Neuigkeiten & Aktuelles

Aktuelle Allianzen zwischen Christentum und Rechtspopulismus

Am Montag 31. August beschäftigen sich die Montagsgespräche in der Paulusgemeinde mit dem Thema „Aktuelle Allianzen zwischen Christentum und Rechtspopulismus“. Der Vortrag findet in der Pauluskirche statt.

Rechtspopulistische Akteure greifen zunehmend christliche Symbole und Themen auf – von Migration bis Familienpolitik. Nicht nur in den USA, auch in Deutschland gibt es Bereiche, in denen sich Christentum und Rechtspopulismus überschneiden, in denen religiöse und politische Motive miteinander verflochten sind.

Dr. theol. Martin Fritz ist seit 2020 wissenschaftlicher Referent bei der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (Berlin) für Grundsatzfragen, Strömungen des säkularen und religiösen Zeitgeistes, Evangelikalismus und pfingstlich-charismatisches Christentum.

Nacht der Kirchen am 22. August

Am Samstag 22. August findet wieder die Nacht der Kirchen in Halle statt. Auch in Bartholomäus gibt es Programm:

  • Um 19 Uhr startet im Gemeindehaus der erste Block der Wahl-o-Nacht mit Lesungen aus den Parteiprogrammen zur Landtagswahl. Die nächsten Blöcke starten um 20.15 Uhr, 21.30 Uhr und 22.45 Uhr.
  • In der Kirche gibt es ein musikalisches Abendprogramm: 20 Uhr „Solo zu Zweit“ (Saxophon und Orgel), 21.15 Uhr Konzerthallenchor Halle e.V. (klassische Chormusik)
  • Am romantischen Ort ist die Weinstube geöffnet.

Wohnzimmerkirche im Domgarten

Unter einem Blätterdach mit Blick in den Himmel feiern wir die nächste Wohnzimmerkirche. Am Dienstag 25.08. wird der kleine versteckte Domgarten in Halle zu unserem Outdoor-Wohnzimmer. Mit dabei sind Jan Willenbacher und Ruben Jonathan Kröber mit ihren Gitarren, die uns dem Himmel ein Stück näher bringen.

Seid dabei wenn wir durch die Lüfte fliegen, Halt im Fallen suchen und den Himmel auf Erden ersehnen. Die Wohnzimmerkirche ist ein lockeres Gottesdienstformat. Bei Getränken, guter Musik und entspannter Atmosphäre kommen auch die Besuchenden miteinander ins Gespräch. Hier wird nichts vorgebet. Vielmehr sind wir gemeinsam auf der Suche und im Gespräch darüber, was uns bewegt. Die Wohnzimmerkirche ist ein Begegnungsraum, in dem unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen zu Gehör kommen. Los geht es um 18:30 Uhr mit einem entspannten Ankommen bei kleinen Snacks. 19:00 Uhr startet das Programm. Den Zugang zum Garten nehmt ihr über den Dom wahr. Wir haben alles gut ausgeschildert.

Für das Vorbereitungsteam: Hans Martin Golz-Rettschlag (Kirchspiel Halle-Süd)

 

Programm der Kirchenkids

Im August starten nach der Sommerpause wieder die Kirchenkids. Alle Treffen sind mittwochs 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr.

  • 26. August: Dem Sommer auf der Spur
  • 30. September: Farben, Früchte, Forschungsreise
  • 7. Oktober: Wind, Wetter, Wunderwelt

 

„Es reicht“ – gemeinsam genug leben

Foto: Micha-Initiative e.V.

„Ich habe genug, es reicht!“ Wann haben Sie diesen Satz zuletzt formuliert? „Wann reicht es? Wieviel ist genug?“, könnten Sie entgegnen. Und genau diesen Fragen wollen wir uns im September stellen. Vom 6. September bis 4. Oktober 2026 wird es in der Bartholomäusgemeinde und im Stadtteil Giebichenstein lebendig: Gemeinsam mit dem Gründer:innenhaus Steiler Berg veranstalten wir den Aktionsmonat „Es reicht“ – vier Wochen, in denen wir uns der Frage widmen, was ein gutes Leben ausmacht. Müssen wir immer mehr haben, schneller und besser sein? Was ist zu viel? Was macht uns glücklich? Welche Rolle spielt der christliche Glaube dabei?

