Neuigkeiten & Aktuelles
„Glaube muss erfahrbar sein“
Seit August ist Constance Müller als Gemeindepädagogin in den Gemeinden Bartholomäus und Petrus tätig. Die Fragen in diesem Gespräch stellte unsere Gemeindepraktikantin Charlotte Pehle.
Hallo Constance, schön, dass du da bist. Steigen wir doch direkt ein. Was macht dir bei deiner Arbeit am meisten Spaß? Wo blühst du auf?
Ich mag an meinem Beruf, dass ich mit ganz verschiedenen Altersgruppen zusammenarbeiten kann. Von ganz klein bis ganz groß. Das macht mir richtig viel Freude. Auf die Arbeit hier bezogen, kann ich es aber noch gar nicht sagen. Bisher hatte ich meistens die Kindergruppen, Kindergartengottesdienst, das, was gebraucht wurde. Jetzt bin ich noch nicht festgelegt und weiß noch nicht, was mein liebster Teil wird.
Oh ja, diese Vielfalt macht Spaß. Das hat man ja im Pfarrberuf auch. Hättest du dir den auch vorstellen können oder war es klar, dass es Gemeindepädagogik wird?
Es war gar nicht mein Ziel, Gemeindepädagogin zu werden. Ich habe Sozialwesen studiert, ich wollte etwas mit Menschen machen und habe als Sozialarbeiter, als Suchtberater, als Erzieher, als alles Mögliche gearbeitet im sozialen Bereich und bin dann gefragt worden, weil eine Kollegin in Ruhestand gegangen ist, ob ich mir Gemeindepädagogik vorstellen könnte. Und da ich vorher in der ambulanten Beratung von psychisch Kranken gearbeitet habe, habe ich gedacht, das will ich nicht mein Leben lang machen. Das probiere ich mal aus. So bin ich in die Gemeindepädagogik reingerutscht.
Und was inspiriert dich für deine Arbeit?
Mich inspirieren die Menschen, die Kontakte, die Gespräche, die Begegnungen. Das ist, was mir Ideen in den Kopf treibt, was mich inspiriert. Der Umgang mit den Menschen. Mir fällt es schwer, mich einfach nur an den Schreibtisch zu setzen und irgendein Konzept auszudenken. Aber so wie ich irgendwie mit Menschen in Kontakt komme, die Räumlichkeiten sehe, die Möglichkeiten, blühe ich auf. Außerdem mag ich die Vielfalt und die Freiheit, die man dem Beruf hat.
Also ist man zum Beispiel als Suchtberater nicht so frei? Methoden kann man doch da bestimmt auch selber wählen, oder?
Doch, das kann man. Aber es ist auch ein harter Job. Also ich war in der Beratungsstelle angebunden, das war gut. Es hat mir auch Spaß gemacht. Aber das Projekt wurde nicht weiter finanziert und dann stand die Familiengründung an, sodass ich etwas Längerfristiges brauchte. Da spielte mir einfach das Schicksal zu.
Wie bist du denn genau zu der Stelle als Gemeindepädagogin gekommen?
Ich habe als Schulsozialarbeiterin viel in Kooperationen mit Kirchengemeinden zusammengearbeitet, weil ich immer versucht habe, dass ich aus sozial Schwachen Einzelne in Junge Gemeinden oder Fahrten integrieren kann. Dadurch hatte ich die Kontakte. Und dann wurde in Naumburg eine Stelle frei und da dachte ich, Ja, warum nicht? Ich stelle mich mal vor. Kann ja nicht schaden. Und da haben sie sich für mich entschieden.
Nimmst du aus seinen vorherigen Berufserfahrungen Inspirationen für die Arbeit in der Gemeinde mit? Oder sind das so unterschiedliche Dinge, dass es nicht vergleichbar ist?
Ja, die Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken ist schon etwas anderes. Aber ich glaube, aus der Schulsozialarbeit kann man schon einige Sachen mitnehmen.
Du hast gesagt, du hast Jugendliche in Junge Gemeinden geschickt. Hat das immer geklappt? Also waren sie dafür auch offen?
Einzelne. Ich habe in einem Neubaugebiet in Zeitz-Ost Schulsozialarbeit angeboten, da hatten die Leute nie Urlaub und teilweise suchtkranke Eltern. Für sie war das einfach das Allergrößte, mal eine Woche mit einer Gruppe wegzufahren. Und für eine Jugendgruppe ist ein so ein Mensch auch gut. Für beide Seiten ist es gut. Das bringt mich jetzt schon wieder auf eine neue Idee. Wir haben fast nur Gymnasiasten hier. Ob man da vielleicht auch den Kontakt sucht zu Schulen, zu Sozialarbeitern oder Jugendamt und Einzelnen wirklich die Chance gibt, weil wir ja hier Förderung haben, weil es einfach eine tolle Gruppe ist. Vielleicht muss man da niedrigschwelligere Angebote machen. Mal sehen, wo es mich hintreibt.
Wie wird denn deiner Meinung nach Glaube für Kinder und Jugendliche im 21. Jahrhundert relevant?
Das ist auch eine große Frage. Ich glaube, Glauben wird für Kinder relevant, wenn sie ihn erleben, erspüren. Wenn er irgendwie erfahrbar wird. Nur darüber reden reicht, glaube ich, gerade bei Kindern nicht, sondern sie müssen Gemeinschaft erleben, Erlebnisse haben, die verbinden. Ich glaube, nur so kann man das Interesse am Glauben stärken und man kann hineinwachsen. Und ich merke auch, je älter ich werde, wächst der Glauben irgendwie mit. Viele sagen ja auch, ich lasse meine Kinder jetzt noch nicht taufen, sie sollen selber entscheiden. Wie sollen sie sich entscheiden, wenn sie gar nicht wissen, wofür sie sich entscheiden? Deswegen würde ich beizeiten anfangen, um sie hineinwachsen und Erfahrungen damit machen und merken zu lassen, wie gut es ist, in der Gemeinschaft zu leben und zu geben, aber auch zu nehmen, beides.
