„Die Mansfeld Thesen“

Auf dem Mitarbeitertag der Gemeindefreizeit 2010 auf Schloss Mansfeld wurden folgende Thesen zu einer lebendigen Gemeinde diskutiert, die nun auf vielfachen Wunsch noch einmal nachzulesen sind:

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  • 1. Eine lebendige Gemeinde lebt nicht von den missionarischen Aktionen, sondern vom missionarischen Leben im Alltag (1.Petr 3,15)
  • 2. Eine lebendige Gemeinde will nicht besser sein, als andere, sondern will nur sein wie Jesus (Joh. 12,26)
  • 3. Eine lebendige Gemeinde wird nicht am Wachstum erkannt, sondern an ihren Früchten. (Gal. 5,22f)
  • 4. In einer lebendigen Gemeinde sind nicht die Spezialangebote die Höhepunkte, sondern die gemeinsamen Angebote. (Gal. 3,28)
  • 5. Eine lebendige Gemeinde zeichnet sich nicht durch ein hohes Tempo aus, sondern durch ein Tempo, das die Langsamen mit nimmt. (1.Thess. 5,14)
  • 6. Eine lebendige Gemeinde lebt nicht von besonderen Höhepunkten, sondern von der Regelmäßigkeit. (Apg. 2,46f)
  • 7. Eine lebendige Gemeinde weiß sich nicht von Strukturen abhängig, sondern vom Haupt der Kirche, von Christus. (Kol.1,18)
  • 8. Eine lebendige Gemeinde lebt nicht zuerst von einem hohen Niveau, sondern von einer hohen Authentizität. (Kol.3,23)
  • 9. Eine lebendige Gemeinde erkennt man nicht an der Vielfalt, sondern an der Einheit. (Joh. 17,21)
  • 10. Eine lebendige Gemeinde lebt nicht zuerst von Mitgliedern, sondern mit Mitarbeitern. (1.Petrus 4,10)
  • 11. Eine lebendige Gemeinde lebt nicht vom Interesse am Verkündiger oder Leiter, sondern am Interesse an den Geschwistern. (Phil. 1,8)
  • 12. Lebendige Gemeinden leben nicht von Literaturkreisen, sondern von Bibelkreisen. (Kol. 3,16)
  • 13. Eine lebendige Gemeinde bringt nicht die Familie an den Rand der Belastbarkeit, sondern möchte helfen, Glaube zu Hause zu leben.(1.Thess.3,2-4)
  • 14. Eine lebendige Gemeinde schämt sich nicht ihrer Wurzeln und hat Freude an neuen „Blüten“. (Hebr. 1,1f)
  • 15. Lebendige Gemeinden leben ihren Glauben nicht nur erhobenen Hauptes, sondern genauso auf den Knien. (Joh. 1,12)
  • 16. Lebendige Gemeinden sind nicht eine außerkirchliche Bewegung, sondern eine zutiefst kirchliche Bewegung. (Joh. 1,12)
  • 17. Eine lebendige Gemeinde läuft nicht ständig politischen Aktionen hinterher, sondern erkennt ihren gesellschaftlichen Beitrag im fürsorglichen Miteinander. (Apg. 2,47)

Wir danken Matthias Hänel, Pfarrer aus Nordhausen, für diese Thesen und die persönlichen Impulse bei der Gemeindefreizeit auf Schloss Mansfeld.

Helfer aus dem Paradies

A&BAndreas Schmalz zählt seit seiner Taufe 1967 zur Gemeinde und wuchs durch Christenlehre, Junge Gemeinde, Konfirmation in ihr auf. Birgit Pfeil kam 1990 nach Stationen in Schneeberg und Chemnitz nach Halle. Seit 1998 wohnen Birgit und Andreas zusammen in der Seebener Strasse 192.

Neben der tatkräftigen Hilfe bei Arbeitseinsätzen aller Art sind Birgit und Andreas regelmäßig verantwortlich für das Kirchencafé nach dem sonntäglichen Gottesdienst und sorgen im Kirchendienst für den reibungslosen Ablauf von Gottesdiensten. Birgit unterstützt in der Küche bei den Eheabenden und den Kinderbibeltagen, Andreas singt im Gemeindechor und ist immer dabei, wenn Helfer für praktische Dinge gebraucht werden.

Alt und Jung fragen bei Birgit und Andreas um Rat und bekommen diesen immer bereitwillig.

Frage: Was hat Gott in eurem Leben bewirkt?

„Wir können und dürfen zusammen im Paradies Seebener Straße leben und das trotz eines schwierigen Weges. Manchmal wundere ich mich, was wir im Vertrauen auf Gott und mit der Hilfe und der Unterstützung der Gemeinde hingekriegt haben.“

Frage: Was schätzt ihr besonders an unserer Gemeinde?

„Die Vielfalt der Gottesdienste, die Lebendigkeit der gewachsenen Gemeinde, die Mitwirkung aller Altersgruppen.

Frage: Was motiviert euch, der Gemeinde eure Zeit und Kraft zu widmen?

„Wir schätzen das Gefühl, etwas geben zu können. Man muss etwas einbringen, sonst funktioniert die Gemeinde nicht.

Frage: Was wünscht ihr für unsere Gemeinde in der Zukunft?

„Dass die Lebendigkeit und Offenheit der Gemeinde bestehen bleiben, dass Gewachsenes nicht zerstört wird und dass sich für die anstehenden Aufgaben Menschen mit den passenden Begabungen finden.

