13. März 2019 | Allgemein, GKR
Für die GKR-Wahl im Oktober wird die Kandidatenliste am 07.05. geschlossen. Wer sich eine Kandidatur überlegt und vorher noch ein Praktikum im GKR absolvieren will, muss schnell sein, denn es gibt dazu nur noch zwei Gelegenheiten dazu:
- Dienstag 19.03.
- Dienstag 09.04.
Interesse? Dann schnell bei Cornelia Büdel melden!
06. März 2019 | Allgemein, GKR
— Eine Information des Gemeindekirchenrates der Bartholomäusgemeinde —
Am 20.10.2019 wählen wir den Gemeindekirchenrat für die nächsten sechs Jahre. Deshalb berichten wir seit Monaten auf unserer Webseite über die Aufgaben und Arbeit des Gemeindekirchenrats. Der nächste Schritt ist die Aufstellung der Kandidatenliste nach den Vorschlägen, die aus der Gemeinde gemacht werden. Weiter unten können Sie sehen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Informationen ein Wahlvorschlag enthalten muss.
Bitte richten Sie Ihren Wahlvorschlag bis zum 07.05.2019 schriftlich über das Gemeindebüro an den Gemeindekirchenrat.
Auszug aus dem Gemeindekirchenratsgesetz der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
§ 11 Aufstellen der Kandidatenliste und Stimmzettel
(1) Der Gemeindekirchenrat fordert die Gemeindeglieder auf, Kandidatenvorschläge einzureichen. Der einzelne Vorschlag muss enthalten:
1. Name, Alter und Wohnanschrift des vorgeschlagenen Gemeindegliedes,
2. eine Aussage zur Wählbarkeit nach § 6 Absatz 2,
3. eine schriftliche Erklärung des vorgeschlagenen Gemeindegliedes, dass es bereit ist, zur Wahl zu kandidieren,
4. die Unterschriften von mindestens fünf wahlberechtigten Gemeindegliedern.
§ 6 Wahlberechtigung und Wählbarkeit
(1) 1 Wahlberechtigt ist jedes Gemeindeglied, das am Tage der Wahl das 14. Lebensjahr vollendet hat und das zum Abendmahl zugelassen ist. 2 Die Ausübung des Wahlrechts setzt die Eintragung in die Wählerliste voraus.
(2) 1 In den Gemeindekirchenrat kann gewählt oder berufen werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat, der Kirchengemeinde seit mindestens sechs Monaten angehört, zum Abendmahl zugelassen ist, am Leben der Kirchengemeinde teilnimmt und wem die Wählbarkeit nicht gemäß Artikel 29 Absatz 2 Satz 2 Kirchenverfassung EKM entzogen worden ist. 2 Wählbar ist nicht, wer seine Pflichten als Gemeindeglied erheblich verletzt, sich kirchenfeindlich betätigt oder sich im Widerspruch zur Heiligen Schrift, dem christlichen Glauben oder der Kirche verhält.
23. Jan. 2019 | Allgemein, GKR
Am 20. Oktober 2019 wird in unserer Gemeinde ein neuer Gemeindekirchenrat (GKR) gewählt. Dazu suchen wir Menschen, die bereit sind, für dieses Amt zu kandidieren. Vielleicht fragen Sie sich ja bereits, ob Sie sich vielleicht in diesem Gremium engagieren wollen? Oder denken eigentlich, dass das wohl nichts für Sie ist? Lesen Sie trotzdem weiter – vielleicht erleben Sie ja noch eine Überraschung…
Was macht eigentlich der GKR und wofür ist er zuständig? Einen kleinen Einblick bekommen Sie in unserer Artikelserie.
Ob Sie dazu überhaupt etwas Sinnvolles beitragen können, fragen Sie sich? Dazu haben wir einen kleinen Test vorbereitet. Lesen Sie die Aussagen durch und kreuzen Sie diejenigen an, denen Sie zumindest teilweise zustimmen können. Die Auswertung finden Sie weiter unten. Falls Sie den Test lieber auf Papier ausfüllen, finden Sie hier den Download.
O Ich bin Mitglied unserer Gemeinde.
