Neuigkeiten & Aktuelles
Passionskonzert in Petrus
Am Freitag, den 18. März, findet um 19.30 Uhr in der Petruskirche ein A-Capella-Konzert zur Passion Christi statt. Unter dem Titel „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld“ versuchen Studenten aus Halle, Leipzig und Weimar unter Leitung von Klara Rücker (Weimar) und Maria Voigt (Halle), sich der Passion Christi neu zu nähern – dem Unbegreiflichen in Wort und Klang nachzuspüren. Gedichte von Eva Zeller werden in Beziehung gesetzt zu A-Capella-Werken aus Renaissance, Barock und der Moderne. Es erklingen Werke u. a. von Guillaume Dufay, William Byrd, Maurice Duruflé und Hugo Distler.
Ausstellung im Lichthaus: „Kraft der Hoffnung“
Die beiden Malerkollegen Milos Navratil und Günther Scheer beschäftigen sich in dieser Ausstellung mit der Kraft der Hoffnung in der Natur. Der Betrachter wird eingeladen diese hinter „den traumhaft bizarren Formen der Landschaften im Ursprungszustand der Urzeit und der Apokalypse“ (Scheer), sowie in der „Reduktion aller menschlichen Äußerungen zum senkrechten Strich“ (Navratil) zu entdecken.
Die Vernissage findet am 25.03.2016 um 15 Uhr in der Lichthaus Galerie statt. Danach ist die Ausstellung bis zum 16.04.2016 zu den regulären Öffnungszeiten des Lichthaus Cafés zu besichtigen.
Lichthaus Halle, Dreyhauptstr. 3, 06108 Halle
Öffnungszeiten: Café Mittwoch bis Samstag 14-18 Uhr, Events ab 20 Uhr
CVJM-Workshop: Wenn Kinder nicht hören
Wie Eltern sich durchsetzen können, ohne laut zu werden
„Muss ich alles 10-mal sagen, damit mein Kind hört?“ Nein – müssen Sie nicht. Aber die Frage ist, was Eltern tun können, damit Kinder in wichtigen Situationen auf Aufforderung zügig und ohne Diskussionen reagieren.
Bei dem Workshop wird der Film „Wege aus der Brüllfalle“ eingesetzt. Er zeigt diese heiklen Alltagssituationen ungefiltert und vermittelt eine Idee, mit der Sie in einfachen und nachvollziehbaren Schritten lernen können, sich ohne Brüllerei und Androhung von Gewalt durchzusetzen, ohne erst in die Brüllfalle hinein zu geraten.
Wann? Montag 14.03.2016 19.30 Uhr
Wo? Gemeindehaus Bartholomäus
Wer? Reinhard Grohmann (CVJM Familienarbeit)
Es wird kein Teilnehmerbeitrag erhoben, aber wir bitten eine Spende für dieses Angebot
Anmeldung über die Webseite der CVJM-Familienarbeit
Sechs überraschende Gespräche zum Großen Saal
Überraschung 1
„Können wir das Ding verschrotten?“ „Nein, das ist Geschichte!“ „Aber ganz schön verrostete.“ Eine Viertelstunde später bin ich schlauer. Was ich als Schrott deklarierte, sind Reste eines Filmvorführapparates. Er stand oberhalb des großen Saals, den man vor dem 2.Weltkrieg als Kinosaal nutzte. Der hatte einen öffentlichen Charakter und lud Leute aus dem Quartier ein. Eine schöne Vorstellung.
Überraschung 2
Bei der Sanierung der „großen Garderobe“ entstanden schöne Räume für Hort und Kirchencafé. Ich fragte nach der Orgel im Saal. „Die können wir doch rausschmeißen.“ „Nein, das ist ein Geschenk!“ „Aber eins was nicht mehr funktioniert.“ Wieder höre ich eine Geschichte von Nationalpreis, Schenkung und Gottesdiensten. Der Saal war viele Jahrzehnte Winterkirche der Gemeinde. Ich erlebte, wie er zu klein und die Kirche winterfest gemacht wurden.
