Neuigkeiten & Aktuelles
Angedacht: Karussell
Es geht rund. Das Jahr und die Stimmung nähern sich ihrem Höhepunkt. Ziel ist im August die Nacht der Kirchen und das Laternenfest. Doch zuvor gibt es noch viele Momente der Ekstase. Das Abschiedsfest des Kindergartens und des Hortes. Die Kinder, die die KiTa verlassen, sind jetzt schon richtig groß und die Hortkinder, die in die fünfte und sechste Klasse wechseln, sind riesig gespannt auf die neue Schule. Die Ferien beginnen, ein Schuljahr ist geschafft und es winken sechs Wochen frei. Die Fête de la musique feiert das kulturelle Leben in der Stadt mit viel Musik am längsten Tag des Jahres. Die Atmosphäre in der Stadt wird durch den Sommer leichter. So wie auch die Kleidung. Und die Vorfreude auf eine Reise. Anderes sehen, anderes essen und Neues erleben. Das alles ist je für sich ein Moment von Glück und Lebensfreude.
Es geht rund. Immer im Kreise. Horizontal oder vertikal dreht sich das Karussell. Und flugs dreht sich die Erde wie eine wilde Maus auf ihrer Achse mehr zum Dunkel und zur Kälte. Dann wechselt auch wieder die Kleidung.
Nur wichtig ist, dass man einsteigt. Nicht außen stehen bleibt. Die anderen fahren lässt, während das Jahreskarussell sich wieder anschwingt zu kreiseln. Wenn ich nur zuschaue statt einzusteigen und mich bewegen zu lassen, dann bleibt nur die Betrachtung der Freude der anderen. Ihr Hochgefühl bleibt mir jedoch verborgen.
Doch wie komme ich an Bord? Ein Fahrgeschäft ist leicht zu besteigen, indem man den Fahrpreis zahlt und die Gondel oder die Schaukel besteigt. Doch wie entere ich das Jahr und erlebe den Sommer mit Lebensfreude und Leichtigkeit?
Ich persönlich kenne Zeiten großer Vorfreude auf ein Fest oder eine Reise. Auch in diesem Jahr. Zugleich sind mir Zeiten nicht verborgen, in denen mich vergleichbare Höhepunkte erstaunlich wenig berührten. Sie glichen scheinbar aufs Haar denen des Vorjahres. Was kann ich tun, das Nichtgleiche zu achten? Ich versuche und scheitere zugleich, weil ich nichts besonderes spüre und wahrnehme. Aber ich zwinge mich auch nicht dazu. Denn zur Freude kann man sich selbst ermuntern.
Gerade im Sommer liegt der Versuch nahe, die Intensität zu erhöhen, um wieder mehr Freude und Ekstase zu spüren. Dann geht es höher und schneller wie in einem Superkarussell. Das weitere Reiseziel garantiert gewissermaßen das größere Glück. Mir hat eher geholfen, die Besonderheit dieses Momentes zu bedenken. Denn er ist außergewöhnlich, auch wenn es sich gewöhnlich anfühlt. Gänzlich gleicht nichts dem schon einmal Erlebten. Und es enthält damit die Möglichkeit von etwas Überraschendem. So schaue ich froh und dankbar auf das Altneue, das mir fehlen würde, wenn es sich in diesem Sommer nicht wiederholen würde.
Zumindest möchte ich nicht Zuschauer bleiben und werde einsteigen, wenn wie jedes Jahr der Sommer mir im Jahreskreis die Freude an den langen Sommerabenden, dem Duft der Holunderblüten und den schlüpfenden Vogeljungen, an der warmen Brise und an einem Glas Aperol Spritz beschert.
Ralf Döbbeling
Orgelkonzert am 22. Juli
Am Mittwoch, den 22.Juli um 19.00 Uhr findet in der Bartholomäuskirche in Giebichenstein ein Orgelkonzert mit Liv Müller statt. Ernste Chöräle und heitere Hirtenmusik von Murschhauser, Mozart, Mendelssohn und anderen mitteleuropäischen Musikern werden an der Rühlmannorgel erklingen.
