Neuigkeiten & Aktuelles
Familienabendmahl am 15. November
Wir feiern am 15. November. mit der ganzen Gemeinde inklusive Kinder das Abendmahl, bevor es dann für die Erwachsenen die Predigt und für die Kinder noch einen gemeinsamen Kindergottesdienst gibt. Herzliche Einladung!
Arbeitseinsatz Kirchhof
Am Samstag, den 21. November ab 9.00 Uhr soll unser Kirchhof für den Frühling vorbereitet werden! Laub einsammeln und andere einfache Arbeiten warten, die mit nettem Gespräch und kräftigem Mittagessen ergänzt werden können. Ausrüstung ist da und sicherlich wird das Wetter zauberhaft!
Herzliche Einladung!
Mark Udo Born
OASE im Oktober
Herzliche Einladung zum Angebot für junge Erwachsene: OASE (Ort aller SemiErwachsenen) mit Brunch und Programm am Samstag und wer will, zusätzlich eine Aktion am Freitagabend davor. Für die Freitagabend-Aktion ist eine Anmeldung erforderlich.
Thema: Welch ein Freund ist unser Jesus – Freundschaft halten, wenn sich das Leben aller ändert
Referenten: Jakob Haferland und Ruven Milde
Wann? Samstag 17. Oktober 2026 11 bis 14 Uhr
Freitagsaktion (Anmeldung bis 10. Oktober unter oase@bartho.org)
Freitag 16. Oktober 19.30 Uhr Carmen (Opernhaus), anschließend Nachbesprechung im 2ZKB
SemiErwachsene: 21€
Ermäßigt: 10,50€
Neu: OASE für SemiErwachsene
„Die Show muss weitergehen“: Unter diesem Motto sind Ehemalige der Jugendarbeit und andere SemiErwachsene das ersten Mal zu der Freizeit „Fahrt-a Morgana“ (JaRü mit Möwe) gefahren – eine Weiterführung der JaRü. Die Jugendarbeit hat viele von uns über Jahre begleitet und geprägt. Nun sehnen wir uns nach einem Äquivalent, das zu unserem jetzigen Lebensabschnitt passt. Ziel der Freizeit war es deshalb, ein Format zu entwickeln, das SemiErwachsenen – also junge Erwachsene und alle, die Lust haben, mit ihnen Zeit zu verbringen – einen Ort für Glauben, Austausch und Begegnung bietet.
Entstanden ist die OASE: Ort aller SemiErwachsenen. Jeden dritten Samstag im Monat wollen wir uns als OASE jeweils ab 11 Uhr zu einem ausgewählten Thema treffen. Dazu gehören ein kleiner Brunch, gemeinsames Singen, ein thematischer Input, Austausch, Vertiefung und Gebet. Für Menschen, die außerhalb von Halle wohnen wird es möglich sein per Videocall teilzunehmen. Zusätzlich wird jeweils am Freitag davor eine gemeinsame Unternehmung angeboten, wie zum Beispiel ein Theaterbesuch mit anschließender Nachbesprechung oder ein Spieleabend, um auch Neuzuwachs einen einfachen Einstieg zu ermöglichen.
Einmal im Jahr soll es eine gemeinsame Freizeit geben, um den Glauben durch die Gemeinschaft an einem anderen Ort neu zu erleben und Energie für das kommende Jahr zu tanken. Außerdem überlegen wir, jährlich einen Themengottesdienst zu gestalten. Wir freuen uns über alle, die Teil der Oase sein wollen oder es ausprobieren möchten.
Die Termine werden auf der Website und im Newsletter veröffentlicht. Kontakt: oase@bartho.org
Lotte Büdel
Gottesdienst am 11. Oktober
10.00 Uhr
19. Sonntag nach Trinitatis
Predigtgottesdienst
R. Döbbeling
Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.
Informationen zu den Kindergottesdiensten
Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.
- Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
- Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): findet regulär statt
- BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): findet regulär statt
Was man von hier aus sehen kann
Was ist auf dem Bild zu sehen? Was erkennen Sie? Ich sehe ein Schaf mit dem Hintern zur Kamera und ein Huhn quer auf seinem Rücken, hockend, auch nicht in die Richtung der Betrachterin blickend. Das Schaf grast nicht. Es scheint still zu verweilen. Das Schaf steht und das Huhn bewegt sich dementsprechend auch nicht fort. Sie posen nicht für das Photo. Sind einfach da.
