Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Es wird Veränderungen bei unserem Kindergarten geben. Gottfried Muntschick hat dazu die Vorsitzende des GKR, Conny Büdel, befragt.
Man hört immer mal wieder vom Umzug des Kindergartens ins Wittekindbad. Wie ist konkret der Stand?
Ja, das ist richtig, unser Kindergarten wird umziehen. Noch im November dieses Jahres sollen laut Bauablaufplan die neuen Räume in den ehemaligen Kolonaden im Wittekindbad fertiggestellt sein.
Schon seid neun oder zehn Jahren suchen wir nach neuen Räumen für unsere Kindertagesstätte, die ersten Verhandlungen zu diesem Objekt liegen schon drei Jahre zurück. Im April konnten wir dann endlich den Vertrag mit dem Investor unterzeichnen. Die Rohbaumaßnahmen wurden Anfang des Jahres begonnen, wer jetzt auf dem Gelände steht, muss schon genau hinsehen, wo die Kolonaden einmal gestanden haben, nur die straßenseitige Fassade ist erhalten geblieben. Aber die historischen Holzsäulen sind eingelagert und werden an ihrem ursprünglichen Ort eingesetzt.
Welche Aufgabe hat im Augenblick die Gemeinde?
Die Gemeinde hatte die Planung der Außenanlage und des Innenausbaus zu beauftragen und muss diese nun begleiten. Dazu gehört natürlich auch die Mittelakquise für Ausstattung und Spielgeräte. Dafür wollen wir zum einen unseren Förderverein gewinnen und zum anderen suchen wir Leute, denen die gute Betreuung unserer Kinder am Herzen liegt. Sie wollen wir um Tisch- und Stuhl-Patenschaften bitten.
Was wird nach dem Umzug anders sein als jetzt?
Die Qualität der Räume wird mit der derzeitigen Situation überhaupt nicht mehr zu vergleichen sein. Wir bekommen außergewöhnlich schöne Räume, die im Erdgeschoss zum Garten hin vollflächig verglast sind. Dadurch bleibt auch der Charakter der Kolonaden erhalten. Die veränderte Raumsituation ist Voraussetzung für die optimale Umsetzung des pädagogischen Konzeptes. Dazu wird auch der schöne Garten beitragen. Es wird viel mehr Platz geben, die unterschiedlichen Räume werden speziell für unterschiedliche Angebote gestaltet sein. Großen Wert legen wir auf die raumakustische Gestaltung, um das kommunikatives Miteinander zu fördern.
Und nicht zuletzt ist hier zu erwähnen, dass wir in der Lage sein werden mehr Kindern als derzeit einen Platz bei uns anzubieten.
