„Wege aus der Brüllfalle“ – ein Elternkurs

Herzliche Einladung zum Elternkurs am Donnerstag, 2. 12. 2010 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Bartholomäus.

Thema:  „Wege aus der Brüllfalle“ – Wenn Eltern sich durchsetzen müssen

Einmal nett und höflich, zweimal nett und höflich, dreimal nett und höflich … Aber das Kind reagiert gar nicht und macht seelenruhig mit dem weiter, was es angefangen hat. Die meisten Eltern kennen diese Situation. Aber wie löst man sie?

Naturgemäß steigt die Aggression mit jedem Mal, also wird man lauter. Und wenn die Kinder trotz letzter Warnung immer noch nicht hören, schreit man eben los! Das hilft wenigstens, man hat es ja im Guten versucht.

„Wege aus der Brüllfalle“ zeigt als Film diese heiklen Alltagssituationen ungefiltert und erleichtert so den Einstieg in ein offenes Gespräch über schwierige Alltagssituationen.

Es wird ein Konzept vermittelt, mit dem in einfachen und nachvollziehbaren Schritten Eltern lernen können, sich ohne Brüllerei und Androhung von Gewalt durchzusetzen und dennoch ihre Kinder respektvoll zu behandeln. …

Leitung: Reinhard Grohmann

Ergebnisse der Gemeindefreizeit …

Die unten stehenden Stichworte wurden auf der Gemeindefreizeit 2010 auf Schloss Mansfeld vor dem Hintergrund der Fragen auf Moderationskarten zusammengetragen und bei der Abschrift teilweise zusammengefasst.

Welche Form oder Methode hilft mir, den Glauben im Alltag zu leben?

Musik:

Taizé- Gesänge, klassische geistliche Musik (Choräle) hören, christliche moderne Musik hören beim Bügeln, Autofahren, Routinearbeiten, Lobpreismusik hören und singen

Texte:

Spruchkarten, Aufkleber, Lieblingsbibelvers sichtbar aufhängen, Gesangbuch (Psalter), „Aufatmen“ (Zeitschrift) lesen, Herrnhuter Losung lesen, Stille Zeit (5-10 min Bibel lesen), Morgenandacht, tägliche Bibellese (nach Bibelleseplan)

Gemeinschaft:

Warten darauf, wen und was Gott mir als Nächsten zeigt, Hauskreis, Leben in der Hausgemeinschaft, Austausch über Bibeltexte: Bereicherung und Inspiration, für praktische Lebensfragen Geschwister fragen und Bibel wälzen, Gespräche über Werte und Verhaltensweisen, intensive Zweiergespräche über Glaubens- und Lebensfragen

Gebet:

Beten überall und in jeder Situation, Konkrete Gebete für direkte Anliegen, Kurzspaziergang und ein Gespräch mit Jesus, tägliche Stoßgebete als Eltern, mit Kindern abends beten und Tag Revue passieren lassen, Gebet bei den Mahlzeiten bzw. Singen vor dem Essen, Kinder beim Abschied in Kita segnen, Morgengebet (z.B. Luthers Morgensegen), Abendgebet, Routinearbeiten mit Gebet verknüpfen (Wäsche legen, in der Schlange stehen etc.), Reden mit Gott beim Sport,

Sonstiges: Weckzeit auf Morgenandacht im Radio programmieren, Vorbereitungen zu (Kinder-) Gottesdiensten

Welche konkrete Herausforderung ergibt sich aus dem Tag für die Gemeinde?

– Thesen für „lebendige Gemeinde“ in Hauskreisen weiter bearbeiten (Wo bringt uns das weiter?)

– in den Hauskreisen den Blick auf die Gesamtgemeinde stärken (z.B. durch entsprechende Themen zu Werten)

– Erspüren, erfragen, erbeten welche Werte sollen in unserer Gemeinde Priorität haben? (Austausch darüber mit Gemeindeleitung und Hauskreisen u.ä.). Weiterarbeit auf allen Gemeindeebenen.

– Weiterarbeit an den Werten (Themenpredigten, Phoebe, Hauskreise, Koordinierungskreis)

– Die vorhandene gute Struktur muss mit geistlichem Leben gefüllt werden

– Mission soll durch Menschen geschehen nicht durch Aktionen.

– Das Netz von Anteilnehmen und Anteilgeben enger knüpfen, damit keiner hindurch fällt.