Mein erster Gedanke, als ich das Bild sah: Es erinnert mich an die Bremer Stadtmusikanten. Ein bekanntes Märchen, das die Gebrüder Grimm in ihre Märchensammlung aufgenommen haben. Es handelt von den vier Tieren, die altersschwach und scheinbar nutzlos vom Hof gejagt oder getötet werden sollen und dann als musikalisches Quartett eine zweite Karriere in Bremen beginnen wollen. Dort landen sie zwar nicht, aber etwas Besseres als den Tod, haben sie, wie sie es wünschten, trotzdem gefunden.
Gerne hätte ich Ihnen dieses Bild als aktuelle Version der Stadtmusikanten präsentiert. Zumal der besondere Moment gewesen wäre, dass Gerhard Marks, der an der Giebichensteinbrücke über die Saale Kuh und Pferd entworfen hat, auch die Figuren der Märchentiere am Bremer Rathaus gestaltet hat. Doch hier sind nicht nur keine vier, sondern zwei Tiere zu sehen, wenn auch gestapelt. Außerdem kann man höchstens das Huhn als Statthalterin für den Hahn heranziehen, aber ein einzelnes Schaf kann das Fehlen von Esel, Hund und Katze nicht vertreten.
So ist mir diese Interpretation nicht möglich. Sie wären mir in meinen Gedanken nicht gefolgt. Ich mußte umdenken, obwohl es eines meiner Lieblingsmärchen ist, wie man unschwer bemerkt.
Auch ein weiterer Zugang war mir verwehrt. Sind mir die beiden Tiere deshalb bemerkenswert, weil sie eine Geborgenheit verkörpern? Das Huhn, das auf dem warmen Schaffell einen erhöhten Platz findet und sicher ist. Vielleicht geben die beiden einander sogar gegenseitig vor reißenden Tieren Schutz. Auch damit würde ich die Situation sicherlich überinterpretieren.
Ich finde das Paar einfach schön. Wenn ich über die Wiese gegangen wäre und sie so gesehen hätte, hätte auch ich ein Foto von ihnen gemacht. Und nur deshalb wird es hier zum Titelbild.
Doch auf andere Weise hat mich das Bild noch einmal nachdenklich gestimmt. Oft mache ich mir ein Bild von Dingen oder Menschen. Und meine damit erfasst zu haben, was ihr Wesen ist. Ich halte das Bild sogar noch als Vorurteil in mir fest, wenn mich der erste Eindruck getäuscht hat. Lieber passe ich die Situation meinem Bild als mein Bild der Wirklichkeit an. Ich passe das Äußere meinem inneren falschen Eindruck an. Gebe die Dinge nicht frei, sie selbst zu sein.
Huhn auf Schaf: Kein Märchen, kein Idyll, kein Motivbild, dass Löwe und Lamm beziehungsweise Hund und Katz doch in Frieden miteinander leben können. Es ist, was es ist, so weit wir das von hier aus sehen können.
Ralf Döbbeling
Wie politisch muss oder darf Kirche sein?
Gerade wird mit Hinweis auf die Neutralität sehr darauf hingewiesen, dass die Kirchen sich auf ihre Kernkompetenz beschränken sollen. Als da wären: Liturgie, Koinonia, Diakonie und Katechese. Wir sollen beten und arbeiten und uns aus der Politik heraushalten. Das hätten viele bis zur Bundestagspräsidentin gerne so.
Laut Artikel 32 der Landesverfassung sind Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften vom Staat getrennt. So lautet Absatz 1, doch der 2. folgt sogleich. Darin steht, dass das Recht, zu öffentlichen Angelegenheiten Stellung zu beziehen, gewährleistet wird. Nach meinem Verständnis darf Kirche also gar nicht schweigen, wenn es um so grundlegende Werte wie Freiheit, Menschenwürde und Minderheitenschutz geht. Dafür leisten wir in unserem kirchlichen Rahmen sowieso Fürbitte und Fürsorge, aber es kann gegebenenfalls notwendig sein, Fürsprache einzulegen. Dieses Recht ist uns zugestanden und verletzt in dieser Form in keiner Weise das Gebot der Neutralität.
