24. Feb. 2016 | Allgemein, Jugendarbeit
Die Jugendarbeit in Bartholomäus hat eine neue Homepage. Hier finden Interessierte ausführliche und aktuelle Informationen zu den Kreisen und anderen Veranstaltungen. Außerdem kann man sich auch direkt online zur diesjährigen JaRü (Jahresrüste) anmelden.
09. Dez. 2015 | Allgemein, Jugendarbeit
Um mehr über die Reformation und deren zentrale Person – Martin Luther – zu erfahren, traf sich am Vorabend des Reformationstages ein bunter Haufen von Jugendlichen verschiedenen Alters aus der Petrus- und der Bartholomäusgemeinde in der Petruskirche. Wir begannen den Abend mit mehreren Vorstellungsrunden und einem gemeinsamen Abendessen. Danach konnten wir uns an verschiedenen Stationen draußen, in der Kirche und im Gemeindehaus mit den Lebensstationen Martin Luthers auseinandersetzen und in andächtiger Stimmung Gebete, Hoffnungen und Dankesworte aufschreiben, die später noch in die Saale geworfen oder im Lagerfeuer verbrannt wurden, um sie zu Gott zu tragen.
Nach einer ziemlich kurzen und teilweise sehr unbequemen Nacht auf den Bänken und dem Boden der Kirche und einem gemeinsamen Frühstück feierten wir mit Pfarrer Becker im kleinen Kreis einen Gottesdienst, bei dem wir die Ergebnisse der einzelnen Stationen vom Vorabend vorstellten. Mit einem gemeinsamen Mittagessen endete die Churchnight – eine kurze, andächtige Nacht in Gemeinschaft.
Leonie Biewald
02. Dez. 2015 | Allgemein, Jugendarbeit
Florian Loppnow wurde in Halle geboren, geht in die 12. Klasse des Thomas-Müntzer-Gymnasiums und lebt mit seinen Eltern und einem jüngeren Bruder in Kröllwitz. Florian ist der neu gewählte Jugendarbeitsvertreter (JAV) und ist als Koordinator der Säule Jugendarbeit Ansprechpartner für alle Belange, die die Jugendlichen unserer Gemeinde betreffen. Er leitet gegenwärtig die beiden Konfirmandenkreise unserer Gemeinde, ist involviert in die Planung von Festen und Aktivitäten der Jugendarbeit, wie z.B. der Jahresrüste oder Jugendgottesdiensten. Nicht zuletzt spielt Florian Bass in der Gemeindeband InParish.
Wie bist du in die Bartholomäusgemeinde gekommen?
Meine Eltern sind nicht gläubig, den Glauben habe ich im Religionsunterricht in der Grundschule in Petrus entdeckt, sang dort auch im Chor. Da es in meinem Jahrgang nur zwei Konfirmanden gab, kam ich für den Konfirmandenunterricht in die Bartholomäusgemeinde.
Du engagierst dich ehrenamtlich in vielfältiger Weise für die Gemeinde, woher kommt deine Motivation?
Ich habe Spaß an diesen Aufgaben. In der Jugendarbeit haben wir ein super Team, es ist möglich, viele Aufgaben in die Verantwortung anderer Jugendlicher zu geben, so dass es für einen, also auch für mich, nie zu viel wird.
Was sind deine Pläne in naher Zukunft?
Nach dem Abitur möchte ich gerne Physik studieren, wo, das weiß ich noch nicht genau. Ich weiß auch noch nicht, ob ich erst einmal für ein Jahr etwas anderes mache, ein Freiwilliges Jahr, z.B. in einer/dieser Gemeinde könnte ich mir auch vorstellen.
Was wünschst du dir für unsere Gemeinde? Wie stellst du sie dir in fünf Jahren vor?
Schwer zu sagen. Unsere Zeit ist momentan beständig im Wandel und das mit hoher Geschwindigkeit, so dass unglaublich viel geschehen kann. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir als offene Gemeinde mit gutem Gewissen nach außen repräsentativ sind. Dass wir als Vorbild für viele andere (besonders in der Jugendarbeit) leben und Motivation schaffen, für den christlichen Glauben Interesse zu zeigen. Dass wir gemeinsam viel erreichen können und auf jeden Fall noch mehr als ohnehin schon.
