Kinder-Bibeltage in den Herbstferien

Spannendes Bibeltheater in der Kirche, Singen, Spielen, Basteln, gemeinsam Essen und Trinken, in der Natur unterwegs sein, Freunde treffen und Freunde finden – das und noch mehr sind die Kinderbibeltage.

„Mensch, Petrus“ – so heißt unser Thema in diesem Jahr. Kennt Ihr diesen Petrus? Vielleicht ja. Immerhin ist die Kröllwitzer Kirche nach ihm benannt! Aber was hat ein verknotetes Taschentuch, ein Felsen und ein Schiff mit Petrus zu tun? Wenn Ihr das und noch mehr erfahren wollt, dann kommt zu den Kinderbibeltagen:

Dienstag, 09.10. bis Freitag, 11.10., jeweils 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr
in der Bartholomäusgemeinde Giebichenstein

Liebe Eltern,

Am Donnerstag, den 11.10. sind Sie herzlich zur Abschlussandacht um 16.15 Uhr in die Bartholomäus-Gemeinde eingeladen. Davor feiern wir das Abschlussfest mit den Kindern. Wenn Sie etwas zum Buffet beitragen möchten, nehmen wir das gern am Morgen des 3. Tages entgegen.

Die Kosten für die drei Tage betragen 8,00 € pro Tag, also 24,00 €. Für Geschwisterkinder gibt es 1,00 € Ermäßigung pro Tag, Die Kosten beinhalten Verpflegung (Obstfrühstück, Mittagessen, Kaffetrinken), kreatives Verbrauchsmaterial und Fahrtkosten (evtl.Schiff)

Bitte melden Sie Ihr Kind/Ihre Kinder mit dem Anmeldeformular bis zum 13.09. an und überweisen Sie vor den Kinderbibeltagen den Teilnehmerbeitrag auf das Konto der Bartholomäusgemeinde.

Empfänger: Bartholomäusgemeinde
IBAN: DE20 8005 3762 0382 0824 87
BIC: NOLADE21HAL
Verwendungszweck: KiBiTa 2018 und Name des Kindes

Wir freuen uns auf viele Kinder und grüßen ganz herzlich!
Das Vorbereitungsteam

Nacht der Kirchen

Die Nacht der Kirchen findet am 18. August 2018 von 18 bis 24 Uhr statt. Das diesjährige Motto „Einladung zum Leben: Die Kunst zu hoffen“ setzen wir in unserer Kirche mit Licht in Szene. Denn Licht in der Nacht bedeutet Hoffnung.

Ein Konzert von Paddy Peschke um 19 Uhr bildet den Höhepunkt des Abends. Der Eintritt ist wie immer frei.

Das Programm der anderen Gemeinden in Halle zur Nacht der Kirchen finden Sie hier.

Vorgestellt: Navacopah

Es ist Sonntagmorgen. Die Schutzunterkunft im Navacopah Port füllt sich mit Kindern, die aus den Ecken des Dschungels zusammenströmen. Kinder, die ausgegrenzt sind aufgrund ihrer Herkunft und familiären Situation. Kinder, die kaum Hoffnung haben. Das ist Navacopah: Benachteiligte Kinder in der sozial- und politisch vernachlässigten Region Salvacion auf den Philippinen erleben, dass sie wertvoll erschaffen sind. Sie bekommen eine Chance ihre Talente zu entdecken, sich weiterzubilden und werden stark gemacht für ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben. Das Leben unter dem Existenzminium lässt ihnen oft keinen Raum für eine kindgerechte Entwicklung.

Seit zwei Jahren bauen wir das Kinder- und Jugendhaus “Navacopah Port” auf. Neben der Talenteförderung ist der Navacopah Port Zuflucht, Zuhause und Schutzort für Kinder und Jugendliche in sozialen Notfällen. Handwerkliche Workshops, eine offene Kinderbibliothek, Kindergottesdienst, die Aufnahme von einigen Kindern und jungen Schwangeren in Notzeiten und andere Programme fanden nun schon im Navacopah Port statt. Neben der inhaltlichen Arbeit befinden wir uns immer noch in der Aufbauzeit und stehen weiterhin vor vielen Herausforderungen. Gegründet, unterstützt und im Gebet begleitet wurde das Projekt von Menschen aus unserer Gemeinde.

Im vergangenen Jahr entstand die Zufluchts-Hütte, ein Schlafhaus für das Team, ein Sanitärhaus und eine Notunterkunft für Mütter und ihre Babys. Zurzeit wird das Wassersystem ausgebaut mit einer großen Zisterne und Wasserleitungen im ganzen Gelände, sodass auch in der Regenzeit sauberes Wasser zur Verfügung steht. Des Weiteren stehen der Bau der großen Talentewerkstatt an und die abschließende Finanzierung des Landkaufs.

Wir wollen am 26.08.2018 zusammen Gottesdienst feiern mit Eindrücken aus dem Navacopah Port und von der Begleitung Gottes besonders bei herausfordernden Aufgaben erfahren. Es wird anschließend auch die Möglichkeit geben, sich Fair-trade Klamotten mit unseren Navacopah-Dschungelmotiven zu bedrucken und vieles mehr. Wir freuen uns über Menschen, die das Kinder- und Jugendhaus auch als Paten begleiten möchten (schon ab 10€ im Monat). Schaut doch einfach schon mal in unsere Video-, Bilder- und Projektwelt auf www.navacopah.de hinein.

