Neuigkeiten & Aktuelles

L wie Lieblingsorte

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Wie ist ein Lieblingsort eigentlich zu genau dem geworden: einem Lieblingsort? Zu einem Ort, den ich liebe, der mir lieb geworden ist?

Vielleicht war es Liebe auf den ersten Blick wegen einer Blütenpracht, eines Sonnenuntergangs, einer Felsformation oder einer Reflexion auf dem Wasser. Vielleicht lag es an der Stille. Oder an einer gemeinschaftlichen Unternehmung. Sei es ein Picknick, eine Geburtstagsfeier oder ein Saaleufergottesdienst.

Ein Lieblingsort ist mit Erinnerungen verknüpft. Und wird immer wieder aufgesucht. Ein Sehnsuchtsort vielleicht. Ein Ort zum Auftanken, Aufatmen, Toben, Spielen, Gedankenschweifenlassen.

Lassen wir uns von der Atmosphäre solch eines Ortes anziehen. Lassen wir andere daran Anteil haben. Lassen wir uns Anteil geben, was anderen lieb geworden ist, und lauschen wir den Geschichten, Wünschen und Plänen.

Dorothea Vogel

K wie Kindergottesdienste

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

„Gott kennen lernen von Anfang an“: Nach diesem Buch und Motto kam vor gut 20 Jahren der Kindergottesdienst für die ganz Kleinen mit ihren Eltern zustande. Für die 0- bis 3-Jährigen, die heute ganz selbstverständlich „Bartholomäuse“ heißen. Das ist Verkündigung des Evangeliums von klein auf. In Liedern und durch Begreifen Gott als Schöpfer und Jesus kennen lernen. Geschichten aus dem Alten Testament nachspielen und einfach weitersagen. Einfache Gebete und Segen mit Gesten begleiten, die in den Alltag mitgehen und in die nächsten Gruppen.

Seit circa zwölf Jahren folgen die „Maximäuse“ für die größeren Kinder. Sie können anfangen, über Gott und ihre Erlebnisse zu erzählen. Sie können ihre Fragen stellen und ihre Ideen äußern. Ihre Verbindung zu Gott wird gestärkt und wächst mit den Kindern mit.

Was die älteren Kinder ab dem Vorschulalter mit Gott und untereinander verbindet, lässt sich an Bändern gedanklich vorstellen. Solche ein Band ist wichtig, weil es in der Gemeinschaft hält. Und wenn die Kinder zusammenhalten, sind sie eine richtige Bande. Deshalb wurde der Kindergottesdienst für die Älteren vor etwa acht Jahren in „Bartholobande“ umbenannt.

Überall wird Gottes Wort gesät, Vertrauen aufgebaut und die christliche Gemeinschaft erlebbar. Das Schild vor der Bartholomäus-Gemeinde lädt sonntags zu den Kindergottesdiensten in drei Altersgruppen ein.

Lassen wir diese Einladung in die Stadt hinein klingen. Lassen wir uns zur Mitarbeit (hier oder an anderer Stelle) anstiften. Lassen wir uns zum Gebet für unsere Jüngsten bewegen und Gott für jedes einzelne Kind danken.

Dorothea Vogel

J wie Jugendliche

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Wenn die ehemaligen kleinen und großen Mäuse dem Bandenalter entwachsen sind, sind sie Jugendliche. Sie treffen sich in ihren Kreisen, haben eine eigene Empore und gestalten JuGos, sprich Jugendgottesdienste. Sie treffen mit ihrer Konfirmation eine Entscheidung für ein Leben mit Gott. Sie haben ihre Fragen und suchen nach Antworten. Sie gestalten ihren Lebensweg mit und folgen Vorbildern nach.

Wo gibt es diese Vorbilder im Glauben? Wo sind Erwachsene glaubwürdige Zeugen? Wo bilden Gleichaltrige eine Gemeinschaft?

Wer hört zu und denkt mit und trägt mit, wenn es im Leben unbequem, unruhig oder unsicher wird? Wer lässt sich ansprechen, spricht Mut zu oder Wahrheiten aus? Wer tröstet und freut sich mit? Was können die Älteren den Jugendlichen mit auf den Weg geben? Und umgekehrt?