 

Mehr als Verzicht

Suffizienz ist eine von drei zentralen Nachhaltigkeitsstrategien, die der Weltklimarat (IPCC) benennt. Während Effizienz darauf abzielt, Dinge besser zu nutzen (z. B. sparsamere Autos), und Konsistenz die Produktion durch umweltfreundlichere Technologien verändert, geht es bei der Suffizienz um eine grundlegendere Frage: Wie viel ist genug? Sie fordert uns heraus, unsere Bedürfnisse zu überdenken und unser Verhalten anzupassen.

Suffizienz lässt sich aber nicht nur im Blick auf Nachhaltigkeit und Konsum leben, sondern ist auch leicht auf andere Lebensbereiche übertragbar. Suffizienz stellt die entscheidende Frage: Was brauchen wir wirklich, um ein erfülltes Leben zu führen?

Als Christ:innen haben wir hier eine besondere Perspektive. Gottes Idee von dieser Welt hilft uns, die Glaubenssätze der Konsum-, Leistungs- und Wachstumsgesellschaft zu hinterfragen. Statt „Mehr“, „Noch besser“ und „Mehr als die anderen“ werden Werte wie „Genug“, „Gut genug“ und „Gemeinsam mit anderen“ zentral. Urchristliche Praktiken wie Fasten, Sabbat, Erlassjahr oder Stille zeigen uns Wege, wie wir diese Haltung leben können – und dass sie keineswegs neu ist, sondern tief in unserer Tradition verwurzelt.

Wie kann das praktisch aussehen?

Suffizienz zeigt sich in vielen Bereichen unseres Lebens – und ist oft einfacher, als man denkt:

  • Ernährung: Gemeinsames Kochen mit geretteten Lebensmitteln statt Lebensmittelverschwendung. Einfach, lecker und in schöner Gemeinschaft.
  • Konsum: Kleidertauschpartys oder Secondhand-Käufe statt Neuprodukte, Repair-Cafés, in denen kaputte Dinge wieder flottgemacht werden, statt sie wegzuwerfen.
  • Mobilität: Mehr zu Fuß gehen, Fahrrad fahren oder Carsharing nutzen statt Individualverkehr – gut für die Umwelt und oft auch für die eigene Gesundheit.
  • Zeit: Bewusster Umgang mit unserer Lebenszeit, Pausen einlegen statt ständiger Verfügbarkeit. Weniger Hetze, mehr Präsenz.
  • Wohnen: Gemeinschaftsgärten, Leihläden oder Nachbarschaftshilfe statt Ansammeln. Teilen statt besitzen.

Diese Beispiele zeigen: Suffizienz ist kein Verzicht, sondern eine Bereicherung. Sie befreit von übermäßigem Konsum und Getriebensein und schafft Raum für das, was wirklich zählt: Beziehungen, Gemeinschaft und ein Leben im Genug.

Was erwartet euch im Aktionsmonat?

Wir entdecken Suffizienz auf unterschiedlichen Wegen: Neben erfrischenden Impulsen und Vorträgen im Gründer:innenhaus werden praktische Workshops und auch künstlerisch-kreative Events stattfinden. Sonntags gibt es im Gottesdienst einen 15-minütigen Impuls der Micha-Initiative – einer christlichen Gerechtigkeitsbewegung, die Materialien für Kirchgemeinden entwickelt. Die vier Impulse führen uns durch verschiedene Aspekte des Themas:

  1. Träumen: Welche Vision einer gerechteren Welt bewegt uns?
  2. Glaubenssätze: Welche gesellschaftlichen Überzeugungen prägen unser Handeln – und wie können wir sie aus christlicher Perspektive hinterfragen?
  3. Ekklesia bin ich: Wie verbinden wir persönliche Haltung mit gemeinschaftlichem Handeln?
  4. Die Rolle der Kirche: Wie können wir als Gemeinde Mahnerin, Mittlerin und Motor für Veränderung sein?

