Neuigkeiten & Aktuelles
Bericht vom Konfi-Castle
2015 – endlich das Jahr unserer Konfirmation und wir durften zum Konficastle fahren.
Vier Tage lang verbrachte unsere Konfigruppe mit anderen Konfirmanden aus verschiedenen Städten auf Schloss Mansfeld. Wir bekamen viele neue Impulse und hatten intensive Begegnungen mit Gott. Unsere Gemeindeband InParish war auch da und begleitete uns jeden Tag mit tollem Lobpreis. Wenn wir Gruppen bei bestimmten Themen bilden sollten, waren wir von unserem Konfikreis oft zusammen, was uns als Gruppe sehr zusammengeschweißt hat. Das Leiterteam dachte sich viele coole Aktivitäten aus, die auf uns Jugendliche super abgestimmt waren, sodass es nie langweilig wurde. Trotz des ganzen Spaßes hatten wir viel ruhige Zeit mit Gott ein Gespräch aufzubauen und mit anderen darüber zu reden.
Konficastle hat insgesamt unseren Glauben gestärkt und wieder ein bisschen unsere Konfirmation näher gebracht.
Antonia Grohmann
Bartholomäus in Zahlen
Zahlen sind nicht alles – aber sie verraten doch einiges. Für alle Statistik-Liebhaber und andere Interessierte hier Bartholomäus im Spiegel der Statistik von 2014. Die Angaben in Klammern stammen aus 2013 und dienen zum Vergleich.
- Mitglieder: 1.502 (1.501)
- Gottesdienste: 63 (60)
- Gottesdienstbesucher insgesamt: 8781 (8.847)
- durchschnittlich pro Gottesdienst: 140 (147)
- Die meisten Teilnehmer im GD (außer Weihnachten): am 20.04.: 271
- Die meisten Kinder im Kindergottesdienst: am 07.12.: 52
- Kollekte
• Kindergottesdienste: 1.449€ (1.736€)
• Hauptkollekte, die nach außen geht: 13.537€ (12.045€)
• Kollekte für die eigene Gemeinde: 10.821€ (11.737€)
• höchste Kollekte (außer Weihnachten): 654€ (980€)
• Kollektendurchschnitt pro Besucher: 2,94€ (2,80€) - Amtshandlungen:
• 16 Taufen
• 4 Trauungen bzw. Gottesdienste zur Eheschließung
• 7 Beerdigungen
Vorübergehend
Eine Witwe will zum Grab ihres Mannes auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Sie steigt an der falschen Stelle aus dem Bus und verläuft sich. Als sie einen Friedhofsgärtner sieht, geht sie auf ihn zu und bittet um Hilfe: „Segg mal, min Jung, kunnst du mi wiesen, wo dat Gravfeld T 51 is, dat Grav vun Puvogel?“Der Friedhofsgärtner richtet sich auf – er hatte gerade Stiefmütterchen gepflanzt -, staunt die Frau von oben bis unten an und sagt: Dat hebbt wi jo gern. Sik erst wedder utgrabbeln und denn nich mehr nah Hus hen finnen.“
Diese plattdeutsche Anekdote von der Witwe, die sich auf dem Weg zum Grab ihres Mannes verläuft und dann vom Friedhofsgärtner selbst für eine auferstandene Leiche gehalten wird, ist ein Beispiel, wie Christen mit Geschichten und Witzen zu Ostern das Osterlachen anregen. Der Tod geht vorüber, es bleibt das ewige Leben. Humor gegenüber dem Sterben? Wer ist nicht schon mal von dem Schmerz berührt worden, den der Tod zufügt? Er tut weh und uns ist nicht zum Lachen. Und es tut auch lange danach noch weh und wird nicht wieder wie zuvor, auch wenn das Leben weitergeht.
Im Evangelium des Johannes begegnen uns zwei Schwestern in Trauer um ihren Bruder. Sie sind so verstört, dass sie irreale Hoffnungen hegen. Eine sagt zu Jesus: „Wärst Du hier gewesen, dann wäre unser Bruder nicht gestorben.“ Oft machen Menschen sich Vorwürfe angesichts des Todes und spielen die Umstände mit Sätzen wie diesem noch einmal durch. Gerade bei einem plötzlichen Tod. Wäre ich doch nur dagewesen! Doch kein Gedankenspiel holt den Bruder wieder zurück. Er stinkt schon, heißt es bei Johannes drastisch. Macht euch keine Illusionen. Das es ausnahmsweise doch geht, können Sie im Neuen Testament in Johannes Kapitel 11 nachlesen.
