630 EURO im Benefizlauf zum KINDERKIRCHENTAG

630 EURO im Benefizlauf für ein Waisenhaus für Mädchen in Kinshasa zum KINDERKIRCHENTAG am 4. September 2010 im evangelischen Gemeindezentrum Halle-Silberhöhe/Beesen (Franz-Mohr-Str. 1a)

Halle. Alle 120 Kinder, die am 4. September 2010 zum „Kinderkirchentag“ in das Evangelische Gemeindezentrum Halle-Silberhöhe/Beesen kamen, starteten mit vielen kleinen Schritten zum Benefizlauf für ein Waisenhaus im Kongo.

Sie liefen 630 Runden in einem polizeilich abgesperrten 400-Meter-Rundlauf vom Gemeindezentrum durch Beesen: die Kleinsten mit riesiger Begeisterung, die Stärksten kamen auf zehn Runden.

Die 630 Runden werden mit je einem EURO von Kirchengemeinden, Freunden und Bekannten der kleinen Läuferinnen und Läufer honoriert.

630 EURO können nun auf das Konto des Waisenhauses für Mädchen in Kinshasa (Kongo) überwiesen werden.

So tragen die Kinder ganz konkret zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von Waisenkindern im Kongo bei.

In diesem ärmsten Land der Welt, haben Menschen, wie aus einem UN-Bericht hervorgeht, durchschnittlich 56 Cent pro Tag zum Leben.

Das Waisenhaus liegt im Armenviertel Kisenso-Gare inmitten der 10-Millionen-Stadt Kinshasa. Für 20 Straßenkindermädchen im Alter von 6-13 Jahren ist dieses Waisenhaus ein Ort der Geborgenheit und des Friedens, umgeben von Armut, Elend und Gewalt.

Mit ihrem Spendenlauf helfen die Kinder konkret bei der Bereitstellung von Verpflegung, Bekleidung, medizinischer Versorgung und Schulgeld.

Das Projekt „Hoffnung, die unter Palmen lebt“ – Ein Waisenhaus für Mädchen –

ist ein Straßenkinderprojekt des Vereins Hilfe für Menschen im Kongo e.V.

Spendenkonto Kongo:       Kyffhäusersparkasse BLZ 820 550 00

Konto-Nr.: 310 002 4442

Unter dem Motto: „AUF IN UNSERE WELT!“ feierte der Evangelische Kirchenkreis Halle-Saalkreis mit Kindern der Klassen eins bis sechs am Samstag, 4. September 2010, einen Kinderkirchentag im Gemeindezentrum Silberhöhe-Beesen.

Besonderer Höhepunkt war neben dem Benefizlauf Ein Mitmachkonzert der Gruppe KARIBUNI aus Münster , die Weltmusik für Kinder hör- und fühlbar werden ließen.

Außerdem gehörten zum Programm des Kinderkirchentages ein „Markt der Kontinente“, auf dem die Kinder Spiele, Geschichten, Lieder, Leckereien und Bastelangebote aus aller Welt erleben konnten und ein Familiengottesdienst, der sich mit dem Gefälle zwischen Arm und Reich in unserer Welt  beschäftigte.

Weitere Informationen:

Gemeindepädagogin Sabine Franz, Tel.: 0345/20 353 64

Gemeindepädagoge Dietmar N. Webel, Tel.: 034602/20 547

neues Gemeindezentrum in Halle-Neustädt

Einladung an alle Kirchengemeinden:

Halle-Neustädter Kirchengemeinde eröffnet neues Gemeindezentrum

an der Passendorfer Kirche (Schulplatz 4a)

am Sonntag, dem 12. September 2010, mit einemGemeindefest

Halle. Nach eineinhalbjähriger Umbauzeit nimmt die Halle-Neustädter Kirchenemeinde am Sonntag, 12. September 2010, ihr Gemeindezentrum Passendorfer Kirche wieder in Besitz.

Mit einem Festgottesdienst zur Eröffnung des Gemeindezentrums beginnt um 14.00 Uhr das Gemeindefest.

Die Predigt hält Superintendent Hans-Jürgen Kant, musikalisch wird der Gottesdienst von der Kantorei Halle-Neustadt und dem Posaunenchor ausgestaltet.

Nach Grußworten und einer Kaffeetafel steht um 17.00 Uhr ein Konzert des Jazzchores Halle auf dem Programm. Der Abend klingt mit Spezialitäten vom Grill aus.

Gefeiert wird mit allen Gemeinden des Kirchspiels Halle-Neustadt-Nietleben, dazu gehören außerdem Angersdorf und Zscherben, und vielen interessierten Gästen aus Stadt und Land.