Liv Müller stammt aus Halle, hat an der Kirchenmusikschule studiert und lebt und arbeitet seit 18 Jahren in Mediasch (Siebenbürgen).
Der Eintritt ist frei.
Frauenfahrradtour 2026: Beseelt von der Gemeinschaft
Alle zwei Jahre brechen Frauen der Bartholomäusgemeinde auf, um über ein verlängertes Wochenende sportlich aktiv zu sein, Gemeinschaft zu genießen und den Glauben im
Fokus zu haben. Dieses Jahr waren wir eine kleine intime Gruppe von 5 Frauen: Ein Rahmen, der eine enge Gemeinschaft, intensive Gespräche und ausgelassenes Vergnügen zuließ.
Da wir dieses Mal auf die Bahn verzichten wollten, begann unsere Tour gleich am Gemeindehaus. Das Wetter war perfekt, die Stimmung prima und die Fahrräder durchgecheckt. Was sollte da schon schief gehen?
Weit kamen wir nicht. Bereits unser erster Stopp an der Templerkapelle in Mücheln stellte uns vor eine schier unlösbare Aufgabe. Mit dem Bruch einer Sattelstütze drohte das Ende der Unternehmung, kaum dass wir Halle verlassen hatten. Wir waren gut ausgerüstet und auf so ziemlich alle Pannen einer Fahrradtour vorbereitet, aber die Möglichkeit eines defekten Sattels hatten wir nicht bedacht. Aber es bewahrheitete sich das Sprichwort „Kein Schaden ohne Nutzen“. Wir erfuhren Gottes Gegenwart durch die Begegnungen von sehr netten und hilfsbereiten Menschen, die alles daran setzten, dass wir unsere Reise fortsetzen konnten. Nach 1,5 Stunden konnten wir die Fahrt wieder aufnehmen und blieben die folgenden Tage von weiteren Pannen verschont.
Unsere Fahrradtour führte uns in einem Rundweg durch den Naturpark unteres Saaletal und den Auewald Plötzkau nach Bernburg und am 2.Tag durch den Nienburger Auwald,
weiter entlang der Saale, bis zur Elbe nach Dessau. Dort waren wir am Sonntag auf den Spuren von Walter Gropius unterwegs und fuhren dann wieder Richtung Goitsche zurück. Wir fanden wunderschöne Picknickplätze, Kirchen, Badestellen und Obstbaumalleen, fernab von Städten und Straßenlärm.
Die Natur, mit ihrer Schöpfung von Fauna und Flora war wie ein großer Gottesdienst. Und unsere Andachten unterwegs ließen uns innehalten, wahrnehmen und dankbar sein. Nach drei Tagen und 185 km in den Beinen endete unsere Tour. Wir waren beseelt von der Gemeinschaft und gestärkt für den Alltag und sind uns sicher, dass wir auch bei der nächsten Radtour wieder am Start sein werden.
Gottesdienste in den Sommerferien 2026
Juli
- 5. Juli: Fußballgottesdienst
- 12. Juli: Predigtgottesdienst (Ralf Döbbeling)
- 19. Juli: Predigtgottesdienst (Ralf Döbbeling)
- 26. Juli: Predigtgottesdienst (Peter Kube)
August
- 2. August: Abendmahlsgottesdienst (Gottfried Muntschick)
- 9. August: Predigtgottesdienst (Karsten Müller)
- 16. August: Predigtgottesdienst (N. N.)
Kindergottesdienste
- In den Sommerferien machen die Kindergottesdienste Pause.
- Am Sonntag 16. August gibt es einen gemeinsamen Kindergottesdienst aller Kindergottesdienstgruppen.
- Ab Sonntag 23. August finden die Kindergottesdienste wieder wie gewohnt in den drei Altersgruppen statt.
