Neuigkeiten & Aktuelles

So ein Zirkus – ein Gesprächsabend zum Management im Familienzirkus

Das Leben in einer Familie hat viele Parallelen mit einem Zirkus: Mit Teenagern umzugehen gleicht einem Seiltanz, für eine ausgewogene Ernährung zu sorgen ist wie die Raubtierfütterung, alle vollbringen irgendwelche Kunststücke, irgend jemand macht sich immer zum Clown, man muss aufpassen wie ein Dompteur und der Direktor muss alles im Griff haben.

Dieser Vergleich soll dem Gespräch zugrunde liegen, bei dem wir uns auf die Spur machen wollen, wie wir als Eltern diesen Familienzirkus gut führen können. Ein Abend für alle, die ihre Rolle gut spielen wollen.

Leitung: Reinhard Grohmann, CVJM Familienarbeit Mitteldeutschland

Termin: Donnerstag, 08. Oktober 2015, 19.30 Uhr

Ort: Ev. Kirchengemeinde Bartholomäus, Bartholomäusberg 4, 06114 Halle

Kosten: Wir bitten um eine Spende für dieses Angebot

JaRü – die Jahresrüstzeit der Jugendarbeit

GruppeNaturkircheJedes Jahr stellt die Jugendarbeit Bartholomäus im August eine Jahresrüstzeit (JaRü) auf die Beine –2015 die Dritte in Folge!

Zunächst galt es den hallischen Hauptbahnhof mit der stattlichen Teilnehmerzahl 46 mitsamt ihrer Koffer mehr oder minder zu verstopfen. Die gleichen Zustände riefen wir in Bahn und Bus hervor. Nichtsdestotrotz hätte die Zeit nicht schneller verfliegen können und wir waren in Arendsee, unserer Heimstatt für die ganze Woche. Dort hatten wir alles, um die alljährlichen Gewohnheiten wieder aufzunehmen.

Jedes Jahr spielen wir Jugger (ein bei uns sehr beliebtes Mannschafts- oder Einzelspiel mit Styroporwaffen), Volleyball und Fußball was das Zeug hält. Jedes Jahr haben wir einen See, in dem wir schwimmen können und viele begeisterte und begabte Stimmen, die zusammen singen. Es gibt immer eine Nachtwanderung, bei der sich mancher Leiter mehr gruselt als ein Kreisi und zum Abschluss ein festliches Grillen.

Manche Dinge wiederum waren in diesem Jahr einzigartig: In diesem Jahr wurde in Emilias Gruppe besonders schöner Schmuck hergestellt. Nicht jedes Jahr haben wir das Glück und die Ehre, René vom CVJM und Lottes Großeltern in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Mit ihnen kamen wir unserem Thema „Königskinder“ in der Bibel und im Alltag näher. Weiterhin stellten wir dieses Jahr einen neuen Rekord auf: Tatsachlich ist unsere Jugendarbeit so gewachsen und schon so altehrwürdig, dass wir im Alter 12-23 alles vertreten hatten.

Einzigartig und der Höhe- und Schlusspunkt unserer gemeinsamen Zeit war das Werk von Lottes Baugruppe. Sie führten uns am letzten Morgen zum Gottesdienst in den Wald. Dort hatten sie aus umgeknickten Bäumen, Ästen und Zweigen eine Kirche errichten, in der wir alle Platz fanden. Der gesamte Boden war mit Moos ausgelegt und überall leuchtete das Zeichen unserer Jugend auf den Baumstämmen. Vor unserer Abreise verbrachten wir dort eine sehr gedankenvolle und andächtige Zeit.

Am Ende der Woche war die Pflasterbox zwar leer, aber niemand war ernsthaft verletzt worden. Im Gegenteil: Wir waren zu einem Leib Christi zusammengewachsen.

Gesine Kußmann

Neu für Menschen 55+: Erzählcafé

Grafik: Dominik vom Orde/Foto: © viperagp/ Fotolia.com.

