02. Feb. 2011 | Allgemein, Übergemeindliches
Herzliche Einladung zum Stationsgottesdienst anlässlich des Todestages von Konrad I. von Wettin (1098–1157) am Samstag, 5. Februar 2011 um 18.00 Uhr in der Stiftskirche St. Petrus auf dem Petersberg.
26. Jan. 2011 | Allgemein, Übergemeindliches
Herzliche Einladung zur erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Biographien am Pfarrhauskamin“ im Mötzlicher Pfarrhaus (Willi-Dolgner-Str. 7) am Montag, 31. Januar. Ab 19.00 Uhr stehen vorerst letztmalig biografische Anmerkungen zu politisch relevanten Persönlichkeiten auf dem Programm.
Beleuchtet werden die Biografien von Christian Führer (1943 in Leipzig geboren), der als Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche mit den wöchentlichen Friedensgebeten in der Nikolaikirche (bereits seit 1982) zum Sinnbild der Montagsdemonstrationen und der ‚Friedlichen Revolution‘ wurde, um den deutschen Theologen Otto Dibelius (1880-1967), der vom Sympathisanten des NS-Staates ab 1934 zum entschiedenen Gegner in der „Bekennenden Kirche“ wurde und nach dem Krieg Bischof der Evangelischen Kirche von Berlin-Brandenburg, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland und Präsident des Ökumenischen Rates der Kirchen war und um den evangelischen Pfarrer Georg Siegfried Schmutzler (1915-2003). Seit 1954 war er Studentenpfarrer in Leipzig und wurde 1957 in einem Schauprozess wegen „Boykotthetze“ zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach seiner Entlassung 1961 arbeitete er als Pfarrer in Dresden und siedelte 1981 als Ruheständler nach Westberlin über. Die Reihe wurde von Theologiestudenten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter der Ägide von Altbischof Professor Axel Noack gestaltet. Im Rückblick auf den 20. Jahrestag der Wiedervereinigung der beiden deutschen Teilstaaten stellten die angehenden Theologen biographische und autobiographische Texte von damaligen Akteuren nicht zuletzt im Bezug auf die evangelische Kirche vor.
Im Blick auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Buslinie 25 beginnt die Veranstaltung um 19 Uhr und endet gegen 21 Uhr.
12. Jan. 2011 | Allgemein, Übergemeindliches
Vom 16. bis 21. Januar 2011 laden Halles nördliche Kirchengemeinden, dazu gehören die evangelischen Gemeinden Paulus, Heiland und Mötzlich, die St. Briccius-Gemeinde in Trotha und die katholische Heilig-Kreuz-Gemeinde in der Gütchenstr. 21, zur Ökumenischen Bibelwoche ein.
Die Ökumenische Bibelwoche 2011 widmet sich Texten aus dem Brief des Apostel Paulus an die Epheser im Neuen Testament der BIBEL. Sie steht unter dem Motto: „Himmel – Erde… und zurück!“. Im ‚Epheserbrief‘ weist Paulus die Gemeinden in Ephesus darauf hin, was sie in Christus bereits empfangen haben.
Paulus stellt Jesus Christus und das neue Leben der einen christlichen Gemeinde aus Juden- und Heidenchristen in den Mittelpunkt der Verkündigung.
Er betont die Einheit der Kirche und gibt Weisungen für eine bewusst christliche Lebensführung.
Eröffnet wird die Ökumenische Bibelwoche in den Sonntagsgottesdiensten der Region am Sonntag, 16. Januar.
Sechs Bibelabende zu den einzelnen Abschnitten des Briefs von Paulus an die Epheser finden dann jeweils um 19.30 Uhr in den einzelnen Gemeinden statt.
Die Veranstaltungen sind offen und erfordern keinerlei Vorwissen – nur Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich mit den schriftlichen Quellen des Christentums auseinanderzusetzen.