Wundergeschichten sind Hoffnungsgeschichten. Aber uns bringt allein schon der Satz weiter: Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stürbe, und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst Du das? (Satz/Vers 25 und 26) Jesus ist auferstanden und hat den Tod wieder verlassen. Die endgültige Geltung des Todes ist in eine vorübergehende überführt worden. Jesu Auferstehung ist ein Versprechen an alle Sterblichen: Alle, die ihr Vertrauen auf Gott setzet und glaubt, werdet auferweckt werden und den Tod auslachen. Wenn Sie über den Kirchhof an einem Grabstein vorbei gehen, denken Sie daran. Er steht nur auf Zeit, aber sein Spruch wird wahr werden. Glauben Sie das?
Ralf Döbbeling
Gottesdienst am 15.03.
10.00 Uhr
Sonntag Lätare
Familiengottesdienst mit Familienabendmahl
Pfr. Ralf Döbbeling
Wegen des Familiengottesdienstes gibt es an diesem Sonntag keinen gesonderten Kindergottesdienst!
Blumenschmuck gesucht
Regelmäßige Besucher von Gottesdienst und Kirchencafé schätzen den schönen Blumenschmuck, für den unsere „gute Fee“ Martina Katzmann sorgt. Um unseren Haushalt zu entlasten, möchten wir in diesem Jahr ein Mitmach-Experiment wagen:
Haben Sie zu Hause einen Garten und können ein- oder mehrmals in diesem Jahr Blumen zur Verfügung stellen? Dann wenden Sie sich an Martina Katzmann (Mail: m.katzmann@bartho.org) – sie wird die Termine organisieren und genauere Absprachen mit Ihnen treffen. Gerne können Sie dazu auch Ihre Kontaktdaten im Gemeindebüro hinterlassen (Tel.: 0345 – 5 22 04 17 oder per Mail post@bartholomaeusgemeinde.de )
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Gemeinsam für Halle: Gebetstag mit Roger Peugh
Wer mehr über das Gebet lernen möchte ist zu einem Gebetstag am 7. März 2015 von 08:00 – 18:00 Uhr in die Evangeliumsgemeinde eingeladen.
…Seine profunde Lehre und tiefe Bibelkenntnis ist nicht einfach nur Lehre im Sinne von Wissen oder
Wissensvermittlung, sondern abgefedert und echt durch die tiefe Hingabe an die Nachfolge Jesu, durch ein
reiches Leben, reich an Erfahrungen in der Welt, in der Gemeinde und in dem Leben in einer Großfamilie.
Ablauf:
09:30 Uhr – Wie stellen wir uns Gebet vor?
10:45 Uhr – Wir können nicht nicht anbeten!
12:00 Uhr – Mittagspause (Wir halten einen Imbiss bereit.)
13:00 Uhr – Das Gebetsleben Jesu, unser Vorbild im Gebet
14:15 Uhr – Jesu Lehre über das Gebet: Sein Name, Sein Reich, Sein Wille, das tägliche Brot, Treue
Vorgestellt: Gemeindepraktikant Johannes Augustin
Johannes Augustin kommt aus der Nähe von Bad Kissingen, er ist 20 Jahre alt und studiert nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Gästehaus des CVJM in München nun im vierten Semester ev. Theologie in Erlangen. Im Rahmen dieses Studiums absolviert er derzeit ein vierwöchiges Gemeindepraktikum in der Bartholomäusgemeinde.
Wie sind Sie in die Bartholomäusgemeinde gekommen?
Eine Bekannte hat mir empfohlen, bei Pfarrer Döbbeling mein Gemeindepraktikum zu machen.
Was macht ein Gemeindepraktikant?
Ich begleite Pfarrer Döbbeling bei seinen verschiedenen Aufgaben, nehme Einblick in die unterschiedlichen Gemeindebereiche, war zu Gast im Konfirmandenkreis, bei den Senioren und Seniorinnen, habe viele Gespräche mit haupt- und ehrenamtlichen Gemeindegliedern geführt, habe an einer Sitzung des Gemeindekirchenrates teilgenommen und werde auch bei der gemeinsamen Klausur des Gemeindekirchenrates und der Koordinatoren dabei sein. Durch das Praktikum habe ich die Möglichkeit, theologische Überlegungen an der Praxis zu prüfen und umgekehrt.
Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?
Ich studiere Theologie mit dem Ziel, Pfarrer zu werden, denn mein größtes Anliegen ist es, Menschen auf der geistlichen Ebene zu helfen.
Was werden Sie im Seminar über die Bartholomäusgemeinde berichten? Was hat Sie am meisten beeindruckt?
Das große ehrenamtliche, gut strukturierte Engagement. Ich sehe hier das „Priestertum aller Gläubigen“ in einer vorbildlichen Weise umgesetzt: Es ist nicht so, dass der Pfarrer nur gibt und die Gemeinde nur konsumiert, sondern Pfarrer und Gemeinde gestalten gemeinsam – und das auf Augenhöhe. Dieses Verständnis scheint im Bewusstsein der Gemeinde fest verankert zu sein.
Haben Sie ein Lebensmotto?
Es muss nicht perfekt sein. Ich habe mir das nie bewusst zum Motto ernannt, aber das ist mir seit ein paar Jahren wichtig geworden und ich versuche danach zu leben.
Vielen Dank für das Gespräch.
Sandra Biewald
Neue Phoebe erschienen
Die neuesten Informationen und Berichte zum Gemeindeleben enthält die neue Ausgabe unseres Gemeindebriefs, die Phoebe. Sie wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte von Gemeindemitgliedern versendet und liegt dann auch in der Kirche und im Gemeindehaus zum Mitnehmen aus. Wer nicht so lange warten will, kann ab sofort die Phoebe als PDF hier herunterladen.
Gottesdienst international in der Heilandsgemeinde
Sonntag, den 08.03. um 10.30 Uhr in der Heilandskirche, Krokusweg 29
Ungarisch und rumänisch spricht der diesjährige Gast im „Gottesdienst international“ am 8. März – und auch deutsch. Zoltán Kovács stammt aus Brasov (dt. Kronstadt) in Rumänien und studiert in Klausenburg Evangelische Theologie. Er gehört der evangelisch-reformierten Kirche in Siebenbürgen an und damit zu einer Minderheit, denn die Mehrheit der rumänischen Christen gehören zur rumänisch-orthodoxen Kirche. Der Student der Evangelischen Theologie ist zur Zeit als Stipendiat des Gustav-Adolf-Werkes in Deutschland und wird im diesjährigen Gottesdienst International die Predigt halten. Mit Klängen aus aller Welt gestaltet der Jugendchor der Paulusgemeinde unter der Leitung von KMD Andreas Mücksch den Gottesdienst mit. Anschließend besteht die Möglichkeit, bei einem Imbiss mit dem Gast und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Die Heilandsgemeinde lädt seit 1994 jedes Jahr Anfang März zu einem Gottesdienst mit einem Gast aus der internationalen Ökumene ein. Anknüpfend an die Idee der halleschen Missionskonferenzen aus den 80er Jahren wurde er bisher unter der Überschrift „Missionsgottesdienst“ gefeiert. Dass Christen verschiedener Herkunftsländer und Glaubenskulturen miteinander Gottesdienst feiern ist auch im Zeitalter der Globalisierung aktueller denn je. Dies soll nun unter der Bezeichnung Gottesdienst International fortgeführt werden. Während des Gottesdienstes wird eine Kinderbetreuung angeboten.
Seniorentreff
Der nächste Seniorentreff findet am Donnerstag, den 12.03. um 15.30 Uhr im Gemeindehaus statt.
Das Thema dieses Mal: Dank mit Rückschau auf 10 Jahre Seniorentreff und Blick in die Zukunft
Herzliche Einladung!