Grafik: Dominik vom Orde/deformo-grafikdesign.de

In unserer Gemeinde gibt es ein neues Angebot für alle ab 55 Jahre: Das Erzählcafé. Bei einem gemütlichen, leckeren Frühstück können Sie mit anderen über Gott und die Welt ins Gespräch kommen und biblische Impulse für den Alltag mitnehmen, um Gottes Spuren in unserem Leben zu entdecken. Das Erzählcafé wird jeweils an einem Mittwochvormittag stattfinden.

Zum ersten Mal öffnet das Erzählcafé am Mittwoch, 30. September 2015, von 9.30 bis 11.00 Uhr seine Türen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und haben den Tisch bereitet!

Wir bitten um einen Unkostenbeitrag von 2 €. Für die Planung ist eine Anmeldung hilfreich: Gemeindebüro: Tel.: 0345/5220417

Und zum Vormerken: Das nächste Erzählcafé findet am 11.11. statt, ab dem neuen Jahr dann jeweils monatlich.

Veranstaltungen für die Generation 55+ finden Sie in unserem neuen Flyer und dem Infoblatt zum Seniorentreff.

Heidrun vom Orde und Birgit Pfeil

Erntedankgaben

Foto: Iris Hinneburg

Foto: Iris Hinneburg

Am Sonntag, den 04.10. feiern wir in unserer Gemeinde Erntedank. Wie in jedem Jahr wollen wir dann auch den Altar mit Erntedankgaben schmücken.Dazu benötigen wir Blumen und haltbare Lebensmittel – letztere werden dann an Bedürftige weitergegeben. Wer etwas beitragen möchte, kann die Gaben in der Woche vor dem Gottesdienst im Gemeindebüro abgegeben. Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie die Gaben auch im Flur des Gemeindehauses vor dem Gemeindebüro abstellen.

Gottesdienst mit Tauferinnerung

Foto: Iris Hinneburg

Foto: Iris Hinneburg

Am 13.09.2015 sind insbesondere die kleinen Getauften mit ihren Eltern und Paten zum Gottesdienst eingeladen. Ihre Kerze wird entzündet, sie erhalten einen Segen und eine Erinnerung. Es ist gut, die eigenen Kerzen mitzubringen, damit sie auf den Altar gestellt werden können.

Aber danach haben auch die großen Getauften die Möglichkeit, die Taufe neu in den Alltag zu ziehen und zur Gnade der Taufe umzukehren. Die Taufe ist einmalig, aber ihre Kraft behält sie lebenslang, daher wollen wir sie im Gottesdienst neu erinnern. Der Segen und eine Spruchkarte zeigen das.

GemeindeBasisTag

Gemeinschaft vertiefen und neue Sichtweisen gewinnen – wer darauf Lust hat, ist herzlich zum 2. BasisTag der Bartholomäusgemeinde eingeladen.

Wir erwarten Einsichten aus den Erfahrungen, die wir in der Bibel zu finden, und Impulse von Menschen, die das in ihrem Alltag leben. Außerdem gibt es Zeit zum Gespräch und gemeinsamen Essen.

Thema? Flucht und Fremdsein

Wo? Gemeindehaus der Bartholomäusgemeinde

Wann? Samstag, 26.09.2015, 10-14 Uhr

Für Mittagessen und Kinderbetreuung ist gesorgt. Damit wir besser planen können, freuen wir uns über eine Anmeldung an das Gemeindebüro sowie vor Ort über eine Spende für Verpflegung und Material. Wer vorab noch Fragen hat, kann sich gerne an Pfarrer Ralf Döbbeling wenden.