Montag, 17. Januar: Katholische Heilig-Kreuz-Gemeinde, Gütchenstr. 23
Thema: ‚Schon vor der Erschaffung der Welt erwählt‘ (Epheser 1,1-14)
Dienstag, 18. Januar: Paulus-Gemeindehaus, Robert-Blum-Str. 11a
Thema: ‚Durch Gottes Gnade seid ihr gerettet‘ (Epheser 2,1-10)
Mittwoch, 19. Januar: St. Briccius-Gemeindehaus Trotha, Pfarrstr. 5
Thema: ‚Ich bete darum, dass ihr seine Liebe versteht‘ (Epheser 3,14-21)
Donnerstag, 20. Januar: Heilandsgemeinde, Krokusweg 29
Thema: ‚Setzt alles daran, die Einheit zu bewahren‘ (Epheser 4,1-16)
Freitag, 21. Januar: St. Laurentius-Kirche, Am Kirchtor 2
Thema: ‚Jetzt gehört ihr zum Licht‘ (Epheser 4,22-5,2.8) mit ökumenischer Agapefeier
12. Jan. 2011 | Allgemein, Übergemeindliches
Im Jahr 2008 wurde der Lutherweg in Sachsen-Anhalt eröffnet. Seither hat sich viel auf dem Weg getan, alle Beteiligten konnten viele Erfahrungen sammeln und wichtige Teilprojekte umsetzen. Ein Anfang ist gemacht. Doch „fertig“ ist ein Pilgerweg niemals, es gibt gerade auf dem Lutherweg noch einiges zu tun, etwa um die Stationen besser miteinander zu vernetzen.
Auch in Thüringen und Sachsen gibt es inzwischen Ideen und Planungen für einen Lutherweg; die Lutherdekade wird in allen drei Bundesländern zum Anlass genommen, das Thema „Lutherweg“ voranzutreiben, um mit einem weiteren Baustein gute Gastgeber für die vielen „Luthergäste“ aus aller Welt sein zu können. Die Lutherweg-Gesellschaft lädt als Trägerin des Lutherweges nun alle Akteure und Interessenten herzlich zum
Ersten Lutherwegtag für Mitteldeutschland am Sonnabend, 29. Januar, nach Dessau(Gemeinde- und Diakoniezentrum St. Georg, Georgenstraße 15, 10.00 bis 16.00 Uhr)
ein. Wir wollen uns kennenlernen, austauschen und verabreden, also voneinander und miteinander lernen. Wir freuen uns auf interessante Begegnungen!
Referate von Prof. Dr. Peter Zimmerling (Evangelisch pilgern) und Dr. Christian Antz (Spiritueller Tourismus in einer säkularen Region).
Wir bitten um Anmeldung bis zum 20.01.2010 an die unten genannten Kontaktdaten (Pressestelle Ev. Landeskirche Anhalts).
Sonja Hahn (Präsidentin der Lutherweg-Gesellschaft)
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www.lutherweg.de
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Evangelische Landeskirche Anhalts
Pressestelle
Friedrichstraße 22/24, 06844 Dessau-Roßlau
Tel. 0340 /2526-101
Fax 0340 / 2526-141
Mobil 0178 / 5222 177
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www.landeskirche-anhalts.de
24. Dez. 2010 | Allgemein, Übergemeindliches
Seit einem Jahr unterstützen wir als Gemeinde das „Schnitte-Projekt“ des CVJM Halle e.V. in Halle- Neustadt.
Wir wollten von Friedhelm Fitz, dem Initiator dieses Projektes, wissen, wie sich die Arbeit entwickelt hat. Herr Fitz erzählt:
An vier Orten treffen sich an jedem Wochentag bis zu 80 Kinder zum gemeinsamen Essen, Spielen und Hausaufgabenhilfe.
Die Schnitte Ost, eine ehemalige Sparkasse, bietet den größten Raum. Hier treffen sich jeden Freitag zwischen 15 und 35 Kinder zu einer speziellen „Jungscharzeit“. Sie singen, hören Geschichten aus der Bibel, spielen und essen. Besonders gut ist, dass zuverlässige, ehrenamtliche Mitarbeiter aus halleschen Gemeinden diese Zeit regelmäßig gestalten. Etwa die Hälfte der Kinder kommt aus moslemischen Familien. Und sie kommen gern. Hier konnte auch eine moderne Küche eingebaut werden. Das Geld dafür wurde gespendet.
Insgesamt kamen 2009 mehr als 50.000,- € als Spenden zusammen. Das ist auch nötig, denn allein die Energiekosten für die vier Schnitte – Standorte summieren sich auf 6.000,- Euro im Jahr.