Offener Bibelleseabend am 20. August
Der Offene Bibellesekreis ist ein Angebot, ohne Vorbedingungen und Vorwissen gemeinsam Texte aus der Bibel zu lesen und darüber zu reden – frei nach Kol. 3,16: „Das Wort des Christus wohne reichlich in euch“. Das gemeinsame Lesen soll Interesse am Wort der Bibel wecken und Freude bereiten. Wer Interesse hat, einen frischen Zugang zur Bibel sucht oder einfach neugierig ist, der sei herzlich eingeladen. Die eigene Bibel kann gerne mitgebracht werden, es sind aber auch Bibeln vorhanden.

Foto: Roggendorf
Ansprechpartner: Sigrid und Hans Roggendorf
Das nächste Treffen ist am Donnerstag, den 20. August (19.30 Uhr bis ca. 21.00 Uhr) im Gemeindehaus. Wir lesen gemeinsam aus Johannes 14, V. 15–31 („Ich komme zu euch.“).
Herzliche Einladung!
Neues Chorangebot
Mit Beginn des neuen Schuljahres startet in unseren Gemeinden ein neues musikalisches und übergemeindliches Angebot: Ein Popchor!
Alle, die Lust am (gemeinsamen) Singen haben, sind eingeladen, in die Welt der Jazz-Rock-Pop-Musik – und andere musikalische Tiefen – einzutauchen, neue Klänge zu entdecken und in Gemeinschaft Musik zu machen. Dabei spielt es keine Rolle, wie alt oder jung man ist, ob man Noten lesen kann oder nicht, schon einmal im Chor gesungen hat oder gar nicht richtig weiß, was einen da so erwartet. Kommt vorbei und findet es heraus!
Wann? Ab dem 19.08. jeden Mittwoch 18.30 Uhr im Großen Saal in der Bartholomäusgemeinde
Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!
Konrad Liebscher
Landtagswahl 2026: Parteiprogramme im Licht in der Wahlo-Nacht
Wahlen entscheiden, wer regiert. Aber wer kennt denn schon die Wahlprogramme der Parteien? Zwischen Plakaten und Beiträgen in den Medien geht verloren, was Parteien wirklich versprechen, schwarz auf weiß, verbindlich und nachlesbar. Wir möchten das ändern! Zur Nacht der Kirchen laden wir zur „Wahlo-Nacht“ ein: einer politischen Lesung aus den Wahlprogrammen zur Landtagswahl 2026.
Bei der Vorbereitung auf die Wahl haben wir uns gefragt, welche Infoveranstaltungen eigentlich stattfinden. Abgesehen von parteipolitischen Auftritten gibt es in den Vierteln Halles kaum Angebote. Diese Lücke möchten wir füllen und die Nacht der Kirchen ist der ideale Ort dafür, der Menschen aus dem Viertel zusammenbringt. Das diesjährige Motto „Lichtpunkte“ passt wie gerufen.
Dabei wollen wir keine Meinungen vorgeben oder Aussagen von Einzelnen diskutieren. Uns interessiert, was die Parteien zu Kirche und ihren Strukturen sowie zu sozialen Fragen wirklich geschrieben haben. Dabei sprechen die Texte für sich. Im Anschluss seid ihr dann eingeladen, ins Gespräch zu kommen. Ein moderiertes Podium gibt es bewusst nicht, da es uns nicht darum geht eine weitere öffentliche Bühne für Meinungen zu bieten. Vielmehr soll in gutem protestantischen Sinne das Wort für sich stehen und zur Meinungsbildung einladen. Wir verstehen Kirche als gesellschaftlichen Schutzraum und möchten diesen für die unterschiedlichen Betrachtungsweisen öffnen.
Die Veranstaltung findet am Samstag 22. August um 19 Uhr im Großen Saal statt. Wer Lust hat, aktiv mitzulesen oder einfach neugierig ist, meldet sich gerne schon jetzt bei uns.
Und natürlich laden wir euch herzlich zur ganzen Nacht der Kirchen in Bartho ein. Am romantischen Ort öffnet die Bar und in der Kirche gibt es wundervolle musikalische Angebote.
