08. Juli 2013 | Allgemein, Erwachsenenarbeit, Hauskreise
Glauben teilen, mitten in der Woche: Dafür gibt es in Bartholomäus eine ganze Reihe von Hauskreisen. In loser Folge werden wir in der nächsten Zeit einige von ihnen auf der Homepage in Form eines Steckbriefs vorstellen. Haben Sie Lust, sich einem der Hauskreise anzuschließen? Dann finden Sie hier die Kontaktdaten.
Los geht es heute mit dem Familienhauskreis.
Wer kommt in euren Hauskreis?
Frauen und Männer in der aktiven Familienphase
Wieviele Menschen treffen sich bei euch?
Ca. 12 Personen. Der Hauskreis teilt sich wöchentlich wechselnd in einen Frauen- und einen Männerhauskreis, der Hintergrund ist die wechselseitige Betreuung der Kinder.
Was passiert im Hauskreis?
Wir treffen uns in unseren Wohnungen abwechselnd am Donnerstag um 20:00 Uhr, wir reden über unser Leben mit Gott und unseren Alltag. Wir versuchen uns an einen Ablauf zu halten, aber es gelingt uns auch nicht immer:
- Ankommen und Austausch
- Singen (vorwiegend im Frauenhauskreis)
- Thematische Arbeit und Austausch darüber
- Gebet und Segen
Wir haben bisher z.B. über folgende Themen gesprochen: Werte, Vorbilder, die 10 Gebote, Apostelgeschichte, Frauen in der Bibel, Josef: Vertrauen, das in Krisen trägt
Besonders zu erwähnen ist noch unsere jährliche Hauskreisfreizeit mit allen Familienmitgliedern, mit thematischer Ausrichtung und mit viel Spaß für alle.
Unser Hauskreis in einem Satz
Suchst du noch, oder glaubst du schon? Du bist willkommen!
20. Juni 2013 | Allgemein, Erwachsenenarbeit
Ruben Müllenborn stammt ursprünglich aus Wuppertal, er lebt seit 2008 in Halle und arbeitet als Horterzieher. Seit November vergangenen Jahres koordiniert er die Mitarbeiter des Kirchendienstes.
Wie bist du zur Bartholomäusgemeinde gekommen?
Durch verwandtschaftliche Beziehungen. Mein Schwager, der ein Neffe von Cornelia Muntschick ist, lud mich ein, einen Gottesdienst in der Bartholomäusgemeinde zu besuchen, um die Gemeinde und auch Muntschicks kennen zu lernen. Danach fand ich schnell Aufnahme in der Familie und in der Gemeinde.
Was schätzt du an der Bartholomäusgemeindebesonders?
Dass es eine Gemeinde ist, die eine Vielfalt an Gottesdiensten anbietet, die durch die verschiedensten Gemeindegruppen gestaltet werden.
Was motiviert dich, in der Gemeinde mitzuarbeiten?
Zunächst suchte ich eine Aufgabe in der Gemeinde und arbeitete gerne im Kirchendienst mit. Nach einer Einarbeitung durch Iris Hinneburg stehe ich nun als Koordinator des Kirchendienstes selbst vor der Herausforderung, Gemeindeglieder für die Mitarbeit im Kirchendienst zu gewinnen. Dafür musste ich mich zwar von der mir lieben langfristigen „Planungssicherheit“ verabschieden, bekomme aber immer wieder positives Feedback – für mich natürlich pure Motivation.
Was wünschst du dir für die Gemeinde?
Einen Pfarrer! Aber auch, dass Dinge, die existieren, nicht aufgegeben werden.
Wie wirkt Gott in dein Leben hinein?
Wenn ich den Raum habe, in die Stille zu gehen, wenn ich in der Stille sein darf und im Gebet auf Gottes Stimme hören kann, erlebe ich oft überraschende Dinge. Wenn ich auf Gott vertraue, spricht er zu mir – und zeigt Humor.
Hast du ein Lebensmotto?
Früher: Frisch, fromm, fröhlich, frei.
Danke für die Antworten.
Sandra Biewald
18. Juni 2013 | Allgemein, Erwachsenenarbeit
„Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“
(sagt Johannes der Täufer über Jesus in Johannes 3,30)
„Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben.“
Wie wunderbar grünt und blüht die Natur. Die Bäume stehen voller Laub. Der Flieder leuchtet. An allen Ecken und Enden unserer Stadt liegt ein zarter Blütenduft in der Luft. Der Frühling – man kann schon sagen der Frühsommer – zeigt sich von seiner schönsten Seite.
Bald ist Sommeranfang. Bald ist Mittsommernacht. Am 24. Juni feiern wir die Sommersonnenwende und den Johannistag. Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Mittsommerfeste sind ein sehr alter Brauch. Schon die alten Germanen feierten die Sommersonnenwende. Sie feierten damit den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Danach werden die Nächte wieder länger. Danach beginnt mit dem Sommer, nach dem großen Aufbruch im Frühling, schon wie – der das Vergehen. Alles steht in vollem Saft, die Früchte reifen, der Höhepunkt des Wachstums in der Natur ist erreicht. Doch das Blatt wendet sich wieder. Die Sonne wendet sich. Sonnenwendfeuer sollten vor Zeiten die bösen Geister vertreiben Unheil und Krankheiten sollten fern bleiben. Menschen sprangen singend und jauchzend über das Feuer, um die Götter zu motivieren, ihren Segen über der Erde auszugießen. Im 5. Jahrhundert dann nahmen die Christen diese Bräuche auf. Sie verknüpften die Sommersonnenwende mit der Geburt des Täufers Johannes.