Finanzielle Unterstützung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis, des Kollektenfonds der Union Evangelischer Kirchen und vieler privater Spender ermöglichte den Umbau. Die aus ehemaligen Stallgebäuden entstandenen Räume des alten Gemeindezentrums konnten saniert und teilweise neu gebaut werden.

Herzstück und markanter Blickfang ist der neu entstandene Saal.

Im Januar dieses Jahres konnte bereits der Neujahrsempfang für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier stattfinden, das Gemeindebüro hielt im April Einzug und am 21. August 2010 waren zur ‚Nacht der Kirchen‘ die wesentlichen Dinge fertiggestellt.

Zur Neueröffnung des Gemeindezentrums Passendorfer Kirche wird auch ein Faltblatt über das Gemeindeleben in den Evangelischen Kirchen in Halle-Neustadt und Nietleben informieren. Unter dem Motto: ‚Räume öffnen, neue Wege finden und gemeinsam die Mitte suchen‘ möchte die evangelische Kirche ein Signal der Hoffnung setzen und mit unterschiedlichen Angeboten Anlaufpunkt für die Menschen vor Ort sein.

Kirchenkino in Fienstedt

Samstag, 11. September 18 Uhr Gottesdienst, ca. 19.30 Uhr Film

(Eintritt frei)

Babettes Fest

(Dänemark 1986/87, 102 Minuten)

Verfilmung einer Novelle von Tania Blixen. – Eine kleine purita-nische Gemeinde auf Jütland im letzten Jahrhundert. Zwei got-tesfürchtige Schwestern leben für Werke des Glaubens und der Barmherzigkeit und werden zu alten Jungfern. Eines Tages klopft bei ihnen Babette, eine Französin an, die aus Frankreich fliehen musste. Lange dient sie den Schwestern als Köchin und Magd. Eines Tages erhält sie von der Post einen Scheck über 10.000 Goldfranken, die sie in der französischen Lotterie ge-wonnen hat. Babette bittet die Schwestern um die Erlaubnis, ein Festmahl für sie und die Gemeindemitglieder herrichten zu dürfen, um den Gewinn zu feiern. Widerstrebend willigen die Schwestern in diese sonst verpönte irdische Lustbarkeit ein. Babette lässt exquisite Speisen und Getränke kommen und be-reitet ein vortreffliches Mahl nach höchster französischer Kochkunst. Die anfangs misstrauischen Gäste tauen plötzlich auf, werden freundlich und menschlich zueinander und genie-ßen die Köstlichkeiten mit Heiterkeit und Freude. Jetzt lüftet Babette auch ihr Geheimnis …

GOSPEL-SEMINAR WOLMIRSTEDT 29.–31. OKTOBER 2010

DAS PROGRAMM

FREITAGABEND

Ankommen

zwischen 17 und 18 Uhr

18 Uhr Abendbrot,

Kennenlernen,

19 Uhr Erste Probe, Nacht-Café

SONNABEND

9 Uhr Einsingen

Proben bis 18 Uhr

für das leibliche Wohl wird gesorgt, es gibt Pausen zum Schwatzen, Erholen und Austauschen. Am Abend ist eine kleine musikalische Session geplant, die von den Teilnehmern gestaltet werden kann. Wir freuen uns auf Eure Beiträge !

SONNTAG

9 Uhr Einsingen

Probe bis 12 Uhr

Nach dem Mittagessen ist Generalprobe

Um 15 Uhr beginnt das

Abschlusskonzert

DIE ANMELDUNG

bis zum 22.Oktober 2010

an

Konstanze Schlegel, Am Obstgarten 26, 39326 Wolmirstedt Fon : 039201-20344 Mobil : 0151-18239020

Email : Konstanze.Schlegel@gmx.net

Teilnehmerbeitrag

35 Euro

(bitte in bar mitbringen)

Weiterhin brauchst DU

• Schlafsack, Luftmatratze oder Isomatte

• Schwarze Kleidung für den Auftritt am Sonntag

DER WEG

• Mit der Bahn

Von Magdeburg mit der

S-Bahn Richtung Zielitz(ca. 15 min) aus dem Bahnhof links bis zur Hauptraße, über diese hinweg bis zur nächsten Kreuzung, links über die Bahnschienen, immer geradeaus, (500m) dann seht ihr links ein Heizkraftwerk mit Diakoniekreuz, dahinter links die

WfbM – da isses

• Mit dem Auto

von Magdeburg auf der Tangente Richtung Norden (A2 : Abfahrt MD Zentrum) auf die B189 bis Abfahrt Wolmirstedt Süd Richtung Elbeu, dann an der Kreuzung links nach Wolmirstedt, erste Straße rechts, immer geradeaus- über die Bahnschienen, danach (500m) seht ihr links ein Heizkraftwerk mit Diakoniekreuz, dahinter links die WfbM – da isses

DER REFERENT

HELMUT JOST

Du bist zu Gast beim Wolmirstedter Gospelchor und wirst in den Räumen des Bodelschwingh-Hauses proben, essen und übernachten.

