21. Okt. 2020 | Allgemein

Foto: Annette Döbbeling
Losungen einbinden mit festem farbigem Einband
Wann: am Freitag, den 13.11, 17.00 Uhr, bis ca. 21.00 Uhr
Für wen: für ALLE, die schon immer mal Bücher einbinden lernen wollten und ALLE, die gerne für sich selbst oder als Geschenk eine Losung verschönern möchten
Mitzubringen: Losung. Falls vorhanden: scharfe Schere, Zeitungspapier, Geschenkpapier und oder alte Kalenderblätter
Unkostenbeitrag: ca. 3,50 €
Bitte anmelden bis zum 09.11.2020 bei Annette Döbbeling, 01573 4610180, oder adoebbeling@web.de
06. Okt. 2020 | Allgemein, GKR
In unserer Gemeinde gibt es erfreulich viele Mitarbeitende in den verschiedensten Gruppen. Für die gemeinsame Arbeit sind Absprachen nötig, es müssen Material und Texte geteilt, Termine und Räume verwaltet werden.
Um die Kommunikation zu erleichtern, hat der GKR eine Digitalisierungsoffensive gestartet: Bereits seit Anfang des Jahres steht im digitalen Dienst Slack ein virtueller Raum für die Kommunikation der Mitarbeitenden zur Verfügung. Außerdem wurden die Mitarbeitenden befragt, was in Sachen Kommunikation gut und was schlecht läuft und wo digitale Unterstützung gewünscht wird. Dabei wurden etwa eine gemeinsame Dateiablage sowie die Verwaltung der Räume in der Gemeinde genannt. Aus diesem Grund hat der GKR in seiner Sitzung am 1. September beschlossen, dass für die Mitarbeitenden zukünftig ein digitales Tool (Nextcloud) zur Verfügung stehen soll, das über diese Funktionen verfügt und derzeit eingerichtet wird.
Bei der Umfrage gab es auch für den GKR eine interessante Rückmeldung: Dass es schwierig ist, etwas von seiner Arbeit zu erfahren. Um das zu ändern, erprobt der GKR gerade das neue Video-Format „GKR aktuell“, das die Newsletter-Leser:innen bereits kennen: Zeitnah nach den Sitzungen berichten GKR-Mitglieder in einem kurzen Video von den wichtigsten Beschlüssen. Zu sehen sind die Videos im YouTube-Kanal der Gemeinde.
Till Hanke und Iris Hinneburg
06. Okt. 2020 | Allgemein, Angedacht

Foto: J.Stückrad
Wir gehen zurzeit soweit auf Abstand zueinander und sind teilweise so distanziert, dass wir füreinander fast unsichtbar sind. Wir erkennen das Lächeln unter der Maske nur an den Lachfalten der Augen. Werden wir einander noch wiedererkennen oder wird zurückhaltende Fremdheit zur neuen Normalität? Haben wir uns schon lange etwas vorgemacht und unter Masken gemieden, einander offen zu begegnen?
Der Mensch Jesus von Nazareth, Mariens Sohn, sollte das offenbare, unverstellte Gesicht Gottes sein. An ihm sollten wir sehen können, wie Gott ist. Ein deutliches Zeichen, das wir nicht übersehen können. Wir sollten mehr als ein Gefühl davon bekommen, was von Gott zu erwarten ist. Und die aufschlussreichen Gleichnisse von dem zweiten Sohn z.B., der die Freiheit sucht und einsichtig zurückkehrt als Beispiel dafür, wie Gott Umwege duldet und Menschen ohne Häme und Belehrung eine neue Chance gibt. Oder das Kreuz, das deshalb zum Logo der Christen geworden ist, weil es deutlich macht, dass Gott die Todesangst der Menschen kennt und sie in der Frage, ob alles vergeblich und absurd ist, an dem Holz trägt. Das alles macht mir klar, wie viel Jesus von dem verborgenen Gott aufgedeckt hat.
Doch dann wieder die Sorge. Wie geht es weiter? Wird die Krise mir persönlich etwas anhaben? Es könnte sein, dass Gott mir in diesen Zeiten ungewiss und undeutlich wird. Der Glaube verrutscht und der offenbare Christus wird zweifelhaft. Wir trauen Jesus nicht zu, den aktuellen Weg mit uns zu Ende zu gehen.
Begegnet mir Christus aber vielleicht in diesen Zeiten neu? Sind die neuen Leiden der Welt ganz konkrete Offenbarungen, wie Christus mir begegnet? Wie er die Kranken, Gefangenen, Flüchtlinge als seine Wiedergänger entlarvt, sich neu als Christus entpuppen wird. Christus trägt Maske und wir erkennen ihn nicht, aber diese Alltagsmaske ist neu und nötig uns, den Nächsten genauer zu betrachten. Ist das vielleicht der Christus in einem neuen Kostüm?
