Straßensammlung vom 16.11.09 bis zum 25.11.09

Wahrscheinlich habt Ihr schon den Flyer für die Straßensammlung „Ich brauche dich“ im Kirchenkreis Halle Saalkreis im Briefkasten gefunden. Diese Ankündigung soll jeder Haushalt in Halle bekommen.

Der Hintergrund: Die diakonischen Einrichtungen und einige Kirchgemeinden haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam für notleidende Kinder in Halle Spenden zu sammeln. Die gesammelten Gelder kommen hauptsächlich der „Schnitte“ in Halle-Neustadt, dem FAZ-Familienzentrum und der Jugendwerkstatt Bauhof zu Gute.

Vom 16.11.09 bis 25.11.09 wollen die Teilnehmer mit einem Diakonie-Pavillion am Leipziger Turm in der Stadt Präsenz zeigen. Das Ziel ist, über die evangelische Sozialarbeit in Halle informieren uns Spenden sammeln für Kinder, die Not leiden.

Herr Hesse richtet sich in einem Aufruf auch an alle Gemeindemitglieder:, sich an der Aktion zu beteiligen. Jede Stunde Sammelzeit hilft.

Bitte überlegt, ob und wann sich jemand an der Straßensammlung beteiligen kann. Herr Hesse hatte auch mitgeteilt, dass bis zum Zeitpunkt seiner Info nur Leute von der Jugendwerkstatt Bauhof ihre Mitarbeit zugesagt hatten. Ansprechpartner für Meldungen zur Mitarbeit (auch nur stundenweise) ist Herr Manfred Wiedenbein, Jugendwerkstatt Bauhof, Telefon 0345/ 2251722 und oeffentlichkeitsarbeit@jw-bauhof.de sowie Reinhard Grohmann vom FAZ-Familienzentrum, Telefon 345/ 20 26 384.

Gespendet werden kann auch auf das Konto:

faz halle
Kto.Nr: 389 308 962
BLZ 800 537 62 (Saalesparkasse)
Kennwort: „Ich brauche dich“.

Uta Bräuer

Acht Fragen zur Phöbe

1. Was ist die Phoebe?

Die Phoebe ist das Informationsblatt der evangelischen Kirchengemeinde St. Bartholomäus in Halle.

2. Warum heißt das Mitteilungsblatt „Phoebe“?

Am 15.3.1921 erschien die erste Nummer des Mitteilungs- blattes des Diakonissenvereins Giebichenstein. Im Eingangstext verweist der damalige Pfarrer Wind auf die in der Bibel (Römerbrief Kapitel 16,1) erwähnte Phoebe. Sie wird als die Überbringerin des Briefes vermutet und als erste „Diakonisse“ bezeichnet, weil sie vielen Menschen in Not und auch Paulus selbst geholfen hat. Die Gründung des Diakonissenvereins, die aus Spenden finanzierte Anstellung von Gemeindeschwestern und die Informationspflege über das Mitteilungsblatt „Phoebe“ haben über Jahrzehnte in der Gemeinde eine tragende Rolle gespielt. Wir stehen zu dieser Tradition, in der sich aus dem Vereinsblatt ein Gemeindeblatt entwickelt hat, das sich immer wieder an die gesamte Gemeinde richtete. Der Name soll aber nicht nur Traditionspflege sein, sondern auch Programm. Mit der Phoebe möchten wir ein geistiges Band herstellen zwischen allen, die unserer Gemeinde verbunden sind und immer wieder aufs Neue einladen, am Gemeindeleben teilzunehmen.