Der Festgottesdienst an Erntedank (4. Oktober) krönt den Aktionsmonat.

Warum hier? Warum wir?

Die Bartholomäusgemeinde verbindet Tradition mit Aufbruch. Mit dem Steilen Berg e.V. – unserem Partner für ganzheitliches Gründen und Arbeiten und soziale Innovation – zeigen wir, wie Kirche und zivilgesellschaftliche Initiativen gemeinsam Neues schaffen können. In Giebichenstein gibt es bereits viele engagierte Menschen und Initiativen. Dieser Aktionsmonat schafft einen gemeinsamen, niedrigschwelligen Rahmen, um Suffizienz praktisch, spirituell und kulturell zu erleben.

Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Menschen aus Gemeinde, Nachbarschaft und Stadtteil zusammenkommen, sich kennenlernen und für ein Leben im Genug begeistern lassen. Langfristig wollen wir neue Kooperationen knüpfen und Formate etablieren, die über den Aktionsmonat hinauswirken.

Ob zum Zuhören, Mitdenken oder Mitmachen – hier ist Platz für alle, die neugierig sind. Lasst uns gemeinsam entdecken, wie bereichernd ein Leben mit mehr Bewusstsein, weniger Ballast und mehr Gemeinschaft sein kann. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.

Mehr Informationen gibt es ab Ende Juli auf unserer Website und über Aushänge im Gemeindehaus und im Gründer:innenhaus Steiler Berg. Wir freuen uns auf eine spannende und bereichernde Zeit mit euch!

Sie haben eine Idee dazu? Wer sich gerne bei der Planung und Umsetzung engagieren möchte, kann sich bis zum 15. Juli bei Hanna Löffler (Community Managerin im Steilen Berg) unter hl@steilerberg.de melden.

Gottesdienst am 23. August

Foto: Iris Hinneburg

10.00 Uhr
12. Sonntag nach Trinitatis
Predigtgottesdienst
R. Döbbeling

Wir planen, den Gottesdienst auf YouTube zu streamen.

Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.

Informationen zu den Kindergottesdiensten

Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.

  • Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
  • Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): bitte Ansagen beachten
  • BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): findet regulär statt

Landtagswahl 2026: Parteiprogramme im Licht in der Wahlo-Nacht

Wahlen entscheiden, wer regiert. Aber wer kennt denn schon die Wahlprogramme der Parteien? Zwischen Plakaten und Beiträgen in den Medien geht verloren, was Parteien wirklich versprechen, schwarz auf weiß, verbindlich und nachlesbar. Wir möchten das ändern! Zur Nacht der Kirchen laden wir zur „Wahlo-Nacht“ ein: einer politischen Lesung aus den Wahlprogrammen zur Landtagswahl 2026.

Bei der Vorbereitung auf die Wahl haben wir uns gefragt, welche Infoveranstaltungen eigentlich stattfinden. Abgesehen von parteipolitischen Auftritten gibt es in den Vierteln Halles kaum Angebote. Diese Lücke möchten wir füllen und die Nacht der Kirchen ist der ideale Ort dafür, der Menschen aus dem Viertel zusammenbringt. Das diesjährige Motto „Lichtpunkte“ passt wie gerufen.

Dabei wollen wir keine Meinungen vorgeben oder Aussagen von Einzelnen diskutieren. Uns interessiert, was die Parteien zu Kirche und ihren Strukturen sowie zu sozialen Fragen wirklich geschrieben haben. Dabei sprechen die Texte für sich. Im Anschluss seid ihr dann eingeladen, ins Gespräch zu kommen. Ein moderiertes Podium gibt es bewusst nicht, da es uns nicht darum geht eine weitere öffentliche Bühne für Meinungen zu bieten. Vielmehr soll in gutem protestantischen Sinne das Wort für sich stehen und zur Meinungsbildung einladen. Wir verstehen Kirche als gesellschaftlichen Schutzraum und möchten diesen für die unterschiedlichen Betrachtungsweisen öffnen.

