JuLeiSchu 2020

Am ersten Märzwochenende und noch vor dem gegenwärtigen Ausnahmezustand fand nun bereits zum dritten mal unsere jährliche Jugendleiter*innenschulung statt. Wie auch auf dem Mitarbeiter*innenstarttag kurz vor Beginn des neuen Schuljahrs treffen sich hier die Leiter*innen aus unserer Jugendarbeit, um sich zu verschiedenen Aspekten der Leitung von Jugendkreisen fortzubilden. Angeleitet wurden sie dabei von schon erfahreneren Mitarbeiter*innen der Jugend.

In diesem Frühjahr ging es am ersten Abend vor allem um Leitungsverantwortung. Wir tauschten uns darüber aus: Was erwarten wir von uns, wenn wir für Jugendliche Kreise gestalten? Was wollen wir erreichen? Was sind unsere Maßstäbe? Was geht überhaupt nicht? Was sind die Konsequenzen, wenn sich in der Mitarbeiter*innenschaft jemand nicht daran hält? Unser Ergebnis hielten wir auf einem Plakat fest und werden dieses auch in den Jugendräumen aushängen.

Am Samstag stellten wir die neue Kommunikationsplattform Slack vor, die gleich rege angenommen wurde. Im Anschluss gab es eine ausführliche Checkliste, was bei der Planung von Freizeiten im Jugendbereich zu beachten ist und wie dies üblicherweise bei uns der Bartho-Jugend abläuft. Dies stieß auf großes Interesse, da für einige die Planung von Konfifreizeiten ansteht.

Zuletzt blieb für jeden Kreis wieder etwas Zeit für sich, um Themen und Aktionen für die nächsten Wochen und Monate zu planen, auch wenn vieles davon nun leider ersteinmal ausfallen muss. Bei all dem kamen das gemeinsame Essen, Andachten und die Gemeinschaft nicht zu kurz.

Es freuen sich, mit welcher Einsatz die Jugendlichen bei der Sache sind,
Clara, Magda, Till, Martha, Florian und Jakob

Bericht von der Juleica-Schulung

„Ein  vergleichbares Qualifikationsinstrument für Ehrenamtliche gibt es in kaum einem anderen Bereich“ – so heißt es auf der Webseite der Juleica, der Jugendleiter/in-Card. Mit dem Ziel der Ausbildung für junge Ehrenamtliche kamen Jugendliche aus der Bartholomäusgemeinde vom 6. bis 12. Oktober mit nach Schloss Mansfeld. Alle waren sehr interessiert und konnten schnell mit den anderen Jugendlichen aus dem ganzen Bundesland gut zusammenarbeiten. Es gab Natur- und pädagogischen Spiele bis hin zum spannenden Erste-Hilfe-Kurs.

Bei der CVJM-Juleica gibt es neben Bibelkunde, auch speziell das Üben und Vortragen von Andachten. Zwischendurch fanden wir auch Zeit, konkret über die Jugendarbeit in der Gemeinde zu reden. Bei allen Teilnehmenden konnten wir Mitarbeiter spüren, dass eine Sehnsucht nach Gott und einer guten Qualität für die Jugendarbeit gewünscht wird. Es war großartig und am Wochenende vom 15. bis 17. November geht’s mit einem intensiven Rück- und Ausblick weiter.

Von diesem Wochenende berichtet Johanna Brandt: Wir, Anne, Sophia, Bruno, Micha, Paul und ich sind bei der Juleica, da wir alle einen Kreis leiten und gerne mehr über die Pflichten und ähnliches des Leiterseins lernen wollen. Wir haben hier schon viel über Recht, Sozial- und Erlebnispädagogik und zu Methoden für Gruppenstunden gelernt. Auch haben wir jetzt einen Erste-Hilfe-Schein. Es ist super schön hier, wir haben eine gute Gruppendynamik und dadurch, dass die neuen Fähigkeiten von Christopher und den anderen interessant rüber gebracht wird, wird es auch nie langweilig.

Christopher Dehn/Ralf Döbbeling

Unterstützung für die Jugendkreise

Fester Bestandteil einer Kreisstunde in unserer Jugendarbeit ist ein „Thema“, also ein ca. 10-30 minütiger Input zu einem biblischen, ethischen, gesellschaftlichen oder andersweitig lebensrelevanten oder interessanten Bereich. Diese können methodisch vielfältig vorbereitet sein. Wir als Jugendliche freuen uns, wenn solche Themen auch von „erwachsenen“ Mitgliedern der Gemeinde gehalten werden und laden hiermit ausdrücklich dazu ein. Bei Interesse wenden Sie sich also gern an Ihr Kind oder die Jugendkoordinatorin Lina Klöpper (linamarie.kloepper[ät]gmail.com).

Gemeinde zwischen Jung und Alt

Foto: Iris Hinneburg

Auf der diesjährigen Gemeinde-Klausur wurde viel über das Thema „Veränderung“ gesprochen. Einer der Wünsche, der sich dabei herauskristallisiert hat, ist die vermehrte Interaktion der verschiedenen Gruppen in unserer altersdurchwachsenen Gemeinde. Doch wie soll so etwas in der Praxis aussehen?

So kam die Idee auf, dass die Mitarbeiter der Senioren und der Jugendarbeit einen gemeinsamen monatlichen Spielenachmittag zu organisieren. So wollen wir uns immer am letzten Freitag im Monat bei Kaffee und Kuchen, schönen Gesprächen und natürlich Spielen treffen. Den Anfang haben wir im April schon gemacht und einen wundervoll sonnigen Nachmittag genossen.

Diejenigen, die nicht so gerne Brett- und Gemeinschaftsspiele spielen, brauchen sich keine Sorgen zu machen und können sich auch einfach nur am Austausch zwischen den Generationen beteiligen. Eingeladen sind natürlich nicht nur Senioren und Jugendliche, sondern jeder, der an einer netten Unterhaltung mit jemanden Interesse hat, mit dem man sonst normalerweise vielleicht nicht reden würde. Der nächste Spielenachmittag wird am Freitag den 22. Juni ab 15 Uhr auf dem Gemeindehof stattfinden. Herzliche Einladung dazu!

Clara Arnold