„Es reicht“ – gemeinsam genug leben
„Ich habe genug, es reicht!“ Wann haben Sie diesen Satz zuletzt formuliert? „Wann reicht es? Wieviel ist genug?“, könnten Sie entgegnen. Und genau diesen Fragen wollen wir uns im September stellen. Vom 6. September bis 4. Oktober 2026 wird es in der Bartholomäusgemeinde und im Stadtteil Giebichenstein lebendig: Gemeinsam mit dem Gründer:innenhaus Steiler Berg veranstalten wir den Aktionsmonat „Es reicht“ – vier Wochen, in denen wir uns der Frage widmen, was ein gutes Leben ausmacht. Müssen wir immer mehr haben, schneller und besser sein? Was ist zu viel? Was macht uns glücklich? Welche Rolle spielt der christliche Glaube dabei?
Mehr als Verzicht
Suffizienz ist eine von drei zentralen Nachhaltigkeitsstrategien, die der Weltklimarat (IPCC) benennt. Während Effizienz darauf abzielt, Dinge besser zu nutzen (z. B. sparsamere Autos), und Konsistenz die Produktion durch umweltfreundlichere Technologien verändert, geht es bei der Suffizienz um eine grundlegendere Frage: Wie viel ist genug? Sie fordert uns heraus, unsere Bedürfnisse zu überdenken und unser Verhalten anzupassen.
Suffizienz lässt sich aber nicht nur im Blick auf Nachhaltigkeit und Konsum leben, sondern ist auch leicht auf andere Lebensbereiche übertragbar. Suffizienz stellt die entscheidende Frage: Was brauchen wir wirklich, um ein erfülltes Leben zu führen?
Als Christ:innen haben wir hier eine besondere Perspektive. Gottes Idee von dieser Welt hilft uns, die Glaubenssätze der Konsum-, Leistungs- und Wachstumsgesellschaft zu hinterfragen. Statt „Mehr“, „Noch besser“ und „Mehr als die anderen“ werden Werte wie „Genug“, „Gut genug“ und „Gemeinsam mit anderen“ zentral. Urchristliche Praktiken wie Fasten, Sabbat, Erlassjahr oder Stille zeigen uns Wege, wie wir diese Haltung leben können – und dass sie keineswegs neu ist, sondern tief in unserer Tradition verwurzelt.
Wie kann das praktisch aussehen?
Suffizienz zeigt sich in vielen Bereichen unseres Lebens – und ist oft einfacher, als man denkt:
- Ernährung: Gemeinsames Kochen mit geretteten Lebensmitteln statt Lebensmittelverschwendung. Einfach, lecker und in schöner Gemeinschaft.
- Konsum: Kleidertauschpartys oder Secondhand-Käufe statt Neuprodukte, Repair-Cafés, in denen kaputte Dinge wieder flottgemacht werden, statt sie wegzuwerfen.
- Mobilität: Mehr zu Fuß gehen, Fahrrad fahren oder Carsharing nutzen statt Individualverkehr – gut für die Umwelt und oft auch für die eigene Gesundheit.
- Zeit: Bewusster Umgang mit unserer Lebenszeit, Pausen einlegen statt ständiger Verfügbarkeit. Weniger Hetze, mehr Präsenz.
- Wohnen: Gemeinschaftsgärten, Leihläden oder Nachbarschaftshilfe statt Ansammeln. Teilen statt besitzen.
Diese Beispiele zeigen: Suffizienz ist kein Verzicht, sondern eine Bereicherung. Sie befreit von übermäßigem Konsum und Getriebensein und schafft Raum für das, was wirklich zählt: Beziehungen, Gemeinschaft und ein Leben im Genug.
Was erwartet euch im Aktionsmonat?
Wir entdecken Suffizienz auf unterschiedlichen Wegen: Neben erfrischenden Impulsen und Vorträgen im Gründer:innenhaus werden praktische Workshops und auch künstlerisch-kreative Events stattfinden. Sonntags gibt es im Gottesdienst einen 15-minütigen Impuls der Micha-Initiative – einer christlichen Gerechtigkeitsbewegung, die Materialien für Kirchgemeinden entwickelt. Die vier Impulse führen uns durch verschiedene Aspekte des Themas:
- Träumen: Welche Vision einer gerechteren Welt bewegt uns?