Ich habe das Gefühl, das funktioniert hier in Bartho ziemlich gut, besser als in anderen Gemeinden.
Ach, ich glaube, innerhalb dieser kleinen Gruppen funktioniert es überall ganz gut. Das ist, was die Leute suchen, warum sie zum Gottesdienst gehen. Verlässlichkeit und eine Gemeinschaft und gesehen werden und angenommen sein, wie man ist. Und eben nicht, ob ich jetzt Professor oder Realschüler oder irgendwas bin, sondern so, wie ich bin. Ich glaube, das schafft wirklich nur Kirche, nicht auf die Leistung zu gucken, sondern mich als Mensch angenommen zu fühlen.
Ja, das glaube ich auch. Was findest du denn am herausforderndsten, wenn du mit Kindern oder Jugendlichen über Gott redest?
Ich glaube, die Herausforderung liegt darin, Situationen zu schaffen, in denen die Kinder und Jugendlichen sich öffnen und Glaubensfragen stellen oder über Gott reden. Und das finde ich eher schwierig. Gerade in der Jungen Gemeinde, man sitzt hier, man kocht und wie schafft man dann die Situation, dass die Fragen wirklich zum Punkt kommen? Dass man über Gott spricht, über seinen eigenen Glauben, über sich spricht und dass die Gruppe auch so ist, dass man sich traut, sich zu öffnen und das Verhältnis da ist, Fragen zu stellen. Und darin, glaube ich, liegt für mich eher die Herausforderung, solche Situationen zu schaffen. Und dann finde ich es spannend, weil ich es ja selber nicht weiß und mich dann auch oft frage und zweifle und denke Auferstehung – ob das wirklich alles so war – und habe ja auch keine perfekten Antworten drauf. Aber wenn ich meine Zweifel und Fragen zulasse, merke ich oft, dass die Jugendlichen oder Kinder auch offener werden und sich trauen, ihre Fragen zu stellen und sagen, ach, die weiß das auch nicht, oder kann da auch nicht ganz dran glauben. Und dann merke ich, trauen sie sich auch mit ihren Fragen heraus. Das finde ich wirklich total schön.
Hast du da Methoden entdeckt, oder ist es immer abhängig von der jeweiligen Gruppe, wie man sie herauslockt?
Das liegt natürlich sehr stark an der Altersgruppe, also gerade bei ganz Kleinen. Ein Kindergartengottesdienst sollte nicht textlastig sein, da arbeite ich viel mit Gesten, mit Bewegungen, mit Gefühl, mit Musik. Damit sie das gar nicht so im Kopf verarbeiten müssen, sonst kriegen sie gar nichts mit. Da braucht es „Trommle, mein Herz, für das Leben!“, da braucht es Trommeln, damit man etwas spürt. Also das ist meine Methode, damit sie eben hineinwachsen, bis in die Grundschule, wo man schon auch die Geschichten vermittelt. Und dann merke ich, ab fünfter, sechster Klasse, werden die Fragen gestellt. Adam und Eva, wie, die haben alle Kinder gekriegt, Wie soll das gehen? Und dann wird es eigentlich erst richtig spannend. Ja, ich glaube, das hängt ganz stark von der Altersgruppe ab. Bei den Jugendlichen sind es natürlich die Lebenserfahrungen, die die dann schon mit reinspielen, ihr Familienkontext.
Muss man Jugendliche auf eine besondere Weise ansprechen, damit sie über Gott reden? Oder liegt es auch an der Atmosphäre im Raum, zum Beispiel, dass man eher nachdenklich wird und etwas erzählt, wenn man Kerzen hinstellt, oder braucht es dafür erst einen Bibeltext, den man gelesen hat?
Ich glaube, es braucht nicht unbedingt einen Bibeltext dazu. Für mich selber braucht es tatsächlich diesen Raum. Ich finde, so eine Kirche, wenn die dunkel ist und ich zünde eine Kerze an, da passiert schon was. Ich glaube auch, dass so ein Kirchenraum mit seiner Geschichte, seiner Tradition eine starke Wirkung hat. Aber es kann ebenso gut der Blick in den Himmel sein, wo man die Wolken ziehen sieht und die Gedanken ziehen lassen kann. Also vor allem den richtigen Moment abpassen und die Situation dafür schaffen. Und vielleicht kommt es ja manchmal gar nicht zum Gespräch. Aber manchmal wirkt ja auch die Stille, die einfach nur die Möglichkeit zum Nachdenken bietet. Räume zu schaffen, wo das möglich ist, das versuche ich auch in meinen Gemeinden. Wenn sie nicht wollen, dann ist es ja auch gut. Aber bei den Kindern ist es oft so, dass sie eine Begrüßungsrunde haben und sagen wollen, was war schlecht, was war gut, was wünsche ich mir? Da denke ich oft, oh, ich will doch eigentlich in der Stunde noch etwas schaffen. Aber sie haben sich auch vorbereitet, wissen die ganze Woche, das will ich jetzt erzählen, das bringe ich mit. Und das ist ja auch schön, dass das für sie so ein fester Anker wird, zu wissen, dass ich das jemandem erzählen kann, dass ich es loslassen kann. Und dann ist es doch in Ordnung, mein Thema beiseitezuschieben, dann war das jetzt genau das Richtige für das Kind.
