Neuigkeiten & Aktuelles
30 Jahre Friedliche Revolution
Zum Gedenken an die Friedliche Revolution vor 30 Jahren findet am Mittwoch, den 09.10. um 18 Uhr in der Marktkirche ein Friedensgebet statt. Dabei sind Zeitzeugenberichte zu hören, im Anschluss wird ein Dokumentarfilm gezeigt. Bereits ab 17.30 Uhr werden auf dem Marktplatz (Nähe Ratshof) Kerzen entzündet. Alle sind eingeladen, zwei Kerzen mitzubringen, damit eine weitergegeben werden kann.
Adonia-Musical Isaak
70 junge Menschen aus Sachsen-Anhalt, vereint als Adonia-Projektchor und Band, sind am 11.10.2019 um 19.30 Uhr Uhr in der Erdgas-Sportarena zu erleben. Veranstalter sind der CVJM Halle, Gemeinsam für Halle und die Jugendorganisation Adonia e.V. Aufgeführt wird das Musical „Isaak – so sehr geliebt“.
Der Eintritt ist frei, Einlass eine Stunde vor Konzertbeginn.
Es werden noch Familien gesucht, die jeweils zwei Teens für die Nacht von Freitag auf Samstag aufnehmen. Bitte bei Timon Terliesner melden unter TimonT@live.de oder Mobil +49 1573 0704329
Walk for freedom
Am 18.10. wird der Europäische Tag gegen Menschenhandel begangen. Aus diesem Anlass lädt die Organisation A21 am Samstag, den 19.10. um 14 Uhr zum „Walk for freedom“ am Hallenser Hauptbahnhof ein. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit gibt es auf der Facebook-Seite der Veranstaltung.
Männertag in Wittenberg
Einladung zum Bartholomäuse-Planungstreffen
Weil wir es genießen, in Gemeinschaft auf Gottes Wort zu hören und es sonntäglich für die BartholoMäuse und deren Eltern lebendig werden zu lassen, laden wir herzlich zum nächsten Treffen ein. Wer also Kinder zwischen 0 und 2 Jahren hat, gerne in der Bartholomäusgemeinde ist und sich über das Kindergottesdienst-Angebot für die Kleinsten freut, kann sich überlegen, diese wunderbare Aufgabe mitzugestalten. Die Planung für die kommenden Monate findet am 13. Oktober im Anschluss an den Gottesdienst im Raum der Bartholomäuse statt.
Dorothea Vogel
Offener Bibelleseabend am 10.10.
Der Offene Bibellesekreis ist ein Angebot, ohne Vorbedingungen und Vorwissen gemeinsam Texte aus der Bibel zu lesen und darüber zu reden – frei nach Kol. 3,16: „Das Wort des Christus wohne reichlich in euch“. Das gemeinsame Lesen soll Interesse am Wort der Bibel wecken und Freude bereiten. Wer Interesse hat, einen frischen Zugang zur Bibel sucht oder einfach neugierig ist, der sei herzlich eingeladen. Die eigene Bibel kann gerne mitgebracht werden, es sind aber auch Bibeln vorhanden.

Foto: Roggendorf
Wo? Bartholomäus-Gemeindehaus
Wann? Einmal im Monat an einem Donnerstag, Beginn 19.30 Uhr, Ende ca. 21.00 Uhr.
Ansprechpartner: Sigrid und Hans Roggendorf
Das nächste Treffen ist am Donnerstag, den 10.10. Wir beschäftigen uns mit der Ankündigung Jesu (Lk 1, 26-56).
Fit & beweglich am 08.10.

Foto: Christina Hohlbein
Ein Vormittag für Leib und Seele am Dienstag, den 08.10., 10:30 bis 13:00 Uhr
Eine Einladung an alle Senioren, die Freude an Bewegung haben: Seniorengymnastik mit anschließendem Mittagessen und Zeit für Gemeinschaft
Für die Bewegung, die sich an den Möglichkeiten der Teilnehmer/innen orientiert, sorgt Heidrun vom Orde und für das leibliche Wohl Martina Katzmann. Für die Planung des Mittagessens wäre eine Mitteilung über die Teilnahme hilfreich. Rufen Sie einfach im Gemeindebüro an! Tel. 0345-5220417
Den Handzettel mit den weiteren Terminen im 2. Halbjahr 2019 können Sie hier herunterladen, gedruckte Exemplare liegen in der Kirche und im Gemeindehaus aus.