- Glaubenssätze: Welche gesellschaftlichen Überzeugungen prägen unser Handeln – und wie können wir sie aus christlicher Perspektive hinterfragen?
- Ekklesia bin ich: Wie verbinden wir persönliche Haltung mit gemeinschaftlichem Handeln?
- Die Rolle der Kirche: Wie können wir als Gemeinde Mahnerin, Mittlerin und Motor für Veränderung sein?
Der Festgottesdienst an Erntedank (4. Oktober) krönt den Aktionsmonat.
Warum hier? Warum wir?
Die Bartholomäusgemeinde verbindet Tradition mit Aufbruch. Mit dem Steilen Berg e.V. – unserem Partner für ganzheitliches Gründen und Arbeiten und soziale Innovation – zeigen wir, wie Kirche und zivilgesellschaftliche Initiativen gemeinsam Neues schaffen können. In Giebichenstein gibt es bereits viele engagierte Menschen und Initiativen. Dieser Aktionsmonat schafft einen gemeinsamen, niedrigschwelligen Rahmen, um Suffizienz praktisch, spirituell und kulturell zu erleben.
Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Menschen aus Gemeinde, Nachbarschaft und Stadtteil zusammenkommen, sich kennenlernen und für ein Leben im Genug begeistern lassen. Langfristig wollen wir neue Kooperationen knüpfen und Formate etablieren, die über den Aktionsmonat hinauswirken.
Ob zum Zuhören, Mitdenken oder Mitmachen – hier ist Platz für alle, die neugierig sind. Lasst uns gemeinsam entdecken, wie bereichernd ein Leben mit mehr Bewusstsein, weniger Ballast und mehr Gemeinschaft sein kann. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.
Mehr Informationen gibt es ab Ende Juli auf unserer Website und über Aushänge im Gemeindehaus und im Gründer:innenhaus Steiler Berg. Wir freuen uns auf eine spannende und bereichernde Zeit mit euch!
Sie haben eine Idee dazu? Wer sich gerne bei der Planung und Umsetzung engagieren möchte, kann sich bis zum 15. Juli bei Hanna Löffler (Community Managerin im Steilen Berg) unter hl@steilerberg.de melden.
Was brauchen Ehrenamtliche?
Bartholomäus versteht sich als Beteiligungsgemeinde – und wunderbarerweise gibt es bei uns viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Doch was brauchen sie, um das fröhlich tun zu können? Und bekommen sie das bei uns auch? Mit diesen Fragen haben sich GKR und Koordinator*innen bei einem gemeinsamen Abend beschäftigt und setzten damit das Schwerpunkthema der Gemeindeklausur 2025 fort.
Positionierungen zu Thesen, zum Beispiel: „Ehrenamtlichkeit in Bartho erfordert ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit“ oder „In der jetzigen Form ist Ehrenamtlichkeit in Bartho nicht für alle Menschen attraktiv und machbar“ führten uns mitten ins Thema. Impulse stellten Forschungsergebnisse zu den Bedarfen von Ehrenamtlichen vor und gaben Anregungen zum Thema „Wertschätzung“. In Diskussionsrunden tauschten wir uns darüber aus, in welcher Form Ehrenamtliche in unserer Gemeinde bereits Begleitung erfahren und welche Bedarfe diese Formen abdecken. Dabei zeigte sich, dass die Begleitung von Ehrenamtlichen in den Arbeitsbereichen unterschiedlich gehandhabt wird: In manchen gibt es regelmäßige Gespräche und Teamtreffen, in anderen dagegen arbeiten die Ehrenamtlichen eher unabhängig voneinander. Zusätzlich zur Begleitung innerhalb der Arbeitsbereiche haben wir in der Gemeinde auch übergreifende Strukturen etabliert, etwa die Gemeinde-Klausur oder Gespräche von Koordinator*innen mit Mitgliedern des GKR-Ausschusses Gemeindeleben.