Einladung zum „Café Atempause“

Der Pflegealltag kann eine große psychische und physische Herausforderung sein. Da ist es gut, ab und zu einen kleine Atempause einzulegen, um Abstand zu gewinnen und auch einmal an sich selbst zu denken – sich selbst zu „pflegen“.Wir laden Sie ein, in entspannter Atmosphäre mit anderen Menschen in ähnlicher Situation miteinander ins Gespräch zu kommen. Themen rund um Pflege und Betreuung und auch eigene Wünsche können mit professioneller Begleitung aufgenommen und besprochen werden. An jedem 2. Montag im Monat  ist dazu in den Räumlichkeiten  der Bartholomäusgemeinde die Möglichkeit dazu gegeben und wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Nächster Termin: Montag, 14.09.2015 um 19.30 Uhr
Bitte melden Sie sich bis einen Tag vorher im Familienzentrum an: Telefon 0345/ 2026384
Kosten: Wir bitten um eine Spende für dieses Angebot.

Gottesdienst am 13.09.

Foto: Iris Hinneburg

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
15. Sonntag nach Trinitatis
Taufgottesdienst mit Tauferinnerung
Pfr. Ralf Döbbeling

Kindergottesdienst

BartholoBande für Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse

Maximäuse für Kinder von 3-4 Jahren

Bartholomäuse für Kinder von 0-2 Jahren (in Begleitung der Eltern, anschließend Predigtgespräch)

Staunen weitergeben

Staunen Sie auch manchmal über einen Sonnenaufgang oder den sternenklaren Himmel? Genießen Sie den Blick auf die Saale oder eine Blumenwiese? Und erfreuen Sie sich noch an einem Regenbogen?

Sind Sie Gott auch dankbar für seine wunderbare Schöpfung, seine Versorgung und seinen Schutz?

All diese Erfahrungen möchten wir den ganz Kleinen in unserer Gemeinde weitergeben und sie mit Gott und seiner Liebe zu uns vertraut machen. Dazu suchen wir Menschen, denen dies ein Herzensanliegen ist.

Erinnern Sie sich noch, wer Ihnen zuerst die Geschichte von Jesu Geburt erzählte? Ein Puzzleteil auf Ihrem Glaubensweg!

Legen Sie nun selbst solche Puzzleteile aus und machen Sie bei den „Bartholomäusen“ (0-2 Jahre) als Mitarbeiter mit und kommen Sie mit den Eltern dieser Kinder über Bibeltexte ins Gespräch! Sie werden staunen!

Und wenn Sie eher der still Staunende sind, würden wir uns freuen, wenn Sie eine Gebetspatenschaft für ein Kind der Bartholobande (5 Jahre bis 5. Klasse) oder der Maximäuse (3-4 Jahre) übernehmen würden.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Ansprechpartner sind Conny Muntschick (Koordinatorin der Kindergottesdienste) und Dorothea Vogel (Leiterin der Bartholomäuse). Wir freuen uns auf Sie!

Dorothea Vogel

Work-Life-Balance

Wenn das Jahr eine Zeit des Ausgleichs bräuchte, dann wäre es der Sommer. Im Frühling ist das Jahr mit der Blüte, im Herbst mit der Ernte und im Winter mit dem Fegen der Fluren und dem Klirren mit Eis und Schnee beschäftigt. Im Sommer wartet das Jahr auf seine Reife. Ich weiss nicht, ob es um Balance bemüht ist. Ich bin kein Physiker.

Ich beobachte aber an den Menschen, dass sie versuchen im Sommer ihren Ausgleich zu finden. Im Sommer sind die großen Ferien. Für einige ist es die Zeit der Latenz, bevor es auf einer anderen Schule oder an einem anderem Studienort weitergeht. Für den Sommer haben wir Bilder von Sonne, Strand und Meer im Kopf. Wir planen zu reisen und die Seele baumeln zu lassen. Entspannung und neue Anfänge sind überhaupt die großen Themen unseres Lebens. Wir freuen uns über Routine, aber immer wieder suchen wir auch die Spannung in der neuen Herausforderung. Manchmal sind wir dabei ratlos, wann das eine und wann das andere dran ist.