Eltern-Kurs: Kinder ins Leben begleiten
Eltersein heißt, Kinder ins Leben zu begleiten. Es werden im Austausch mit anderen Eltern Hilfen für die Erziehung erschlossen und dem nachgegangen, wie der christliche Glaube eine tragende Basis für Familien bietet.
Die Themen der 4 Abende:
- Ein starkes Fundament bauen: Familie ist der Ort, an dem Kinder Unterstützung, Ermutigung und Orientierung erfahren und an dem auch der Spaß nicht zu kurz kommt. In der Familie lernen Kinder tragfähige Beziehungen zu entwickeln.
- Unser Ziel für die Zukunft: Der Weg zur Selbstständigkeit besteht aus vielen kleinen Schritten. Das Konzept des „Kontaktens“ hilft Eltern und Kindern, sich klar auszudrücken und miteinander im Gespräch zu sein.
- Konflikte als Motor der Entwicklung: Konflikte gehören zum Familienleben dazu. Ein hilfreiches Konfliktmanagement schütz vor Hilflosigkeit und Überlastung.
- Eltern sein und Paar bleiben: Alle Kinder brauchen die Liebe und Zuwendung ihrer Eltern. Wir zeigen Wege auf, wie Sie für sich selbst und Ihre Partnerschaft sorgen können.
Leitung: Reinhard Grohmann, Ralf Döbbeling
Termine: jeweils donnerstags 7.-28. November 2019, jeweils 19.00 Uhr
Ort: Ev. KiTa der Bartholomäusgemeinde,
Wittekindstraße 14, 06114 Halle (Saale)
Kosten: 12,00 € pro Paar
Anmeldung: in der Kita oder in der Bartholomäusgemeinde (post@bartholomaeusgemeinde.de)
oder im faz halle unter grohmann@cvjm-familienarbeit.de bis Donnerstag, 31. Oktober
Angedacht: Aus dem Vollen schöpfen
„Wie es dir möglich ist: Aus dem Vollen schöpfend – gib davon Almosen! Wenn dir wenig möglich ist, fürchte dich nicht, aus dem Wenigen Almosen zu geben!“ Tob 4,8 (Einheitsübersetzung, Monatsspruch für Oktober)
Diesen Hinweis gibt der Vater Tobit seinem Sohn Tobias vor einer langen Reise mit auf den Weg. Seine angesammelte Lebensweisheit vertraut er ihm zusammen mit einer Aufgabe an, wodurch der bisherige gemeinsame Lebensweg getrennt weitergeht. Dafür will ihn der Vater ausstatten.
Was haben wir in Sachen Almosengeben oder Spenden von unseren Eltern mitbekommen? Wie handhaben wir es? Und was geben wir davon an unsere Kinder weiter? Diese Fragen beschäftigen mich, wenn ich den Monatsspruch lese.
Immer wenn meine Mutter mir als kleines Kind das Geld für die Kollekte gab, die ich in das geflochtene Körbchen legen durfte, war das für mich etwas ganz Besonderes – auch wenn ich das damals nicht genau verstand. Zu Weihnachten war es sogar ein Umschlag mit einer Spende für „Brot für die Welt“. So sind für mich Gottesdienst, ein Fest, Geschenkebekommen und Spendengeben ganz eng miteinander verknüpft worden. Eine Tradition, an die ich gerne angeknüpft habe. Als ich zum Studium nach Halle zog, hatte mir jemand eine Spardose in Form eines Brotes getöpfert, in die ich wöchentlich eine Münze warf, um sie an Weihnachten zu spenden.
Seitdem habe ich verschiedene Zeiten durchlebt und bin Wegstrecken in meinem (Glaubens-)Leben gegangen. Und dabei ist auch das Geben manchmal auf der Strecke geblieben. Als ich hier in Bartholomäus und im Hauskreis ein neues geistliches Zuhause gefunden hatte und mir die persönliche Bibellese wichtig geworden war, spiegelte sich dies auch im Spenden wider. Je mehr ich verstand, wie sehr mein Leben und alles, was mir täglich an Gutem begegnet, Geschenk Gottes ist, desto mehr war ich daran interessiert, etwas an andere weiterzugeben. Diese Herzenshaltung beim Spenden wurde für mich sehr wichtig, nicht die Größe der Spende.