Gott hat seine Verborgenheit verlassen und sich in Jesus für alle Zeiten in die Sichtbarkeit begeben. Der mir fremde Mensch ist der verborgene Christus. Da drängt sich der höfliche Gott geradezu unangenehm auf. And to make a long story short hat er nicht nur in ganz einfachen Worten und Gleichnissen von Gott gesprochen, er hat für zukünftige Zeiten angedeutet, dass wir ihn in unscheinbaren Heiligen erwarten dürfen. Also müssen wir Augen und Ohren öffnen, denn der da mit dem Mund-Nasen-Schutz, den ich nur halb erkenne, ist wohlmöglich der verborgene Christus.
Ralf Döbbeling
06. Okt. 2020 | Allgemein
Zum 25. Mal ruft die christliche Organisation Samaritan’s Purse (ehemals: Geschenke der Hoffnung) dazu auf, Schuhkartons mit neuen Geschenken für bedürftige Kinder zu füllen. In Halle gibt es diese Aktion schon 19 Jahre. Seit dem Start wurden mehr als 8,5 Millionen Mädchen und Jungen mit Päckchen aus dem deutschsprachigen Raum beschenkt. Neben der Freude über dieses unerwartete und oftmals erste Geschenk des Lebens erfahren die beschenkten Kinder durch die Partner vor Ort auch von Gottes Liebe.
Das hat auch Ani erfahren – sie ist gerade für ein FSJ im CVJM-Familienzentrum, kommt aus Armenien und hat selbst als Kind einen Schuhkarton aus Deutschland geschenkt bekommen! Sie weiß, wie groß ihre Freude war über solch ein schönes Geschenk ist. Wie lange die Freude nachgewirkt, merkt man, wenn sie jetzt noch vom Inhalt oder dem beigelegten Gruß erzählt. Sie hat den beiliegenden Gruß mit dem Bild des Mädchens aus Deutschland noch daheim aufgehoben. Ihr könnt Ani gern bei einem der Gottesdienst-Besuche oder im Kirchenkaffee fragen, wie das war für sie! Jetzt freut sie sich sehr auf die Mitarbeit in der Weihnachtswerkstatt. Dort möchte sie gern mithelfen und dafür sorgen, dass die Päckchen kontrolliert und verpackt auf die Reise gehen und wieder viel Freude bringen.
Packtipps und Abgabeorte sind auf der Webseite www.weihnachten-im-schuhkarton.org zu finden. Dort können auch vorgefertigte Schuhkartons bestellt werden. Zwischen dem 9. und 16. November sollen die Geschenkpakete abgegeben werden. Um die Gesamtaktion zu finanzieren, empfiehlt der Verein eine Spende von 10 Euro pro beschenktem Kind. Wer keine Zeit zum Selberpacken hat, kann für 30 Euro sein Paket online auf die Reise schicken (www.online-packen.org). Im Rahmen der weltweiten Aktion sollen in diesem Jahr rund elf Millionen Kinder in etwa 100 Ländern erreicht werden. Die Geschenkpakete aus dem deutschsprachigen Raum gehen u. a. an Kinder in Bulgarien, Georgien, Lettland, Rumänien oder auch die Ukraine.
Es grüßt aus der Sammelstelle,
Cornelia Muntschick
(bei Fragen gern anrufen: 01577 0512127)
30. Sep. 2020 | Allgemein
Für viele Menschen im Gefängnis ist Weihnachten die schlimmste Zeit im Jahr. Etliche haben niemanden mehr, der „draußen“ an sie denkt. Dem möchte die christliche Straffälligenhilfe Schwarzes Kreuz etwas entgegensetzen. Sie sucht Menschen, die bereit sind, einem Inhaftierten zu Weihnachten ein Paket zu packen. Dinge wie Kaffee, Salami, Schokolade dürfen hinein. Was jemand hinter Gittern damit empfängt, ist aber weit mehr als das: vor allem das Gefühl, dass ein anderer Mensch an ihn denkt und ihm Gutes wünscht. Das kann ein wichtiger Schritt sein auf dem Weg, das eigene Leben neu auszurichten.
Möchten Sie mitpacken? Weitere Informationen: Schwarzes Kreuz Christliche Straffälligenhilfe e.V., Jägerstraße 25 a, 29221 Celle, Tel. 05141 946160, http://naechstenliebe-befreit.de/engagement/paketaktion/
30. Sep. 2020 | Allgemein, GKR
In diesem Jahr wird sich der GKR noch dreimal zu einer regulären Sitzung treffen. Dabei wird u.a. über diese Themen gesprochen:
- 13.10.: Veranstaltungen zum Heiligabend
- 10.11.: Kollektenzwecke der Ausgangssammlung, über die die Gemeinde selbst verfügen kann; Haushaltsentwurf
- 01.12.: Verabschiedung des Haushaltes
Wir freuen uns über Anregungen und Ideen aus der Gemeinde zu diesen Themen.
Besonders wichtig ist es, dass uns Gruppen und Kreisen ihren
Finanzbedarf für 2021 bis 03.11. melden, damit wir das bei der Haushaltsplanung berücksichtigen können.