Neues aus Nepal

Seit vielen Jahren unterstützen die Maximäuse das Kiran-Kinderhaus in Nepal. Kürzlich erreichte die Gemeinde ein Gruß aus dem Projekt als Dank für die diesjährige Spende. Die Projektverantwortlichen schreiben: „Vom Kinderhaus in Nepal ist zu berichten, dass der Lockdown Ende August zu Ende ging und die Mädchen wieder normal zur Schule gehen.“

Befreiung aus dem Todesstreifen

„Gott hat auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht.“ (Eph 2,4)

Wir haben sozusagen im „Todesstreifen der Sünde“ gelebt. Die äußerlich auf uns wirkende Kraft der Sünde und unsere innerlichen Gedanken und folgenden Taten haben uns tot sein lassen.

Tot sein heißt: von Gott getrennt sein. Die Sünde zieht eine Grenze zwischen uns und Gott. Eine Grenze auf unserer persönlichen Landkarte. In diesem Todesstreifen patroulliert die Angst, bellen die Gewissensbisse, haust die karge Lieblosigkeit.

Doch Gott hat sich mit dieser Grenzziehung nicht zufrieden gegeben. Er überwindet sie mit seiner Liebe. Er entfernt Steine und Stacheldraht, Pfosten und Pfeiler mit seiner Kraft. Er belebt das karge Land neu, streut Grassamen aus, pflanzt Blumen und Bäume und begießt alles mit seiner Gnade.

Gottes Gnade wohnt nebenan und in unseren Herzen. Sie lässt das Leben üppig wachsen, schenkt Weite und Licht, teilt Freude und Zeit, verleiht Sinn. Gottes gnädiges Handeln an uns verschiebt unsere natürlichen Grenzen. Er hat uns aus dem Todesstreifen der Sünde befreit. Er lässt uns im Lande der Lebendigen wandeln. Seine Gnade ist der rote Faden in unserem Leben, von dem alles abhängt.

Dorothea Vogel

 

GKR Aktuell 011

Im Youtube-Kanal der Bartholomäus-Gemeinde ist die 11. Episode des GKR-Video-Podcasts verfügbar.

Themen in diesem Monat waren unter anderem:
– Bericht und Besuch der Leiterin und stellvertretenden Leiterin aus dem Gemeindekindergarten
– Anpassung des Hygienekonzepts
– Steiler Berg, Gemeindevormittag am 17.10.
– Abendmahlsgeräte
– Woleba

Die Sitzung fand am 20.07.2021 statt.

Anmeldung zur Konfirmation

Nach den Sommerferien beginnt in unserer Kirchengemeinde ein neuer Konfi-Kurs, der mit der Konfirmation im Juni 2023 (04.06.2023) abschließt. Alle Jugendlichen, die bis zu den Sommerferien 2023 mindestens 14 Jahre alt sind, sind herzlich eingeladen!

Auch nicht getaufte Jugendliche dürfen teilnehmen. Die Konfi-Zeit bietet die Gelegenheit, sich gemeinsam mit anderen Jugendlichen auf den Weg zu machen, den christlichen Glauben zu entdecken. Die Taufe ist in dieser Probezeit keine Voraussetzung für die Teilnahme am Konfi-Kurs, wohl aber für die Konfirmation. Wir bereiten mit den nichtgetauften Jugendlichen die Taufe vor und gestalten gemeinsam zwischen Ostern und Pfingsten 2023 einen Taufgottesdienst in der Gruppe.

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden befassen sich in den zwei Jahren mit den Hauptthemen des christlichen Glaubens, singen, haben Spaß und wachsen daran, sich selber in der Gruppe und der Gemeinde zu beteiligen. Konfi-Teamer aus unserer Jungen Gemeinde stehen ihnen dabei zur Seite. Zur Konfi-Zeit gehören die wöchentlichen Konfi-Nachmittage, die Gottesdienstbesuche und mehrere Freizeiten verbindlich dazu. Insbesondere das Konfi-Castle im zweiten Jahr ist ein großes Erlebnis. Die Teilnahme an den Freizeiten ist Teil des Unterrichts und damit obligatorisch.

Die Anmeldung zum Konfi-Kurs erfolgt im Gemeindebüro persönlich zu den Öffnungszeiten oder über das Anmeldeformular (bitte dem Gemeindebüro zukommen lassen). Bitte bringen Sie zur Anmeldung bzw. zum Elternabend die Geburts- und – soweit vorhanden – die Taufurkunde mit.

Anmeldeschluss ist der 10. September 2021.

Wichtige Termine auf einen Blick

  • Elternabend: 10.09.2021 um 18:00 Uhr
  • erster Konfi-Kreis in der Woche nach dem Elternabend
  • JuGo: 29.08.2021 um 10 Uhr in der Kirche
  • Konfi-Castle auf Schloss Mansfeld in den Winterferien 2023
  • Abschlussfahrt auswärts: April 2023
  • Konfirmation: 04.06.2023
  • Dankgottesdienst zur Konfirmation mit Abendmahl: 04.06.2023 um 18:00 Uhr

Die Vorstellung der Teamer, die Ziele des Konfi-Kreises und alle weiteren wichtigen Informationen zur Konfi-Zeit erhalten Sie beim Elternabend, an dem auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden teilnehmen können. Außerdem stehen Ihnen für Auskünfte und Rückfragen Pfarrer Döbbeling und Frau Kleiber im Gemeindebüro gern zur Verfügung.