Überraschung 3
„Wann wird denn der Saal endlich mal renoviert?“ „Wenn er eine Funktion und eine Verwendung hat.“ „Na das kann ja dauern.“ Es dauerte einen Gedankenaustausch im GKR, eine Befragung der Koordinatoren und zwei Gemeindevormittage lang und ein Konzept mit langem Wunschzettel entstand. Der Hort braucht einen Bewegungsraum, die Jugend will Konzerte machen, die Musikfreunde sehen den renovierten Flügel erstrahlen, eine Bühne gibt Künstlern Raum und es soll getanzt und gefeiert werden.
Überraschung 4
„Wissen Sie eigentlich von den Wandmalereien?“ „Bitte keine Denkmalpflege bei der Saalsanierung!“ „Aber es gab vier Ummalungen der Türen von Karl Völkner.“ Von ihm waren gerade in der Moritzburg die Deckengemälde aus der Kirche in Schmirma zu sehen. Das zur Ausstellung erhältliche Buch weist Fotos vom Bartholomäussaal auf. Ein Fachmann musste ran und nach den Bildern suchen. Leider war nichts mehr zu finden.
Überraschung 5. „Ich glaube nicht, dass ich das noch erlebe.“ „Bleiben Sie mal optimistisch.“ „Schon vor 20 Jahren haben wir über den Saal gesprochen und es geschah nichts.“ „Jetzt haben wir Menschen, die an einer vielfältigen Nutzung des Saales interessiert sind.“ Ich erzähle von den Planungen. Endlich wird auch die Toilettenanlage neu gestaltet und es entsteht eine rollstuhlgerechte Toilette mit Zugang von außen. Der Saal wird verkleinert und erhält neben einer Bühne auch ausreichend Stauraum für Stühle und Tische.
Überraschung 6
„Das ist brandschutztechnisch überhaupt nicht möglich.“ „Aber wir wollen doch nicht neu bauen.“ „Entweder sie machen das ordentlich oder gar nicht.“ Die Gespräche mit den Experten vom Brandschutz, Statik, und Hygiene lassen einen das Fürchten lehren. Die Kosten steigen und alles wird wackelig. Also hat der GKR eine Fachplanung in Auftrag gegeben und der Kirchenkreis hat uns dabei kräftig unterstützt. Bald reichen wir die Baugenehmigung ein und im Sommer geht es los.
Sind Sie auch überrascht? Haben Sie weitere Fragen? Wir laden recht herzlich zum Gemeindevormittag am 24.04.2016 ab 11.30 Uhr in den großen Saal ein.
Gottfried Muntschick
Gottesdienst am 13.03.
10.00 Uhr
Sonntag Judika
Basisgottesdienst
Hauskreis Roggendorf
Kindergottesdienst
BartholoBande für Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse
Bartholomäuse für Kinder von 0-2 Jahren mit anschließendem Predigtgespräch für die Eltern
Maximäuse für Kinder von 3-4 Jahren
Danach
Herzliche Einladung zum Kirchencafé!
Seniorentreff zu Felicitas v. Selmenitz
Bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem leckeren Stück Kuchen können Sie in unserem Seniorenkreis über verschiedene Themen ins Gespräch kommen oder Vorträge hören.
Herzliche Einladung zum nächsten Seniorentreff am Donnerstag, den 18.02.2016 von 15.00 bis 16.30 Uhr!
Darum geht es dieses Mal: Frau Opitz spricht zum Thema: „Felicitas v. Selmenitz“, die erste Frau der Reformation in Halle.
Offene Kirche Bartholomäus
Auch 2016 wollen wir die Bartholomäus-Gemeinde wieder an den Samstagen von Mai bis September öffnen. Dazu suchen wir Menschen, die sich in diesem Jahr wieder oder neu dafür engagieren wollen.
