28. Mai 2019 | Allgemein, GKR
Seit 2008 engagiere ich mich als Mitglied des GKR in unserer Gemeinde. Viel Spannendes durfte ich in dieser Zeit mit begleiten und auch entscheiden. Besonders in Erinnerung bleiben mir die Suche und die Entscheidung über einen neuen Kindergartenstandort und die Neubesetzung unserer Pfarrstelle.
Da ich durch meinen Beruf und auch Interesse halber viel mit Bauen zu tun habe, ist das auch der Schwerpunkt meiner Mitarbeit. So konnte ich einige Projekte aktiv mitgestalten, wie:
- Die Erneuerung des Kirchenfußbodens incl. der Fußbodenheizung
- Die Komplettrenovierung der Jugendräume
- Die Renovierung der Pfarrwohnung
- Die Dämmung des Dachbodens im Gemeindehaus
- Die große Baumaßnahme im Gemeindehaus mit großem Saal und den Toiletten
Zu meiner persönlichen Bilanz gehört, dass ich durch den obligatorischen Kirchdienst am Sonntag einen guten Blick in die Gemeinde bekomme, da sich um den Gottesdienst ein Großteil des Gemeindelebens abspielt bzw. wiederfindet. Dieser Dienst macht mir wirklich viel Freude. Eine weitere sehr gute Erfahrung ist der respektvolle, konstruktive und vertrauensvolle Umgang innerhalb des GKR und der Sitzungen. Auch wenn längst nicht alle Mitglieder zum Thema einer Meinung sind, so kann ich mich an keine „Kampfabstimmung“ erinnern. Es wurde und wird immer der Konsens gesucht, den es dann auch gemeinsam nach außen zu vertreten gilt.
„Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder in Einheit zusammen sind“. Dieser Psalm (133) hat in der letzten Zeit sehr für mich an Bedeutung gewonnen und die Arbeit im GKR geprägt und ist so, finde ich, auch zum Segen für unsere Gemeinde geworden.
Trotz aller positiver Erfahrungen habe ich beschlossen, für den nächsten GKR nicht wieder zu kandidieren, da ich meine Gaben auch außerhalb dieses Gremiums einbringen möchte und den frei werdenden Platz so jemandem zur Verfügung stelle, der neue Ideen mitbringt und andere Schwerpunkte und Akzente setzt.
Thomas Rappsilber
28. Mai 2019 | Allgemein, Angedacht

Foto: J. Lipskoch
Ich habe das Spiel „Himmel und Hölle“ erst spät kennengelernt, denn unser Schulhof war asphaltiert und außerdem wollte ich lieber Fußball spielen. Doch das Spiel fasziniert mich. Man wirft ein Stöckchen oder Steinchen in ein Feld und überspringt es zuerst, um es dann auf dem Rückweg doch mitzunehmen. Womit man dann die Aufgabe erledigt hat und die nächste Zahl und am Ende den Himmel erreicht und die Hölle auslässt. Je nach dem stellen diese beiden Felder vor besondere Aufgaben oder das ganze Spiel muss hinkend oder rückwärts gesprungen werden. Lassen Sie sich mal von anderen ihre Version des Spiels oder auch anderer Hüpf-, Wurf- und Zählspiele berichten. Es ist spannend, wie uns Kinderspiele und –reime, aber auch Rezepte und Märchen die Verschiedenartigkeit unseres Kulturgutes deutlich machen. Auch wir sind untereinander sehr heterogen.
Doch am Ende geht es ja um ein Erreichen oder Erlangen des Himmels. Gewonnen hat, wer auf keine Linie getreten ist und auch sonst keinen Fehler gemacht hat. Wie stellen Sie sich den Himmel vor? Wie den Weg dorthin? Was bedeutet dabei der Himmelfahrtstag? Das ist der fast vergessene Name des Tages, der heute meistens Vater- oder Männertag heißt. Und wollen Sie da überhaupt hin? In den Himmel meine ich.
Heribert Prantl hat im letzten Herbst die Kirchen eindrücklich ermahnt, Orte des offenen Himmels zu sein. Und zwar für die, die sich religiös nennen und in der Liturgie auskennen, als auch für die, die sich da nicht so sicher sind, aber an Gott glauben und hin und wieder für sich alleine beten. „Lassen Sie die Menschen Worte und Gesten spüren, die sie groß machen.“ Gleichzeitig warnte er die Kirchen davor, sich missbrauchen zu lassen. Und im Sinne der Spielgemeinschaft von anderen diktieren zu lassen, wer mitspielen darf und wer aus der Gemeinschaft der Heiligen ausgesperrt wird. Himmelfahrt ist die Steigerung der Auferstehung und Himmelfahrt ist die Aufnahme des gekreuzigten und erniedrigten Menschen in den Himmel.