Angedacht: Gute Aussichten

Foto: Johanna Olm

Runter vom Sofa und hinein in die Welt. Sich herumtreiben und erkunden, wie weit der Horizont noch entfernt ist. Viele von uns haben jetzt das Bedürfnis, so weit zu laufen, wie es nur irgend geht. Die Enge zu verlassen, viel draußen zu sein und Menschen zu treffen. Es fühlt sich frisch an, wie eine neue Freiheit. Heiß ersehnt. Kollektiv haben wir eine Erfahrung gemacht, die uns unerwartet mit Menschen über Länder und Kontinente, über Milieus und Schichten hinweg verbunden hat, auch wenn die Schwierigkeiten ungleich verteilt waren.

Und das Bedürfnis ist nun, die Weite zu genießen. Die Schwere, das Leid, die Angst zu vergessen und in Richtung der guten Aussichten zu streben. Weit, weit weg von all dem Dunklen in ein neues Licht. Zum Glück wird es Sommer. Zum Glück haben die Cafés und Biergärten wieder geöffnet. Zum Glück könnten wir verreisen. Nur der Horizont scheint die Grenzlinie zu sein und die verrückt sich ja stetig, wie wir alle wissen, abhängig davon, wo unser Standpunkt ist. Es sind gute Aussichten, dass wir unsere Horizonte erweitern können und vielleicht wollen wir jetzt auch gar nicht mehr dahin zurück, von wo alles im vergangenen Jahr losgegangen ist, bevor das alles über uns kam. Nicht nur Horizonte verschieben sich, sondern auch unser Standpunkt hat sich verändert. Wir wollen nicht voraus in die Vergangenheit ante Coronam.

Und doch ahnen wir, dass uns mit dem mitwandernden Horizont trotzdem eine Bestimmung begleitet. Wie ein Schatten. Wir sind Menschen. Begabt, begrenzt, gefährdet. Aufeinander angewiesen. Bedürftig nach Essen, Trinken, Schutz, Liebe, Vergebung. Und vielleicht hat sich unser Horizont
dahingehend geweitet, dass wir das Einengende nicht mehr ausgrenzen müssen. Wir wissen schmerzlich, wie verletzlich das Leben ist und wie sehr wir auf der Welt mit anderen verbunden sind.

Das Bild von Johanna Olm zeigt nicht irgendein Sofa auf irgendeiner Wiese, sondern im Oderbruch, an einem Grenzfluss. Auch unsere neue Freiheit wird an Grenzen stoßen. Wir brauchen Toleranz
und tragen Verantwortung. Wir schauen hinüber und beginnen, mit anderen zu fühlen. Sie sind uns ähnlicher als wir vielleicht dachten. Wir möchten mit ihnen das neu empfangene Geschenk des Lebens teilen. Gute Aussichten menschlicher zu werden.

Pfarrer Ralf Döbbeling

Geltende Hygiene-Regeln der Bartholomäus-Gemeinde

Stand 10.07.2021

Mit den Hygiene-Regeln wollen wir unsere Mitmenschen schützen und auch Risikogruppen die Teilnahme am Gemeindeleben ermöglichen.

Allgemein gilt:
Wenn Sie Fieber oder Erkältungssymptome haben, verfolgen Sie den Gottesdienst bitte zu Hause im Livestream und verzichten Sie auf die Teilnahme an Gemeindeveranstaltungen.

Wenn Sie niesen oder husten müssen, benutzen Sie ein Taschentuch oder halten Sie die Ellenbeuge vor Nase und Mund, nicht die Hand.

Masken
Masken müssen überall dort getragen werden, wo ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Bei Masken ist ein medizinischer Mund-Nasenschutz (FFP-2-Maske oder OP-Maske) erforderlich. FFP-2-Masken mit Ventil oder Plastikvisiere statt Maske sind nicht zulässig.

Singen ohne Maske ist derzeit möglich, wenn in den Räumen und im Freien 2 Meter Abstand eingehalten werden. Wo dies nicht möglich ist, muss mit Maske gesungen werden.

Gottesdienste
Da im Gottesdienst der Mindestabstand nicht überall eingehalten werden kann, besonders nicht beim Singen, tragen alle eine Maske. Mitwirkende sind bei Ausübung ihres Amtes während dieser Zeit davon befreit.

Wir empfehlen weiter, die Corona-Warn-App und das Einchecken per QR-Code beim Gottesdienstbesuch zu nutzen.

Kirchencafé
Bitte beim Abholen des Kaffees und Abgeben des Geschirrs Maske tragen. Mindestabstand immer einhalten.

Veranstaltungen, Gruppen und Kreise
Wir empfehlen, wo immer möglich, Treffen ins Freie, zum Beispiel auf den Hof des Gemeindehauses zu verlegen. Bei Veranstaltungen in den Räumen bitte davor, danach und nach einer Dauer von 30 Minuten immer mindestens 15 Minuten gründlich lüften

Desinfektion
Alle Teilnehmer*innen desinfizieren sich bei Ankunft und vor Betreten des Raumes die Hände. Gebrauchsgegenstände, die von mehreren Personen genutzt werden (Türklinke, Lichtschalter, Tische, Kulis) werden vor und nach der Veranstaltung desinfiziert. In den Sanitärräumen stehen Desinfektionsmittel zur Verfügung.

Wir bitten um Verständnis, wenn sich die Regeln angesichts des sich derzeit schnell entwickelnden Infektionsgeschehens kurzfristig ändern. Vielen Dank für Ihre Mithilfe!