Herzliche Einladung zum Informationsabend am Dienstag, 26. April 2016,18.00 Uhr in der Kirche (bitte an warme Kleidung denken!)
Da wir auch die ersten Öffnungen besprechen wollen, ist es hilfreich, den eigenen Kalender mitzubringen. Über eine Rückmeldung und/oder Anmeldungen zum Infoabend freut sich Petra Lehner, Koordinatorin für das Ehrenamt.
Salz im Luchs: Auferstanden
In der Filmreihe SALZ IM LUCHS zeigt das Kino Luchs am Zoo, am Samstag, den 26.03.2016 um 15:00 Uhr den Film „Auferstanden“.
USA 2016 – 107 Minuten
Regie: Kevin Reynolds
Darsteller: Joseph Fiennes, Tom Felton, Peter Firth, Cliff Curtis
FSK: ab 12
AUFERSTANDEN (RISEN) führt die biblische Geschichte über die Auferstehung Jesu Christi durch die Augen eines Nicht-Gläubigen aus. Der mächtige römische Militärtribun Clavius und sein Mentor Lucius werden damit beauftragt, das Geheimnis um die Geschehnisse nach der Kreuzigung Jesu Christi zu lüften. Sie sollen die Gerüchte um den auferstandenen Messias widerlegen und dadurch einen jüdischen Aufstand in Jerusalem verhindern.
Das Drehbuch beruht neben der Bibel auf einer Erzählung von Paul Aiello. Neben Joseph Fiennes („Shakespeare in Love“, „Luther“, „Elizabeth“) und Tom Felton („Harry Potter“) sind Peter Firth („Tess”) und Cliff Curtis („Whale Rider“) in weiteren Rollen zu sehen.
Ob hier ein religiös-historisches Motiv oder eigentlich eine moderne Detektivgeschichte im Vordergrund des Filmes steht, darüber lässt sich streiten. Gelegenheit dazu und zum Filmnachgespräch gibt es am Samstag, den 26.03.2016 im Anschluss an den Film im Café des Kinos.
Zur Reihe: Die Filmreihe SALZ IM LUCHS zeigt Geschichten und Bilder, die Hoffnungen und Enttäuschungen der Menschen aufnehmen. Sie verbindet damit ein gemeinsames Anliegen von Evangelium und Kino. Die Filme der Reihe sollen Zeitprobleme zum Leuchten bringen und erfahrbar machen und damit würzige Impulse zum Handeln geben. An einem angekündigten Aufführungstag sind alle Besucher eingeladen, sich im Anschluss an den Film über ihre Eindrücke auszutauschen. Gesprächsleitung: Ralf Döbbeling, Pfarrer der Bartholomäusgemeinde.
Vorgestellt: Annette Döbbeling
Annette Döbbeling wuchs als Jüngste von sechs Geschwistern in einem kleinen Dorf in Niedersachsen auf. Nach dem Schulabschluss wurde sie zunächst Erzieherin und absolvierte danach eine Ausbildung zur Heilpädagogin. Nach der Heirat mit Ralf vor mittlerweile 27 Jahren widmete sich Annette als „Familienfrau“ der stetig wachsenden Familie. Inzwischen sind die vier Kinder erwachsen. Umzüge gehörten für Annette dazu – Station machte sie in Hamburg, Bremen und Göttingen und lebte dann 16 Jahre in Berlin. Nun ist seit Sommer 2013 unsere Gemeinde ihr neues Zuhause. Im vergangenen Herbst wurde Annette als Koordinatorin der Säule „Begegnung und Gastfreundschaft“ eingesegnet.
Ist es dir schwer gefallen, aus Berlin wegzugehen und die Entscheidung für Halle als neuen Wirkungsort mit zu tragen?