O Mir liegt unsere Gemeinde am Herzen und ich möchte sie an verantwortlicher Stelle mitgestalten.
O Ich bin bereit, die gesamte Gemeinde und nicht nur einzelne Bereiche oder Gruppen in den Blick zu nehmen – auch wenn die konkreten Fragen nicht unbedingt immer meinen eigenen Prioritäten entsprechen.
O Ich halte Gemeindeentwicklung und geistliches Gemeindewachstum für ein wichtiges Thema.
O Mir ist es wichtig, andere zu ermutigen.
O Ich arbeite gerne mit anderen zusammen und habe Freude an geistlicher Gemeinschaft, in der ich vielleicht auch neue Begabungen geschenkt bekomme.
O Ich kann mir eine Meinung bilden und sie vertreten, bin aber auch zu Kompromissen bereit und kann Mehrheitsentscheidungen akzeptieren.
O Mich interessiert der Blick hinter die Kulissen, ich kann aber vertrauliche Informationen für mich behalten.
O Ich kann ab November 2019 für einen längeren Zeitraum regelmäßig Zeit zur Verfügung stellen (monatliche Sitzungen, monatlicher Kirchendienst plus Zeit für weitere übergenommene Aufgaben – individuell unterschiedlich)
Haben Sie (fast) alle Aussagen angekreuzt? Dann möchten wir Sie einladen, Kontakt mit der Vorsitzenden des Gemeindekirchenrats Cornelia Büdel, einem anderen GKR-Mitglied oder Pfarrer Ralf Döbbeling aufzunehmen.
Sie haben nicht alle Aussagen angekreuzt, wollen sich aber gerne weiter damit beschäftigen? Oder haben noch andere Fragen? Auch dann würden wir uns über ein Gespräch freuen. Oder Sie melden sich zu einem Praktikum im GKR an, also der Teilnahme an einer Sitzung, um sich selbst ein Bild zu machen.
Wir freuen uns auf Sie!
Für den Gemeindekirchenrat: Cornelia Büdel
12. Dez. 2018 | Allgemein, GKR
Wer sich für eine Kandidatur für die GKR-Wahl im kommenden Jahr interessiert, fragt sich vielleicht auch: Welche Aufgaben sind eigentlich damit verbunden? Und kann ich das überhaupt? Steffi Seiferlin beschreibt in diesem Beitrag, auf wie vielfältige Weise sich jede und jeder einbringen kann und wie sie selbst mit ihren Zuständigkeiten umgeht.
Der Gemeindekirchenrat hat viele verschiedenen Aufgaben. Dadurch nehmen seine Mitglieder die „Zügel“ in die Hand – und tragen aber auch viel Verantwortung. Da nicht einer alles kann – das möchte ich mir lieber auch nicht vorstellen – haben wir uns je nach Begabung und Kräftevermögen die Aufgaben geteilt. In den Sitzungen besprechen wir die jeweils wichtigen Themen, beraten und stimmen dann gemeinsam ab.
- In den Aufgaben des GKR spiegelt sich auch die Vielfalt unserer Gemeinde wider. Hier eine kleine Auswahl:
Geistliches und Miteinander in der Gemeinde: Vorbereitung der Gemeindeklausur mit GKR, hauptamtlichen Mitarbeiter/innen und Koordinator/innen; außerdem Kontakt zu den einzelnen Gruppen der Gemeinde und den Mitarbeiter/innen
- Finanzen: Jedes Jahr wird ein Haushaltsplan erstellt und der/die Kassenführer/in versucht, im laufenden Jahresgeschäft alles im Blick zu behalten und gut zu wirtschaften
- Überregionales: Kontakt zum Kirchenkreis und anderen Gemeinden
- Bauen: Erhalten, sanieren, neu gestalten – nicht zum Selbstzweck, sondern um Gemeindeleben zu ermöglichen. Dazu gehört auch das Gründerhaus am Steilen Berg.