Und diese Grundhaltung finde ich auch im Spruch aus dem Tobitbuch. Aus dem Glauben speist sich sein solidarisches Handeln und dabei geht es nicht nur um Geld. Tobit ist aktiv, hat die Gemeinschaft im Blick und wendet sich Menschen mit konkreter und verlässlicher Hilfe zu.
Der Monatsspruch könnte auch so lauten: Wenn es dir möglich ist, solidarisch zu handeln, mal aus dem Vollen, mal aus kleiner Kraft, dann tue es!
Diese Zuwendung – im Rahmen unserer persönlichen Möglichkeiten – ist es, die ich heute praktisch umsetzen kann, die andere dadurch erfahren. Darin kann und möchte ich Vorbild sein für meine Kinder, für die Kinder in unserer Gemeinde und darüber hinaus. Meine innere Haltung, so wünsche ich es mir, möge dabei durchscheinen und hinterfragt werden können. Auch in meinen Worten, wenn zum Beispiel die Kollekte bei den Bartholomäusen eingesammelt wird, ist sie hörbar: „Gott hat uns reich beschenkt, darum können wir weitergeben. Wer möchte, kann eine Münze in die (kleine Sammel-)Kirche stecken.“
Möge die Freude zu geben, ansteckend sein!
Dorothea Vogel
Gottesdienst am 06.10.
10.00 Uhr
Erntedank
Abendmahlsgottesdienst
Pfr. Ralf Döbbeling
Erinnerung: Auch in diesem Jahr sammeln wir zu Erntedank wieder für die Schnitte. Dazu können Sie haltbare Lebensmittel in der Woche vor dem 06.10. im Gemeindebüro abgeben.
Informationen zu den Kindergottesdiensten
- Bartholomäuse (Kinder von 0-2 Jahren, gemeinsam mit einem Elternteil, anschließend Predigtgespräch): findet regulär statt
- Maximäuse (Kinder von 3-4 Jahren): findet regulär statt
- BartholoBande (Kinder ab 5 Jahren bis zur 5. Klasse): entfällt wegen Ferien
Danach
Kirchencafé findet statt, wenn Sie Rotkäppchen spielen – herzliche Einladung!
Gemeindebüro

Bitte beachten Sie, dass das Gemeindebüro am Donnerstag, den 26.09. und am Freitag, den 27.09. geschlossen bleibt.
Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag 09.00 – 11.00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 16.00 – 18.00 Uhr
Außerhalb der Öffnungszeiten können Sie gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen: Tel.: 0345 – 5 22 04 17
Oder Sie schicken eine E-Mail an post@bartholomaeusgemeinde.de
GKR-Kandidat*innen: Cornelia Büdel
Cornelia Büdel (*1970), freie Innenarchitektin
Warum möchte ich für den GKR kandidieren?
Mit anderen zusammen zu arbeiten, ist eine sehr intensive Art von Gemeinschaft. Ich kandidiere, weil genau das mir bereits in der letzten Legislaturperiode Spaß gemacht hat. Mir ist die Bartholomäus-Gemeinde wichtig und ich bin gespannt, wie es weiter geht. Ich will dabei sein, wenn Gott etwas tut.
Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?
Ich will mich gegen Kleinlichkeit und gegen Oberflächlichkeit engagieren, aber dafür, groß zu denken. Wir haben an einer großen Sache teil, lernen aber Demut, wenn wir das Kleine wichtig nehmen. Auch dafür werde ich mich einsetzen.
Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?
Ich wünsche mir, dass wir im Gebet füreinander einstehen. Und natürlich auch, dass noch viel mehr Menschen erkennen, wo ihr Platz in der Gemeinde ist, wie sie sich mit ihren Fähigkeiten da einbringen können, wo Gott sie haben will. Im GKR möchte ich die Menschen unterstützen, die gemeinsam etwas voranbringen wollen, aber auch dafür sorgen, dass wir diejenigen, die sich gerade nicht engagieren können oder wollen, nicht aus dem Blick verlieren.