Nein, es war nur sehr schwierig für mich, dass wir ein Schulkind zurück lassen mussten. Ralf war nach 16 Jahren mit seiner Arbeit bei der Stadtmission nicht mehr ausgefüllt. Das wirkt sich auch familiär aus. Es musste also etwas passieren – und unsere Gebete wurden erhört. Wir erhielten viel Unterstützung, es wurden uns Wege geebnet und nach dem ersten Kennenlernen der Gemeinde freute ich mich auf einen Neuanfang. Für mich bot sich die Chance, wieder in meinen alten Beruf als Heilpädagogin zurückzukehren, und es gab tatsächlich eine Stelle für mich. Ich bin immer offen und interessiert – ich fand es schön, in eine Stadt zu gehen, die überschaubar ist. Alles ist mit dem Fahrrad erreichbar, kulturell wird eine Menge geboten. Für mich war und ist es spannend, eine neue Stadt und deren Umgebung kennenzulernen. Halle hat sehr, sehr viele nette Menschen und ich finde es wunderbar, dass man den Menschen, die man kennt, auch in der Stadt über den Weg läuft.
Du bist seit Ende letzten Jahres die Koordinatorin der Säule „Begegnung und Gastfreundschaft“. Was ist deine Vision in diesem wichtigen Bereich unserer Gemeinde?
„Neue“ oder eben Gäste liegen mir sehr am Herzen, gemeinsam mit allen Beteiligten dieses Bereiches will ich deshalb ins Gespräch kommen, um herauszufinden, was für jeden Einzelnen aber auch für uns als Gemeinde wichtig, denkbar und auch realisierbar ist. So gibt es beispielsweise besonders bei älteren Menschen einen großen Bedarf, besucht zu werden. Es gibt in der Gemeinde einen informellen Besuchsdienst, keinen festen Kreis. Ich könnte mir gut vorstellen, den Besuchenden einen Ansprechpartner an die Seite zu stellen, der für ihre Probleme und bei Ratlosigkeit ein offenes Ohr hat. Im Hinblick auf „Neue“ ist z.B. der Übergang vom Gottesdienst zum Kirchencafé eine wichtige Schaltstelle für mich, hier sind Menschen mit Aufmerksamkeit, Offenheit und Fingerspitzengefühl gefragt, die sich gezielt um Gäste oder Unbekannte kümmern.
Was motiviert dich, der Gemeinde deine Zeit und Kraft im Rahmen eines Ehrenamtes zu widmen?
Es ist mir ein großes Anliegen, Glauben weiterzugeben und die Säule, deren Koordinierung ich übernommen habe, bietet alle Gelegenheit dazu. Ich habe auch in Berlin ehrenamtlich gearbeitet, als Mitarbeiterin im „Kältebus“, einem Projekt der Berliner Stadtmission, das Obdachlosen Hilfe anbietet. In der Bartholomäusgemeinde wollte ich mich einbringen, ohne beruflich zu viele Berührungspunkte mit meinem Mann Ralf zu haben – deshalb das Ehrenamt. Meine Kraftquelle sind dabei das tägliche Gebet und die vielen Begegnungen und Gespräche.
Was ist für dich an der Bartholomäusgemeinde besonders?
Ich genieße die Altersgemischtheit – von ganz klein bis ganz alt haben alle ihren Platz in der Gemeinde, es gibt viele altersspezifische Angebote. Erstaunt bin ich immer wieder über den Stellenwert der Jugendarbeit und vor allem darüber, wie die Jugendlichen es schaffen, trotz der „naturgemäßen“ häufigen Wechsel der Verantwortlichen, die Arbeit weiterzuführen.
Was wünschst du dir für unsere Gemeinde?
Ich wünsche der Gemeinde, dass sie offen ist, dass uns Ideen kommen, wie wir die Schwelle niedriger machen können, sodass auch kirchenferne Menschen den Mut haben, in eine Kirche zu gehen und dass Gemeindeglieder da sind, die sich dieser Menschen annehmen, dass Suchende den „richtigen“ Ansprechpartner finden und dass wir immer wieder Ideen haben, wie wir Menschen vom Wort Gottes begeistern können.