3. Wer bekommt die Phoebe?

Es ist das Anliegen des Gemeindekirchenrates, dass alle Gemeindemitglieder über das Geschehen in der Gemeinde informiert sind. Deshalb erhält auf Beschluss jeder Haushaltsvorstand der bei uns registrierten Mitglieder ein Exemplar. Wer Mitglied ist, erfahren wir über das kirchliche Verwaltungsamt vom Einwohnermeldeamt. Dort werden alle Menschen als Gemeindemitglieder registriert, die auf ihrer Lohnsteuerkarte „evangelisch“ angegeben haben und in unserem Gemeindegebiet wohnen. Sollten sich da Fehler einschleichen, bitten wir herzlich um Ihre Rückmeldung. Ebenso erhalten Gemeindemitglieder die Phoebe, die sich durch einen „Wahlgemeindeantrag“ in unsere Gemeinde umgemeldet haben. Nicht zuletzt bekommen sie auch alle diejenigen, die das ausgesprochen wünschen.

4. Was kostet die Phoebe?

Druck und Versand der Phoebe kosteten im Jahr 2004 rund 2.640,- €. Über zweckgebun- dene Spenden flossen ca. 1.190,- € wieder in den Gemeindehaushalt zurück. Für viele ist es ein wichtiges Anliegen, über das Geschehen informiert zu sein und die Kommunikation in der Gemeinde mit zu finanzieren.

5. Was steht in der Phoebe?

Die Phoebe enthält vor allem Berichte über die vielfältigen Ereignisse im Gemeindeleben, eine ermutigende Andacht und Informationen zu Terminen, Jubiläen und Veranstaltungen. Punktuell gibt es hier aber auch über den Gemeindehorizont hinausgehende Informationen.

6. Wer erstellt die Phoebe?

Die Phoebe erscheint im Auftrag des Gemeindekirchenrates. Redaktion und Gestaltung werden ehrenamtlich geleistet. Viele Mitarbeiter der Gemeinde übernehmen die erforderliche Zuarbeit.

7. Wann erscheint die Phoebe?

In der Regel alle zwei Monate. Die Ausrichtung am Kirchenjahr kann aber auch zu leichten Verschiebungen führen.

8. Warum muss jeder die Phoebe mit der Post bekommen?

Damit wir alle Gemeindeglieder erreichen, weil die Informationen für alle bestimmt sind. An diejenigen, die an die Phoebe auf alternativen Wegen gelangen (z. B. über unsere Homepage oder die Auslage im Gemeindehaus), haben wir eine Bitte. Die Pflege einer aktuellen Adressliste für den Versand ist sehr aufwändig. Wenn Sie die Phoebe nicht per Post zugeschickt bekommen wollen, geben Sie bitte eine kurze schriftliche Nachricht in das Gemeindebüro. Bei ca. 1.000 Adressen ist dies die einzige Möglichkeit, das entsprechend zu berücksichtigen.

Feierliche Übergabe

Am Samstag den 03. März 2001 wurde uns symbolisch der Preis des Ideenwettbewerbs „Konzeption 2000plus2“ des Amts für Kinder- und Jugendarbeit der Kirchenprovinz (KP) Sachsen in Höhe von DM 10.000,- übergeben. Wir nutzten diesen Anlaß als den Startschuß für die Fertigstellung der Ausbau- und Renovierungsarbeiten in den Jugendräumen im Keller des Gemeindehauses und zugleich als Gelegenheit, unsere Gemeinde und ihre Aktivitäten in die Öffentlichkeit zu tragen.

Wir trafen uns um 9.30 Uhr zum gemeinsamen Frühstück, inklusive kurzem geistlichem Input, um dann von 10 Uhr an in den Räumen zu arbeiten. Trotz des großen „Gewusels“ von 15 Leuten war es ein schönes Gefühl, gemeinsam für unsere Jugendräume zu arbeiten.

Nach einem opulenten Mittagsmahl und Aufräumarbeiten im Keller fanden wir uns 14 Uhr zusammen, um oben benannte Übergabe feierlich zu gestalten.

Aus der Kirchenleitung waren Matthias Spenn, Provinzialpfarrer für Kinder- und Jugendarbeit der KP Sachsen, der uns den Preis überreichte, zwei weitere Mitglieder des Amts für Kinder- und Jugendarbeit der KP Sachsen, Oberkonsistorialrat Kahl als Vertreter des Bischofs und Superintendent Eugen Manser anwesend.