Das wichtigste jedoch ist, dass wir uns selber nicht verlieren in all der Arbeit, die wir in die Gemeinde stecken, uns nicht zu sehr auf Details konzentrieren, sondern auf Qualität im Glauben setzen. Wir müssen dabei Jesus und Gott im Blick behalten. Ich sehe die Gemeinde bzw. unseren Glauben als Teil einer großen, liebenden Gemeinschaft, die bis dahin hoffentlich entstanden ist oder zumindest die heutige weiterentwickelt hat.
Was ist dein Lebensmotto?
Ein philosophisch formuliertes Motto ist es nicht, eher ein Gefühl. Das Gefühl, andere glücklich zu machen, Harmonie zu haben und mit dem „wir“ mehr zu schaffen als mit dem „ich“. Egoismus bringt unsere Gesellschaft bis zu dem Punkt, an dem alle in Konkurrenz ausgelaugt ihr Tempo ins Unendliche gesteigert haben. Da sind wir gerade. Wenn wir nun aus dem „ich“, dem Egoismus ein „wir“ machen, lässt sich viel mehr erreichen. Aber dazu müssen wir uns auf unser Gegenüber einstellen, ihm entgegenkommen. Wenn mir das gelingt, bin ich glücklich. Wenn ich aus dieser Situation heraus mein Gegenüber glücklich machen kann bzw. mit ihm glücklich werde, dann ist das ein Ziel, welches des Erreichens würdig ist.
Sandra Biewald
11. Nov. 2015 | Allgemein, Jugendarbeit, Kinder

Foto: J. Lipskoch
Draussen fällt das Laub, drinnen pulsiert neues Leben. Sonnenlicht, frische Farben, praktische und freundliche Einrichtung, Kinderlärm und Blumensträuße in den Kolonnaden des Wittekindbades: Der Bartholomäuskindergarten ist Anfang November in seine neuen Räume eingezogen! Platz und Athmosphäre lassen die Erwachsenen, die zum Kirchencafe ins Wittekindbad eingeladen waren, träumen: So schön kann ein Kindergarten sein? Kann mein Kind/Enkel hier herkommen? Ganz anders als bisher im ebenfalls geliebten Haus am Steilen Berg ist hier alles offen und hell, der großzügige Spielplatz geht in den Garten des alten Wittekindbades und zum Bergzoo über. Auch in den Räumen fühlt man sich in eine Parklandschaft gestellt. Zuvor hatten die Mitarbeiter, ca. vierzig Eltern und weitere Helfer angepackt und alles Brauchbare von den alten in die neuen Räume gebracht. Für die Kinder wurde der Umzug sogar mit Blasmusik quer durch Giebichenstein vollzogen, anzusehen bei halle tv. Ein Traum ist Wirklichkeit geworden – trotz großer noch nicht ganz überwundener Schwierigkeiten – doch dazu später mehr .
Am selben Wochenende zogen viele unserer Jugendlichen für zwei Tage ins Gemeindehaus und bereiteten den Gottesdienst vor. Die Kirche war voll, solche Jugendgottesdienste (sprich: „Jugo“) sind ein Renner geworden. Unter den Jugendlichen fehlten nach dem Schuljahresende im Sommer leider viele bekannte Gesichter, die mit Ausbildung und Studium begonnen haben. Aber noch mehr neue Gesichter waren dabei. Von der Frage „Gott, wo bist Du?“ leiteten sie über zu Gottes Frage an uns: Wo bist Du? Über die inzwischen gewohnten Bildschirme folgte ein intensiver Poetry Slam zum Thema, so im Gottesdienst noch nie gehört. Neues Leben in alten Mauern auch hier! Fast 200 Erwachsene lauschen gespannt, was die Kinder und Jugendlichen über Gott sagen, und die nehmen kein Blatt vor den Mund.
Wer bekommt da nicht Lust, mit dem Kindergarten und den Jugendlichen an der Gemeinde weiter zu bauen? Das alte Haus am Steilen Berg steht für neues Leben offen, Raum für viele gute Ideen!