Die Veranstaltung findet am Samstag 22. August um 19 Uhr im Großen Saal statt. Wer Lust hat, aktiv mitzulesen oder einfach neugierig ist, meldet sich gerne schon jetzt bei uns.

Und natürlich laden wir euch herzlich zur ganzen Nacht der Kirchen in Bartho ein. Am romantischen Ort öffnet die Bar und in der Kirche gibt es wundervolle musikalische Angebote.

Neues Chorangebot

Mit Beginn des neuen Schuljahres startet in unseren Gemeinden ein neues musikalisches und übergemeindliches Angebot: Ein Popchor!

Alle, die Lust am (gemeinsamen) Singen haben, sind eingeladen, in die Welt der Jazz-Rock-Pop-Musik – und andere musikalische Tiefen – einzutauchen, neue Klänge zu entdecken und in Gemeinschaft Musik zu machen. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt oder jung man ist, ob man Noten lesen kann oder nicht, schon einmal im Chor gesungen hat oder gar nicht richtig weiß, was einen da so erwartet. Kommt vorbei und findet es heraus!

Wann? Ab dem 19.08. jeden Mittwoch 18.30 Uhr im Großen Saal in der Bartholomäusgemeinde

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!

Konrad Liebscher

Freizeit für junge Erwachsene

Die Show muss weitergehen! Wir als junge Erwachsene aus Bartho wollen zusammen in ein neues Abenteuer starten.

Seit längerem haben wir bemerkt, dass, nachdem man die Schule abgeschlossen hat, die Jugendarbeit nicht mehr ganz der Ort ist, an dem unsere Interessen und Gespräche repräsentiert werden. Daher entstand der Wunsch nach neuen Begegnungsräumen für junge Erwachsene. Um das ganze ins Rollen zu bringen fahren wir gemeinsam in den Urlaub an den Strand: Quasi eine JaRü, aber mit Möwe.

Vom 30.08. bis zum 04.09. wollen wir in einem gemütlichen Haus in Süderbrarup Ideen über die Zukunft sammeln, gemeinsam unseren Glauben vertiefen und den Sommer ausklingen lassen. Da das Haus, in dem wir übernachten, nur begrenzte Kapazitäten hat, ist die Teilnehmerzahl begrenzt, also: Schnell sein lohnt sich!

Wir freuen uns auf eine schöne Freizeit!

Was? Ü18-Freizeit

Wieviel? Teilnehmerbeitrag 120 €

Wer? Wendet euch für die Anmeldung oder für Fragen an Laurin Biewald oder Paul Renner.

 

Angedacht: Karussell

Foto: unsplash/Jennifer Bryan

Es geht rund. Das Jahr und die Stimmung nähern sich ihrem Höhepunkt. Ziel ist im August die Nacht der Kirchen und das Laternenfest. Doch zuvor gibt es noch viele Momente der Ekstase. Das Abschiedsfest des Kindergartens und des Hortes. Die Kinder, die die KiTa verlassen, sind jetzt schon richtig groß und die Hortkinder, die in die fünfte und sechste Klasse wechseln, sind riesig gespannt auf die neue Schule. Die Ferien beginnen, ein Schuljahr ist geschafft und es winken sechs Wochen frei. Die Fête de la musique feiert das kulturelle Leben in der Stadt mit viel Musik am längsten Tag des Jahres. Die Atmosphäre in der Stadt wird durch den Sommer leichter. So wie auch die Kleidung. Und die Vorfreude auf eine Reise. Anderes sehen, anderes essen und Neues erleben. Das alles ist je für sich ein Moment von Glück und Lebensfreude.