GKR-Kandidat*innen: Tobias Brandt
In dieser und der kommende Wochen stellen wir Ihnen die Menschen vor, die sich für die Wahl zum Gemeindekirchenrat am 20.10. zur Verfügung gestellt haben. Wir haben ihnen jeweils drei Fragen gestellt.
Dr. Tobias Brandt (*1977), Apotheker
Warum möchte ich für den GKR kandidieren?
Ich möchte erneut kandidieren, weil ich in den letzten Jahren oft darüber gestaunt habe, welche Wege Gott für unsere Gemeinde gibt. Ich finde es spannend, das zu erleben und mitzutun und bin neugierig, wie es weitergeht.
Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?
„Irgendwas ist immer…“ Aus der letzten Legislatur wirken viele Dinge weiter, einige sind noch offen, andere kommen hinzu. Ich habe erlebt, dass uns Dinge beschäftigen, an die wir vorher nicht im geringsten gedacht haben. Einen echten Schwerpunkt habe ich daher nicht. Ich würde mich aber freuen, wenn wir es schaffen, noch mehr als relevante Größe in unserem Viertel wahrgenommen zu werden.
Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?
Ich wünsche mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde als etwas, das viel Frucht bringt. Neben – je nach Situation – ganz unterschiedlichen Dingen braucht es dafür aus meiner Sicht das gemeinsame Hören auf Gottes Worte und die wertschätzende Wahrnehmung des Nächsten.
GKR-Kandidat*innen: Jürgen Biewald
In dieser und der kommende Wochen stellen wir Ihnen die Menschen vor, die sich für die Wahl zum Gemeindekirchenrat am 20.10. zur Verfügung gestellt haben. Wir haben ihnen jeweils drei Fragen gestellt.
Dr. Jürgen Biewald (*1965), leitender Arzt bei der Bundesagentur für Arbeit, Halle
Warum möchte ich für den GKR kandidieren?
Ich bin seit längerer Zeit GKR-Mitglied und schätze dort die sach- und lösungsorientierte Arbeit. Dabei habe ich den GKR stets auch als Gebetsgemeinschaft erlebt, die Denken und Handeln unter Gottes Wort, Begleitung und Leitung stellt, etwa bei Krankengebeten für die Gemeinde.
Wofür möchte ich mich in der neuen Legislatur gern verstärkt einsetzen?
Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen nach einem Unfall möchte ich mich vermehrt damit beschäftigen, wie wir erkrankte bzw. gehandicapte Gemeindeglieder, ihre Angehörigen und Freunde begleiten und stärken können. Fachlich will ich wieder für das Thema Arbeitsschutz stehen und bringe mich auch gern in die kreiskirchliche Arbeit ein.
Wie wünsche ich mir das Zusammenwirken von GKR und Gemeinde?
Am Wichtigsten ist mir die Gebets- und Fürbitt-Gemeinschaft. Außerdem wünsche ich mir, dass die Gemeinde Themenwünsche sammelt, die mehrere betreffen, und an den GKR weitergibt. Wie der neue GKR die Gemeinde an wichtigen Entscheidungen beteiligt, muss noch abgesprochen werden. Die gemeinsamen Klausuren mit den Koordinatoren sollten auf jeden Fall beibehalten werden.
Salz im Luchs: Gelobt sei Gott
Ist es wirklich ein katholisches Thema oder kommen für sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen nicht alle Systeme in Frage, in denen es die Möglichkeit des Missbrauchs von Macht an Schwächeren gibt? Die Versuchung, die Notlage eines anderen auszunutzen, gibt es zumindest schon seit Jakobs Küche und Esaus Hunger. François Ozons „Gelobt sei Gott“ ist ein außergewöhnlich kunstvolles Dokudrama über einen Missbrauchsskandal, der Frankreich noch immer in Atem hält. Der Film zeigt, welche Hürden der Gerechtigkeit und der Wahrheit in den Weg gelegt werden und wie die Solidarität der Opfer soziale und politische Grenzen überwinden. Nach dem sehenswerten Film haben Sie die Möglichkeit, darüber mit Ralf Döbbeling und anderen Zuschauer*innen ins Gespräch zu kommen.
Kino Luchs am Zoo, am Freitag, den 27.9. um 20.30 Uhr
Mehr Details zum Film finden sich auf der Webseite des Luchs-Kinos.
Predigten
Predigten zum Herunterladen.