Ebenfalls zu diesem Wochenende kam die Genehmigung, unseren neben der Kirche wartenden Taufstein in den neuen Kindergarten zu versetzen, als sichtbare Verbindung zur Gemeinde.
Lassen Sie sich anstecken, haben Sie auch Ideen? Sprechen wir nach dem Gottesdienst bei einem Kaffe darüber?
Übrigens immer sehr hilfreich und gerade jetzt dringend benötigt: Spenden für die Gemeindearbeit, aktuell besonders für den Kindergarten. Wir haben (Stand Anfang November) ca. 4.000 Euro für den Kindergarten erhalten, brauchen aber wenigstens 12.000). Tolles Weihnachtsgeschenk: ein Baustein für unsere junge Gemeinde, ein Hauch Frühling im Winter.
(Förderverein Bartholomäus, Saalesparkasse IBAN DE96 8005 3762 0383 3233 01)
Mark-Udo Born
07. Okt. 2015 | Allgemein, Jugendarbeit
Hier die aktuellen Kreise und Treffs der Jugendarbeit:
- 5.Klasse: Mo. 16:45-18:15
- 6.Klasse (Mädchen): Do.15:30-16:30
- 6.Klasse (Jungen): Do. 16:45-18:15
- Konfis 7. Klasse: Fr. 16:30-18:30
- Konfis 8. Klasse: Di. 15:30-17:00
- Junge Gemeinde: Di. 17:30-20:30
09. Sep. 2015 | Allgemein, Jugendarbeit
Jedes Jahr stellt die Jugendarbeit Bartholomäus im August eine Jahresrüstzeit (JaRü) auf die Beine –2015 die Dritte in Folge!
Zunächst galt es den hallischen Hauptbahnhof mit der stattlichen Teilnehmerzahl 46 mitsamt ihrer Koffer mehr oder minder zu verstopfen. Die gleichen Zustände riefen wir in Bahn und Bus hervor. Nichtsdestotrotz hätte die Zeit nicht schneller verfliegen können und wir waren in Arendsee, unserer Heimstatt für die ganze Woche. Dort hatten wir alles, um die alljährlichen Gewohnheiten wieder aufzunehmen.
Jedes Jahr spielen wir Jugger (ein bei uns sehr beliebtes Mannschafts- oder Einzelspiel mit Styroporwaffen), Volleyball und Fußball was das Zeug hält. Jedes Jahr haben wir einen See, in dem wir schwimmen können und viele begeisterte und begabte Stimmen, die zusammen singen. Es gibt immer eine Nachtwanderung, bei der sich mancher Leiter mehr gruselt als ein Kreisi und zum Abschluss ein festliches Grillen.
Manche Dinge wiederum waren in diesem Jahr einzigartig: In diesem Jahr wurde in Emilias Gruppe besonders schöner Schmuck hergestellt. Nicht jedes Jahr haben wir das Glück und die Ehre, René vom CVJM und Lottes Großeltern in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Mit ihnen kamen wir unserem Thema „Königskinder“ in der Bibel und im Alltag näher. Weiterhin stellten wir dieses Jahr einen neuen Rekord auf: Tatsachlich ist unsere Jugendarbeit so gewachsen und schon so altehrwürdig, dass wir im Alter 12-23 alles vertreten hatten.
Einzigartig und der Höhe- und Schlusspunkt unserer gemeinsamen Zeit war das Werk von Lottes Baugruppe. Sie führten uns am letzten Morgen zum Gottesdienst in den Wald. Dort hatten sie aus umgeknickten Bäumen, Ästen und Zweigen eine Kirche errichten, in der wir alle Platz fanden. Der gesamte Boden war mit Moos ausgelegt und überall leuchtete das Zeichen unserer Jugend auf den Baumstämmen. Vor unserer Abreise verbrachten wir dort eine sehr gedankenvolle und andächtige Zeit.
Am Ende der Woche war die Pflasterbox zwar leer, aber niemand war ernsthaft verletzt worden. Im Gegenteil: Wir waren zu einem Leib Christi zusammengewachsen.
Gesine Kußmann