Es geht rund. Immer im Kreise. Horizontal oder vertikal dreht sich das Karussell. Und flugs dreht sich die Erde wie eine wilde Maus auf ihrer Achse mehr zum Dunkel und zur Kälte. Dann wechselt auch wieder die Kleidung.

Nur wichtig ist, dass man einsteigt. Nicht außen stehen bleibt. Die anderen fahren lässt, während das Jahreskarussell sich wieder anschwingt zu kreiseln. Wenn ich nur zuschaue statt einzusteigen und mich bewegen zu lassen, dann bleibt nur die Betrachtung der Freude der anderen. Ihr Hochgefühl bleibt mir jedoch verborgen.

Doch wie komme ich an Bord? Ein Fahrgeschäft ist leicht zu besteigen, indem man den Fahrpreis zahlt und die Gondel oder die Schaukel besteigt. Doch wie entere ich das Jahr und erlebe den Sommer mit Lebensfreude und Leichtigkeit?

Ich persönlich kenne Zeiten großer Vorfreude auf ein Fest oder eine Reise. Auch in diesem Jahr. Zugleich sind mir Zeiten nicht verborgen, in denen mich vergleichbare Höhepunkte erstaunlich wenig berührten. Sie glichen scheinbar aufs Haar denen des Vorjahres. Was kann ich tun, das Nichtgleiche zu achten? Ich versuche und scheitere zugleich, weil ich nichts besonderes spüre und wahrnehme. Aber ich zwinge mich auch nicht dazu. Denn zur Freude kann man sich selbst ermuntern.

Gerade im Sommer liegt der Versuch nahe, die Intensität zu erhöhen, um wieder mehr Freude und Ekstase zu spüren. Dann geht es höher und schneller wie in einem Superkarussell. Das weitere Reiseziel garantiert gewissermaßen das größere Glück. Mir hat eher geholfen, die Besonderheit dieses Momentes zu bedenken. Denn er ist außergewöhnlich, auch wenn es sich gewöhnlich anfühlt. Gänzlich gleicht nichts dem schon einmal Erlebten. Und es enthält damit die Möglichkeit von etwas Überraschendem. So schaue ich froh und dankbar auf das Altneue, das mir fehlen würde, wenn es sich in diesem Sommer nicht wiederholen würde.

Zumindest möchte ich nicht Zuschauer bleiben und werde einsteigen, wenn wie jedes Jahr der Sommer mir im Jahreskreis die Freude an den langen Sommerabenden, dem Duft der Holunderblüten und den schlüpfenden Vogeljungen, an der warmen Brise und an einem Glas Aperol Spritz beschert.

Ralf Döbbeling

Orgelkonzert am 22. Juli

Am Mittwoch, den 22.Juli um 19.00 Uhr findet in der Bartholomäuskirche in Giebichenstein ein Orgelkonzert mit Liv Müller statt. Ernste Chöräle und heitere Hirtenmusik von Murschhauser, Mozart, Mendelssohn und anderen mitteleuropäischen Musikern werden an der Rühlmannorgel erklingen.

Liv Müller stammt aus Halle, hat an der Kirchenmusikschule studiert und lebt und arbeitet seit 18 Jahren in Mediasch (Siebenbürgen).

Der Eintritt ist frei.

Frauenfahrradtour 2026: Beseelt von der Gemeinschaft

Foto: privat

Alle zwei Jahre brechen Frauen der Bartholomäusgemeinde auf, um über ein verlängertes Wochenende sportlich aktiv zu sein, Gemeinschaft zu genießen und den Glauben im
Fokus zu haben. Dieses Jahr waren wir eine kleine intime Gruppe von 5 Frauen: Ein Rahmen, der eine enge Gemeinschaft, intensive Gespräche und ausgelassenes Vergnügen zuließ.

Da wir dieses Mal auf die Bahn verzichten wollten, begann unsere Tour gleich am Gemeindehaus. Das Wetter war perfekt, die Stimmung prima und die Fahrräder durchgecheckt. Was sollte da schon schief gehen?

