GKR-Kandidat*innen: Till Hanke

Foto: Jörg Lipskoch

Till Hanke (*1994), Student

Warum möchte ich für den GKR kandidieren?
Ich saß mehrere Jahre in verschiedenen Gremien und habe gelernt, Entscheidungen zu treffen und zu tragen. Diese Erfahrung möchte ich nun im GKR einbringen. Ich möchte Entscheidungen anhand eigener Erfahrungen und mit Blick auf den Bedarf der Gemeinde treffen.

Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?
Als Neuling muss ich im GKR meine Aufgaben erst finden. Dazu gehört es herauszufinden, was die Gemeinde gerade braucht und wofür ich mich einsetzen kann. Ich glaube, dass wir als Gemeinde mit dem Silvester- und Laternenfest gezeigt haben, dass wir ein Zentrum der Begegnung von Christen und Nicht-Christen in Giebichenstein sein können. Dieses Bewusstsein finde ich wichtig und möchte an dieser Idee verstärkt weiter arbeiten.

Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?
Der GKR ist als Gremium nicht nur Vertretung, sondern Teil der Gemeinde. Der Gemeinde gegenüber ist er verpflichtet, seine Entscheidungen verständlich und nachvollziehbar darzulegen. Als GKR-Mitglied möchte ich nicht passiv, sondern aktiv nach Bedürfnissen in der Gemeinde suchen, z.B. im Kichencafé.

GKR-Kandidat*innen: Cornelia Büdel

Foto: Jörg Lipskoch

Cornelia Büdel (*1970), freie Innenarchitektin

Warum möchte ich für den GKR kandidieren?
Mit anderen zusammen zu arbeiten, ist eine sehr intensive Art von Gemeinschaft. Ich kandidiere, weil genau das mir bereits in der letzten Legislaturperiode Spaß gemacht hat. Mir ist die Bartholomäus-Gemeinde wichtig und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Ich will dabei sein, wenn Gott etwas tut.

Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?
Ich will mich gegen Kleinlichkeit und gegen Oberflächlichkeit engagieren, aber dafür, groß zu denken. Wir haben an einer großen Sache teil, lernen aber Demut, wenn wir das Kleine wichtig nehmen. Auch dafür werde ich mich einsetzen.

Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?
Ich wünsche mir, dass wir im Gebet füreinander einstehen. Und natürlich auch, dass noch viel mehr Menschen erkennen, wo ihr Platz in der Gemeinde ist, wie sie sich mit ihren Fähigkeiten da einbringen können, wo Gott sie haben will. Im GKR möchte ich die Menschen unterstützen, die gemeinsam etwas voranbringen wollen, aber auch dafür sorgen, dass wir diejenigen, die sich gerade nicht engagieren können oder wollen, nicht aus dem Blick verlieren.

GKR-Kandidat*innen: Tobias Brandt

In dieser und der kommende Wochen stellen wir Ihnen die Menschen vor, die sich für die Wahl zum Gemeindekirchenrat am 20.10. zur Verfügung gestellt haben. Wir haben ihnen jeweils drei Fragen gestellt.

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Dr. Tobias Brandt (*1977), Apotheker

Warum möchte ich für den GKR kandidieren?
Ich möchte erneut kandidieren, weil ich in den letzten Jahren oft darüber gestaunt habe, welche Wege Gott für unsere Gemeinde gibt. Ich finde es spannend, das zu erleben und mitzutun und bin neugierig, wie es weitergeht.

Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?
„Irgendwas ist immer…“ Aus der letzten Legislatur wirken viele Dinge weiter, einige sind noch offen, andere kommen hinzu. Ich habe erlebt, dass uns Dinge beschäftigen, an die wir vorher nicht im geringsten gedacht haben. Einen echten Schwerpunkt habe ich daher nicht. Ich würde mich aber freuen, wenn wir es schaffen, noch mehr als relevante Größe in unserem Viertel wahrgenommen zu werden.

Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?
Ich wünsche mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde als etwas, das viel Frucht bringt. Neben – je nach Situation – ganz unterschiedlichen Dingen braucht es dafür aus meiner Sicht das gemeinsame Hören auf Gottes Worte und die wertschätzende Wahrnehmung des Nächsten.

GKR-Kandidat*innen: Jürgen Biewald

In dieser und der kommende Wochen stellen wir Ihnen die Menschen vor, die sich für die Wahl zum Gemeindekirchenrat am 20.10. zur Verfügung gestellt haben. Wir haben ihnen jeweils drei Fragen gestellt.

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Dr. Jürgen Biewald (*1965), leitender Arzt bei der Bundesagentur für Arbeit, Halle

Warum möchte ich für den GKR kandidieren?

Ich bin seit längerer Zeit GKR-Mitglied und schätze dort die sach- und lösungsorientierte Arbeit. Dabei habe ich den GKR stets auch als Gebetsgemeinschaft erlebt, die Denken und Handeln unter Gottes Wort, Begleitung und Leitung stellt, etwa bei Krankengebeten für die Gemeinde.

Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?

Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen nach einem Unfall möchte ich mich vermehrt damit beschäftigen, wie wir erkrankte bzw. gehandicapte Gemeindeglieder, ihre Angehörigen und Freunde begleiten und stärken können. Fachlich will ich wieder für das Thema Arbeitsschutz stehen und bringe mich auch gern in die kreiskirchliche Arbeit ein.

Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?

Am Wichtigsten ist mir die Gebets- und Fürbitt-Gemeinschaft. Außerdem wünsche ich mir, dass die Gemeinde Themenwünsche sammelt, die mehrere betreffen, und an den GKR weitergibt. Wie der neue GKR die Gemeinde an wichtigen Entscheidungen beteiligt, muss noch abgesprochen werden. Die gemeinsamen Klausuren mit den Koordinatoren sollten auf jeden Fall beibehalten werden.

GKR 2013-2019 – ein Rückblick

Wenn im Herbst die Amtszeit des bisherigen Gemeindekirchenrats (GKR) endet, liegen sechs bewegte und arbeitsreiche Jahre hinter uns. Das Leitbild unserer Arbeit: Wir leben als Gemeinschaft mit dem dreieinige Gott als Zentrum. Neben allen immer wieder notwendigen Anforderungen aus dem bestehenden Gemeindeleben wollen wir neue Projekte entwickeln, durch die wir als Gemeinde den Menschen dienen können.

Einiges davon drückt sich im Bauen aus, wodurch in der Gemeinde neue (Spiel-)Räume entstanden sind. Zu nennen sind etwa der Umzug des Kindergartens in das sanierte Wittekind-Bad. Dadurch konnten wir mehr Plätze für Kinder anbieten, aber es wurde auch der Standort Steiler Berg frei. Dort entsteht gerade ein christliches Gründerhaus, das im Rahmen der Erprobungsräume der EKM gefördert wird. Die noch laufenden Bauarbeiten im Gemeindehaus machen den Gemeinde-Treffpunkt brandschutztechnisch sicherer, senken Barrieren für Menschen mit körperlichem Handicap und passen die Räume den Erfordernissen des Gemeindelebens an.

Auch der Einsatz der hauptamtlichen Mitarbeiter*innen in der Region beschäftigt uns immer wieder. In der Kirchenmusik freuen wir uns sehr, dass schon einige Ehrenamtliche unsere Gottesdienste bereichern. Um diese Aufgabe auf mehr Schultern zu verteilen, sind wir aber noch auf der Suche nach weiteren Menschen mit musikalischen Begabungen. Sprechen Sie uns gerne an!

Für den GKR
Cornelia Büdel und Dr. Jürgen Biewald

Einsicht ins Wählerverzeichnis

Für die GKR-Wahl am 20.10. wurde ein vorläufiges Wählerverzeichnis erstellt. Bis zum 30.06. können Sie im Gemeindebüro Einsicht in das Verzeichnis nehmen und prüfen, ob Sie dort aufgeführt sind. Das Wählerverzeichnis bildet dann die Grundlage für den Versand der Briefwahlunterlagen.