Dorothea Vogel

I wie Ideen und Initiativen

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Sich etwas vorzustellen, was noch nicht ist, zeichnet uns Menschen aus. Etwas im Voraus Wirklichkeit werden zu lassen, gedankliche Wirklichkeit, gehört zum Menschsein dazu. Wir können mehrere Möglichkeiten in Gedanken durchspielen, bevor wir etwas tun und uns dann für eine Möglichkeit entscheiden. So hat Gott uns geschaffen. Und mit der Gabe des Heiligen Geistes gibt Gott uns quasi eine Zugabe obendrauf. Wir können etwas wahrnehmen, was noch nicht vollendet ist. Gott gibt uns Anteil an seiner Wirklichkeit. Gott schenkt uns eine Idee von seinem Reich – mitten in dieser Welt.

Als Gottes Geschöpfe sind wir selbst schöpferisch begabt und haben Ideen, Geistesblitze, Visionen und die Sehnsucht nach mehr. Nach mehr sichtbarem und erlebbarem Reich Gottes. Gott gab uns den Lebensatem und er in-spiriert uns täglich neu.

Wo habe ich solch eine Inspiration schon erlebt? Wo wurde eine Idee geboren, die nicht nur aus mir selbst heraus kam?

Und dann – nach Prüfung, Gebet, Gespräch mit Geschwistern im Glauben – dann braucht eine Idee eine Initiative, um erlebbare Wirklichkeit zu werden. So wie die „Suppe zum Mittag“ im letzten Jahr. Oder der Kindergottesdienst für die Allerkleinsten vor 20 Jahren. Oder der Erprobungsraum „Steiler Berg“, die Silvesterfeier der Gemeinde …

Welche Initiativen fallen mir ein, die in den letzten Jahren entstanden sind? Was habe ich mit aufgebaut? Welche Idee schlummert bereits in mir?

Atmen wir doch erst einmal tief ein und lassen uns von Gottes lebensspendendem Atem erfüllen. Lassen wir uns neu vom Heiligen Geist füllen und seinem Feuer Raum geben. Lassen wir uns auf die Probe stellen und erproben eine Idee miteinander, indem wir die Initiative ergreifen.

Dorothea Vogel

H wie Hauskreise und Heimat und Halt

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Hauskreise sind spezielle Gruppen in der Gemeinde, aus der Gemeinde heraus oder gemeindeübergreifend. Auch dort gilt, dass Jesus mitten unter ihnen ist, der Heilige Geist wirkt, Gottes Wort Gewicht hat.

Hauskreise sind quasi Kirche für Zuhause, mitten in der Woche, mitten im Alltag. Dort begegnen sich Menschen. Dort treffen Sonntag und Alltag aufeinander. Dort wird Leben geteilt und gestaltet. Es wird geredet und geschwiegen, geweint und gelacht. Vielleicht gesungen, gebetet, gesegnet. Vielleicht diskutiert und erörtert. Vielleicht Zeugnis gegeben und Evangelium weitergegeben.

So können Hauskreise auch Heimat sein, geistliche Heimat. Heimat ist auch der Ort, wo ich lebe und bin. Bestimmte Personen, Gebäude und Plätze können für mich Heimat sein. Der Stadtteil ist Heimat, aber auch darüber hinaus. Es ist schön „heimzukommen“, Geborgenheit zu erleben, loslassen und echt sein zu dürfen. Unser Herz schlägt ruhiger, wenn unser Navi uns „nach Hause“ gebracht hat. Unser Herz schlägt ruhiger, wo es sich zu Hause weiß. Gott möchte solch ein Zuhause für uns sein. Schon jetzt und dereinst, wenn wir „heimgehen“ werden.

Eine Heimat bei Gott zu haben, sich bei Gott beheimatet zu wissen, gibt Halt in allen Lebenslagen. Wie ein Haltegurt oder ein Sprungtuch. Gerade, wenn sich Heimat verändert, wir uns heimatlos fühlen oder unsere Heimat verlassen haben. Freiwillig oder unfreiwillig. In Gott geht der Ort mit uns mit, wo wir uns geborgen und gehalten wissen.

Lassen wir uns auf Gott ein, der uns halten will und kann. Lassen wir andere aus diesem Halt heraus bei uns Heimat auf Zeit finden, denn wir sind alle auf der Durchreise. Lassen wir uns auf Kreise ein, öffnen unsere Häuser, Gärten und Höfe und lassen Jesus mitten unter uns sein und wirken und Gemeinschaft stiften.

Dorothea Vogel

G wie Gruppen und Gaben

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen, sagt Jesus uns zu.