Worauf bist du denn in Bartho und Petrus am gespanntesten? Oder hast du da auch vor etwas Respekt?
Bei dieser Frage denke sofort an einen Bogen. Gespannt. Und ich bin tatsächlich gespannt, weil ich in den letzten Wochen viel hospitiert habe und jetzt wirklich froh bin, den Pfeil abzuschießen. Jetzt möchte ich gerne Akzente setzen, selber eingreifen, mich ausprobieren und gucken, ob meine Art, meine Angebote ankommen. Darauf bin ich gespannt.
Also bist du voller Mut und Zuversicht, oder gibt es trotzdem noch Felder, die schwer einzuschätzen sind, zum Beispiel die Jugendlichen, die ja sehr selbstständig sind?
Ja, das war tatsächlich meine Anfangssorge, da dachte ich, boah, die sind so selbstständig, die können das, sind da hineingewachsen. Vor mir Folker – junger Kollege, jetzt komme ich – nehmen sie mich an? Aber die Bedenken sind von Anfang an, nach dem ersten Kontakt, eigentlich schon weggewischt. So offen, wie die jungen Leute reagiert haben, freue ich mich tatsächlich darauf und habe weniger Bedenken und Sorgen. Ich glaube, da kann ich doch meinen Beitrag leisten.
Und ich lasse auch die Gruppen selber entscheiden, was sie möchten. Wenn da etwas gut läuft, dann läuft es gut, das ist doch schön, dann braucht es mich ja nicht. Dann habe ich ja noch genug andere Sachen. Ich glaube, das ist ein Punkt, den ich aus dem Sozialwesen mitgebracht habe, dass man sich immer als Sozialarbeiter entbehrlich machen sollte. Man sollte nicht denken, ich leite jetzt die Gruppe und ich mache das. Eine gute Sozialarbeit funktioniert, wenn man nicht mehr gebraucht wird, wenn die Familie alleine funktioniert, wenn die Suchtkranken selbstständig in ihrem Leben stehen. Und auch wenn eine Gemeinde selbstständig läuft und sich organisiert, dann habe ich eine gute Arbeit gemacht.
Hast du denn auf den Wegen zwischen Bartho und Petrus schon einen Lieblingsplatz entdeckt?
Tatsächlich, das habe ich. Ich bin jetzt das neue Gemeindegebiet abgelaufen und -gefahren mit dem Rad, das Wetter ist ja gerade großartig für so einen Neustart. Da habe ich hier in Bartholomäus in der Friedensstraße diesen Balkon mit Blick auf die Giebichenstein entdeckt und da bin ich stehen geblieben und hab gedacht, oh, ist das schön. Ein Lieblingsplatz von mir, den ich, obwohl ich Hallenser bin, überhaupt nicht auf dem Radar hatte. Und in Petrus bin ich an dem Saaleblick hängengeblieben. Oben auf diesem Balkon, wo man über die Saale schaut, da habe ich auch gedacht, so, hier gehst du immer mal hin, wenn es dir irgendwie nicht gut geht. Weil man dann den Blick schweifen lassen kann und den Fluss vorbeiziehen sieht und denkt, es zieht vorbei.
Und hast du sonst Lieblingsplätze in Halle?
Ja, ich wohne an der Peißnitz. Ich liebe die Peißnitz. Dass es dort so schön grün ist. Aber manchmal flüchte ich tatsächlich auch, weil es zu viele Leute sind und mir zu viel Trubel ist. Dann gehe ich lieber raus ins Grüne. In den Wald irgendwo.
Willst du mal eine witzige Geschichte aus seinem Berufsleben erzählen?
Ich habe in Schönburg Christenlehre gemacht, in der kleinen Schönburgkirche. Und neugierig, wie ich war, bin ich überall herumgeklettert. Die haben in Schönburg so einen schönen Kanzelaltar, auf dem ich dann stand, um zu gucken, wie hoch man doch ist, und auf einmal ging die Tür zu. Da stand ich auf diesem Kanzelaltar und kam nicht mehr raus. Das war ganz am Anfang meiner Berufszeit, da gab es noch keine Telefone, ich konnte also auch keinen anrufen. Es war dunkel, es war kalt. Ich stand da oben und dachte na, mal gucken, was mache ich jetzt? Und die einzige Möglichkeit, um da irgendwie rauszukommen, war wirklich, über die Kanzel auf die weiße Altardecke zu klettern. Ich hatte immer Angst, dass mir irgendein Holzstück abbricht. Aber es ging gut und es ist nichts kaputt gegangen. Ich konnte aus der Kirche raus und nach Hause fahren.
Was sind denn deine Hobbys?
Eigentlich habe ich überhaupt keine Zeit, mal einen Tag in der Woche zu sagen, ich gehe jetzt zum Yoga oder so, aber das wünsche mir eigentlich. Ich gehe gerne schwimmen. Ich singe gerne. Ich bin gerne draußen und versuche einfach den Alltag zu genießen. Und wenn ich nur auf dem Balkon sitze und Zeitung lese und denke, das ist jetzt meine Zeit. Aber ich glaube, die Kinder sind jetzt größer. Ich glaube auch, die Gemeinden sind einfacher als die vorhergehenden. Ich versuche, mir das jetzt irgendwie einzubauen. Wirklich einen Abend oder einen Vormittag für mich zu haben, das habe ich vernachlässigt. Ich habe Angst, dass man in dem Beruf so hart wird, den Spaß verliert und so verbittert wird und nur noch funktioniert. Oft sehe ich Kollegen, bei denen es so ist. Ich denke, nein, das will ich nicht, ich will keinen Burnout haben. Ich will es einfach irgendwie schön haben. Und wenn wir nur hier draußen in der Sonne sitzen und dieses Interview führen, die Arbeit mit dem Positiven verbinden. Oder auch bei der GKR-Sitzung, dass man noch ein Bierchen trinkt. Klar ist es spät und man ist am nächsten Tag müde und ich dachte, wie, ist jetzt wirklich schon um zwölf? Fürchterlich. Aber das kann eine gute Kombination werden. Und ich glaube, wenn ich Arbeit und Privat gut miteinander verbinde, dann ist das eigentlich auch ein großes Geschenk.