- Vermietung der Wohnungen im Gemeindehaus und die damit verbundenen Fragen
- Organisation der Pflege von Kirch- und Gemeindehof, einschließlich der wertvollen Grabsteine, etwa von J.G. Reichardt
- Mitarbeit im Kirchendienst, der dafür sorgt, dass der Gottesdienst organisatorisch gut abläuft
- Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit – damit alle gut informiert sind
- Juristische und kirchenrechtliche Angelegenheiten
- Verbindung zu Hort und KiTa, etwa in den Kuratoriumssitzungen oder bei den Elternabenden, um die Verbindung zwischen Gemeinde und Kindereinrichtungen zu stärken
Ich selbst bin keine Fachfrau für Juristisches oder Bauen, kann aber gut organisieren. Deshalb kümmere ich mich um Absprachen für die Nutzung von Kirche und Gemeindehaus. Das betrifft etwa den Kontakt mit Chören, die in unserer Kirche ein Konzert veranstalten wollen, oder Absprachen mit Tauffamilien, die Räume im Gemeindehaus für ihre Familienfeier nutzen. Auch die Kommunikation mit einzelnen Gruppen aus der Gemeinde, die Gemeinderäume oder Kirche nutzen, gehört zu meinen Aufgaben. Damit das möglich ist, bin ich im engen Kontakt mit Frau Krause im Gemeindebüro.
Eine Herausforderung ist natürlich die Kommunikation mit so vielen verschiedenen Menschen, die verschiedene Kommunikationsstile haben und manchmal auch unterschiedliche Prioritäten, was die Weitergabe von Informationen oder geänderten Plänen angeht. Und in meinem Aufgabengebiet fällt es auch auf, wo noch Kommunikationslücken in unserer Gemeinde bestehen.
Aber ich erlebe auch viel Schönes. Etwa wenn Menschen eine Taufe oder Hochzeit in den Gemeinderäumen feiern und dabei vielleicht nach längerer Zeit wieder einen Punkt zum Andocken an die Gemeinde finden.
Im GKR hat jeder und jede das passende Gebiet gefunden, sich mit den jeweiligen Gaben einzubringen. Das sorgt dafür, dass kein Druck entsteht, denn das, was ich tue, liegt mir auch. Und es musste auch nicht alles von Anfang an perfekt sein, sondern ich konnte in das Aufgabengebiet hineinwachsen.
Immer dann, wenn ich mal in einem anderen Gottesdienst bin, merke ich deutliche Unterschiede zu unserer Gemeinde: Sie ist offener, familienfreundlich und von lebendigem Glauben geprägt. Das liegt auch an den Menschen, die bewusst an der Gestaltung des Gemeindelebens mitwirken.
Der Gemeindekirchenrat ist ein guter Ort, Gemeinde an verantwortlicher Stelle mitzugestalten. Natürlich braucht es dafür Zeit und einmal im Monat muss ich mir einen Abend für die regelmäßige Sitzung freihalten. Aber das ist für mich keine verlorene Zeit. Ich empfinde es als Segen, in einer so lebendigen Gemeinde zu leben. Und dafür lohnt es sich, Zeit zu investieren.
Steffi Seiferlin
21. Nov. 2018 | Allgemein, GKR
Zur GKR-Arbeit gehört auch der Blick über den Tellerrand der eigenen Gemeinde. Wir haben zwei Mitglieder des jetzigen GKR gebeten, ihre Perspektive darauf zu schildern. Hier berichtet Mark Udo Born. Den ergänzenden Beitrag von Jürgen Biewald könnt ihr hier lesen.
Gemeinschaft, Kreativität und Regelungen prägen auch diejenigen Arbeiten des Gemeindekirchenrats (GKR), die über unsere Gemeindegrenzen hinausführen.
Mit den anderen evangelischen Kirchengemeinden ringsherum gehört die Bartholomäusgemeinde zum Kirchenkreis Halle-Saalkreis. Dort sind alle Gemeinden und einige kirchliche Einrichtungen im Parlament, der Kreissynode, vertreten und treffen dort folgenreiche Entscheidungen. Aus dem Haushalt des Kirchenkreises werden die Pastoren, Gemeindepädagogen und Kirchenmusiker in den Gemeinden überwiegend bezahlt, größere Baumaßnahmen oder Freizeiten der Gemeinden laufen kaum ohne Geld vom Kirchenkreis. Die Verteilung der Mitarbeiter auf die Gemeinden und deren Aufgaben, also der Stellenplan des Kirchenkreises, ist für alle Gemeinden wichtig und wird wie der Haushalt in der Kreissynode beschlossen.