Das gilt sowohl in Gebetskreisen, Andachten und Gottesdiensten als auch in allen Gruppen, die sich aus der Gemeinde heraus bilden. Jesus liebte, belebte und begründete Gemeinschaft. Immer wieder. Er berief Menschen in seine Jüngerschaft, egal, ob sie Geschwister, aus der selben Stadt oder aus verschiedenen Orten stammten. Er stiftete Beziehung, als er Johannes und seine Mutter Maria einander zuordnete. Er bezeichnete Menschen als seine Geschwister, die Gottes Wort hörten und taten. Er setzte das Abendmahl ein. Seitdem kommen Menschen unabhängig von ihrer weltlichen Einordnung zusammen. Jesus führt zur Gemeinschaft, er führt Menschen in Gruppen zusammen.

Welche Gruppen in der Gemeinde kenne ich? An welcher habe ich Anteil? Was verbindet uns? Thema, Musik, Lebenssituation, Vision, Fragen? Welche Gruppe könnte es auch geben? Was könnte ich begründen?

Welche der Gaben eingebracht werden, macht die Gruppe bzw. die ganze Gemeinschaft/Gemeinde aus. Welche Gaben habe ich? Was ist mir angeboren? Was habe ich erlernt und eingeübt? Was hat mir der Heilige Geist mitgegeben?

Und wie finde ich es heraus? Wen frage ich? Wo lese ich nach? Was höre ich im Gebet?

Wir sind einzigartig gemacht und begabt von Gott. Lassen wir uns darauf ein, unsere Begabungen und Talente einzubringen. Lassen wir den Heiligen Geist durch uns wirken. Lassen wir unsere Fähigkeiten wie bunte Pinsel tanzen, damit sie hier und jetzt ein farbiges Bild des Reiches Gottes in unsere Stadt malen.

Dorothea Vogel

F wie Friede

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Frieden, Frieden hinterlasse ich euch. Meinen Frieden gebe ich euch, euer Herz verzage nicht.

Mit dem Frieden im Herzen beginnt der Frieden auf der Welt. Mit dem Frieden in meinem Herzen beginnt Frieden in meiner Welt.

Muss ich dazu nur durch die Friedenstraße gehen? Oder über den Friedhof? Mich in den Gottesdienst setzen und darauf warten, dass das Wort Friede mehrmals in der Liturgie und beim Segen genannt wird?

Wahrscheinlich nicht. Aber wahrscheinlich ein guter Anfang. Indem ich bewusst gehe und meine Umgebung wahrnehme – in jeder Straße, auf jedem Hof – verändert sich etwas bei mir. Ich sehe mehr, ich werde aufmerksamer, freue mich oder bin dankbar. Ich bemerke Menschen, höre Gesprächsfetzen, sende ein Lächeln aus oder gebe eine Auskunft nach dem Weg. Ich begegne anderen.

Natürlich kann das auch anstrengen, stören, Kraft kosten, was nicht nach Frieden klingt. Doch oft schenkt Gott friedvolle und fröhliche Momente. Einen Augenblick himmlischen Friedens. Ich bemerke auch Gottes Wirken und Gottes Reden immer mehr, wenn ich aufmerksam und doch ganz bei mir bin. Dann gesellt sich Gott still und leise dazu und spricht zu meinem Herzen Worte der Zuwendung, des Trostes, der Liebe und des Friedens. Dann wird es ruhig in mir, denn Gott ist da.

Lassen wir unser Herz spazieren gehen, sei es in Reichardts Garten oder auf dem Ochsenberg, in der Talstraße oder am Riveufer. Lassen wir unsere Augen schweifen über die Vorgärten und die Saale, die Gesichter der Nachbarn und Besucher. Lassen wir unsere Ohren sich öffnen für Vogelgezwitscher, für das leise Säuseln des Windes und für Gottes Zusage: Schalom sei mit dir – Friede und Heil!

Dorothea Vogel

 

E wie Evangelium

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Wie, es gibt heute noch gute Nachrichten? Was kann ich berichten, was gut ist? Oder was gut tut?

Die eine gute Nachricht Gottes für uns muss sich immer wieder neu bewahrheiten. Gott liebt uns und will uns nahe sein. Gott ist gerecht, gnädig und barmherzig. Gott wünscht sich das Gute, ja, das Beste für uns. Gott möchte uns versorgen und schützen, heilen und inspirieren. Uns und alle Menschen.

Wo vertrauen wir uns dieser Selbstmitteilung Gottes an? Wie geht das? Und wie können wir darüber reden?