– auf Fremde zugehen

– Nächstenliebe leben (Hebr. 10, 24)

– Wie wecken wir die Sehnsucht nach den Geschwistern?

– Gemeindesituation aus Sicht der 17 Thesen analysieren

– Leitbild prüfen

– Brauchen wir einen Bibelkreis?

– „Subotnik“ – gemeinsamer Arbeitseinsatz am Samstag

Was erwarte ich vom Gottesdienst für meinen Alltag?

– Trost und Ermutigung für den Alltag

– Kraft tanken, neue Energie

– zur Ruhe kommen, in Einklang mit mir kommen

– Sicherheit z.B. durch Liturgie

– Gemeinschaft

– durch Gottes Wort berührt und herausgefordert werden

– Bilder! Die Predigt soll mich mit einem Bild begleiten

– praktischen Zugang zur Bibel gewinnen

– Kirchencafé als Austauschmöglichkeit

– Bewussteres Sündenbekenntnis

– Raum für Kreativität

– persönliche Reaktion auf das Angesprochensein vom Wort Gottes

– Gemeinschaftserlebnis beim Abendmahl

– Segnungsdienst: Anlaufstelle des Gebetes um persönliche Anliegen

Welches Beispiel fällt mir ein, wo ein Gottesdienst Folgen bis in den Alltag hatte?

– Befreiung von einer Last, die zwischen mir und Gott stand

– Stärkung und Kraft durch Lieder, Liturgie und „Kinderauszug“

– liebevolle Atmosphäre im Gottesdienst

– offener Zugang auf Neue beeindruckt diese

– Gottesdienstthema: Viele Glieder ein Leib hilft für Gemeindeverständnis

– Mut zu Verabredungen und Gesprächen

– Konkrete Ermutigung zu Schritten, die mir schwer fallen

– Lachen im Gottesdienst beflügelt für den Alltag

– Abiturklasse ging zum Abendmahl (DDR)

– Kein Lästern mehr nach „Lügenpredigt“

– Predigt eines heimatlosen Missionars über Heimat im Himmel

– Gesang im Gottesdienst in anderer Form als Ohrwurm

– Facebook – Diskussion nach Herrn Gessners Äußerung über Islam im Gottesdienst

– Einzelheiten aus Predigten

– Themenstichworte aus der Predigt schaffen es manchmal bis in den Alltag

– Im Gottesdienst Adressen ausgetauscht – Familien später besucht

– Hochzeitsgottesdienst

– Integration von Zuzüglern mit Gottesdienst – Öffnung und Verjüngung

– Korrektur von Gedanken und Tun

– „Bekehrung“

Helfer aus dem Paradies

A&BAndreas Schmalz zählt seit seiner Taufe 1967 zur Gemeinde und wuchs durch Christenlehre, Junge Gemeinde, Konfirmation in ihr auf. Birgit Pfeil kam 1990 nach Stationen in Schneeberg und Chemnitz nach Halle. Seit 1998 wohnen Birgit und Andreas zusammen in der Seebener Strasse 192.

Neben der tatkräftigen Hilfe bei Arbeitseinsätzen aller Art sind Birgit und Andreas regelmäßig verantwortlich für das Kirchencafé nach dem sonntäglichen Gottesdienst und sorgen im Kirchendienst für den reibungslosen Ablauf von Gottesdiensten. Birgit unterstützt in der Küche bei den Eheabenden und den Kinderbibeltagen, Andreas singt im Gemeindechor und ist immer dabei, wenn Helfer für praktische Dinge gebraucht werden.

Alt und Jung fragen bei Birgit und Andreas um Rat und bekommen diesen immer bereitwillig.

Frage: Was hat Gott in eurem Leben bewirkt?

„Wir können und dürfen zusammen im Paradies Seebener Straße leben und das trotz eines schwierigen Weges. Manchmal wundere ich mich, was wir im Vertrauen auf Gott und mit der Hilfe und der Unterstützung der Gemeinde hingekriegt haben.“

Frage: Was schätzt ihr besonders an unserer Gemeinde?

„Die Vielfalt der Gottesdienste, die Lebendigkeit der gewachsenen Gemeinde, die Mitwirkung aller Altersgruppen.

Frage: Was motiviert euch, der Gemeinde eure Zeit und Kraft zu widmen?