Weit kamen wir nicht. Bereits unser erster Stopp an der Templerkapelle in Mücheln stellte uns vor eine schier unlösbare Aufgabe. Mit dem Bruch einer Sattelstütze drohte das Ende der Unternehmung, kaum dass wir Halle verlassen hatten. Wir waren gut ausgerüstet und auf so ziemlich alle Pannen einer Fahrradtour vorbereitet, aber die Möglichkeit eines defekten Sattels hatten wir nicht bedacht. Aber es bewahrheitete sich das Sprichwort „Kein Schaden ohne Nutzen“. Wir erfuhren Gottes Gegenwart durch die Begegnungen von sehr netten und hilfsbereiten Menschen, die alles daran setzten, dass wir unsere Reise fortsetzen konnten. Nach 1,5 Stunden konnten wir die Fahrt wieder aufnehmen und blieben die folgenden Tage von weiteren Pannen verschont.

Unsere Fahrradtour führte uns in einem Rundweg durch den Naturpark unteres Saaletal und den Auewald Plötzkau nach Bernburg und am 2.Tag durch den Nienburger Auwald,
weiter entlang der Saale, bis zur Elbe nach Dessau. Dort waren wir am Sonntag auf den Spuren von Walter Gropius unterwegs und fuhren dann wieder Richtung Goitsche zurück. Wir fanden wunderschöne Picknickplätze, Kirchen, Badestellen und Obstbaumalleen, fernab von Städten und Straßenlärm.

Die Natur, mit ihrer Schöpfung von Fauna und Flora war wie ein großer Gottesdienst. Und unsere Andachten unterwegs ließen uns innehalten, wahrnehmen und dankbar sein. Nach drei Tagen und 185 km in den Beinen endete unsere Tour. Wir waren beseelt von der Gemeinschaft und gestärkt für den Alltag und sind uns sicher, dass wir auch bei der nächsten Radtour wieder am Start sein werden.

Gottesdienste in den Sommerferien 2026

Juli

  • 5. Juli: Fußballgottesdienst
  • 12. Juli: Predigtgottesdienst (Ralf Döbbeling)
  • 19. Juli: Predigtgottesdienst (Ralf Döbbeling)
  • 26. Juli: Predigtgottesdienst (Peter Kube)

August

  • 2. August: Abendmahlsgottesdienst (Gottfried Muntschick)
  • 9. August: Predigtgottesdienst (Karsten Müller)
  • 16. August: Predigtgottesdienst (N. N.)

Hinweis: In den Sommerferien wird der Gottesdienst nicht gestreamt.

Kindergottesdienste

  • In den Sommerferien machen die Kindergottesdienste Pause.
  • Am Sonntag 16. August gibt es einen gemeinsamen Kindergottesdienst aller Kindergottesdienstgruppen.
  • Ab Sonntag 23. August finden die Kindergottesdienste wieder wie gewohnt in den drei Altersgruppen statt.

Offener Bibelleseabend am 20. August

Der Offene Bibellesekreis ist ein Angebot, ohne Vorbedingungen und Vorwissen gemeinsam Texte aus der Bibel zu lesen und darüber zu reden – frei nach Kol. 3,16: „Das Wort des Christus wohne reichlich in euch“. Das gemeinsame Lesen soll Interesse am Wort der Bibel wecken und Freude bereiten. Wer Interesse hat, einen frischen Zugang zur Bibel sucht oder einfach neugierig ist, der sei herzlich eingeladen. Die eigene Bibel kann gerne mitgebracht werden, es sind aber auch Bibeln vorhanden.

Foto: Roggendorf

Ansprechpartner: Sigrid und Hans Roggendorf

Das nächste Treffen ist am Donnerstag, den 20. August (19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr) im Gemeindehaus. Wir lesen gemeinsam aus Johannes 14, V. 15–31 („Ich komme zu euch.“).

Herzliche Einladung!

Predigten

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