Also kann der Beruf auch ein Stück weit zum Hobby werden.
Bisher war es so. Bisher waren wir als Familie bei Familienfreizeiten, bei Gemeindefahrten, bei allen Aktivitäten auch zusammen. Das wird hier nicht mehr so sein, weil die Kinder da rausgewachsen sind. Aber ja, ich brauche das, glaube ich, zum Beispiel da beim Kirchenkaffee Kaffee und Kuchen mitzugenießen, sodass es für mich auch ein Stück Entspannung ist und nicht nur Arbeit.
Du kommst aus Halle. Was hat dich denn wieder hierhergebracht? War es nur die Stelle oder noch mehr?
Tatsächlich die Stelle. Ich bin in Halle groß geworden, hier zur Schule gegangen, auch in diesem Viertel, bin in Bartholomäus getauft worden, meine Mama ist hier in die Wittekind-Grundschule gegangen. Also es ist alles hier auch Heimat. Dann bin ich durch den Beruf in die anderen Städte gekommen und dann war hier eine halbe Stelle in Markt frei. Da habe ich lange überlegt, gebe ich jetzt meinen schönen Job in Naumburg auf – eine volle Stelle für eine halbe Stelle? Kriegt man das jemals wieder? Aber ich wurde älter und Familiengründung stand an. Wir hatten lange Zeit eine Beziehung auf Distanz und ich dachte irgendwann, also so kinderkompatibel ist das nicht. Dadurch die Entscheidung, nach Halle zurückzukehren. Und die Marktkirche ist natürlich auch schön.
Welche Lieder singst du im Beruf am liebsten?
Das hat sich verändert. Als ich anfing, dachte ich, ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen. Da brauche ich etwas Poppiges, Modernes oder irgendwelche Psalmen, die man singen kann. Aber dann habe ich durch meine Kollegen und Arbeitserfahrung gemerkt, dass es auch schön ist, traditionelle Lieder zu singen und eben nicht das Moderne, was sich immer wieder ändert, sondern wirklich so etwas wie „Macht hoch die Tür“. Also etwas, was alle Generationen mitsingen können, ein Lied, was einen begleitet und eben in den Glauben und die Gemeinschaft hineinwachsen lässt, wenn ich weiß, das hat meine Omi schon gesungen. Im Kindergottesdienst nehme ich auch oft „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“. Auch so ein Gesangbuch-Lied, wo ich finde, dass es so ein einfaches Lied ist, das man schon am Anfang singen kann und was einem Ankerpunkte gibt. Solche Sachen sind mir wertvoll geworden, die versuche ich immer mal einzubinden. Das war mir am Anfang gar nicht so bewusst, weil ich dachte, wir müssen doch hier ein bisschen Chakalaka machen, aber das können die Eltern nicht mitsingen und das überholt sich auch schnell. Deswegen ist eine Mischung aus beidem ganz gut.
Wie stellst du dir Gott vor?
Hm, die Frage stelle ich tatsächlich auch in den Kindergruppen immer mal wieder und dann merke ich, dass ich selber mir die Frage auch immer anders beantworte. Also jetzt im Moment sitzen wir hier und für mich ist Gott Sonne. Mir geht das Herz einfach auf, wenn da früh schon der blaue Himmel ist und man sich so umgeben fühlt. Ja, das wäre jetzt im Moment für mich Gott. Das Schöne ist, dass es sich verändern kann und das ist auch eine schöne Frage für so eine Gruppe. Dass es für jeden etwas ganz anderes sein kann. Das zu entdecken, ist immer wieder spannend. Und auch zu mir sprechen die Geschichten, die ich eigentlich schon kenne, nach dem Sommer, vor dem Sommer oder auch einer anderen Lebensphase ganz unterschiedlich, da begegnet mir Gott immer anders. Dadurch wird es auch in meinem Beruf nie langweilig. Und nochmal anders ist es in Krisen oder nach Unfällen, da fragt man sich, wo Gott ist und warum er das zulässt. Da verändert sich das Bild, weshalb ich inzwischen nicht mehr vom „lieben“ Gott sprechen kann, sondern versuche, andere Worte zu finden.
Danke dir für das Gespräch.
Gottesdienst am 21. September
10.00 Uhr
14. Sonntag nach Trinitatis
Abendmahlsgottesdienst
Peter Kube und Christine Rehahn
Wir planen, den Gottesdienst auf YouTube zu streamen.
Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.
Informationen zu den Kindergottesdiensten
Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.
- Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
- Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): findet regulär statt
- BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): entfällt wegen Mitarbeitermangel
Kollektenzwecke
Die Reihensammlung geht an unsere eigene Gemeinde. Die Kollekte in den Holzschalen am Ausgang ist an diesem Sonntag bestimmt für die Ökumene-Arbeit der EKM.
Herzlichen Dank für Ihre Gabe!