Herzliche Einladung einmal in den Dschungel und Gottes Wirken einzutauchen im Gottesdienst am 26. August 2018!

Tabea Grohmann

Auf den Spuren der Bibel durch Halle

Führung auf dem Bibelwanderweg Halle zu ausgewählten Stationen mit Pfarrer Sven Hanson (Mitteldeutsches Bibelwerk). Stationen sind Orthodoxe Hauskirche – Canstein Bibelzentrum – Historisches Waisenhaus. Treffpunkt ist vor dem Haus 24 (Canstein-Haus) der Franckeschen Stiftungen. Zum geselligen Ausklang wird ab 20.00 Uhr in den Garten der Moritzkirche eingeladen. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg.

Donnerstag 28.06.2018 19:00 Uhr

„Orgel trifft Tango“ in Holleben

Am Freitag, den 15.06. findet um 20:00 Uhr in der Dorfkirche in Holleben wieder ein Konzertabend mit Orgel und Bandoneon statt.

Das Duo Tango Amoratado mit Jürgen Karthe und Fabian Klentzke schlägt eine musikalische Brücke von der Zeit des Barocks bis hin zum Tango Nuevo. Antonio Morejòn Caraballo wird das Publikum mit seiner Stimme in den Bann ziehen. Nach dem Konzert wird sich die Szene zur Milonga verwandeln. Es darf getanzt werden!

Veranstalter: Ev. Kirchgemeinde Holleben & TangoMio e.V.

Ort: Kirche, Karl-Marx-Straße, 06179 Teutschenthal / OT Holleben

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

 

Neues aus Nepal

Wie die Leserinnen und Leser bereits wissen, unterstützen die Maximäuse mit ihrer Kollekte im Kindergottesdienst am Sonntag ein Mädchen aus Nepal. Mary lebt dort im Kiran Kinderhaus, und die Maximäuse erhalten von dort regelmäßig Nachrichten, wie es Mary und den anderen Mädchen geht und wie sich das Haus entwickelt. Daran lassen sie uns heute teilhaben.

[Aus einem Rundbrief des Vereins Kiran Kinderhaus in Nepal e.V.] Nepal stand 2017 noch ganz im Zeichen des Wiederaufbaus nach den schweren Erdbeben im April und Mai 2015. Die Schäden sind nun größtenteils beseitigt. Die meisten beschädigten Tempel werden restauriert. Im ganzen Kathmandu-Tal herrscht ein Bauboom, sodass sich die Arbeits­möglichkeiten wesentlich verbessert haben. Auch die täglichen Strom­sperren gibt es nicht mehr. Anderseits arbeiten noch sehr viele Nepalesen in den Golfstaaten und in anderen asiatischen Ländern und überweisen ihre Ersparnisse nach Nepal.

Das Kinderhaus betreute 2017 insgesamt 30 Mädchen. 8 Mädchen haben das Kinderhaus verlassen; die meisten nach dem Abschluss der Bachelor-Prüfung an der Universität. Das Ziel ist, bis 40 Mädchen im Kinderhaus aufzunehmen. Des­wegen wurde 2017 ein weiteres Haus gebaut und das Grundstück durch Zukauf etwas vergrößert. Insgesamt besitzt das Kinderhaus nun 3 Häuser auf einer Fläche von ca. 1.500 m². Das neue Haus hat Platz für ein neues Büro, ein Gästezimmer, eine Wohnung für das Managerehepaar Dini und Ramesh. Vor allem hat es einen großen Aufenthaltsraum, der als Bibliothek, für Vorträge, Versamm­lungen und Fortbildungen genutzt werden kann. Aus dem Erdbebengebiet von Gurkha wurden im vergangenen Jahr vier neue Mädchen aufgenommen: Rosmita, Rojina, Ruth und Sarita. Die Schwestern Rosmita (4 Jahre) und Rojina (7 Jahre) lebten mit ihrem arbeitslosen Vater und einem Bruder in einem Ziegenstall. Die Mutter war nach einer Gelbsucht gestorben. Ruth (5 Jahre) und Sarita (6 Jahre) sind Cousinen aus sehr armen Familien. Die Dorfbewohner setzten sich dafür ein, dass Ruth in unser Kinderhaus kommt, weil die Mutter geistig behindert ist und der Vater ein Trinker ist und die Mutter und seine Kinder oft geschlagen hat. Ihre Cousine Sarita lebte ohne ihre Eltern bei ihrer 16-jährigen Schwester, die sich nicht mehr um die kleine Schwester kümmern konnte. Alle vier Mädchen kommen aus der Kaste der Unberührbaren, was bedeutet, dass sie in ihrer dörflichen Umgebung nur sehr geringe Lebenschancen haben.

Drei der größeren Mädchen schlossen ihr Studium mit dem Bachelor ab: Sunita im Fach Innenarchitektur, Sarah im Fach Soziologie und Alisha als Kranken­schwester. Sarah konnte gleich einen Platz in einem Projekt der deutschen GIZ für ein Jahr bekommen. Prasanna ist in Nuwakot verheiratet und bekam ein Baby (eine Tochter) und hat deswegen ihre Stelle als Krankenschwester vorübergehend aufgegeben. Mahima lebt ebenfalls mit ihrer Familie in Nuwakot und ist in einer Privatschule stellver­tretende Direktorin geworden. Kiran bekam eine Stelle bei der Kinderorganisation CARNET.

Vielen Dank an alle Spenderinnen und Spender!