Gott hat ein Versprechen gegeben. Seine sinnstiftenden Worte sind ja die Verheißungen. Solche wie diese: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1. Mose 8, Vers 22). Das klingt wie ein Kommen und Gehen einer Welle. Eine Balance von Innovation und Tradition. Alles hat seine Ordnung. Nur dass wir es nicht spüren und manchmal nicht mal glauben können. Dann wird selbst der Sommer von der Jahreszeit zur Jahres-keine-Zeit. Keine Zeit zum Spiel, zum Reden und Hören, zum Müßiggang, zum Wandern und Fahren, zum Sonnen und Spüren des warmen Windes. Das innere Reservoir an reifen Bildern aufzufüllen.

Das ist schade, denn die Fernreise im Winter ersetzt den Sommer vermutlich nicht. Den Sommer muss man genießen, wenn er da ist. Er kommt nicht wieder, zumindest dieser nicht. Ich sehne mich nach diesem Vertrauen, dass Sommer und Winter kommen und gehen und Säen und Ernten nicht aufhören wird. Denn was ändern meine Sorgen schon? Durch einen Hamsterkauf von Sonnencreme mit Sonnenschutzfaktor 50+ beinflusse ich den Sommer nicht. Das wäre lediglich abergläubisch. Gott schafft und erhält und ich darf seiner Güte vertrauen. Er lässt den Sommer werden. Er kann dem Wechsel von Spannung und Entspannung in meinem Leben eine Balance geben. Er kann meine Angst bannen, wenn der Erhaltungstrieb rät zu sorgen. Hektisch zu wirken und nicht zur Ruhe zu kommen, ist dagegen leichtsinnig und auch ein bisschen überheblich. So bitte ich Gott um Gelassenheit und Vertrauen so wie schon Paul Gerhardt: “Gib, dass der Sommer deiner Gnad in meiner Seele früh und spat viel Glaubensfrüchte ziehe.”

Und höre nicht auf, den Sommer zu erwarten.

Pfarrer Ralf Döbbeling

Film und Gespräch „Den Menschen so fern“

Den-Menschen-so-fern_Plakat_A5Die Filmreihe SALZ IM LUCHS zeigt Geschichten und Bilder, die Hoffnungen und Enttäuschungen der Menschen aufnehmen. Sie zeigt damit ein gemeinsames Anliegen von Evangelium und Kino. Die Filme der Reihe sollen Zeitprobleme zum Leuchten bringen und erfahrbar machen und damit würzige Impulse zum Handeln geben. Nach dem Film sind alle Besucher eingeladen, sich im über ihre Eindrücke auszutauschen. Gesprächsleitung: Ralf Döbbeling, Pfarrer der Bartholomäusgemeinde.

Samstag, den 22.09. um 20.15 Uhr im Luchs-Kino am Zoo

Den Menschen so fern
Ein französischer Algerier bekommt den Auftrag, einen zum Mörder gewordenen Beduinen dem Scharfrichter zu überantworten und muss seinen Gefangenen dafür kilometerweit durch die Wüste bugsieren. Der Film ist die Adaption der Kurzgeschichte „Der Gast“ von Albert Camus und reflektiert in beachtlichen Bildern das Motiv der existentiellen Einsamkeit und den Einbruch des Absurden in den menschlichen Alltag. Das Werk, dass den großen Viggo Mortensen in einer seiner besten Rollen zeigt, wurde 2014 bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem SIGNIS-Award und auf dem Münchner Filmfest 2015 mit dem Fritz-Gerlich-Filmpreis ausgezeichnet.

Terminblatt für September erschienen

terminblattWelche Gottesdienste gibt es im September in unserer Gemeinde und welche anderen Termine stehen an? Diese Fragen beantwortet zuverlässig unser Terminblatt. Die neueste Ausgabe können Sie hier herunterladen.

Predigten

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