Kinder-Bibel-Tage 2025
Unter dem Motto „Erde – Wasser – Feuer – Luft“ sind Kinder vom Vorschulalter bis zur 4. Klasse herzlich zu den Kinder-Bibel-Tagen eingeladen.
In den Herbstferien vom 14. bis 16. Oktober erwarten dich Stationen, Gemeinschaft, Kreatives, Spiel & Spaß, Ausflug, Essen, Theater, Singen und neue Freundschaften.
Alle Einzelheiten und das Anmeldeformular gibt es im Infoflyer.
Messias am 20. September
Am Vorabend des Petrus-Gemeindefestes lädt unser Gemeindechor CantoDrei zu einem besonderen Konzert ein: Gemeinsam mit dem Chor der katholischen Heilig-Kreuz-Gemeinde und mit Musikern aus Halle führen wir in der Petruskirche am Samstag, den 20. September um 17 Uhr das Oratorium „Messias“ von G. F. Händel auf.
Als Solisten werden zu hören sein:
Jenny Feodora Jahn (Sopran)
Leonore Becker (Alt)
Reinaldo Dopp (Tenor)
Daniel Blumenschein (Bass)
Die Leitung hat Stefan Poldrack, an der Orgel ist Uta Fröhlich zu hören.
Eintritt frei, wir bitten herzlich um Spenden für die Petrus-Orgel und zur Deckung der Unkosten.
Uta Fröhlich
Offener Bibelleseabend am 18. September
Der Offene Bibellesekreis ist ein Angebot, ohne Vorbedingungen und Vorwissen gemeinsam Texte aus der Bibel zu lesen und darüber zu reden – frei nach Kol. 3,16: „Das Wort des Christus wohne reichlich in euch“. Das gemeinsame Lesen soll Interesse am Wort der Bibel wecken und Freude bereiten. Wer Interesse hat, einen frischen Zugang zur Bibel sucht oder einfach neugierig ist, der sei herzlich eingeladen. Die eigene Bibel kann gerne mitgebracht werden, es sind aber auch Bibeln vorhanden.

Foto: Roggendorf
Ansprechpartner: Sigrid und Hans Roggendorf
Das nächste Treffen ist am Donnerstag, den 18. September (19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr) im Gemeindehaus. Wir lesen gemeinsam aus der Bergpredigt Matthäus 6, Verse 25–34
Herzliche Einladung!
Lobpreisabend im September
Herzliche Einladung zum Lobpreis in der Bartholomäusgemeinde!
Samstag, den 20. September 2025 um 19.30 Uhr im großen Gemeindesaal
„Denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15,5b)
…sagt Jesus im Gleichnis vom Weinstock und den Reben.
Aus der lebendigen Verbindung zu IHM erwächst Frucht in unserem Leben.
Im Lobpreis wollen wir uns neu auf diese Verbindung zu Jesus einlassen.
Wir geben ihm die Ehre für alles, was er an und durch uns tut.
Hanna Hager
Gottesdienste am 7. und 14. September
Jeweils um 10.00 Uhr
Wir planen, die Gottesdienste auf YouTube zu streamen.
Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.
Kindergottesdienste: Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.
7. September (12. Sonntag nach Trinitatis)
Abendmahlsgottesdienst
Charlotte Pehle
Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): findet regulär statt
BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): findet regulär statt
Ausgangskollekte: Diakonisches Werk der EKD
14. September (13. Sonntag nach Trinitatis)
Predigtgottesdienst
Reinhard Grohmann
Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): bitte Ansagen beachten
BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): findet regulär statt
Ausgangskollekte: bitte Ansagen beachten
Wer kandidiert für die GKR-Wahl?
Am 28. September wählen wir den Gemeindekirchenrat. Damit Sie sich vorab ein Bild machen können, stellen sich die Kandidierenden vor. Dazu haben wir sie gebeten, einen kleinen Fragebogen auszufüllen.
- Warum kandidiere ich für den GKR?
- Vervollständige den Satz: Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn…
- Dafür will ich mich in der neuen Legislatur besonders einsetzen
Noch mehr Fragen haben die Kandidat*innen im Sommerinterview zur GKR-Wahl beantwortet.
1. Ich möchte meine Erfahrungen aus den letzten Legislaturen einbringen und einen guten Übergang mit dem neuen GKR gestalten, damit wir gemeinsam alle Herausforderungen dieser Legislatur gut meistern.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn wir nicht nur uns selbst im Blick haben.
3. Während der sechs Jahre einer Legislatur wird es viele Thema geben, die uns beschäftigten werden. Jede Zeit hat ihre Schwerpunkte und die sollen mit dem nötigen Ernst und der nötigen Energie angegangen werden.
Sommer-Interview mit Tobias auf YouTube
1. Weil es ein großes Privileg ist, gemeinsam an einer Sache arbeiten zu dürfen, die sich lohnt – deshalb kandidiere ich ein weiteres Mal für den GKR.
2. Wenn sie sprachfähig wird, sich nicht nur um sich selbst dreht, nach Gottes Willen fragt, Hoffnung hat und zuversichtlich ist – dann hat Gemeinde eine gute Perspektive. Dabei gilt Jesus als Mitte der Gemeinde als vorausgesetzt.
3. Orte pflegen, an denen Gemeinschaft möglich ist, Verantwortungsgefühl für die Mitwelt entwickeln, unterschiedliche Menschen zusammenbringen, gute Erfahrungen ermöglichen und dem noch Unbekannten Raum geben – dafür will ich mich in der nächsten Legislatur einsetzen.