Ein Ergebnis des Abends ist eine (vorläufige) Vision für die Rahmenbedingungen zum Ehrenamt in Bartholomäus. Diese zeigte aber auch, dass es bei uns noch einige Baustellen gibt. Dazu gehören etwa Schnittstellen und Transparenz bei Zuständigkeiten und Prozessen. An diesen Themen wollen wir in der kommenden Zeit gemeinsam weiterarbeiten, zunächst zur Rollenklarheit der Koordinator*innen.
Vision zu den Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement in Bartholomäus
- Ehrenamtliche können ihren Dienst in Bartholomäus fröhlich ausüben.
- Ehrenamtliche können in ihrem Dienst spüren, dass sie sozial eingebunden sind und an der Gemeinde teilhaben.
- Ehrenamtliche haben überschaubare und begrenzte Aufgaben und Gestaltungsfreiheit in ihrem Dienst.
- Wir sind sensibel für Kommunikationsbedürfnisse und versuchen, diese so gut wie möglich zu erfüllen.
- In der Gemeinde gibt es transparente Rollen und Zuständigkeiten, Strukturen und Prozesse.
- Wir sorgen für verlässliche Schnittstellen.
- Ehrenamtliche erfahren Wertschätzung für ihren Dienst.
Iris Hinneburg
Gottesdienst am 28. Juni
10.00 Uhr
4. Sonntag nach Trinitatis
Abendmahlsgottesdienst
Ralf Döbbeling
Wir planen, den Gottesdienst auf YouTube zu streamen.
Segnungsdienst: Gebet und Segnung nach dem Gottesdienst finden im Turmraum statt.
Informationen zu den Kindergottesdiensten
Die Kinder kommen zusammen mit ihren Eltern in die Kirche und gehen nach der Kindersegnung vor dem Altar zusammen ins Gemeindehaus.
- Bartholomäuse (Kinder von 0 bis 3 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
- Maximäuse (Kinder von 4 bis 6 Jahren): bitte Ansagen beachten
- BartholoBande (Kinder ab dem Grundschulalter): findet regulär statt
Kollektenzwecke
Die Reihensammlung geht an unsere eigene Gemeinde. Die Kollekte in den Holzschalen am Ausgang ist für den Härtefonds für schwangere Frauen und Familien in Not bestimmt. Der gemeinsame Härtefonds von Landeskirche und Diakonie unterstützt die Familien, beispielsweise bei der Anschaffung eines Kinderwagens oder bei der Erstausstattung eines Säuglings. Herzlichen Dank für Ihre Gabe!
Neu im Gemeindebüro: Hanna Kolbitz
Seit dem 1. April 2026 ist Hanna Kolbitz unsere neue Gemeindesekretärin. Zum Einstand hat sie uns einige Fragen beantwortet.
Warum haben Sie sich auf die Stelle beworben?
Ich war auf der Suche nach einer familienfreundlichen Anstellung, die Sicherheit und Kontinuität bietet, vorzugsweise mit einer sinnstiftenden Tätigkeit in einer schönen und nahen Umgebung. Ursprünglich komme ich aus Lutherstadt Wittenberg und bin dort in der Gemeinde aufgewachsen. In Halle bin ich durch meine Familie und Kinder auch mit Gemeinden in Halle vertraut. Daher konnte ich mir die Arbeit in der Bartholomäusgemeinde sehr gut vorstellen. Außerdem arbeite ich gerne strukturiert und bin gerne mit Menschen im Kontakt, somit sehe ich mich im Gemeindebüro als Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Akteur_innen.
Wie war Ihr Start?
Ich wurde sehr freundlich im Gemeindebüro aufgenommen. Nach dem Schicksalsschlag im vergangenen Jahr gibt es zwar noch einige Dinge aufzuarbeiten, aber ich denke, dass sich mit etwas Unterstützung und guter Zusammenarbeit schnell wieder geregelte Abläufe finden werden.
Worauf freuen Sie sich?
Auf das angenehm kühle Büro im Sommer, den wunderschönen Arbeitsweg und darauf, die Gemeinde nach und nach immer besser kennenzulernen.