Johannes war der Wegbereiter Jesu. Er hat Jesus im Jordan getauft. Deshalb sprechen wir von ihm als dem Täufer Johannes.
Über Jesus hat Johannes gesagt: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“ Dieser Satz zeigt, wie eng Johannes und Jesus aufeinander bezogen waren.
Das wird auch an den Tagen der Sonnenwende deutlich. Am 24. Juni, der Sommersonnenwende, feiern wir die Geburt von Johannes. Und am 24. Dezember, genau 6 Monate später, zur Wintersonnenwende, feiern wir die Geburt Jesu.
Johannes und Jesus gehören also eng zusammen. Auch in ihrer Verkündigung. Beide haben sich bemüht, mehr Licht in das Leben der Menschen zu bringen.
Beide haben den Menschen gepredigt, wie wichtig es ist, Buße zu tun und zu einem gottgewollten Leben umzukehren. Beide haben in diesem Zusammenhang vom Reich Gottes gesprochen.
Bis zum heutigen Tag feiern viele christliche Gemeinden den Johannistag mit Festen und großen Feuern. Das Feuer ist ja auch ein Symbol für Gott. Denken Sie an die Geschichte, in der Gott dem Mose in einem Feuer erscheint, in einem brennenden Dornbusch. Gott entfacht – wie ein Feuer – Wärme, Kraft und Energie in uns und verzehrt die finsteren Seiten unseres Lebens.
Mögen Sie das spüren, liebe Leserinnen und Leser. Möge Gott Ihnen nahe sein in diesem Sommer! Ein irischer Segen begleite Sie: „Sonnenschein leuchte dir und wärme deine Seele, bis sie zu glühen beginnt wie ein Feuer und die Sehnsucht tritt näher, um sich daran zu wärmen.“
Einen leuchtenden und erfüllten Sommer wünscht Ihnen herzlich
Ihre
Pfarrerin
Gundula Eichert
27. Mai 2013 | Allgemein, Erwachsenenarbeit
Ökumene in Einheit und Vielfalt – nur ein neuer „Kasten“ in unserem Organigramm?
Nein, dahinter stehen all die, denen die Begegnung mit Christen anderer Konfessionen besonders am Herzen liegt. In Halle beteiligen wir uns an ökumenischen Gottesdiensten und Gebeten. Zudem organisieren wir Reisen und Freizeiten. In Halle wirken wir u.a. in der Evangelischen Allianz und in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) mit.
Jährlich organisieren wir Fahrten zum Evangelischen Kirchentag oder zum Gemeindeferienfestival Spring. Zuletzt ging es mit einer Gruppe aus unserer Gemeinde zum Kirchentag nach Hamburg, der uns zum biblischen Motto „Soviel Du brauchst“ inspiriert hat. Auch ökumenische Fahrten zum Katholikentag oder nach Taizé sind in Planung. Informationen für die nächste Gruppenfahrt aus unserer Gemeinde zum 2. Mitteldeutschen Kirchentag der EKM vom 21.-22. September nach Jena gibt es im Gemeindebüro.
Mirko Steffen
27. Mai 2013 | Allgemein, Erwachsenenarbeit
„Bartho für die Welt“ steht für alle neuen Initiativen und Projekte, bei denen es darum geht Glauben im Alltag mit glaubens- oder kirchenfernen Menschen zu teilen: Also auf der Arbeit, in der Nachbarschaft, beim Arzt oder auch mal in der Straßenbahn – eben dort wo wir leben.
So laden wir zum Beispiel zur langen Nacht der Kirchen am 17.08.2013 ab 19 Uhr insbesondere kirch- und gemeindeferne Besucher in unsere Gemeinde. Dazu möchten wir unsere Kirche als lebendigen Ort mit romantischem Café, lebendiger Musik und „anfassbarem Glauben“ (z.B. Salbung, Malen, Klagemauer, etc.) vorstellen. Hierfür suchen wir noch Begeisterte, die Lust daran haben Glauben für die Besucher erfahrbar zu machen. Im Entstehen befinden sich auch zwei Gruppen, denen Evangelisation und weltweite Projekte besonders wichtig sind. Im Projekt „Nachbarschaft“ öffnen Menschen ihre Häuser und Höfe für 1-2 Stunden um in gemütlicher Atmosphäre Gastfreundschaft zu leben. Nähere Informationen zum Mitmachen oder Teilnehmen hängen im Gemeindehaus aus.
Mirko Steffen
17. Feb. 2013 | Allgemein, Erwachsenenarbeit
Passionsgebet in der Bartholomäus-Gemeinde
Bittet den Herrn, dass er die nötigen Leute für die Ernte schickt! Ernte mitten im Winter? Blutrote saftige Früchte ernten, das bedarf Arbeit in Saat und Pflege. Manche Schweißperle fließt so in die Wurzel des Weinstocks. Vor der Ernte sammeln wir uns!
Die Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“ inspiriert uns auch wieder in Halle: Vom 14.02.13 bis 28.03.13 bereiten wir uns auf die Ernte vor, bewahren die Hoffnung in trüben Zeiten und begehen diese Zeit in besonderer Weise – immer dienstags und donnerstags von 6:15 bis 6:45 Uhr in den Passionsgebeten in der Bartholomäus-Gemeinde. Hierzu eine herzliche Einladung!
U. Ehlert, M. Steffen, D. Vogel