Wo halten wir Gott auf Abstand und haben lieber alles selbst in der Hand? Wo sind die Gleichnisse und Heilungsgeschichten nur noch Geschichten oder gar Geschichte?

Wie erreicht uns ein Wort, das uns vertrauen lässt? Wo hören wir eine Botschaft, die uns unter die Haut geht und unser Herz öffnet? Wie und wo erzählen wir sie weiter? Wo handeln wir danach?

Lassen wir uns rufen, Botschafter zu sein: Gott liebt und will dich! Ein Kind ist geboren. Gloria! Der Herr ist auferstanden! Halleluja! Ja, auch für dich. Der Heilige Geist komme über dich! Gott segne dich mit der Liebe Jesu! Gott, der in Ewigkeit regiert, gebe dir Frieden!

Dorothea Vogel

 

D wie Dynamik

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Auch wenn man im Schaukelstuhl sitzt, kann man sich viel bewegen, allerdings kommt man dabei kaum von der Stelle. Und wenn doch, am ehesten rückwärts. Kraft und Antrieb alleine nützen nicht viel. Es braucht eine Richtung, in die die Kraft wirkt. Aber ohne Kraft kommt nichts in Bewegung.

Wenn Jesus Menschen begegnet ist, hat er Menschen gekräftigt, indem er sie geheilt, befreit, neu belebt, berufen oder gesandt hat. Er hat Kräfte frei gesetzt und dabei ist auch Kraft von ihm ausgegangen. Anziehungskraft. Jesus war attraktiv im Wortsinn. Und seine Worte haben den Menschen neuen Lebenssinn oder Lebensmut gegeben. Durch seine Stärkung und Befähigung nahm ihr Leben oft eine andere Richtung oder fing neu an. So wirkt Gott auch noch heute. Denn Gott ist ein lebendiger, ein dynamischer Gott.

Wir erleben auch, dass es Spannungen gibt, wenn wir als Gotteskinder leben! Untereinander und in uns selbst. Solche Spannungen auszuhalten, ist anstrengend, aber auch herausfordernd. Wie beim Bogenschießen wird eine aufgebaute Spannung ausgerichtet und die aufgestaute Kraft verwandelt sich in eine starke Dynamik. Der Pfeil bewegt sich rasant auf sein Ziel zu.

Lassen wir unsere Spannungen zu zielgerichteten Bewegungen und Handlungen werden. Kräftigen wir einander und andere. Richten wir uns auf Gott aus, der uns mit seinem Atem belebt und mit dem Heiligen Geist antreibt.

Dorothea Vogel

C wie Christus

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Als wir getauft wurden, geschah dies im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Wir empfingen das Zeichen des Kreuzes auf der Stirn und auf der Brust bzw. auf dem Herzen. Seitdem gehören wir Christus, dem Gekreuzigten und Auferstandenen. Wir wurden in seinen Tod und seine Auferstehung mit hineingetauft, damit wir leben.

Dieses Leben mit und aus Christus gilt es täglich zu gestalten. Was heißt das heute für mich? Was erinnert mich daran? Wie zeigt sich das in meinem Sein, in meinem Tun und Lassen?

Zeige ich mich – den Menschen um mich herum? Zeige ich mich Christus – wie ich heute bin? Darf seine Gegenwart mich erfassen und leiten, erfüllen und in Frieden leben lassen? Wie und wo komme ich zur Ruhe bei Christus? Wo höre ich seinen Ruf „Komm!“ und wie folge ich ihm?

Lassen wir das Sakrament der Taufe kräftig und sichtbar und hörbar werden. Lassen wir uns täglich neu geboren auf Gott ein. Lassen wir unser Leben erneuern und immer wieder aufstehen.

Dorothea Vogel

B wie Beten und Bewahren

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Im Beten wenden wir uns Gott zu. Unsere Worte, Situationen und Gebetshaltungen sind so unterschiedlich wie wir selbst. Im gemeinsamen Ausrichten auf Gott (auch an unterschiedlichen Orten zu unterschiedlichen Zeiten) hat das Beten ein Ziel. Viele Formen richten sich auf ein Ziel aus. So richten wir uns auf Gott aus. Im Reden. Im Schweigen. Im Hören.