„Aber Gott gleicht allen Mangel aus!“ bezeugt Herr Fitz, „Darauf können wir uns verlassen!“ Es ist bemerkenswert, dass er und seine Mitarbeiter keine Spenden einwerben.
Die Spender melden sich bei ihnen. Zum Beispiel ein Wirt aus Glesien. Zum dritten Mal lädt er die Kinder und Mitarbeiter zur Weihnachtsfeier ein. Ein Weihnachtsmann kommt, unterhält sich mit den Kindern und verteilt kleine Geschenke. Für Essen und Trinken sorgt der Wirt. Sicher hat diese Art zu arbeiten auch ihren Preis. Vieles ist nicht planbar. Engpässe treten auf und das Vertrauen der Mitarbeiter wird auf die Probe gestellt. Angesichts der wachsenden Arbeit könnte man auch eine Liste von Nöten und Bedürfnissen aufstellen. „Aber Gott kriegt das hin!“ betont Friedhelm Fitz, „wir können es ihm überlassen. Wir gehen durch die Türen, die Gott aufmacht.“
Uns als Gemeinde ist es eine Freude, an diesem Geschehen teil zu haben.
Pfarrer Katzmann
24. Dez. 2010 | Allgemein, Übergemeindliches
„Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis …“ dieser Vers aus einem Weihnachtslied wird in vielen Kirchen am Heiligabend gesungen. Der Stall in Bethlehem, in dem das Jesuskind liegt, und das Paradies – wie geht das zusammen? Paradies, darunter stellen wir uns eine heile Welt voll Harmonie, Frieden und Glück vor. Das ist recht nah an dem Bild, das die Bibel vom Paradies malt. Aber es ist weit weg von dem, was wir erleben. Kriege und Hunger hören nicht auf. Viele Menschen haben Existenznöte und Angst, in armen Ländern und auch bei uns. Der Mensch ist den Menschen oft ein Wolf. Deshalb schickt Gott seinen Sohn. Er kommt als Menschenkind in einer Futterkrippe zur Welt. So kommt er den Menschen freundlich nahe, allen Menschen, ganz unabhängig von Ansehen und Aussehen, von Status und Macht – das ist der Schlüssel zum Paradies. Wenn Jesus später von der Nächstenliebe predigen wird, dann gibt er diesen Schlüssel an uns weiter und in unsere Hände. Er umwirbt die Menschen, sich nicht selbst an Gottes Stelle zu setzen und einander als Menschen zu begegnen. Damit ist das Paradies wieder geöffnet. Davon können wir alle leben. Dieses Paradies ist gerade kein Schlaraffenland. Das Wort „Paradies“ kommt aus dem Persischen und bedeutet „das Umgrenzte“. Wir wissen nur zu gut, dass die Ressourcen dieser Erde begrenzt sind. Dennoch können alle satt werden und alle gut leben. Das geht nicht, ohne dass wir teilen. Weltweit und im Land.
Gerecht soll es zugehen. Das geht nur mit guten und gerechten Grenzen. Die geplante 5-Euro- Hartz-IV-Erhöhung ist zu Recht gescheitert. Unsere Diakonie hat den Regelsatz unabhängig berechnen lassen. Er müsste für Kinder um 36 Euro steigen, für Alleinstehende um 69 Euro. Die Schere zwischen Arm und Reich darf im nächsten Jahr nicht noch weiter auseinandergehen. Auch die Schuldenlast, die wir künftigen Generationen aufbürden, muss für uns Thema bleiben. Das gilt auch für Umweltzerstörung und den Klimawandel. Gerade die reichen Länder blockieren ein Umsteuern. Sie wollen sich ihre vermeintlichen Wohlstands- Paradiese erhalten und riskieren das Überleben der ganzen Menschheit.
Zum Paradies gehört, bewusst in Gemeinschaft zu leben und zu teilen. Es ist wunderbar, dass wir uns an Weihnachten beschenken. Schenken heißt ja, einander eine Freude machen. Wir wollen so gern ein behagliches Weihnachten feiern. Das Wörtchen „Hag“ ist ein altes deutsches Wort für das, was Paradies meint: Umfriedet sein. Das wünschen wir uns. Die Menschen friedlich beieinander – und Gott mitten unter uns. So wünsche ich uns allen ein friedvolles, behagliches und fröhliches Weihnachten.
Ilse Junkermann