Friedrich Naumann, 1860 in Störmthal, ca 50 km von Halle, geboren, mahnt als Theologe die Christen, sich nicht als Dorf- oder Stadtweise zu betragen. Störmthal hat heute 64 Einwohner, Leipzig damals schon viel mehr. In Fragen der Infrastruktur, der Ökonomie oder der Technologie sind wir nicht schlauer als diejenigen, bei denen wir uns belesen haben. Als liberaler Politiker, dessen Haltung sich u.a. im Rauhen Haus in Hamburg gebildet hat, bezog Naumann allerdings Stellung zur sozialen Frage als öffentlicher Angelegenheit, um der Arbeiterbewegung Rückhalt zu geben.
Es gibt in der Geschichte immer wieder Veränderungen, die von einigen Menschen als Chance und von anderen als Unglück erlebt werden. Da hilft Kirche durch diakonische Unterstützung. Wenn allerdings Grenzen der Menschlichkeit betreten oder überschritten werden, dann hilft nicht mehr nur die Fürsorge und Fürbitte, dann muss Kirche für die Benachteiligten und Missachteten sprechen und nach Bonhoeffer sogar schreien. Und diejenigen, die im Sinne eines „Schuster, bleib bei deinen Leisten“ diese mit Hinweis auf die Neutralität zurückweisen, wissen genau, warum sie das tun. Leider hat Kirche sich oft näher zur Macht und nicht zu den Menschen gestellt. Das aber verrät ihre Mission, Salz der Erde zu sein.
Ralf Döbbeling
Auftrag von Kirche ist, das Evangelium verkünden, so wie es Jesus getan hat. Er war in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt. So auch wir. Wir kommen als Gemeinde zusammen, um dieses Wort zu hören und weiter zu sagen. Weitersagen, indem wir nicht an der Vergangenheit des gesprochenen Wortes zu Jesu Zeiten kleben, sondern es weiter in unsere Zeit hineinsagen, fortführen und übersetzen.
In seiner Lebendigkeit ist dieses Wort politisch, weil es in die Polis, also in die Stadt und auch ins Land, in das Gemeinwohl hineinwirken will. Aber es kann seine Wirkung nur entfalten, wenn es selbst nicht von der Welt ist, in die es hineinwirken soll. So ist es gleichzeitig unpolitisch.
Kirche ist in der Welt, aber nicht Teil dieser Welt. Genauso wie Jesus in dieser Welt lebte und seine Botschaft in ihr verkündete, aber nicht in ihr aufgegangen ist. Kirche verliert ihre Sprengkraft, wenn sie sich gleich macht mit den Strukturen und Arbeitsweisen und Denkmustern dieser Welt. Es bleibt die Aufgabe, Anwalt und Stimme derer zu sein, die in Parteiprogrammen und politischen Entscheidungen hinten runterfallen und nicht gehört werden. Bei denen zu sein, die in Strukturen von Verwaltungen und gesetzlichen Bestimmungen aufgerieben werden. Um der Menschen willen ist der Platz von Kirche, außerhalb dieser Regularien zu agieren.
Es ist nicht Aufgabe von Kirche, Parteiarbeit zu machen. Aber es ist ihre Aufgabe, in die Parteien hineinzuwirken. Indem sie den Finger in politische Entscheidungen und Verwaltungshandeln legt, wenn dadurch Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten weiter verstärkt werden. Indem sie mahnt, wenn Parteien Programme aufstellen, in denen die Würde des Menschen keine Beachtung findet. Indem sie anders umgeht als die Welt mit Personal, Gebäuden oder Geld: Als Kirche in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.
Reinhard Grohmann
Seniorentreff am 8. Oktober
Herzliche Einladung zum Seniorentreff am Donnerstag 8. Oktober 2026 um 14.30 Uhr (Gemeinderaum). Das Thema des Treffs ist „Paul Gerhardt – Leben und Lieder“.
Kirche Kunterbunt am 3. Oktober
Kirche Kunterbunt: Mit der ganzen Familien eine spannende Zeit erleben!
Wann? 03. Oktober 2026 von 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
Wo? Bartholomäus-Gemeinde, Bartholomäusberg 4, 06114 Halle
Was? Singen, spielen, basteln, etwas erleben, essen und feiern
Thema: Geheimzeichen Fisch
Kuchenspenden sind erwünscht!