Manchmal erleben wir direkt, wie sich Gott uns zuwendet. Manchmal hören wir eine Antwort erst später. Aber unsere Haltung des Ausrichtens macht schon jetzt einen Unterschied. Es wird Gottes Kraft spürbar und sichtbar. Insbesondere wenn wir uns gemeinsam in einer Sache, einem Anliegen auf Gott ausrichten. Das ist vergleichbar mit einer Metallstange, die nicht magnetisch ist. Wenn sie aber längs ins Magnetfeld gehalten und mit einem Hammer darauf geschlagen wird, richten sich die Metallteile längs zum Erdmagnetfeld aus und die Stange wird magnetisch. Der Magnetismus aller kleinen Teile wirkt in eine Richtung und wirkt anziehend auf das Umfeld.

Lassen wir uns doch aufs Beten ein. Beten wir gemeinsam für diesen Stadtteil und bitten Gott um sein Wirken. Lassen wir unser Herz und den Heiligen Geist Zwiesprache halten. Lassen wir uns magnetisieren und anziehend für unsere Umgebung werden.

Wir alle wurden in eine Welt hineingeboren, in der wir bestimmte Dinge vorfanden. Vieles, was wir vorfanden, haben die Menschen vor uns bewahrt. Manches hat sich bewährt, manches war einzigartig, manches nützlich, manches ortstypisch und manches früher mal neu. Wir verdanken den Bewahrern, was wir vorfanden. Das gilt für Gebäude, Bücher, Straßen, Gärten, Liedgut, Gebete, Gesten, Essen, Feste und das Entschuldigungsagen.

Was wollen wir weiterhin bewahren? Was hat sich nicht bewährt? Und was bewahre ich im Herzen oder in der Erinnerung? Wo ist ein Schrank oder eine Vitrine ein passender Aufbewahrungsort? Und wo geht Bewahren nur durch Tun? Denn Wichtiges sollen wir zum Gedächtnis tun!

Lassen wir uns doch durch den Kopf gehen, was wir bewahren wollen. Besinnen wir uns auf Bewährtes. Lassen wir uns zeigen, was anderen wichtig ist. Und lassen wir uns immer wieder von Jesus zum Abendmahl einladen.

Dorothea Vogel

A wie Ängste und Auftrag

Im Zukunftsprozess mit der Petrus-Gemeinde wollen wir in den Blick nehmen, was uns eigentlich wichtig ist, wenn wir an unsere Kirche, an Gemeinde und an Glaube und Dienst für andere denken. Auf dem zugehörigen Arbeitsblatt lassen sich die Gedanken festhalten, die nach und nach beim Lesen der Impulse von A bis Z entstehen.

Es braucht etwas Mut, um sich seinen Ängsten zu stellen. Doch dann bringt es nach einem zumeist kurzem Schmerz Klarheit und Befreiung.

Was also sind meine persönlichen Ängste, wenn ich an die Gemeindeentwicklung denke? Wovor fürchte ich mich? Was könnte mir fehlen? Sind es vielleicht vertraute Menschen und Orte? Oder lieb gewordene Abläufe, Texte, Gebete und Lieder? Muss ich meinen Sonntag umstrukturieren? Habe ich besondere Bedürfnisse, die vielleicht übersehen werden? Habe ich mich angepasst und mit dem Bestehenden als „richtige Ordnung“ eingerichtet? Sind andere Bereiche in meinem Leben gerade turbulent oder in Veränderung, sodass ich Sicherheit und Halt suche; sodass ich unsicher und erschüttert werden, wenn ich mich Neuem stelle?

Lassen wir den Blick auf diese oder andere Ängste zu, dann lernen wir etwas über uns selbst. Lassen wir Gespräche darüber zu, können wir Verständnis oder Ermutigung erhalten. Lassen wir Gott hineinwirken, kann seine Liebe unsere Angst heilen. Gottes Liebe lädt uns ein, uns einzulassen auf den Weg mit und zu ihm. Gott erinnert uns, dass wir auf dem Weg noch sind …

Es braucht Klarheit und Hineinspüren in unsere Zeit, in die Menschen, die in diesem Teil der Stadt leben (wohnen, arbeiten, zur Schule gehen, Urlaub machen usw.), um unseren Auftrag zu erkennen.

Welchen Auftrag haben wir hier? Welchen Auftrag als Gemeinschaft, als Kleingruppen, als Einzelne? Und wie lautet dieser Auftrag heute und in 10 Jahren und in 20 Jahren? Er wird sich wandeln. Es gibt nicht die eine Antwort. Weshalb wir groß fragen und denken sollten und dann in kleinen Schritten den jeweiligen Wegabschnitt gehen.

