01. Okt. 2019 | Allgemein, GKR

Foto: Jörg Lipskoch
Till Hanke (*1994), Student
Warum möchte ich für den GKR kandidieren?
Ich saß mehrere Jahre in verschiedenen Gremien und habe gelernt, Entscheidungen zu treffen und zu tragen. Diese Erfahrung möchte ich nun im GKR einbringen. Ich möchte Entscheidungen anhand eigener Erfahrungen und mit Blick auf den Bedarf der Gemeinde treffen.
Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?
Als Neuling muss ich im GKR meine Aufgaben erst finden. Dazu gehört es herauszufinden, was die Gemeinde gerade braucht und wofür ich mich einsetzen kann. Ich glaube, dass wir als Gemeinde mit dem Silvester- und Laternenfest gezeigt haben, dass wir ein Zentrum der Begegnung von Christen und Nicht-Christen in Giebichenstein sein können. Dieses Bewusstsein finde ich wichtig und möchte an dieser Idee verstärkt weiter arbeiten.
Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?
Der GKR ist als Gremium nicht nur Vertretung, sondern Teil der Gemeinde. Der Gemeinde gegenüber ist er verpflichtet, seine Entscheidungen verständlich und nachvollziehbar darzulegen. Als GKR-Mitglied möchte ich nicht passiv, sondern aktiv nach Bedürfnissen in der Gemeinde suchen, z.B. im Kichencafé.
01. Okt. 2019 | Allgemein, Angedacht
„Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend – gib davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben!“ Tob 4,8 (Einheitsübersetzung, Monatsspruch für Oktober)
Diesen Hinweis gibt der Vater Tobit seinem Sohn Tobias vor einer langen Reise mit auf den Weg. Seine angesammelte Lebensweisheit vertraut er ihm zusammen mit einer Aufgabe an, wodurch der bisherige gemeinsame Lebensweg getrennt weitergeht. Dafür will ihn der Vater ausstatten.
Was haben wir in Sachen Almosengeben oder Spenden von unseren Eltern mitbekommen? Wie handhaben wir es? Und was geben wir davon an unsere Kinder weiter? Diese Fragen beschäftigen mich, wenn ich den Monatsspruch lese.
Immer wenn meine Mutter mir als kleines Kind das Geld für die Kollekte gab, die ich in das geflochtene Körbchen legen durfte, war das für mich etwas ganz Besonderes – auch wenn ich das damals nicht genau verstand. Zu Weihnachten war es sogar ein Umschlag mit einer Spende für „Brot für die Welt“. So sind für mich Gottesdienst, ein Fest, Geschenkebekommen und Spendengeben ganz eng miteinander verknüpft worden. Eine Tradition, an die ich gerne angeknüpft habe. Als ich zum Studium nach Halle zog, hatte mir jemand eine Spardose in Form eines Brotes getöpfert, in die ich wöchentlich eine Münze warf, um sie an Weihnachten zu spenden.
Seitdem habe ich verschiedene Zeiten durchlebt und bin Wegstrecken in meinem (Glaubens-)Leben gegangen. Und dabei ist auch das Geben manchmal auf der Strecke geblieben. Als ich hier in Bartholomäus und im Hauskreis ein neues geistliches Zuhause gefunden hatte und mir die persönliche Bibellese wichtig geworden war, spiegelte sich dies auch im Spenden wider. Je mehr ich verstand, wie sehr mein Leben und alles, was mir täglich an Gutem begegnet, Geschenk Gottes ist, desto mehr war ich daran interessiert, etwas an andere weiterzugeben. Diese Herzenshaltung beim Spenden wurde für mich sehr wichtig, nicht die Größe der Spende.
Und diese Grundhaltung finde ich auch im Spruch aus dem Tobitbuch. Aus dem Glauben speist sich sein solidarisches Handeln und dabei geht es nicht nur um Geld. Tobit ist aktiv, hat die Gemeinschaft im Blick und wendet sich Menschen mit konkreter und verlässlicher Hilfe zu.
Der Monatsspruch könnte auch so lauten: Wenn es dir möglich ist, solidarisch zu handeln, mal aus dem Vollen, mal aus kleiner Kraft, dann tue es!
Diese Zuwendung – im Rahmen unserer persönlichen Möglichkeiten – ist es, die ich heute praktisch umsetzen kann, die andere dadurch erfahren. Darin kann und möchte ich Vorbild sein für meine Kinder, für die Kinder in unserer Gemeinde und darüber hinaus. Meine innere Haltung, so wünsche ich es mir, möge dabei durchscheinen und hinterfragt werden können. Auch in meinen Worten, wenn zum Beispiel die Kollekte bei den Bartholomäusen eingesammelt wird, ist sie hörbar: „Gott hat uns reich beschenkt, darum können wir weitergeben. Wer möchte, kann eine Münze in die (kleine Sammel-)Kirche stecken.“
Möge die Freude zu geben, ansteckend sein!
Dorothea Vogel
25. Sep. 2019 | Allgemein

