du dir für die Gemeinde?

Einen Pfarrer! Aber auch, dass Dinge, die existieren, nicht aufgegeben werden.

Wie wirkt Gott in dein Leben hinein?

Wenn ich den Raum habe, in die Stille zu gehen, wenn ich in der Stille sein darf und im Gebet auf Gottes Stimme hören kann, erlebe ich oft überraschende Dinge. Wenn ich auf Gott vertraue, spricht er zu mir – und zeigt Humor.

Hast du ein Lebensmotto?

Früher: Frisch, fromm, fröhlich, frei.

Danke für die Antworten.

Sandra Biewald