Das bedeutet viel demokratische Mitbestimmung, die Zeit und Engagement braucht. Sachliche und verlässliche Zusammenarbeit erreicht dort mehr, als nur Geld und Personal für die eigene Gemeinde zu fordern. Die starke Unterstützung für unser Gründerzentrum am Steilen Berg ist ein junges Beispiel hierfür. Mit einer lebendigen Gemeinde im Rücken, die im Kirchenkreis Anerkennung findet, kann diese Arbeit durchaus Freude machen!
Unmittelbar an den Grenzen der Bartholomäusgemeinde liegen unsere evangelischen Nachbargemeinden. Mit der Petrus-, Laurentius- und Marktgemeinde bilden wir eine „Region“. Dies ist ein Begriff aus dem Stellenplan des Kirchenkreises. In einer „Region“ sollen die hauptamtlichen Verkündigungsmitarbeiter (Pfarrer, Gemeindepädagogen, Kirchenmusiker) als „Team“ gemeinsam ihre Aufgaben erfüllen. Da je Gemeinde nur noch Bruchteile der vollen Arbeitszeit verfügbar sind, müssen einige von ihnen in mehreren Gemeinden arbeiten, wodurch eine gemeindeübergreifende Terminplanung nötig ist. Auch Chor und Orchester arbeiten gemeindeübergreifend. Die Gemeinden selbst lassen bisher nicht erkennen, dass ein Bedürfnis für ihre Zusammenarbeit in der „Region“ besteht. In der Arbeit des GKR spielen die Nachbargemeinden nach früheren Versuchen der Kontaktaufnahme kaum mehr eine Rolle. Dabei braucht gute Nachbarschaft Aufmerksamkeit und Pflege! Wahrscheinlich werden künftig unterschiedliche Schwerpunkte der Gemeinden (z.B. Kirchenmusik, Familien- und Jugendarbeit) für die Beziehungen untereinander prägend.
Zusammenarbeit mit anderen halleschen Gemeinden, auch anderer Kirchen, z.B. der katholischen Gemeinde in der Gütchenstraße, der Evangeliumsgemeinde in der Georgenkirche oder weiteren in der Evangelischen Allianz engagierten Gemeinden findet eher informell statt. Über zahlreiche persönliche Beziehungen bestehen Verbindungen und entsteht Beteiligung an denselben Aktionen. Formelle Kontakte entstehen daraus kaum, Arbeit für den GKR ergibt sich aktuell fast nicht.
Noch weiter über unseren Tellerrand hinaus, jenseits unserer Stadt- und Kreisgrenzen ist unsere Landeskirche, die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, für die Arbeit des GKR sehr wichtig. Sie bildet den rechtlichen Rahmen, ihre Kirchengesetze bestimmen die Arbeit des GKR. Auch sie ist demokratisch verfasst, die Kirchengesetze entstehen in der Landessynode. Dorthin entsendet aber nicht die Gemeinde, sondern der Kirchenkreis seine Vertreter.
Ist diese Vielfalt von Institutionen und Gremien verwirrend? Ich meine, sie ordnet sich und wird interessant, wenn man als GKR ein bestimmtes Vorhaben verwirklichen will und sich nach dem richtigen Weg und geeigneten Partnern umsieht. Am konkreten Beispiel werden schnell Strukturen und Regelungen verständlich und überschaubar. Oft finden sich engagierte Mitarbeiter und Mandatsträger, die sich zum Helfen und Mitdenken gewinnen lassen. Und wenn mal nicht, kann man seinen Frust im GKR unserer Gemeinde teilen und die Gedanken auf neue Ziele lenken!
Mark Udo Born
21. Nov. 2018 | Allgemein, GKR
Zur GKR-Arbeit gehört auch der Blick über den Tellerrand der eigenen Gemeinde. Wir haben zwei Mitglieder des jetzigen GKR gebeten, ihre Perspektive darauf zu schildern. Hier berichtet Jürgen Biewald. Außer im GKR engagiert er sich auch in der Synode des Kirchenkreises und im Kreiskirchenrat. Den ergänzenden Beitrag von Mark Udo Born könnt ihr hier lesen.