Bitte beachten Sie, dass das Gemeindebüro am Donnerstag, den 26.09. und am Freitag, den 27.09. geschlossen bleibt.
Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 09.00 – 11.00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 16.00 – 18.00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen: Tel.: 0345 – 5 22 04 17
Oder Sie schicken eine E-Mail an post@bartholomaeusgemeinde.de
25. Sep. 2019 | Allgemein, GKR

Foto: Jörg Lipskoch
Cornelia Büdel (*1970), freie Innenarchitektin
Warum möchte ich für den GKR kandidieren?
Mit anderen zusammen zu arbeiten, ist eine sehr intensive Art von Gemeinschaft. Ich kandidiere, weil genau das mir bereits in der letzten Legislaturperiode Spaß gemacht hat. Mir ist die Bartholomäus-Gemeinde wichtig und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Ich will dabei sein, wenn Gott etwas tut.
Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?
Ich will mich gegen Kleinlichkeit und gegen Oberflächlichkeit engagieren, aber dafür, groß zu denken. Wir haben an einer großen Sache teil, lernen aber Demut, wenn wir das Kleine wichtig nehmen. Auch dafür werde ich mich einsetzen.
Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?
Ich wünsche mir, dass wir im Gebet füreinander einstehen. Und natürlich auch, dass noch viel mehr Menschen erkennen, wo ihr Platz in der Gemeinde ist, wie sie sich mit ihren Fähigkeiten da einbringen können, wo Gott sie haben will. Im GKR möchte ich die Menschen unterstützen, die gemeinsam etwas voranbringen wollen, aber auch dafür sorgen, dass wir diejenigen, die sich gerade nicht engagieren können oder wollen, nicht aus dem Blick verlieren.
25. Sep. 2019 | Allgemein, GKR
In dieser und der kommende Wochen stellen wir Ihnen die Menschen vor, die sich für die Wahl zum Gemeindekirchenrat am 20.10. zur Verfügung gestellt haben. Wir haben ihnen jeweils drei Fragen gestellt.

Foto: Jörg Lipskoch
Dr. Tobias Brandt (*1977), Apotheker
Warum möchte ich für den GKR kandidieren?
Ich möchte erneut kandidieren, weil ich in den letzten Jahren oft darüber gestaunt habe, welche Wege Gott für unsere Gemeinde gibt. Ich finde es spannend, das zu erleben und mitzutun und bin neugierig, wie es weitergeht.
Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?
„Irgendwas ist immer…“ Aus der letzten Legislatur wirken viele Dinge weiter, einige sind noch offen, andere kommen hinzu. Ich habe erlebt, dass uns Dinge beschäftigen, an die wir vorher nicht im geringsten gedacht haben. Einen echten Schwerpunkt habe ich daher nicht. Ich würde mich aber freuen, wenn wir es schaffen, noch mehr als relevante Größe in unserem Viertel wahrgenommen zu werden.
Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?
Ich wünsche mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde als etwas, das viel Frucht bringt. Neben – je nach Situation – ganz unterschiedlichen Dingen braucht es dafür aus meiner Sicht das gemeinsame Hören auf Gottes Worte und die wertschätzende Wahrnehmung des Nächsten.
25. Sep. 2019 | Allgemein, GKR
In dieser und der kommende Wochen stellen wir Ihnen die Menschen vor, die sich für die Wahl zum Gemeindekirchenrat am 20.10. zur Verfügung gestellt haben. Wir haben ihnen jeweils drei Fragen gestellt.

Foto: Jörg Lipskoch
Dr. Jürgen Biewald (*1965), leitender Arzt bei der Bundesagentur für Arbeit, Halle
Warum möchte ich für den GKR kandidieren?
Ich bin seit längerer Zeit GKR-Mitglied und schätze dort die sach- und lösungsorientierte Arbeit. Dabei habe ich den GKR stets auch als Gebetsgemeinschaft erlebt, die Denken und Handeln unter Gottes Wort, Begleitung und Leitung stellt, etwa bei Krankengebeten für die Gemeinde.
Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?
Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen nach einem Unfall möchte ich mich vermehrt damit beschäftigen, wie wir erkrankte bzw. gehandicapte Gemeindeglieder, ihre Angehörigen und Freunde begleiten und stärken können. Fachlich will ich wieder für das Thema Arbeitsschutz stehen und bringe mich auch gern in die kreiskirchliche Arbeit ein.
Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?
Am Wichtigsten ist mir die Gebets- und Fürbitt-Gemeinschaft. Außerdem wünsche ich mir, dass die Gemeinde Themenwünsche sammelt, die mehrere betreffen, und an den GKR weitergibt. Wie der neue GKR die Gemeinde an wichtigen Entscheidungen beteiligt, muss noch abgesprochen werden. Die gemeinsamen Klausuren mit den Koordinatoren sollten auf jeden Fall beibehalten werden.