Ich wünsche mir, dass wir als Gemeinde von außen nicht als exotisch und exklusiv eingeschätzt werden, sondern auf andere aufgeschlossen und zugänglich wirken – eine Aufgabe meiner Säule!
Vielen Dank für das Gespräch.
Kirche im Krankenhaus
Manchmal sind Gemeindeglieder auch Patienten. In den Hallenser Krankenhäusern ist die Kirche auch dort für Sie da. Sowohl das evangelische Diakoniewerk, das katholische Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara und das freikirchliche Krankenhaus Martha-Maria in Dölau als auch Bergmannstrost und die Unikliniken bieten Seelsorge im Krankenhaus an. Und zwar auch für Menschen, die nicht konfessionell gebunden sind. Denn ein Krankenhausaufenthalt ist für jeden Menschen ein Einschnitt. Das gewohnte Umfeld ist nicht da und die Familie und die Freunde kommen nur zu Besuch. Dabei braucht ein Mensch gerade dann Unterstützung, wenn die Gesundheit und das Leben in Frage gestellt werden. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger nehmen sich Zeit, hören zu, geben Mut und können mit den Patienten beten.
Fragen Sie bei der Aufnahme oder beim Pflegepersonal nach der Klinikseelsorge. Die Pfarrerinnen und Pfarrer stehen unter Schweigepflicht, können aber auch Ihren Gemeindepfarrer rufen. Außerdem bieten die Krankenhäuser meistens auch Andachten oder stille Zeiten in den Andachtsräumen an.
Pfarrer Ralf Döbbeling
Angedacht: Gott ist wie ein(e)…
Einer Gruppe von vier Menschen werden die Augen verbunden. Dann werden sie zu einem Elefanten geführt. Keine der Personen hat vorher je ein solches Tier gesehen. Sie sollen den Dickhäuter beschreiben. Der erste fasst nach dem Schwanz und sagt: „Er ist wie ein Seil.“ Der zweite umfasst mit beiden Armen das Bein. „Ein Elefant ist wie eine Säule!“, schließt er. Der dritte fühlt das Ohr und vergleicht: „Ein Elefant ist wie ein Segel!“ Der letzte tastet den Rüssel. “Ein Elefant fühlt sich an wie ein Feuerwehrschlauch!“
Hat einer von ihnen unrecht? Nein. Ein Elefant hat Beine, Ohren, einen Rüssel und einen Schwanz. Er ist aber mehr als nur ein Ohr. Jeder der vier hat einen Teil des großen Tieres berührt, aber keiner kann vom Teil auf das Ganze schließen. Jeder hat seine eigene Erfahrung gemacht, aber keiner kann sie absolut setzen.
Dieses Beispiel wird oft verwendet, um deutlich zu machen, dass wir uns kein Bild von Gott machen dürfen, weil jede und jeder seinen eigenen Zugang zu ihm hat. Vielleicht kennen Sie die Geschichte daher auch schon. Keiner darf sein Gottesbild absolut setzen. Das gilt auch von den Religionen. Dafür herrscht sogar eine vertraglich zugesicherte Freiheit der Religionsausübung und des Religionswechsels für alle Menschen. Damit gilt, was auch von Begegnungen mit Menschen zutrifft. Weder vorschnell noch umfassend darf sich ein Mensch ein Urteil von einem anderen machen.
Doch was ist mit den Bildern, die Gott selbst von sich in Umlauf bringt? Er nähert sich Elia nicht im Sturm, nicht im Erdbeben, nicht im Feuer, sondern in einem sanften, flüsternden Hauch. Er spricht zu Jesaja, dass er die Menschen wie eine Mutter tröste und nicht wie ein Zuchtmeister drille. Und Jesus lehrt seine Jünger zu beten,Vater unser im Himmel. Überhaupt übt Jesus eine starke Faszination aus. Darf ich mir Gott so vorstellen?