Kinderbibeltage: Der Blick zurück
Mitten in der Winterferienwoche ist die Bartholomäus-Gemeinde bis fast auf den letzten Platz mit Groß und Klein aus vielen Familien gefüllt. Das hat seinen Grund, denn am Donnerstag, dem 05.02., läuteten 16.30 Uhr die Glocken zum Abschlussgottesdienst der diesjährigen regionalen Kinderbibeltage. Dort erfuhren die Eltern in Form eines Singspiels, was ihre Kinder in den letzten Tagen beschäftigt hatte:
Drei Tage lang trafen sich 85 Kinder vorwiegend aus der Laurentius-, Petrus- und Bartholomäusgemeinde, um Mose und dem „Geheimnis des brennenden Dornbuschs“ auf die Spur zu kommen. Ein groß
es, fleißiges Team aus hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern aus den drei Gemeinden haben an den drei vollen Tagen den Kindern mit einem Mitmachtheaterstück, Liedern, Gruppenarbeit, Kreativangeboten, Tänzen, Spielen, und Vielem mehr diese spannende Geschichte der Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft erlebbar gemacht. Der Film „Der Prinz von Ägypten“ im Luxkino, die köstliche Verpflegung, der Aufenthalt in den angrenzenden Parks und auf den Spielplätzen sowie die vielen unterschiedlichen Kreativ- und Spielstationen sorgten für viel Abwechslung, Kurzweil und Wissenswertes. Wann erlebt man schon, ausgestattet mit selbstgebasteltem Kopf- und Halsschmuck, bemaltem und bedrucktem passenden Gewand und Tuch, einem Mosequartett oder Dolch im Gürtel, wie man innerhalb von 8 Minuten aus einer Handvoll Getreidekörnern sein eigenes Fladenbrot zum Essen in der Hand hält? In der Nacht des Auszugs aus Ägypten mußte es schnell gehen, deshalb das ungesäuerte Brot, das bis heute beim Passafest der Juden gegessen wird. Diese und andere Traditionen des jüdischen Passafestes konnten die Kinder an einer der Stationen beim Abschlussfest kennenlernen und erleben.
Der hebräische Gottesname, der auf unseren Namensschildern stand, bedeutet sinngemäß „Ich bin immer für dich da“. Mit diesem Geheimnis im Herzen, ja mit dieser Gewissheit konnten nun Große und Kleine frisch gestärkt in ihren Alltag zurückkehren.
Ein großes Dankeschön gilt allen Helfern für die Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung der Tage, den Eltern für das reichhaltige Festessen und den Kindern für ihre Freude und ihr Interesse, welches sie mitgebracht haben.So wurden die Kinderbibeltage zu einem bereichernden Erlebnis für alle Beteiligten.
Christine Rehahn
Gottesdienst am 08.03.
Weltgebetstag am 06. März

„Blessed“, Chantal E. Y. Bethel/ Bahamas, © Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V., www.weltgebetstag.de
Am Freitag, dem 6. März, feiern wir den diesjährigen Weltgebetstag. Er wurde diesmal von Frauen der Bahamas vorbereitet.
Große Vielfalt auf kleinem Raum: so könnte ein Motto der Bahamas lauten. Der Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti besteht aus 700 Inseln, von denen nur 30 bewohnt sind.
Traumstrände, Korallenriffe und glasklares Wasser machen die Bahamas zu einem Urlaubsziel für Tauchbegeisterte und Sonnenhungrige. Typisch für den Inselstaat sind aber auch sein Karneval mit farbenprächtigen Umzügen und viel Musik, kulinarische Leckereien aus Meeresfrüchten und Fisch und vor allem seine freundlichen Menschen.
Aber es gibt auch Schattenseiten im karibischen Paradies: Die Bahamas sind extrem abhängig vom Ausland (besonders vom Nachbarn USA) und erwirtschaften über 90% ihres Bruttoinlandsprodukts im Tourismus und in der Finanzindustrie. Der Staat ist zunehmend verschuldet; zweifelhafte Berühmtheit erlangte er als Umschlagplatz für Drogen und Standort für illegale Finanz-Transaktionen. Auch der zunehmende Rassismus gegen haitianische Flüchtlinge sowie Übergriffe gegen sexuelle Minderheiten kennzeichnen die Kehrseite der Sonneninseln.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides greifen die Weltgebetstagsfrauen in ihrem Gottesdienst auf.
Er findet für unsere Region diesmal in der Bartholomäus-Gemeinde statt und beginnt um 18.00 Uhr.
Neues Terminblatt verfügbar
Angebote für Kinder im März
Herzliche Einladung zum Kinderbibeltreff für Kinder im Grundschulalter: Treffpunkt ist jeweils um 15.30 Uhr in der Kirche.
- Mittwoch, den 04.03.
- Mittwoch, den 18.03.
In den Wochen dazwischen gibt es mittwochs den Kinder-Fantasie-Treff: Treffpunkt ist jeweils um 15.30 Uhr im Gemeindehaus.
- Mittwoch, den 11.03.
- Mittwoch, den 25.03.
Predigten
Predigten zum Herunterladen.