Sommer-Interview mit Conny auf YouTube
1. Ich habe Lust im GKR mitzuarbeiten, weil ich von der Idee „Gemeinde“ überzeugt bin, es mir Spaß macht, sie mitzugestalten und die Bartho mir in den letzten Jahren ans Herz gewachsen ist.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn sie sich gemeinsam auf Gott ausrichtet und der Welt zuwendet.
3. Mir ist es ein Anliegen, dass sich neue Menschen in unserer Gemeinde wohl fühlen; dass unsere Organisations- und Kommunikationsstrukturen noch durchlässiger werden; dass wir unsere Gottesdienste neu als gemeinsamen Gestaltungsraum entdecken.
Sommer-Interview mit Tabea auf YouTube
1. Wir leben in bewegten Zeiten, in denen Kirche in der Breite der Gesellschaft ihre Stellung sukzessive verliert. Für mich ist es daher umso wichtiger, mich aktiv in unsere lebendige Gemeinschaft einzubringen. Ich möchte mich auf administrativer Ebene ehrenamtlich dafür engagieren, dass unsere Gottesdienste ihre Anziehungskraft behalten, Ihre und meine Kinder in den Kindergottesdiensten die christlichen Werte und Gemeinschaft kennenlernen, unsere Jugend einen sicheren Ort für die Begegnung findet, das Kirchcafé die Gemeinschaft stärkt und wir dies alles gemeinsam mit den zahlreichen weiteren guten thematischen Angeboten nachhaltig erhalten und zukunftsorientiert weiterentwickeln.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn wir es gemeinsam schaffen, weiterhin attraktive und zeitgemäße Angebote auf die Beine zu stellen, die auf den Kernwerten unseres Glaubens basieren und gleichzeitig den gesellschaftlichen Entwicklungen aufmerksam folgen. Dies gelingt uns mit einer klaren Vision für das Gemeindeleben in den nächsten Jahren, an der ich gerne aktiv mitarbeiten möchte.
3. Im neuen Gemeindekirchenrat möchte ich meine Gremienerfahrung gezielt einsetzen, um die bestehenden Angebote der Gemeinde zu sichern und gleichzeitig zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Ich bin bereit, mich verantwortungsvoll in das bestehende Team einzubringen – sei es in der strategischen Finanzführung, der Stärkung des Bandes zur Kindertagesstätte genauso wie perspektivisch als starke und engagierte Vertretung unserer Gemeinde in den Gremien.
Sommer-Interview mit Michel auf YouTube
1. Tatsächlich, weil ich von verschiedenen Personen gefragt wurde, ob ich dazu bereit bin. Seit fünf Jahren gehöre ich zur Bartholomäusgemeinde, fühle mich inzwischen mit vielen Menschen hier verbunden. In Gottesdiensten engagiere ich mich als Kirchendienst. Mich interessieren auch die Rahmenbedingungen und Prozesse der Gemeinde. Diese aktiv mitzugestalten und zu fördern, damit sich das Leben in der Gemeinde weiterhin entfalten kann, das motiviert mich.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn sie sich ihrer Wurzeln und ihres Auftrages bewusst bleibt: Botschafter der Menschenfreundlichkeit Gottes in dieser Welt zu sein, Salz und Licht zu sein für die Menschen in ihrer Umgebung und in der Stadt, nicht nur für Gemeindemitglieder.
3. Wir sind eine starke Beteiligungsgemeinde mit großem Engagement von Vielen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sich weiterhin Menschen hier gerne engagieren, weil die Erfahrung von Wirksamkeit ein große Bindekraft hat. Wir sind eine vielfältige Gemeinde. Dass wir diese Vielfalt schätzen, sie sichtbar und mutig leben, dafür will ich mich einsetzen, damit Menschen sich eingeladen und nicht ausgeladen fühlen. Strukturell werde ich mich für die erneute Aufnahme von Gesprächen für eine Gemeindeverbindung mit der Petrusgemeinde einsetzen, weil wir damit unsere Kräfte für eine lebendige Kirche in unserer Region stärken können.
Sommer-Interview mit Daniel auf YouTube
1. Ich möchte mich vor dem Hintergrund meiner eigenen Lebenswelt (verheiratet, Papa von drei Kindern, Pfarrerssohn) gesellschaftlich einbringen. Den Ort Gemeinde empfinde ich hierfür im Besonderen geeignet, weil er für mich Sicherheit und zu Hause bedeutet und es ein gemeinsam zugrundeliegendes Verständnis des Miteinanders für mich gibt. Die vielfältigen Aufgaben eines GKR und ein damit verbundener Raum für gemeinschaftliches Gestalten reizen mich besonders.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn ein Ort entsteht, in dem sich Menschen mit ihren Fähigkeiten, Interessen und Möglichkeiten einbringen und Gemeinschaft leben, in der Gewissheit auf die Liebe Gottes die uns Menschen trägt und miteinander verbindet.
3. Ich möchte das Kirche als sicherer und verbindender Raum für alle erfahrbar sein kann. Besonders in Zeiten, die ich aktuell in der Gesellschaft als spaltend und ausgrenzend in vielen Bereichen wahrnehme, ist mir dieser Aspekt sehr wichtig. Die Kirche dabei auch zukunftsfähig aufzustellen anhand praktischer Fragen, ist mir getreu dem Motto: „Mit den Umständen gestalten, um nicht von den Umständen gestaltet zu werden!“ ein weiteres Anliegen.
Sommer-Interview mit Willi auf YouTube
1. Ich kandidiere im GKR, weil ich es wichtig finde, dass sich die Vertretung der Gemeinde auch aus unterschiedlichen Altersgruppen zusammensetzt. So kann man am ehesten die gesamte Gemeinde vertreten.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn wir alle zusammen arbeiten, einander offen zuhören und gemeinsam Verantwortung übernehmen und handeln.