Frage: Habt ihr ein Lebensmotto?

„Nein, ein Motto nicht direkt. Vielleicht – wir können uns freuen, wenn sich andere auch freuen.“

Vielen Dank für das Gespräch.

Sandra Biewald

Sonntagsglaube und Alltagszweifel

Wie bleiben wir im Alltag mit der Gemeinde verbunden?

Einladung zur Gemeindefreizeit Schloss Mansfeld am 21. – 24. Oktober 2010 mit Mitarbeitertag am 23.10. ‚Gemeinsam auf dem Weg‘

Der Harz liegt direkt vor unserer „Haustür“ und zeigt im Herbst sein schönstes Kleid. Da bietet es sich an, nach Mansfeld zu fahren. Dort bildet das schöne mittelalterliche Schloss mit komfortablem Innenleben einen guten Rahmen für unsere Gemeindefreizeit.

Es soll Zeit für Begegnung und Zeit zum geistlichen Miteinander sein. Gespräche, Lieder und Wanderungen sollen den bunten Fächer der Tage bestimmen. Aber auch die Gemeinde und unser Glaube sollen Thema und Praxis sein. Wir wollen der Frage nach einem alltagstauglichen Glauben nachgehen. Was gibt uns Hoffnung? Wie erleben wir Gemeinde? Wie kommen die Sonntagserfahrungen in den Wochentag und umgekehrt? Und wie gestaltet man das alles ganz praktisch?

Freuen Sie sich auf die gute Mischung der Begegnung, die in diesen Tagen noch einmal intensiver ist, als im Gemeindealltag.

Hier ein paar Stichworte aus dem Programm

–         Morgenlob in der Schlosskirche (16. Jh.)

–         „Höhlenwanderung“ in den Schlossruinen

–         liturgisches Abendgebet

–         Bastelstunde für Groß und Klein

–         Gespräche am Kamin

–         Reiseberichte aus Israel

–         Gute-Nacht-Geschichte für die Kleinen

–         Meditation zum Jahr der Stille

–         Sport im Burggraben

–         Gottesdienst

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Der spezielle Mitarbeitertag

Am Samstag öffnen wir das Programm für Tagesgäste und laden zum Mitarbeitertag ein. Die inhaltliche Gestaltung unter dem Thema „Wie bleiben wir im Alltag mit der Gemeinde verbunden?“ werden Herr W. Schulz und Herr J. von Campenhausen (beide angefragt) übernehmen.

Es geht in einem ersten Teil um das biblische Gemeindeverständnis und die Realität gestern und heute. Dabei soll auch der Blick über unseren Gemeindehorizont geweitet werden und ein Stück der Gemeindeentwicklung in Deutschland in den Blick genommen werden.

In einem zweiten Teil kommen die Herausforderungen unserer Zeit im Kontext des Gemeindelebens zur Sprache. Vieles hat sich in den letzten Jahren verändert. Viele trauern den Werten in Gemeinde und Kirche nach, die sich veränderten. Wenn heute alles anders ist, ist es damit schlechter? Haben wir als Gemeinde entsprechend darauf reagiert?

In einem dritten Teil steht unser persönliches Empfinden im Mittelpunkt. Was jeder persönlich als alltagstauglich betrachtet und was jeder für Erfahrungen mit verschiedenen Praktiken des Glaubenslebens im Alltag gemacht hat, soll uns gegenseitig zur Ermutigung dienen.

Wir hoffen auf spannende Gespräche und konkrete Ergebnisse.

Sie sind herzlich willkommen!

Die Fakten zusammengefasst:

Was?

Gemeindefreizeit der Bartholomäusgemeinde Halle und ihrer Freunde

Wer?

Alle, die Freude an der Gemeinschaft haben, Alt und Jung, Vater, Mutter, Kind, Oma und Opa, Familien, Paare und Singles; nur keine Haustiere

Wann?

21.10. – 24.10.2010

Beginn zum Abendbrot 18.00 Uhr

Ende mit Mittagessen 12.00 Uhr

Wo?

Jugendbildungsstätte „Schloß Mansfeld“

in Mansfeld (bei Hettstedt)

Wie?

Unterbringung in Mehrbettzimmern mit DU/WC,

z.T. behindertengerecht

Einzelzimmer 30,- € Zuschlag

Wie viel?

Erwachsene                  75,- €

Jugendliche 12 –17 J.    60,- €

Kinder 6 – 11 J.             50,- €

Kinder 3 – 5 J.              40,- €

Kinder 0 – 2 J.              frei

Mitarbeitertag 10.00 € pro Person

Was gibt’s dafür?

Unterbringung, Vollverpflegung, Programm

Was brauchen wir?

Bitte Bettwäsche und Handtücher mitbringen oder auf eigene Kosten ausleihen (5,- €)

Bitte wetterfeste robuste Kleidung mitbringen.

Wer möchte, bringt einen Kuchen mit.

Wie kommt man hin?

Anreise individuell,

Bei Bedarf helfen wir bei der Bildung von Fahrgemeinschaften,

Abholung vom Bhf. Klostermansfeld möglich.

Bitte bis 10.10.2010 auf allen Kommunikationswegen im Gemeindebüro anmelden!

Den fälligen Beitrag bitte vor Beginn der Freizeit auf das Konto der Bartholomäusgemeinde

Nr. 382 082 487                BLZ: 800 53 762

bei der Stadt- und Saalkreissparkasse unter dem Stichwort „Gemeindefreizeit“ einzahlen.