Welche Aufgaben haben eigentlich die Synode und der Kreiskirchenrat?
Die Synode ist das Parlament des Kirchenkreises, in dem viele grundlegende strukturelle und inhaltliche Fragen diskutiert und beschlossen werden. Der Kreiskirchenrat ist dagegen für die laufende Geschäftsführung verantwortlich und berät den Superintendenten.
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Arbeit im GKR und auf Kirchenkreis-Ebene?
Ganz formal: Die Gemeindekirchenräte eines Wahlbezirks wählen die ehrenamtlichen Mitglieder der Synode. In die Synode können allerdings auch Gemeindemitglieder gewählt werden, die nicht zu einem GKR gehören. Die Mitglieder des Kreiskirchenrates werden dann aus den Mitgliedern der Synode gewählt.
Welche Berührungspunkte mit dem Kirchenkreis hat man bei der Arbeit im GKR?
Oft gibt es die, wenn der GKR Anträge an den Kirchenkreis stellt, zum Beispiel wenn es um Bauarbeiten im Gemeindehaus oder notwendige Renovierungen der Pfarrwohnung geht. Oder wenn wir Zuschüsse für Freizeiten, beispielsweise der Jugendarbeit beantragen. Andere Berührungspunkte sind etwa Anhörungen zum Stellenplan der Hauptamtlichen im Kirchenkreis oder wenn eine Neubesetzung der Pfarrstelle ansteht.
Außer der Kirchenkreis-Ebene gibt es ja auch noch Kontakte zu anderen Gemeinden in der Region, bei uns also vor allem zu Laurentius und Petrus. Wie kann man sich im GKR auf dieser Ebene einbringen?
Ein wichtiger gemeinsamer Punkt sind die Regional-Gottesdienste, die etwa am Ostermontag, am Pfingstmontag oder als Gottesdienst am Saaleufer stattfinden. Teilweise gibt es auch personelle Überschneidungen, etwa in der Kirchenmusik. Auf diese Weise ist die Region regelmäßig Thema im GKR. Für jemanden, der sich im GKR in diesem Bereich engagieren will, gäbe es eine schöne Aufgabe: Auf die GKRs der anderen Gemeinden in der Region zuzugehen und eventuell gemeinsame Projekte anzustoßen, so dass das Vertrauen zueinander noch weiter wachsen kann.
Wie geht es dir damit, dass du so verschiedene Hüte – im GKR und in den Gremien des Kirchenkreises – aufhast?
Manchmal ist es schwierig, die verschiedenen Mandate unter einen Hut zu bekommen. Nicht immer ist z.B. das, was für den Kirchenkreis richtig ist, ideal für die Gemeinde und umgekehrt. Ich schätze aber sehr die persönlichen Kontakte, das Miteinander und das Vertrauen untereinander, das durch die gemeinsame Arbeit im Gemeindekirchenrat und im Kirchenkreis gewachsen ist. Und ich denke, dass auch die Gemeinde davon profitiert.
Was schätzst du insgesamt an der Arbeit im GKR?
In den vergangenen Jahren ist ein vertrauensvolles Miteinander gewachsen. Im GKR nehmen wir Anteil aneinander, unterstützen uns, beten füreinander und sind auch in existentiellen Fragen als Gemeinschaft füreinander da. Das möchte ich nicht missen. In unserer gemeinsamen Arbeit ist es mir ein großes Anliegen, dass wir konkret fragen, was Gott für unsere Gemeinde will. Dieses gemeinsame Fragen erlebe ich im GKR, aber auch auf Kirchenkreis-Ebene und in anderen Gemeinden. Gleichzeitig kann sich jeder mit seinen Fähigkeiten einbringen. Deshalb investiere ich gerne meine Zeit in das Ehrenamt an der Schnittstelle zwischen der Gemeinde und dem Kirchenkreis, weil wir Teil einer großen Gemeinschaft sind, die sich gegenseitig stützt.
Interview: Iris Hinneburg