Noten bekommst du für

ca. 5 Euro vor Ort.

Als Andenken werden wir vom Gospelkonzert einen Mitschnitt anfertigen.

(Die Kosten sind bereits im Teilnehmerbeitrag enthalten)

3. EKM Männertag am 25.9.2010 in Pölzig

„Wandern zwischen den Welten“

Ablauf des Tages:

10.00 Ankommen – Anmeldung am Parkplatz (4)

10.30 Begrüßung – Musik – Gottesdienst Kirche (5)

Musik: Kantor Leich und Bläser aus Ronneburg

Predigt: Altbischof Roland Hoffmann

12.00 Mittagessen + Infostände, Aktionen für Männer, Ausstellung über

A. Schweitzer, Kräftemessen am „Hau den Lukas“ Zelt (6)

13.30 Seminare / Workshops

1. Pilgern Pfr. Dirk Vogel (Mühlhausen)

2. Lebensphasen eines Mannes Gottfried Muntschick (Halle)

3. Der Aufbau eines Männerkreises Friedbert Reinert (Tröbnitz)

4. „Alltagswelten & Glaubenswelt“ Sven Thriemer und Gäste

5. Geistliche Väter Roland Hoffmann (Jena)

15.00 Kaffeetrinken mit Musik der Bläser aus Ronneburg (6)

16.00 Abschluss mit Wort in den Tag (5) Männerpfarrer Christoph Knoll

„Mitfahrgelegenheit bei Gottfried Muntschick. Bitte melden unter 0345 / 52313802“

20 Jahre Röderberg – das Jubiläum …

Am 26. Juni beging das Christliche Studentenhaus Röderberg, kurz „der Röderberg“, sein 20jähriges Bestehen. Der Röderberg ist für unsere Hausgemeinschaft von besonderer Bedeutung: Viele von uns haben zu unterschiedlichen Zeiten dort gewohnt und erste Erfahrungen mit dem Projekt „‚gemeinsames Leben“‚ gemacht. Diese Erfahrungen waren so prägend, dass wir nach einer Fortsetzung gesucht haben, die sich auch mit Beruf und Familie leben lässt. So entstand die Idee einer Hausgemeinschaft. Auch heute noch sind wir dem Haus und seinen jeweiligen Bewohnern eng verbunden, wie sich beispielsweise in unserem traditionellen gemeinsamen Hausabend einmal pro Semester zeigt.

Das Jubiläum startete mit einem Festakt in der Kirche, den Frieder Weigmann moderierte und die derzeitige WG musikalisch gestaltete. Den Festvortrag hielt Wolfgang Kubik, der den Röderberg fast seit Gründung kennt. Wolfgang Kubik machte deutlich, dass gerade in Zeiten von Bologna Studienhäuser ein Ort sein können, in dem die Studierenden jenseits von Fachdisziplinen gesellschaftsrelevante Tugenden lernen, etwa unvorhersehbaren Zumutungen zu bewältigen, Kompromisse einzugehen und Verantwortung wahrzunehmen. Diese „Tugenden des gemeinsamen Lebens“, wie Wolfgang Kubik sie nannte, seien auch für das Leben in den Kirchengemeinden wichtige Schlüsselqualifikationen. Bestätigt wurden diese Thesen in den anschließenden Statements von ehemaligen und jetzigen Röderberg-Bewohnern, die anschaulich schilderten, welche Auswirkungen ihre Zeit im Röderberg auf ihr jetziges Leben hat. Grußworte sprachen Reinhard Rüger, der als Architekt die Sanierung des Röderbergs in den Gründungsjahren begleitet hatte, sowie der neue Superintendent des Kirchenkreises, Hans-Jürgen Kant. Michaela Herrmann gestaltete den geistlichen Abschluss des Festaktes.

Beim anschließenden Straßenfest im Röderberg war beim reichlich ausgestatteten Kuchenbuffett Gelegenheit zu Begegnung und Gespräch. Von den über 70 ehemaligen Bewohnern waren einige aus allen Ecken Deutschlands (von Hamburg bis Stuttgart) angereist. Die WG hatte einen Posauenchor zusammengestellt und ein Quiz vorbereitet, bei dem es selbstgebackenes Brot zu gewinnen gab. Je später der Abend wurde, desto mehr entwickelte sich das Jubiläum zu einem rauschenden Sommernachtsfest mit Volkstanz auf der Straße und endete spät in der Nacht am Lagerfeuer.

Iris Hinneburg