Fête de la musique
Am Sonntag 21. Juni findet mit der Fête de la musique ein klingendes Festival kultureller Vielfalt und Halles größtes kostenloses Musikfest statt. Auch die Bartholomäusgemeinde ist dabei, wenn am Tag der Sommersonnenwende die Stadt zur Bühne wird.
Verweilt nach dem Saaleufergottesdienst oder schlendert vorbei an den Bühnen auf der Peißnitz, bis sich sich um 18 Uhr die Bühne an der Promenade (Höhe Emil-Eichhorn-Straße am Eichendorffdenkmal, Koordinaten auf OpenStreetMap) öffnet und Buntmetall (Brass), Jona (newcomer) und Kraut und Ruben (singer/songwriter) ihr musikalisches Können zeigen.
„Die Fête de la Musique ist mehr als ein Musikfestival“, erklärt Projektleiterin Marie Meier. „Es ist ein Tag, an dem wir sehen, wie gut eine Stadt funktioniert, wenn Menschen friedlich zusammen Musik machen und sich mit Respekt begegnen.“ Und dazu leisten auch die die drei Auftritte auf der Bartho-Bühne ihren Beitrag.
Der Eintritt ist frei, der Zugang ist barrierefrei.
Das gesamte Programm der Fête de la Musique findet sich auf der Projekt-Website.
Sommerserenade
Am Mittwoch 24. Juni erklingt um 19 Uhr in der Bartholomäuskirche eine geistliche Sommermusik mit den musikalischen Gruppen der Gemeinden Bartholomäus, Petrus und Laurentius. Zu hören sind der Gemeindechor CantoDrei (Leitung Uta Fröhlich), das Gemeindeorchester Ludens in Gaudium (Leitung Johannes Frank), LaurentiusBlech (Leitung Matthias Warmuth) und die Jungbläser (Leitung Konrad Liebscher). Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um Spenden gebeten.
Saaleufer-Gottesdienst
Einmal im Jahr laden die Kirchengemeinden Laurentius, Markt, Bartholomäus und Petrus zum gemeinsamen Gottesdienst an das Ufer der Saale ein, an der Saalepromenade, Höhe Emil-Eichhorn-Straße [Koordinaten auf Open Street Map]. Am Sonntag 21. Juni um 10.30 Uhr dreht sich alles um das Thema „Vom Verlieren, Suchen und Finden“. Wir werden singen, beten, biblischen Geschichten zum Thema lauschen und Gottes Liebe feiern. Außerdem wird ein Mensch in der Saale getauft. Nach dem Gottesdienst gibt es die Gelegenheit, bei einem gemeinsamen Picknick zusammen zu bleiben und sich auszutauschen. Damit alle etwas zu essen haben, bringt jede und jeder gern das mit, was zu einem schönen Picknick passt. Also herzliche Einladung zu einem schönen Sonntagvormittag im Sommer an der Saale.
Hinweis: In der Bartholomäuskirche ist an diesem Sonntag kein Gottesdienst.
Am gleichen Tag ab 18 Uhr öffnet sich an der gleichen Stelle die Bühne für die Fête de la musique.
Fußballgottesdienst am 5. Juli
Nicht nur zur Fußball-WM 2026 rollt der Ball, auch bei uns hält die Begeisterung Einzug: Am Sonntag 5. Juli 10 Uhr verwandelt sich unsere Kirche in ein sportliches Spektakel. Unsere Kirche wird dabei selbst zum Stadion, und der Rasen wird ausgerollt wie ein roter Teppich für alle, die kommen und Teil dieses besonderen Tages sein möchten. Alle, die nicht nur die Emotionen des Fußballs lieben, gerne mitfiebern oder selbst gegen den Ball treten, sind herzlich eingeladen, diese außergewöhnliche Mischung aus Sport und Spiritualität mit uns zu erleben. Gemeinsam wollen wir entdecken, was Fußball und Glaube miteinander verbindet: Leidenschaft, Gemeinschaft und Hoffnung.
Predigten
Predigten zum Herunterladen.