Was haben wir auf dem Herzen? Was sehen wir, was Menschen brauchen? Wo und worauf werden wir angesprochen? Und was antworten und wie reagieren wir? Wo werden wir als Christenmenschen erkennbar – einfach, weil wir da sind; weil wir tun, was wir tun? In Begegnungen, wo Hilfe, ein Wort oder ein Ort gebraucht werden? Wie wird unser Glaube in der Woche sichtbar?

Lassen wir uns rufen in die Nachbarschaft, auf die Straßen und Brücken und Spielplätze. Lassen wir uns ein, wenn jemand etwas aufbauen oder weiterführen will mit unserer Hilfe. Lassen wir uns von Gott senden, dorthin, wo er uns als nächstes haben will.

Dorothea Vogel

Gottesdienst am 2. Juli

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
4. Sonntag nach Trinitatis
Predigtgottesdienst
Dorothea Vogel

Wir planen, den Gottesdienst live auf YouTube zu streamen.

Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.

Danach herzliche Einladung ins Kirchencafé!

Informationen zu den Kindergottesdiensten

Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.

  • Bartholomäuse (Kinder von 0-3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
  • Maximäuse (Kinder von 4-6 Jahren): findet regulär statt
  • BartholoBande (Kinder ab der 1. Klasse): findet regulär statt

Kollektenzwecke

Die Kollekte in den Holzschalen am Ausgang sammeln wir an diesem Sonntag für das Kiran-Kinderhaus in Nepal. Unsere Kindergottesdienste haben seit vielen Jahren eine Patenschaft für dieses Projekt, das Mädchen aus der untersten Gesellschaftsschicht eine neue Perspektive für ihr Leben bietet und ihnen eine gute Ausbildung ermöglicht. Bitte helfen Sie mit Ihrer Kollekte, dass wir dieses Projekt auch zukünftig finanziell unterstützen können.

Herzlichen Dank für Ihre Gabe!

Digitale Kollekte
Wenn Sie nicht am Gottesdienst teilnehmen können, aber trotzdem spenden wollen, können Sie das über Paypal tun, dort ist ein Konto für unsere Gemeinde eingerichtet. Diese Spende wird der Reihensammlung hinzugefügt.

Sommerserenade

Am Samstag, 1. Juli 19.00 Uhr gestalten Musizierende aus den Gemeinden Bartholomäus, Petrus und Laurentius in der Laurentiuskirche ein abwechslungsreiches sommerliches Programm. Beteiligt sind der Chor CantoDrei, das Orchester Ludens in Gaudium, die Laurentius-Bläser und der Jugendchor.

Seminarbetreuung für den Steilen Berg gesucht

Für den Seminarbetrieb im Steilen Berg ab Mitte August ́2023 suchen wir eine Person zur Betreuung von Seminaren.

Als Gründer:innenHaus Steiler Berg ist unser erstes Anliegen, dass Gründer:innen und andere Mietende im Haus einen produktiven und inspirierenden Ort haben, der sie in ihrer Gründung und Arbeit voranbringt. Dazu gehört aber auch der Seminarbetrieb, der nicht nur hilft das Haus mit zu finanzieren, sondern auch das Netzwerk erweitert, das für Gründer:innen eine wichtige Ressource darstellt.

Deine Aufgaben

  • Vorbereitung der Räume für die Seminargruppe inkl. Kaffee & Snacks
  • Begrüßung der Gruppe und Absprachen mit der Seminarleitung
  • Nachbereitung der Räume inkl. der genutzten Küche

Dein Profil

  • Flexibilität und im besten Fall räumliche Nähe zum Giebichenstein Viertel
  • Verbindlichkeit – die einzelnen Termine werden monatlich vereinbart
  • Klare Kommunikation und selbstständige Arbeit sind Voraussetzung

Arbeitsumfang & Aufwandsentschädigung (über Ehrenamtsvereinbarung)

  • Pro Seminartag rechnen wir ca. 2 Std Arbeitsumfang
  • jeweils 1h zur Vorbereitung (bis 9 Uhr) & Nachbereitung
  • Pro Seminartag zahlen wir eine Ehrenamtspauschale von 25€

Interesse oder Rückfragen? Dann melde dich bei Jan-Micha Andersen

Hier kannst du die Ausschreibung zum Weitergeben auch als PDF herunterladen.

Update 23.08.23: Es haben sich ausreichend Personen gefunden.

Predigten

Predigten zum Herunterladen.

Alle Predigten anzeigen . . .

Aktuelle Downloads

Aktuelle Downloads zu Gottesdiensten, Veranstaltungen etc.

Hier erfahren Sie mehr…