Danach kann man zumindest sagen, wie Gott nicht ist. Oft finden sich Splitter dessen auch in den Gedanken der Atheisten, die treffend formulieren, wie Gott nicht ist. Leider geht mit ihrer Ablehnung eines Gottesbildes oft eine Verurteilung des gesamten Glaubens einher. Sie verzichten nicht einmal darauf, die Gläubigen als unaufgeklärte, abergläubische Menschen zu schmähen. Es ist jedoch nicht logisch, Gott mit den Gottesbildern wie das sprichwörtliche Kind mit dem Bade auszuschütten. Welche Bilder sich Menschen auch immer von Gott machen, sie stehen in einem friedlichen Wettbewerb.
Gott ist undarstellbar, aber nicht unglaublich. Er offenbart sich und lässt Menschen erfahren, dass er lebt und dass er nahe ist.
Pfarrer Ralf Döbbeling
Gottesdienst am 06.03.
10.00 Uhr
Sonntag Lätare
Abendmahlsgottesdienst
Saskia Lieske
Kindergottesdienst
BartholoBande für Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse
Bartholomäuse für Kinder von 0-2 Jahren mit anschließendem Predigtgespräch für die Eltern
Für die Maximäuse für Kinder von 3-4 Jahren achten Sie bitte auf die Ankündigung im Gottesdienst.
Danach
Herzliche Einladung zum Kirchencafé!
Gottesdienst am 28.02.
10.00 Uhr
Sonntag Okuli
Jugendgottesdienst
Team der Jugendarbeit
Kindergottesdienst
BartholoBande für Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse
Maximäuse für Kinder von 3-4 Jahren
Bartholomäuse für Kinder von 0-2 Jahren mit anschließendem Predigtgespräch für die Eltern
Danach
Herzliche Einladung zum Kirchencafé!
Abendmahl in Bartholomäus
Seit Jahren macht sich die Bartholomäusgemeinde Gedanken über die Feier des Abendmahls. Dabei ist die Teilnahme von Kindern am Abendmahl wie in der gesamten Kirche in Mitteldeutschland mittlerweile selbstverständlich. Die Konfirmanden kommen daher nicht erst im Alter von 14 Jahren mit dem Sakrament in Berührung. Dafür werden den Kindern Traubensaft und Oblaten gereicht.
Die ersten zwei Runden des Abendmahls sind jeweils der alkoholfreien Teilnahme am Abendmahl reserviert. Ein Versuch, die weizenmehlhaltigen Oblaten durch glutenfreie zu ersetzen, ist leider mißlungen. Die dauerhaften Kosten wären zu hoch. Wer Allergiker ist und durch diese Entscheidung Probleme mit der Teilnahme am Abendmahl hätte, melde sich bitte, damit eine unkomplizierte Lösung gefunden wird.
Dass das Abendmahl eine besondere Bedeutung in der Bartholomäusgemeinde hat, belegt auch die Häufigkeit der Gottesdienste mit Abendmahl und die hohe Zahl der Kommunikanten. Wir bestätigen, dass die Taufe Voraussetzung für die Teilnahme am Abendmahl ist. Die Taufe ist das einmalige Sakrament, das Abendmahl ist das wiederholbare. Beide zeigen dem Menschen, wie nah Gott den Menschen kommt, dass er sogar in irdischen Elementen fühl- und schmeckbar ist. Am besten ist, Sie verschaffen sich selbst einen Eindruck.
Pfarrer Ralf Döbbeling
Neue Homepage der Jugend
Die Jugendarbeit in Bartholomäus hat eine neue Homepage. Hier finden Interessierte ausführliche und aktuelle Informationen zu den Kreisen und anderen Veranstaltungen. Außerdem kann man sich auch direkt online zur diesjährigen JaRü (Jahresrüste) anmelden.
Predigten
Predigten zum Herunterladen.