Dafür wollen wir die Kirchen offen halten, dass diese gute Nachricht von der vielfältigen und alles überspannenden Liebe Gottes von allen Menschen erfahren wird. Den Himmel größer machen, heißt den Menschen groß zu machen, besonders den kleinen und gedemütigten. Das wollen wir tun, denn dafür sendet uns Christus in die Welt, ihnen den Himmel zu öffnen. Den Himmel gibt es, aber der Weg dorthin ist weder ein Kinderspiel noch ein Wettbewerb, bei dem ich mit mir selber kämpfe und andere übertrumpfe. Der Himmel ist Gnade – nicht nur für die, die sich in der Hölle des Lebens fühlen.
Es grüßt Sie herzlich
Ralf Döbbeling
22. Mai 2019 | Allgemein
Am kommenden Sonntag, den 26.05. haben Sie die Wahl: Für das Europa-Parlament und den Stadtrat in Halle. Sie sind noch nicht überzeugt, warum Sie wählen gehen sollten? Christinnen und Christen aus der Region haben da einige Gründe zusammengetragen:
22. Mai 2019 | Allgemein
Demnächst wird das erste Magazin zum Projekt „Erprobungsräume“ der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands erscheinen. Darin wird unter anderem auch unser Gründerhaus vorgestellt. Einen ersten Einblick in den Bericht gibt es bereits jetzt auf der Webseite der Erprobungsräume.
09. Mai 2019 | Allgemein, Angedacht
„Darum bist du groß, Jahwe, mein Gott! Niemand ist dir gleich. Nach allem, was wir gehört haben, gibt es keinen Gott außer dir.“ 2.Samuel 7,22 (NBH)
Als ich den Monatsspruch für den Mai gelesen habe, hatte ich erst mal volle Zustimmung über die Größe Gottes Kraft und Möglichkeiten. Doch beim zweiten Lesen, fiel mir das Wort „Darum“ auf. So war ich auf der Suche nach dem Grund für diesen steilen Satz. Also noch etwas Textarbeit im selben Kapitel ein paar Verse vorher: David dankt Gott für seinen eigenen Weg. Er fragt sich im Vers 18 gleichzeitig, wie er eigentlich dazu kommt, mit seiner Familie zusammen in so einen großen Plan eingebettet zu sein. Als sich Gott auch noch festlegt über Davids Leben hinaus weitere große Dinge zu tun, scheint die Sprachlosigkeit Davids vollkommen geworden zu sein. Was bleibt bei solchen großen Zusagen noch weiter zu sagen? (Vers 20) „Darum“ bleibt es zu danken, zu loben und zu preisen! So verstehe ich den Monatsspruch.
Wann habe ich zu letzten Mal Gott gedankt für meinen Lebensweg? Ich meine, so richtig mit vollem Einsatz und ganzem Herzen? Kann ich das überhaupt? Finde ich auch wirklich alle Dinge, für die ich dankbar sein kann, oder fallen sie mir erst auf, wenn sie fehlen? Und wie geht eigentlich das Preisen? Es gibt viel zu entdecken!
Ich bin Gott dankbar, Loben und Preisen entdeckt zu haben. Es ist nicht üblich, sich Zeit zu nehmen für Dank und Lob. Wo passt das dann auch noch in die Woche hinein? Oft erlebe ich in meinem Alltag nicht einmal mehr das Wort „Danke“. Um so kostbarer erscheint es mir, dass ich doch eine Möglichkeit gefunden habe, mit Liedern und im Gebet regelmäßig zu danken und zu loben. Das geht ganz gut allein mit einem guten Youtube-Video oder immer Mittwochabend in der Gemeinde mit anderen zusammen.
Ja, es ist schon so eine Art „Opfer“, nach einem vollen Arbeitstag etwas von der eigenen Zeit für Dank und Lobpreis zu „verschwenden“. Auf der anderen Seite, so zeigt es meine Erfahrung damit, geht man nie ohne Geschenke in Form von Freude oder Nähe wieder in den Alltag zurück. Das macht mir Mut! Ich bekomme neue Kraft, den „ganz normalen Wahnsinn“ zu bestehen.
Schon mal überlegt was wir machen werden, wenn wir dann bei Gott angekommen sind? Richtig geraten: Ihm zu danken, Ihn zu loben und zu preisen. Warum also nicht jetzt schon damit anfangen?!
Marcus H.
01. Mai 2019 | Allgemein

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