„Wir schätzen das Gefühl, etwas geben zu können. Man muss etwas einbringen, sonst funktioniert die Gemeinde nicht.

Frage: Was wünscht ihr für unsere Gemeinde in der Zukunft?

„Dass die Lebendigkeit und Offenheit der Gemeinde bestehen bleiben, dass Gewachsenes nicht zerstört wird und dass sich für die anstehenden Aufgaben Menschen mit den passenden Begabungen finden.

Frage: Habt ihr ein Lebensmotto?

„Nein, ein Motto nicht direkt. Vielleicht – wir können uns freuen, wenn sich andere auch freuen.“

Vielen Dank für das Gespräch.

Sandra Biewald

Basisgottesdienste – „Priestertum aller Heiligen“ auf bartholomäisch

Im Oktober feiern wir den 10. Basisgottesdienst. Was hat es damit auf sich?

Gruppen und Kreise aus der Gemeinde übernehmen die Gestaltung eines Gottesdienstes. Sie legen fest, in welchem Umfang sie selbst tätig werden und an welchen Stellen angebotene Unterstützung der Verkündigungsmitarbeitenden in Anspruch genommen wird. In der Gestaltung haben sie große Freiheit.

Was haben wir davon?

1. Wir geben als Gemeinde mit den „Basisgottesdiensten“ unserem Glauben Ausdruck, dass Gottes Geist durch alle Menschen wirkt und die wunderbare Vielfalt des Evangeliums durch verschiedene Christen der Gemeinde sichtbar wird.

2. Die Gemeinde bekommt eine genauere Vorstellung von einem Kreis, den sie oft nur vom Veranstaltungskalender kennt, durch das sichtbare Auftreten und Reden der Menschen und das Gestalten des Gottesdienstes. Möglicherweise schimmert sogar etwas von den spirituellen Besonderheiten dieses Kreises durch.

3. Eine Gemeindegruppe übernimmt Verantwortung für die Gesamtgemeinde, indem sie einen Gottesdienst vorbereitet. Erfahrungsgemäß lässt so eine Aufgabe eine Gruppe näher zusammenwachsen und führt sie näher ins Zentrum der Gemeinde.

Herzliche Einladung zu den nächsten Basisgottesdiensten:

17. 10. Basisgottesdienst des Hauskreises: Richter/Steffen

31.10. Basisgottesdienst der Hausgemeinschaft Wegscheiderstr. 12

14.11. Jugendgottesdienst

Michaela Herrmann

Wofür sind die Erntedankgaben?

Wir erbitten zum Erntedankfest Lebensmittel und Blumen, mit denen wir unsere Kirche schmücken. Wir wollen diese Gaben weitergeben. Es sollten haltbare Lebensmittel sein.

Die Kinder des CVJM Schnitte- Projekts in Halle-Neustadt freuen sich über Käse, Dauerwurst, Nudeln, Ketchup, Konserven und Kartoffeln.

Die Bahnhofsmission benötigt Konserven für ein Frühstück (Kaffee, Zucker u.a.)

Der Lebensmitteldienst der Gemeinde verteilt an Bedürftige weitere Gaben.

Angelika Krause

3. EKM Männertag am 25.9.2010 in Pölzig

„Wandern zwischen den Welten“

Ablauf des Tages:

10.00 Ankommen – Anmeldung am Parkplatz (4)

10.30 Begrüßung – Musik – Gottesdienst Kirche (5)

Musik: Kantor Leich und Bläser aus Ronneburg

Predigt: Altbischof Roland Hoffmann

12.00 Mittagessen + Infostände, Aktionen für Männer, Ausstellung über

A. Schweitzer, Kräftemessen am „Hau den Lukas“ Zelt (6)

13.30 Seminare / Workshops

1. Pilgern Pfr. Dirk Vogel (Mühlhausen)

2. Lebensphasen eines Mannes Gottfried Muntschick (Halle)

3. Der Aufbau eines Männerkreises Friedbert Reinert (Tröbnitz)

4. „Alltagswelten & Glaubenswelt“ Sven Thriemer und Gäste

5. Geistliche Väter Roland Hoffmann (Jena)

15.00 Kaffeetrinken mit Musik der Bläser aus Ronneburg (6)

16.00 Abschluss mit Wort in den Tag (5) Männerpfarrer Christoph Knoll

„Mitfahrgelegenheit bei Gottfried Muntschick. Bitte melden unter 0345 / 52313802“