Mehr Informationen gibt es auf der Website der Kirche Kunterbunt.
Gottesdienst am 4. Oktober
10.00 Uhr
Erntedankfest
Predigtgottesdienst
R. Döbbeling
Ein Gottesdienst im Rahmen des Aktionsmonats „Es reicht“
Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.
Informationen zu den Kindergottesdiensten
Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.
- Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): bitte Ansagen beachten
- Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): findet regulär statt
- BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): findet regulär statt
Kirchenkids im Herbst
Die nächsten Termine für die Kirchenkids (1. bis 4. Klasse) mit Gemeindepädagogin Constance Müller:
- 30.09.
- 07.10.
- 14.10.
- 04.11.
Alle Treffen sind mittwochs 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr.
Konzert mit VocHales
Unter dem Titel „Märchen.Mythen.Mysterien“ gastiert am Samstag, 26. September 2026 um 19.30 Uhr der Kammerchor VocHales in der Bartholomäus-Kirche.
Zu hören sind unter anderem Werke von Schumann, Eydam und Reger. Die Leitung hat Lukas Theise.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Kinder-Bibeltage
Die Regionalen Kinder-Bibeltage finden in diesem Jahr unter dem Thema „Pilgerreise“ statt.
Wann? Montag 19. Oktober bis Mittwoch 21. Oktober, jeweils 9 bis 16 Uhr
Wo? Gemeindehaus Bartholomäus
Wer? Kinder der 1. bis 6. Klasse
Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung gibt es im Bartholomäus-Hort.
Fühlen
Man freut sich, weil man weiß, jemand hat an mich gedacht, jemand hat sich die Mühe gemacht, genau mir zu schreiben. Und das ist schön.
Jetzt bin ich aber wieder in meinen Zimmer und sitze auf meinem Bett. Und fühle mich weder geliebt noch geborgen. Ich fühle mich leer.
Als würde man einen Wal in einen Pool tun. Er hat keine Freunde mehr und auch kein Meer, was er erkunden kann. Er hat keine Chance, neue Dinge zu sehen oder zu erlernen. Er ist allein in seinem Pool. Seinem kleinen blauen Pool.
Doch plötzlich neue Gerüche, neues Wasser. Sein Wasser würde gewechselt. Er kann neue Dinge entdecken, und fühlt sich wieder lebendig. Eine Minute fühlt sich an wie Stunden. Die Zeit bleib einfach stehen.
Und dann ist es vorbei.
Die Leere,
sie ist wieder da.
Er kennt alles.
Da ist kein lohnenswerter Grund, sich zu bewegen, da alles schon vertraut ist.
Er hatte sich für einen kurzen Moment lebendig gefühlt und genauso schnell ist es wieder erloschen.
Und jetzt? Nur vier Wände. Ein Bett. Ein Handy.
Und Gedanken, die nachts lauter werden, als sie es tagsüber jemals dürften.
Vielleicht kennst du dieses Tief. Dieses Vermissen, das nicht einfach Menschen vermisst. Sondern ein Gefühl.
Das Gefühl,
dass ich irgendwo hingehöre,
dass ich gesehen werde,
dass ich nicht kämpfen muss, um geliebt zu werden.
Und vielleicht tut JaRü deshalb weh, wenn es vorbei ist.
nicht weil dort Gott näher war.
Sondern weil wir dort näher beieinander waren.
Und plötzlich sind wir wieder allein und merken:
ich habe Angst vor der Stille.
Weil in der Stille
keiner mehr mitsingt,
keiner mehr betet,
keiner mehr sagt:
„Gott ist da.“
Und genau da beginnt vielleicht Glaube.
Nicht dort, wo hundert Menschen deine Hände halten.
Sondern dort, wo du deine Hände
ganz alleine faltest.
Emma Steinhardt und Gloria Herrmann zur Jahresrüste (JaRü) der Jugend
Gottesdienst am 27. September
10.00 Uhr
17. Sonntag nach Trinitatis
Gottesdienst mit Abendmahl und Taufen
G. Muntschick
Ein Gottesdienst im Rahmen des Aktionsmonats „Es reicht“
Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.
Informationen zu den Kindergottesdiensten
Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.
- Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
- Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): findet regulär statt
- BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): findet regulär statt
Predigten
Predigten zum Herunterladen.