3. In der kommenden Legislatur möchte ich mich besonders für eine stärkere Zusammenarbeit und Sichtbarkeit der unterschiedlichen Ehrenamtlichen und Akteur:innen in unserer Gemeinde einsetzen. So habe ich in Jugendarbeit immer wieder gehört: „Ach, das gibt’s bei uns?“ oder „Wer ist das nochmal?“. Das zeigt, wie viel Potenzial wir noch besser nutzen können.
Sommer-Interview mit Paul auf YouTube
1. Ich bin bereits mehrere Jahre Mitglied der Bartholomäusgemeinde und möchte das wertvolle und schöne Miteinander in der Gemeinde, das mir sehr am Herzen liegt und mich immer wieder auf besondere Weise begeistert, stärker fördern, und die Zukunft unserer Gemeinde in den Zeiten des Umbruchs mitgestalten.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn wir alle zusammenarbeiten und den Reichtum, der uns gegeben ist, das Miteinander, uns stärker bewusst werden lassen und aktiv (mit-)gestalten.
3. Ich wünsche mir, dass sich noch mehr Menschen in unserer Gemeinde an den vielfältigen Angeboten der Gemeinde und ihrer Organisation beteiligen und Gemeinschaft mitgestalten. Das Ehrenamt und die Beteiligung der Gemeindemitglieder an der Gemeindearbeit sind mir besonders wichtig, weil ich glaube, dass das die Basis für ein wertschätzendes Miteinander und eine blühende Gemeinschaft ist. Meine Familie ist auch mit großer Freude ehrenamtlich, im Rahmen unserer Möglichkeiten, in der Gemeinde tätig und ich bin fest davon überzeugt, dass auch Engagement im kleinen Rahmen viel bewegen kann. Ich möchte Menschen dafür begeistern, sich zu engagieren, dabei und mittendrin im Geschehen zu sein und nicht nur Zuschauer von außen, damit unsere Verbundenheit und unser Vertrauen zueinander wachsen können. Außerdem würde ich mich gern in die Arbeit des Gründer:Innenhauses Steiler Berg mit einbringen. Ich war bereits im Gründerservice einer Hochschule tätig und habe auch selbst als Gründer die Reise von der Idee zum fertigen Produkt gemacht. Diese Erfahrungen kann ich in dieses Projekt mit einfließen lassen.
Sommer-Interview mit Ronald auf YouTube
1. Da Gemeindemitglieder hierfür auf mich zugegangen sind, möchte ich das mir gegebene Vertrauen erfüllen, indem ich mich im Gemeindekirchenrat für die Gemeinde einbringe.
2. Gemeinde hat eine gute Perspektive, wenn wir eine lebendige Gemeinschaft sind, aufeinander zugehen, unsere verschiedenen Ideen und Perspektiven sinnstiftend einbringen, uns unterstützen und stärken und miteinander im Glauben Gottes sind.
3. Als neues Gemeindemitglied hat mich die Lebendigkeit und Gemeinschaft der Bartholomäus-Gemeinde mit den vielfältigen Aktivitäten ergänzend zum Gottesdienst begeistert. Daher will ich mich für ein aktives Gemeindeleben einsetzen, in dem es ein breites Angebot für bestehende und neue Gemeindemitglieder gibt.
Vorstellung Constance Müller
Ich grüße Sie herzlich und freue mich, ab August die Stelle als Gemeindepädagogin in Ihrer Gemeinde übernehmen zu dürfen. Nach einigen Jahren in verschiedenen Gemeinden bin ich neugierig auf alles, was mich hier erwartet: neue Gesichter, gemeinsame Projekte, besondere Momente.
Mein Herz schlägt dafür, Gemeinschaft erlebbar zu machen. Ich möchte Orte schaffen, an denen sich Menschen aller Generationen willkommen und wertgeschätzt fühlen. Gemeinde ist für mich nicht nur ein Ort, sondern ein Zuhause – ein Kraft- und Sehnsuchtsort. Ein Platz des Vertrauens, des Ausprobierens und des Wohlfühlens.
Ich bringe Lust auf neue Ideen mit, unterstütze gerne laufende Projekte und packe dort an, wo Hilfe gebraucht wird. Besonders freue ich mich auf Begegnungen: bei Gruppenstunden, Kreisen, Festen, Fahrten und natürlich in den Gottesdiensten.
Ich bin gespannt, Sie kennenzulernen – ob bei einer geplanten Veranstaltung oder einfach bei einem Gespräch am Rande.
Bis bald!
Constance Müller
Hort 2.0
In diesem Jahr feiert der Hort seinen 80. Geburtstag. Wie es früher im Hort zuging, haben wir bereits berichtet. Aber wie ist das Hort-Leben heute? Darüber spreche ich mit Anja Klarenbach im Hort der Bartholomäusgemeinde, während sie mit einem Kind Waffelteig zubereitet und das Kind erzählt, wie zuhause gebacken wird.
Liebe Anja, Du bist jetzt seit drei Jahren hier im Hort als Leiterin tätig. Welche Veränderungen hast Du seitdem wahrgenommen?