Ebenso waren einige Vertreter der Presse (MZ, BILD) dabei und Frieder Weigmann führte Interviews für den MDR-Hörfunk.

Nachdem Britta Albrecht kurz das Projekt und die beteiligten Gruppen vorstellte wurde uns die Urkunde für den gewonnenen Wettbewerb übergeben. Pfr. Rainer Katzmann hielt eine kurze Andacht und nach Grußworten von Ingrid Walther, die als Vertreterin der Vorjahressieger anwesend war, Oberkonsistorialrat Kahl und unserem Pfr. i.R. Horst Geßner widmeten wir uns dem zuvor bereiteten Kuchenbuffet und dem Gespräch mit den Gästen und der Presse, nicht ohne sie durch die Kellerräume geführt zu haben und ihnen damit auch einen optischen Eindruck der Lokalität zu vermitteln.

Insgesamt erlebten wir den Tag als anstrengend, aber angenehm im Bezug auf Gemeinschaft und Produktivität.

Die Gäste aus Magdeburg waren nach unserem Eindruck vom Projekt und der Atmosphäre angetan und lobten mannigfaltig. Wir hoffen, die von Frau Wallmann aus Magdeburg bemerkte „Aufbruchstimmung“ beizubehalten und in den zügigen Fortgang der Arbeiten umzusetzen, was durch das Preisgeld sicher maßgeblich unterstützt wird.

Zum Zustand der Räume:

Der Ausbau des „Sitzungsraumes“ ist am weitesten fortgeschritten, hier müssen lediglich wie im gesamten „Jugendbereich“ des Kellers die Wände und die Decke tapeziert/gestrichen werden und der Fußboden aufgearbeitet werden. Im „Raum der Ruhe“ gelang es uns die Verputzarbeiten am Samstag weitestgehend abzuschließen. Hier müssen wir uns jedoch noch mit der Decke beschäftigen, die sich in einem schlechten Zustand befindet. Das gleiche gilt für die Küche und die Toilette, wobei in der Toilette der Fußboden ausgegossen und natürlich die Sanitärinstallation vorgenommen werden muß. Im Flur können wir es nach dem Rück- und Umbau der ungünstig verlaufenden Hauptwasserleitung wohl auch bei malern/tapezieren und Fußbodenaufarbeitung belassen. Im gesamten Keller müssen die Fenster und Türen aufgearbeitet, d.h. alte Farbe entfernt und ggf. neue aufgebracht werden, womit wir am 03.März ebenfalls gut voran gekommen sind. Wir werden an dieser Stelle weiter über Fortgang der Arbeiten berichten. Wer mithelfen möchte, kann Termine für Arbeitseinsätze bei Britta Albrecht, Frank Jokelle oder Till Katzmann erfragen oder nach Absprache mit beiden Letztgenannten auch selbständig zu Werke gehen.

Till Katzmann

Mit Fingerdruck der Bürgermeisterin

Mit dem Turmknopf-Fest setzte die Bartholomäusgemeinde am neunten Dezember 2000 nicht nur eine Wetterfahne auf den Kirchturm, sondern zeitgleich auch im WWW. Halles Bürgermeisterin Dagmar Szabados betätigte die Taste, die den Auftritt der Gemeinde im Netz online stellte.

(Mehr über die Stadt: www.halle.de)

ansnetz1

Pfarrer Rainer Katzmann sieht mit dem Internetauftritt die Chance, Kontakte zu befreundeten Gemeinden und Gemeindegliedern „die irgendwo, und manche am anderen Ende der Welt, unterwegs sind“ effektiver zu gestalten. Aber auch die Giebichensteiner, die es bereits gewohnt sind, wichtige Informationen im Internet zu suchen, sollen dort auch Ihre Gemeinde finden. Dabei geht es nicht um neue Formen von Gemeinschaft, sondern um schnelle aber auch hintergründige Informationen und Kontaktaufnahme zur Gemeinde. Dabei wird man auch zunehmend die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die für einzelne Aufgaben in der Gemeinde verantwortlich zeichnen, über die Gemeinde-Homepage erreichen können.