Die Kinder haben mehr Spielraum. Zum Beispiel entscheiden sie selbst, wann und wo sie ihre Hausaufgaben machen. Auch im Alltag werden sie mehr beteiligt, wenn wir z.B. das Hortjubiläum am 24. August vorbereiten. Sie organisieren mehr selbst. Achten auch auf die Uhrzeiten. Auch wenn sie z.B. freitags gerne den Abschied hinauszögern, um länger beieinander zu bleiben. Wir nennen das Partizipation, was im Leitbild der Villa Juehling so ausgedrückt ist: Jedes Kind in seiner Einzigartigkeit anzunehmen und in der Gemeinschaft zu fördern. Das ist Umsetzung des christlichen Menschenbildes und Ziel der Pädagogik im Hort. Daher ist das Essen nicht für alle nach einem festen Plan aller zusammen, aber auch nie ganz allein. Es gibt Nischen zum Lesen und Platz für Rollenspiele und Sport. Wir trauen auch jüngeren Schülerinnen und Schülern zu, sich auf dem Gelände zu bewegen, wenn sie selber es sich trauen. Dieses soziale Lernen ergänzt bewusst den Schulunterricht. Vielfach setzt sich das im Hort fort, was schon in der KiTa der Bartholomäusgemeinde begonnen wurde, weil die Kinder die Pädagoginnen und Pädagogen schon von dort kennen.
Danke für die ausführliche Antwort. Wie vielen Kindern gilt denn gerade Eure Aufmerksamkeit im Hort?
Zur Zeit sind 43 Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse hier. Ab dem nächsten Schuljahr werden es mehr sein, auch Fünftklässler, aber wir haben noch Platz. Man kann jeder Zeit während des Schuljahres dazukommen, nicht nur nach den großen Ferien. Dazu laden wir auch bei den Elternabenden der Wittekindgrundschule ein und halten Kontakt zu den Lehrerinnen.
Letzte Frage: Was sind die Höhepunkte für Euch und die Hortkinder?
Oh, da gibt es im Jahr sehr viele. Der nächste Höhepunkt wird in den Ferien die einwöchige Himmelfreizeit als Zeltlager sein und vorher schon das Sommerfest mit Gottesdienst und Fest auf dem Hof. Die Kinder beteiligen sich zu Weihnachten auch am Krippenspiel und spielen auch sonst gerne Theater. Unsere Vision ist es, damit den Kinder Brücken in die Zukunft zu bauen und ihre Begabungen zu stärken.
Vielen Dank für das Gespräch!
Ralf Döbbeling
Gottesdienst am 31. August
10.00 Uhr
11. Sonntag nach Trinitatis
Predigtgottesdienst
Andreas Mück
Wir planen, den Gottesdienst auf YouTube zu streamen.
Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.
Informationen zu den Kindergottesdiensten
Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.
- Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
- Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): findet regulär statt
- BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): bitte Ansagen beachten
Kollektenzwecke
Die Reihensammlung geht an unsere eigene Gemeinde. Die Kollekte in den Holzschalen am Ausgang ist an diesem Sonntag bestimmt für die Ökumene-Arbeit der EKM.
Herzlichen Dank für Ihre Gabe!
Offener Bibelleseabend am 21. August
Der Offene Bibellesekreis ist ein Angebot, ohne Vorbedingungen und Vorwissen gemeinsam Texte aus der Bibel zu lesen und darüber zu reden – frei nach Kol. 3,16: „Das Wort des Christus wohne reichlich in euch“. Das gemeinsame Lesen soll Interesse am Wort der Bibel wecken und Freude bereiten. Wer Interesse hat, einen frischen Zugang zur Bibel sucht oder einfach neugierig ist, der sei herzlich eingeladen. Die eigene Bibel kann gerne mitgebracht werden, es sind aber auch Bibeln vorhanden.

Foto: Roggendorf
Ansprechpartner: Sigrid und Hans Roggendorf
Das nächste Treffen ist am Donnerstag, den 21. August (19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr) im Gemeindehaus. Wir lesen gemeinsam aus der Bergpredigt Matthäus 6, Verse 19–24.
Herzliche Einladung!
Gottesdienst am 24. August
10.00 Uhr
10. Sonntag nach Trinitatis
Predigtgottesdienst zum Gemeindefest und Hortjubiläum
Pfr. Ralf Döbbeling
Wir planen, den Gottesdienst auf YouTube zu streamen.
Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.
Informationen zu den Kindergottesdiensten
Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.
- Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
- Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): findet regulär statt
- BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): findet regulär statt
Kollektenzwecke
Die Reihensammlung geht an unsere eigene Gemeinde. Die Kollekte in den Holzschalen am Ausgang ist an diesem Sonntag bestimmt für den christlich-jüdischen Dialog und für die Unterstützung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.
Herzlichen Dank für Ihre Gabe!
Männerstammtisch am 18. August
Liebe Männer,
nächste Woche treffen wir uns am Montag, dem 18. August wieder zum nächsten Stammtisch in der Gosenschänke um 20 Uhr.
Warum wir Frieden wollen, es aber Krieg gibt – das ist unser Thema, zu dem uns Matthias Vogel einen Impuls gibt. Ein spannendes und hochaktuelles Thema – ich bin gespannt darauf.
Reinhard Grohmann
Gottesdienst am 17. August
10.00 Uhr
9. Sonntag nach Trinitatis
Regionaler Gottesdienst mit Petrus zur Verabschiedung von Folker Hofmann
Pfr. Ralf Döbbeling
Wir planen, den Gottesdienst auf YouTube zu streamen.
Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.
Informationen zu den Kindergottesdiensten
Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.
- Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
- Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): findet regulär statt
- BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): findet regulär statt
Kollektenzwecke
Die Reihensammlung geht an unsere eigene Gemeinde. Die Kollekte in den Holzschalen am Ausgang ist an diesem Sonntag bestimmt für das Bauwagenprojekt „Man sieht sich“ in der Silberhöhe.
Herzlichen Dank für Ihre Gabe!
Predigten
Predigten zum Herunterladen.










